Hallo ihr.
Ja, ich weiß. Ich habs vermasselt. Ich hab mir echt echt Zeit gelassen mit dem posten, aber mir ist letztens der Computer abgestürzt und mein ganzes drittes Kapitel war weg nachdem ich irgendwie zwei Seiten geschrieben habe... Also so ungefähr 1000 Wörter. Danach hatte ich echt überhaupt gar keine Lust mehr, zu schreiben. Ich weiß nicht ob ihr das kennt oder so. Also habe ich mein Laptop irgendwie 2 Monate nicht mehr angeguckt, geschweige denn angemacht. Heute ist es aber dann wieder so weit. Ich habe auch schon diese 1000 Wörter wieder nachgeholt von letztens und dachte mir, dass ich dann auch direkt mal das Zweite Kapitel hochladen könnte.
Aber... um ganz ehrlich zu sein, glaube ich dass das so unregelmäßig bleiben wird... Aber für die, die die Geschichte trotzdem noch lesen wollen... Ich schreib sie auf jeden Fall weiter, weil wirklich mein Herz an dieser Geschichte liegt, nur eben wirklich unregelmäßig.
Genug geredet... Viel Spaß.
02 Kapitel – Nur Übung macht den Meister
„Es tut mir Leid", murmelte Finn, „Vampire gibt es wirklich. Um genauer zu sein, existieren wir nur, weil sie es tun. Sagen wir, wir sind Vampirjäger. Wir hassen die dreckigen Blutsauger und töten sie nur liebend gerne." Ich schloss die Augen und atmete tief durch. Ich ging mein Leben nochmal durch. Das schnelle Wachsen hatte wahrscheinlich dann damit zu tun… Auch wenn es mir unerklärlich war. „Bis jetzt ist noch niemand so schnell gewachsen. Auch kein Wolf. Es muss am Vampir-Gen liegen. Wir wissen es aber nicht, da die Verwandlung ja normalerweise durch einen Biss vollzogen wird", sagte Finn. Ich nickte und ließ meinen Gedanken erneut den freien Lauf.
Menschen rochen für mich lecker, da ich halb Vampir bin und somit Blut begehre. Gruselige Vorstellung… Ich schauderte. Ich bin jetzt sozusagen in diesem Alter stecken geblieben, weshalb ich meine Periode nicht mehr bekam. Ich wurde jetzt sozusagen zum Vampir, also war ich blasser als alle anderen, falls man den Mythen Glauben schenken sollte mit der Blassheit der Vampire.
„Das mit dem Altern liegt aber nicht nur am Vampir-Gen…", verbesserte mich Andrew, „Wir sind auch alle im Alter stecken geblieben. Und unser Körper wird so lange in dieser Form bleiben, bis wir aufhören uns zu verwandeln. So heißt es. Dann werden wir ganz normale Menschen. Ob du dann ganz Vampir wirst, kann ich nicht sagen, und ich glaube auch kein anderer hier. Aber ich würde es an deiner Stelle auch nicht ausprobieren. Weil ist dein Wolfs-Gen einmal zurückgestellt, kannst du dich nie wieder verwandeln…"
Ich überlegte. Was wären Vorteile und Nachteile von einem Vampir-Leben? Also man ist schön schnell und stark… „Sind wir Wölfe auch…", kam es trotzig von Justin.
Plötzlich durchfuhr mich ein Gedanke. War ich giftig?! Ich konnte es nicht beantworten. Ich hatte noch nie jemanden gebissen. Zumindest nicht, dass ich mich erinnern kann.
Die anderen, die meinen Gedanken gefolgt waren wurden stutzig. „Was sag ich?", knurrte Justin, „Sie ist gefährlich, Finn… Wir können unmöglich zulassen, dass sie einen von uns beißt. Und denk daran wie schnell wir außer Kontrolle geraten und wie oft wir kämpfen… Finn! Wir können sie nicht bei uns aufnehmen… Vampirgift ist tödlich für uns Gestaltswandler!" Nikita knurrte: „Justin, halt die Fresse, sie hat sich doch gerade selber gebissen, was bedeuten müsste, dass sie ungiftig ist… oder Finn?"
Finn zögerte. „Das muss nichts heißen… Sie ist ja selber halb Vampir… Man müsste es testen… Aber an was bitte…?! Außerdem wäre das eine fifty-fifty-Chance."
Ich riss die Augen auf. Bitte WAS? „Ich will niemanden beißen!" knurrte ich, „Wenn ich einen von euch töten würde…" Ich jaulte auf. Das würde ich nicht verkraften. Das Rudel-Band war so eng, dass ich jetzt schon jeden von ihnen auf eine verdrehte Art und Weise liebte. Ich verstand es nicht.
Ich sah jeden von ihnen nochmals genau an und fragte mich, wie sie wohl als Menschen aussahen. Ich war wahrscheinlich nicht nur die einzige mit weißem Fell sondern auch die Einzige mit blonden Haaren. Alle, die aus der Gegend stammen und die ich bis jetzt gesehen habe, hatten dunkle Haare. Ich, mit meinen hellblonden Haaren dagegen fiel total aus dem Rahmen.
Als ich das Rudel so betrachtete fiel mir auf, wie groß wir doch alle waren. Mit dem passenden Körperbau könnten wir locker als Pferde durchgehen. Ich schätzte unseren Stockmaß auf ungefähr 1,40 Meter. Auch wenn Finn noch ein kleines Stück größer war. Er war der größte und wenn ich richtig sah, war ich die zweitgrößte. Zumindest hatte ich das Gefühl, dass ich ein kleines Stück größer, als Nikita, Justin, Andrew und Zoe war.
„Ja, das ich größer bin, als ihr, liegt daran, dass ich der Alpha, also der Anführer bin. Und dass du, obwohl du heute erst dazugekommen bist, größer als die anderen bist, kommt von deiner Abstammung. Die Wölfe deines Stammbaumes waren schon immer die Alphatiere. Das ist eine Vererbungssache", erklärte Finn mir. Ich nickte langsam. „Das heißt, dass eigentlich du unsere rechtmäßige Alpha bist…" grinste Andrew, während Justin sich beleidigt verdrückte. „Gefährlich. Giftig. Unnatürlich." Murmelte er vor sich hin. Aber niemand hörte hin.
„Ernsthaft?!" fragte ich und blickte in die Runde. Finn nickte und meinte: „Ja, eigentlich müsstest du meinen Platz einnehmen. Ich würde es aber ungerne zulassen, da du noch viel lernen musst und noch total unerfahren bist." Ich nickte verständnisvoll. „Ich würde ihn auch noch nicht einnehmen wollen. Ich weiß ja gar nicht wie das Leben als Werwolf so ist. Oder als Gestaltswandler.. Was sind meine Pflichten und auf was muss ich achten?!"
„Deine größte Pflicht ist dein Rudel und dein Stamm zu beschützen. Selbst wenn du somit dein Leben riskierst. Wir haben jede Nacht Patrouille, immer zwei bis drei Wölfe. Darum waren Andrew und Justin auch diese Nacht unterwegs. Dass ich da war, war eigentlich nur ein Zufall, da ich schauen wollte, ob die beiden auch da sind. Es passiert nämlich des Öfteren mal, dass Andrew einfach mal nicht kommt…" Finn starrte dem Angesprochenen streng in die Augen. Andrew beugte sich etwas runter. Ich schaute gespannt zu. Sowas hatte ich noch nie gesehen. Allerdings war ich die einzige. Alle anderen schauten fast beschämt in eine andere Richtung.
Dann kam alles ganz schnell. Andrew ließ den Blick senken, Finn wandte sich von ihm ab und Andrew sprang wieder auf alle viere, da er mit den Vorderbeinen eingeknickt war. Er trat ein paar Schritte zurück und setzte sich da hin. In der Zeit wanderten die Blicke der anderen wieder in die Mitte, nur ich schaute verwirrt. „Was war das denn gerade?!" fragte ich eher mich selber als die anderen.
Diese schwiegen. Finn sah mich an. „Das war unterwerfen… mit unserem Augenkontakt haben wir sozusagen unsere Kräfte gemessen. Wer als erstes den Blick senkt, gibt auf. Aber er könnte garnicht gewinnen, da ich der Alpha bin und sozusagen die Befehlsstimme habe. Wenn ich etwas befehle, müsst ihr es machen. Ihr habt keine andere Wahl. Selbst wenn ihr wolltet…"
„Oder du umgehst es" , meldete sich Nikita zu Wort, „Dass du sozusagen das tust, was man von dir verlangt, aber einen Weg findest, es zu umgehen… was ich dir aber nicht empfehle…"
Finn schaute Nikita leicht pikiert an. Dann wandte er den Blick wieder mir zu. „Du wirst es noch schnell genug mitbekommen was er meint", sagte Zoe, während sie sich hinlegte und sich die Pfoten leckte. Sie erinnerte mich sehr an eine Katze.
„Aber, bitte! Leute, wir können das Thema, ob sie giftig ist oder nicht, nicht fallen lassen!", kam es wütend von Justin. Ich knurrte und trat vor. „Kann es sein, dass du mich absolut garnicht im Rudel haben willst?!" fragte ich mit zusammengekniffenen Augen. „Natürlich nicht!", knurrte Justin zurück. „Du bist eine Gefahr für uns. Eine Gefahr für unseren Stamm. Sowas wie dich töten wir! Und dann sollst du in unser Rudel?!"
Ich knurrte immer noch. Allerdings wurde es langsam schriller. „Es steht doch noch garnicht fest, ob ich giftig bin!" schrien meine Gedanken. Justin trat ebenfalls vor, geradewegs auf mich zu. Ich fletschte die Zähne und mein Nackenfell sträubte sich. Von irgendwo kamen besorgte Gedanken „Justin, hör auf! Sie ist ein Jungwolf!" Doch keiner von uns achtete darauf.
„Aber wir gehen davon aus!", entgegnete Justin. Sein Fell hatte sich ebenfalls gesträubt und seine Augen strahlten den Hass zu mir aus. „Wenn du irgendwann Alpha sein solltest…", seine Stimme wurde drohend leise und ruhig, „dann bin ich raus aus dem Rudel. Und ich bin nicht der einzige… die die noch leben sollten, wären nicht glücklich damit. Außer natürlich dein Nikita… aber der wird wahrscheinlich auch schon tot sein, weil du im Bett wohl kaum auf sein köstliches Blut verzichten könntest und er wird oben auf dich warten. Ach nein, du kannst ja gar nicht kommen. Du bist ja unsterblich und selbst wenn du sterben solltest, würdest du in der Hölle schmoren!"
Das reichte mir. Ich jaulte verletzt auf und verlor die Kontrolle über meinen Körper. Ich drückte mich mit aller Kraft vom Boden ab und sprang auf Justin zu. Der sah dies natürlich voraus und stellte sich bereit. Der Aufprall war heftig und beide unsere Körper erschütterten. Obwohl er sich standfest hingestellt hatte, warf ich ihn um und stand quasi auf ihm. Doch nicht lange, denn obwohl der Wolf ziemlich schmal und leicht war, hatte er eine Kraft, die ich nie vorausgeahnt hätte. Im Handumdrehen lag ich auf dem Rücken am Ende der Lichtung auf der wir uns befanden. Ich rappelte mich schnell hoch und zog die Lefzen hoch. Ich knurrte wie wahnsinnig.
Ich bekam leicht mit, wie sich die Gedanken der anderen versuchten an mich ranzukommen, aber ich ließ sie nicht durch. Justin und ich umkreisten uns Runde um Runde… Mein Nackenfell stand senkrecht. Ich überlegte was ich tun konnte. Justin rechnet wahrscheinlich nicht damit, dass ich eine sonderlich gute Kämpferin bin, aber ich habe den Sieg schon immer geliebt und werde auch hier nicht klein nachgeben und werde mein bestes geben, um nicht wie ein kleiner Welpe auf dem Boden zu liegen und verloren zu haben. Ich täuschte einen Angriff von rechts an, machte mich aber bereit zu springen. Er fiel darauf herein. Ich sprang ab und landete knurrend auf seinem Rücken. Da ich etwas größer war als er gaben seine Beine leicht nach und er keuchte. Ich grub meine Krallen in seinen Rücken und er wirbelte herum. Ich verlor mein Gleichgewicht, und biss mich an seinem Hals fest. Er jaulte auf und ich erschrak. Was hatte ich getan?! Ich sprang von ihm runter und sah alles verschwommen und wie in Zeitlupe. Alle eilten herbei. Justin lag keuchend auf dem Boden, von den anderen vier Wölfen umringt. Ich konnte nichts mehr sehen. Ich wollte nichts mehr sehen. Und alles was mir einfiel, was ich tun konnte, war weglaufen. Laufen und nie wieder eins ihrer anklagenden Gesichter sehen.
Ich rannte irgendwo hin. Ich wusste nicht wohin. Irgendwann erreichte ich die Küste. Ich trabte am Wasser entlang bis ich auf einer Landzunge stand. Ich blieb stehen, drehte mich in Richtung Meer und streckte mich nach vorne. Der Wind wehte durch mein Fell und für einen Moment fühlte ich mich so, als ob ich frei wäre. Als ob der Wind all meine Gedanken weggeblasen hätte. Bis plötzlich ein Gedanke eines anderen Wolfs in meinem Kopf auftauchte. „Claire! Ja, du kannst mich jetzt hören! Claire, Justin ist nicht vergiftet. Er war nur total geschockt"
Es war mir auf einmal wieder so fremd, wieder eine andere Stimme zu hören, dass ich vor Schreck zusammenzuckte. Ich musste einen Ausfallschritt nach vorne machen, um nicht ins Wasser zu fallen, allerdings kam in dem Moment eine kleine Welle und meine beiden Vorderbeine wurden nass. Ich drehte mich um und lief zurück. Ich versuchte Finn wieder zu ignorieren, wie ich es anscheinend schon vorher geschafft hatte. Aber ich schaffte es nicht. Der Alpha log doch sowieso. Ha! Da Justin jetzt tot war, brauchten sie einen Ersatz! „Nein, Claire! Du verstehst das alles total falsch. Justin ist nicht tot. Du bist nicht giftig. Er war nur so fertig, weil er nicht gedacht hätte, dass du so stark sein kannst. In seinen Augen, sind Mädchen nicht… in der Lage das Rudel und den Stamm zu beschützen. Seine Meinung hat sich jetzt geändert…" Ich schüttelte den Kopf. Er log. Wieso war Justin dann nicht bei ihm. Und wieso waren die anderen nicht bei ihm? „Ich hab sie weggeschickt. Sie sollten für den Rest des Tages in Menschengestalt bleiben. Ich möchte, dass wir diese Nacht die erste Patrouille zusammen machen." Ich konnte ihm immernoch nicht glauben. „Finn… Hol Justin her. Wenn du wirklich die Wahrheit sagst…. Dann komm ich wieder zurück. Außerdem will ich raus aus diesem Körper. Ich will wieder ein Mensch sein. Meine Mom macht sich bestimmt schon Sorgen."
Oh… Meine Mom. Die hatte ich in der Aufregung ganz vergessen. „Keine Sorge, Nikita und Zoe waren bei ihr und haben es ihr erklärt. Sie weiß ja wie es ist… Von den Geschichten…"
Weg war er. Ich konnte seine Anwesenheit nicht mehr fühlen. Ich war verwirrt.
Die Sonne ging unter. Ne… Da war Osten… Geht die Sonne etwa wieder auf? Ich schaute mich um… Dann fühlte ich den kalten Sand unter meinen Pfoten. Tatsächlich. Die Sonne musste wieder aufgegangen sein. Ich bewegte meine Pfoten-Ballen. Sand… Ich war eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr am Strand, da gerade der Winter vergeht. Eigentlich müsste es kalt sein, aber mir war mollig warm, wenn nicht gerade zu warm. Ich schloss die Augen und hatte gerade das tierische Bedürfnis den untergehenden Mond anzuheulen. Ich wollte mich zurückhalten, aber ich konnte nicht. Und schon jaulte ich in den Himmel. Es klang so schön. Ich konnte so lange jaulen wie ich wollte, wenn da nicht dieser komische Geruch gewesen wäre, also hörte ich verwirrt auf.
Ich schaute nach links, von wo der Geruch seinen Ursprung hatte. Ich rümpfte die Nase. Es roch so süß… so viel zu süß. Ich mochte süß, aber das… Das mochte ich nicht.
Ich trabte weiter. Ich musste wissen was das war. Der Geruch wurde stärker und ich hatte das Gefühl, ich müsse ersticken. Ich knurrte und schaute in die Bäume. Von da kam der Geruch, aber er zog sich weiter in den Norden. Ich lief jetzt hinterher. Schneller als zuvor. Dann hörte ich das Finn und Justin in meiner Gedankenwelt erschienen. Justin. Er lebte wirklich!
Es erleichterte mich unheimlich und ich lief schneller. Aber dann war auch Zoe wieder da. Und Andrew folgte ihrem Beispiel. „Was ist los?!", fragte er aufgebracht. „Claire? Wieso hast du geheult?", fragte jetzt auch Zoe.
Finn sendete auch nur verwirrte Gedanken aus, während Justin aber anfing zu laufen, zumindest spürte ich durch ihn den Wind im Fell und die Erde unter den Pfoten. „Riecht doch, was sie riecht!", rief er laut in unsere Gedanken. Ich rannte weiter denn ich merkte dass es von großer Wichtigkeit war. „Fuck… Vampir!", knurrte Zoe und lief ebenfalls los. „Ja, aber deshalb hab ich doch nicht geheult…", meinte ich verwirrt, „Ich hab den Gestank erst danach gerochen."
Ich lief weiter und schon bald spürte ich eine Präsens in meiner Nähe. „Claire! Halt dich zurück! Wir sind nicht nah genug bei dir! Du bist diese Nacht zu weit gelaufen!" rief Finn und ich fuhr zusammen. Ich würde mich zurück halten. Aber ich musste ihm folgen. Andrews Stimme meldete sich. „Claire, die sind zu stark für dich! Noch. Wir müssen dich doch erst trainieren! Für den ersten Tag als Wolf hast du schon ganz viel erlebt."
Ich konnte einen Schatten sehen und wurde noch schneller. Ich lehnte mich nach vorne um an Schnelligkeit zuzunehmen und hatte den Vampir fast erreicht. Ich drückte mich vom Boden ab. Ich konnte nicht anders. Da blieb er stehen und ich verfehlte ihn um zwei Meter, da ich damit gerechnet hatte, dass er weiterläuft. Ich schlitterte noch weitere drei Meter und drehte mich um. Ich stand einem jungen Mann entgegen. Seine Augen weiteten sich einen Bruchteil von Sekunde und nun stand er da. Mittlerweile hörte ich auch Nikitas Stimme „Claire, hör auf! Geh, lauf bitte! Das ist dein erster Tag!"
Aber ich knurrte. Der Vampir vor mir war eigentlich sehr hübsch. Er hatte bronzenes Haar, war 1,80-1,90 groß und hatte eine Augenfarbe die mich an Karamell erinnerte. Ich starrte ihn an. Er sah aus wie ein Mensch nur blasser… und gefährlicher.
Ich knurrte und duckte mich. Ich fixierte ihn. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Ahnung, wieso ich das machte, es war Instinkt.
Da fing er auf einmal an zu reden. Er hob die Hände. „Ich will nicht mit dir kämpfen, weil es für dich… ich mein uns beide sehr schlecht enden könnte… Außerdem könnte ich direkt wieder weg von hier, wenn du mich durchlassen würdest. Ich kniff die Augen zusammen und knurrte und dachte „Dich töten wir, wieso soll ich dich vorbei lassen?" Ich bekam besorgte Rufe von meinen Rudelmitgliedern, dass sie gleich da seien. „Verdammt" murmelte der Mann und versuchte an mir vorbei zu rennen. Ich aber sprang zur Seite, wo er an mir vorbei wollte und er prallte in mich. Ich flog auf den Rücken und in dem Moment realisierte ich, dass Vampirgift giftig für uns Wölfe war. Ich drückte ihn mit meinen Hinterbeinen von mir runter und er krachte gegen den nächsten Baum. Dieser knarrte und bekam risse. Er neigte sich nach hinten, aber da er an unserer Seite kaputt war, knickte er auf unsere Seite.
Mit einem Satz war ich bei dem Vampir und wollte ihn am Arm packen, da trat er mir in den Brustkorb und ich flog gegen den selben Baum, gegen den er geprallt war. Das gab ihm den Rest. Er kippte und fiel auf mich drauf. Ich jaulte auf und zappelte. Ich musste hier raus. Und das Letzte was ich von dem Vampir sah, war sein Rücken.
So, das wars auch erst mal wieder. Wer sich bis jetzt gefragt hat, wo hier die Fanfiction zu Twilight ist...
Also erstens die Wölfe, das sind ja fast genau dieselben Wölfe die auch S.M. hat, außer dass ich meinen noch die Eigenschaft hinzugefügt habe, dass sie giftig sind. Zweitens ist hier jetzt eine Person aufgetaucht die man eigentlich kennen sollte. Und im nächsten Kapitel wird es glaube ich noch mehr von denen geben. Ich bin noch nicht sicher. Ich schreibe gerade an der Fortsetzung von hier, aber ich könnte jetzt eigentlich auch mal das andere anfangen. Das wär ein guter Cut. Naja, mal schauen.
Ich hoffe, ihr fandet das Kapitel einigermaßen okay und hinterlasst vielleicht ein Review. Das freut mich immer sehr und ermutigt mich auch, weiterzuschreiben.
Ah, an dieser Stelle ein ganz fettes Dankeschön an den Gast, der mir ein Review hinterlassen hat! *-* Wenn du ein Konto hättest, hätte ich mich auch persönlich bei dir bedankt, aber ich hoffe, so geht das auch. =)
Deine Frage mit Jacob und Claire... Ja ich weiß auch noch nicht so ganz genau. Aber... ich nehm das mit dem Prägen nicht ganz soo ernst, wie andere. Und, dazu kommt auch noch, dass ich Renesmee nicht so gerne mag... ^^
Was genau passieren wird weiß ich auch noch nicht so ganz genau. Ich habe natürlich schon ein paar Ideen, aber ich weiß noch nicht welche ich am Besten finde... Haha.
Naja, bis nächstes Mal. =)
Liebe Grüße, Card Game
