„Er hat was?"
Dranzer hatte ihren beiden Freundinnen Thunderlight und Freeze Dragoon erzählt was passiert war.
„Mit dem darfst du dich auf keinen Fall einlassen, der macht nur Ärger!", sagte Freeze Dragoon.
„Ja! Du erinnerst dich doch sicherlich noch an meine Demonstration gegen die Vergrößerung der Schule, da sie ja sonst den Wald vernichten müssen! Black Dranzer war derjenige, der die gesamten Spruchbänder und Schilder verbrannt hat. Er hatte meine gesamte Arbeit zunichte gemacht. Und als Grund hat er gesagt, er hätte Langeweile!", sagte Thunderlight.
„Also zu mir war er sehr nett!"
„Glaub mir! Der macht das nur um dich ins Bett zu bekommen! Der soll das immer machen wenn er ein Mädchen kennen lernt!", sagte Freeze Dragoon.
„Und dabei hab ich ihn eigentlich gemocht!", sagte Dranzer traurig.
„Vergiss ihn lieber!"
Plötzlich klopfte es an der Tür.
„Herein!", sagte Dranzer.
Die Tür wurde aufgemacht und Wolborg stand da.
„Äh ja?"
Wolborg sah sie unheimlich wütend an.
„Wegen dir kleinen Schlampe hab ich riesigen Ärger bekommen! Und das nur weil du zu doof bist meine Attacke abzufangen!"
„Du musstest ja auch nicht so ne starke Attacke machen und die kam auch viel zu schnell!"
„Das sind doch nur Ausreden! Gib doch zu, dass du zu schwach bist!"
„Bin ich nicht!"
„Doch! Und so etwas wie dich mag Black Dranzer auch noch!"
„Er mag mich?"
„Ja! Hat er zumindest gesagt, ob er das ernst meint weiß ich nicht!"
„Bist du etwas eifersüchtig?"
„Wie kommst du denn auf den Quatsch!"
„Hört sich nur so an!"
„Wenn du mich noch einmal in so eine Lage bringst, schwöre ich dir, ist es das Letzte, was du je getan hast!" Mit diesen Worten ging sie aus dem Zimmer und schlug die Tür zu.
„Ich hab sie noch nie so viele Wörter auf einmal sprechen hören!", sagte Freeze Dragoon.
„Unheimlich viele Wörter für einen Tag!", sagte Thunderlight.
„Glaubt ihr sie macht die Drohung wahr?"
„Weiß nicht! Normalerweise ist sie ziemlich ruhig. Man kann sie schlecht einschätzen!", sagte Freeze Dragoon.
„Ja, aber sag mal, hast du schon jemals unter deinem Bett aufgeräumt?", fragte Thunderlight Freeze Dragoon.
„Äh… ich glaube nicht! Wieso?"
„Da liegen Tüten, Papier, Bonbonpapier, Bücher, HHefte, Flaschen…!"
Am nächsten Tag (Samstag)…
Alle waren gemeinsam Frühstücken. Dranzer schaute schon die ganze Zeit zum Nebentisch wo Black Dranzer saß. Neben ihm saßen Knight Dranzer und Wolborg.
Als Dranzer wieder in ihrem Zimmer war (die anderen Beiden waren noch beim Essen) fand sie zwei Briefe auf ihrem Bett liegen. Auf dem einen stand:
Wir erwarten dich nach dem Essen im Klassenzimmer für „Ausführen der Attacken".
Gez. Die Saint Roses
Die Saint Roses waren fünf Mädchen und waren dumme Puten, die ständig einen Jungen hinterher laufen. Wenn dieser dann von der Schule ging, suchten sie sich einen Neuen. Bloß was wollten die von Dranzer?
Dranzer öffnete jetzt den anderen Brief. Auf ihm stand:
Hallo Dranzer,
ich wollte dir nur mal sagen, dass wenn du Probleme hast, du ruhig zu mir kommen kannst.
Black Dranzer
Damit spielte Black Dranzer wohl auf Wolborg an.
Dranzer entschied zum Klassenzimmer zu gehen.
Als sie ankam, sah sie sofort die Saint Roses und sie sahen nicht gerade freundlich an.
„Du mieses kleines Flittchen!", schrie Flymoon, die Anführerin sie an. „Du hast dich an unseren Black Dranzer rangemacht!"
„An euren?"
„Ja unseren!"
„Nur weil ihr ihm hinterher rennt, gehört er euch nicht gleich!"
„Aber er liebt uns!"
„Woher wollt ihr das wissen?"
„Na, weil er mit uns geschlafen hat!"
„Und wer bitte hat euch erzählt, dass ich mich an ihn ranmachte?"
„Knight Dranzer hat uns erzählt, dass Wolborg es gesehen haben soll!"
„Das ist typisch! Er nervt mich und Wolborg hat ihre Rache! Hört zu! Ich habe mich nicht an ihn rangemacht, wenn dann war das schon andersrum!"
„Das glaubst du doch selber nicht! Black Dranzer würde sich nie an so ein dummes, billiges, blödes und dämliches Flittchen ranmachen!"
Später wieder in Dranzers Zimmer…
Dranzer lag auf ihrem Bett und musste ständig an die Saint Roses denken.
Dann fiel ihr der Brief von Black Dranzer ein. Da sie nicht wusste wie sie sonst auf andere Gedanken kommen sollte, entschloss sie zu ihm zu gehen.
Nach 5 Minuten stand sie vor seiner Tür. Dranzer klopfte.
Ein Junge machte ihr die Tür auf.
„Oh hübscher Besuch! Was kann ich für dich tun?", fragte er.
„Ich wollte zu Black Dranzer! Er hat gesagt ich darf zu ihm kommen, wenn ich Probleme habe!"
„Ah dann bist du sicherlich Dranzer! Mein Name ist Johnathan!" Er ließ Dranzer eintreten.
Auf der rechten Seite stand ein leeres einzelnes Bett.
Auf der anderen Seite stand ein Hochbett. Oben lag Black Dranzer und schien zu schlafen. Unten lag Knight Dranzer . Er war allerdings wach und sah Dranzer.
„Ah, hallo Schwester! Na kommst du jetzt zu Black Dranzer und heulst dich aus, weil die Mädels dich fertig gemacht haben?"
„Halt die Klappe! Du bist doch überhaupt erst daran Schuld! Was erzählst du auch so ne Scheiße!"
„Hatte Lust dazu! Hier passiert ja sonst nichts!"
Johnathan ging zum Hochbett und versuchte Black Dranzer zu wecken.
„Hey Black! Hier ist Besuch für dich!"
Er wachte auf und setzte sich hin.
„Ah, Dranzer! Du bist meiner Einladung also gefolgt!"
Er streckte die Hand hin zu Dranzer. Sie ging zum Hochbett, nahm Black Dranzers Hand und ließ sich so von ihm helfen die Leiter rauf aufs Bett zu klettern. Sie setzte sich neben Black Dranzer und ließ es zu, dass er seinen Ar um sie legte.
„Oh hast du ne neue Freundin, Black?", fragte Knight Dranzer. Black Dranzer sah ihn mit gefährlichem Blick an.
„Ist ja schon gut!", sagte Knight Dranzer und legte sich auf sein Bett.
Auch Johnathan legte sich auf sein Bett und hörte Musik von einem Discman.
„Geht es dir gut?", fragte Black Dranzer.
Dranzer schüttelte den Kopf. „Die blöden Mädchen haben mich total beleidigt und ich kann einfach nicht aufhören daran zu denken. Sag mal stimmt es, dass du mit denen geschlafen hast?"
„Äh… ja! Das stimmt! Aber ich soll dich doch jetzt sicherlich ablenken oder?"
Dranzer nickte.
„Ist dir auch egal wie ich dich ablenke?"
Dranzer sah ihn fragend an, nickte dann aber.
„Gut!" Black Dranzer packte sie an der Schulter und drückte sie runter aufs Bett.
„Wa…Was hast du vor?"
