Das wahre Gesicht


Harry hatte seinen Entschluss gefasst. Er würde nach Gringotts gehen, jetzt sofort. Deshalb sagte er zu seinem Onkel und seiner Tante ,,Ich muss jetzt schnell in die Winkelgasse und ein paar Sachen erledigen. Wenn irgend etwas von meinen Sachen nicht mehr in Ordnung ist, wenn ich nach Hause komme, oder Hedwig auch nur eine Feder gekrümmt wird, dann werdet ihr euch wünschen nie geboren worden zu sein.'' Den letzten Teil des Satzes sage er mit einer eisigen Stimme und Vernon bekam, ob der Drohung, einen hochroten Kopf. Der Junge transformierte erneut seine Sachen, diesmal in etwas arbeitstaugliches, und verließ das Haus.

Er wollte den fahrenden Ritter in der Straße rufen, wo er Sirius, dem Gedanken folgte ein schmerzlicher Stich, das erste Mal getroffen hatte. Kaum ist er aber fünf schritte gegangen, wurde er von einer wütenden Hestia Jones angezischt? ,,Was soll das. Warum bist du nicht im Haus?'' ,,Was geht dich das an? Bist du meine Mutter? Lass mich einfach in Ruhe und verschwinde.'' ,,Wenn du nicht sofort...'' ,,Silencio, Petrifficus Totalus, Depulso'' wurde sie von einem genervtem Harry unterbrochen. Dieser erreichte sein Ziel und rief den großen dreistöckigen Bus. ,,Willkommen im Fahrenden Ritter, der Nottransport für gestrandete Hexen und Zauberer. Mein Name ist Stan Shunpike und ich bin auf der heutigen Fahrt ihr Schaffner.'' Harry wollte den Mann mehrmals unterbrechen, aber dieser ließ sich nicht beirren. Schließlich sah sich dieser um und sagte ,,Hallo Neville. Na wieder einmal auf der Flucht vor dem Gesetz?'' ,,Nein, das steht zu Abwechslung einmal hinter mir'' antwortete dieser mit einem Lächeln. ,,Na gut, dann steig mal ein. Wo soll´s den hingehen? Wieder einmal zu Tropfenden Kessel?'' ,,Genau dort hin. Muss in die Winkelgasse'' meinte der Junge mit einem schiefen Lächeln.

Er bestieg die kleine Treppe des Busses und sah sich um. Die vielen Messingbetten von seiner ersten Fahrt waren verschwunden. An ihrer stelle, standen wie letztes mal eine Menge, nicht zusammenpassende Stühle. Der Junge bezahlte die paar Sickel und setzte sich, hielt sich aber aus Erfahrung gut fest. Plötzlich ertönte ein, für Muggel ni Ercht vorhandener, Knall und sie waren verschwunden. Zwei Knalls später, sie machten einen kurzen Zwischenstopp in der Nockturngasse, hielten sie vor dem Tropfenden Kessel. Er stieg aus und betrat den kleinen, etwas düsteren Pub. Die Kapuze seines Kapuzenpullis zog er sich tief in die Stirn, sodass er nicht erkannt wurde. Er durchquerte die Gaststätte schnell, trat auf den Hinterhof, zog seinen Zauberstab und berührte die richtige Stelle der Backsteinmauer. Augenblicklich formte sich in dieser ein runder Torbogen und schritt durch den Eingang in die Winkelgasse. Mit einer immer noch verdeckten Narbe, lief er schon fast durch die magische Einkaufsstraße Richtung Gringotts Zaubererbank.

Er betrat die Eingangshalle und ging zielgerichtet auf einen Schalter zu. ,,Was wollen sie?'' schnarrte der Kobold auch sogleich in der Unfreundlichen Art der Rasse. ,,Ich bin hier wegen dem Testament von Sirius Black.'' Das kleine Geschöpf warf ihm einen Schneidenden Blick zu, ganz als ob er einen Betrüger entlarven wollte. Der Junge schien der Prüfung aber standzuhalten, denn schließlich bedeutete der Kobold ihm zu folgen und führte ihn aus der Halle. Sie gingen durch einen langen Gang an unzähligen Türen vorbei, bis sie schließlich vor einer Tür mit der Aufschrift Rungnook Erbschaftsangelegenheiten hielten. Sie betraten die Tür und der Schwarzhaarige wurde von einem weiterem Gobblin begrüßt. Sie kamen auch gleich zur Sache. ,,Mister Potter sie sind, wie sie wissen, wegen dem Testament von Mr Black hier. Ich darf´s verlesen. Letzter Wille und Testament von Sirius Alexandrinus Black. Ich Sirius Black, im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und unbeeinflusst durch irgendwelchen Fluch, ernenne hiermit Harry James Potter zum Alleinerben des noblen und gar altem Haus der Familie Black. Ich vermache ihm hiermit alle Titel und das Familienverlies der Blacks, mit allen Rechten und Verpflichtungen. Außerdem hinterlasse ich ihm die Sommerresidenz der Blacks, den Grimmault Place Nr 12. Es ist seine Entscheidung, ob ihn der Orden weiterhin verwenden darf, aber ich bitte ihn darum, meinem Freund Remus Lupin ein lebenslanges Wohnrecht zu Gewähren. Für den Fall, dass er dieses hässliche Haus nicht verwenden möchte, vermache ich ihm noch den alten Familiensitz Black Manor, der erbaut wurde, als die Blacks entgegen ihren Namen noch Lichtmagier waren. Des weiteren vermache ich ihm den Lordtitel, den ich als Familienschande nie erhalten habe, und den Siegelring, mit der bitte, dass er, sobald er ihn angezogen hat, ganz fest an einen von mir geschriebenen Brief an ihn denkt. Zum Schluss hinterlasse ich ihm noch mein persönliches Verlies mit meinen persönlichen Gegenständen und meinem bescheidenem ersparten.'' Er versuchte die ganze Zeit, seinen Emotionen Herr zu werden. Aber mit dem letzten Satz liefen die Tränen ungehemmt und er begann leise zu schluchzen. Der Kobold wartete, bis sich der Junge wieder einigermaßen beruhigt hatte, als er schließlich wieder zu sprechen anfing. ,,Nun Mister Potter. Hier ist der Siegelring. Ich denke sie sollten ihn überstreifen und an den Brief von Mr Black denken, so wie dieser es Vorgeschlagen hat. Der Teenager war noch zu keiner Antwort fähig und nahm stattdessen einfach den Ring und steckte ihn an seinen rechten Mittelfinger. Er dachte an den Brief seines Paten, als dieser auf einmal inmitten der Luft erschien. Zuerst noch ganz verwundert griff er nach dem vollgeschriebenen Pergament und begann zu lesen.

Lieber Harry,

Wenn du diesen Brief ließ, dann bin ich Tod, dass jetzt mal, falls du es noch immer nicht kapiert hast HA HA. Da ich Tod bin, nein du trägst keine Schuld, also denk gar nicht erst daran dir Vorwürfe zu machen, kann ich mich leider nicht mehr um dich kümmern. Deswegen habe ich diesen Ring mit einem Zauber belegt, den dein Vater und ich während unserer Schulzeit entwickelt haben. Mit diesem Zauber kann man mehrere Gegenstände in einem einem einzigen Gegenstand, in diesem Fall dein Ring, verwahren. Man muss um an den Gegenstand wieder zu kommen einfach ganz fest daran denken. Ich habe diesem Ring eine ganze Reihe von Tränken, keine von Snape also keine Angst, Büchern und meinem fliegendem Motorrad, ich habe keine Ahnung warum, aber ich habe das Gefühl, dass du es noch benötigen wirst, beigefügt. Also hab endlich einmal Spaß im Leben und hau verdammt noch einmal so richtig auf den letztes habe ich mir noch Moonys Zauberstab ,,ausgeborgt'' und meinem Zauberstab mit einem Zauber belegt, sodass dieser nach meinem Tod den Ring hinzugefügt wird. Du glaubst mir nicht, wie schwer es mir fällt, diesen Brief in dem Bewusstsein zu schreiben, dass du ihn erst liest, wenn ich tot bin, aber er hat auch etwas gutes. Nun da ich ja tot bin, verdammt ist das schwierig, kann ich dich endlich vor dem alten Dumbledore warnen. Pass auf, er missbraucht dich nur und ich bin mir nicht sicher, was er noch alles plant. Gib bitte gut auf dich Acht.

Dein Sirius

Wieder liefen die Tränen ungehemmt, aber dieses mal war auch noch ein anderes Gefühl dabei. Verwirrung. Was meint Sirius damit, dass Dumbledore ihn missbraucht? ,Er hat mich doch immer gut behandelt' dachte er sich. Schließlich entschloss er sich den Kobold zu fragen, vielleicht hat ja der eine Erklärung. ,,Mr Rungnook, mein Pate meint, dass mich Dumbledore in irgendeiner Weise missbraucht hat?'' ,,Dafür muss ich ihnen erst einmal eine Gegenfrage stellen. Haben sie Mr Dumbledore ein Dokument ausgehändigt, welches eindeutig besagt, dass er vollen Zugriff auf ihre Konten hat und es eigenhändig unterschrieben?'' ,,Was? Natürlich nicht!'' Rief der grins entsetzt. ,,Nun, die Sache ist folgende. Sie zahlen seit ihrem ersten Jahr regelmäßig auf verschiedene Konten Geldbeträge ein. Da währen unter anderem ein Fond für sozial benachteiligte Hogwartsschüler, ein Fond für die Schule selbst, und einer für die Erhaltung zur, vom Aussterben bedrohten, magischen Tiere. Alle diese Fond wurden von Albus Dumbledore eröffnet und bis jetzt sind sie der einzige, der in diese Fonds Einzahlungen leistet. Des weiteren wurden von ihrem Direktor zahlreiche Überweisungen auf verschiedene Konten getätigt. Das währen einmal die Familie Weasley, Arthur und Molly Weasley,Alie Familie Granger, Hermine Granger und Ronald Weasley. Tatsächlich bleibt nur das Gold auf dem letzten genannten Konto unberührt. Auf dieses wird zwar nur ein kleiner, dafür aber ein stetiger Betrag eingezahlt und das Regelmäßig. Von allen anderen Konten, landet das Geld immer ohne Umwege auf dem Konto von Albus Dumbledore. Insgesamt sind von den Ursprünglich fünf Millionen Galleonen aus ihrem Schulsfond nur noch 1.200 Galleonen sieben Sickel und drei Knuts übrig. Da sie allerdings gerade ausdrücklich bestätigt haben, dass das gegen ihren Willen ist, werden alle Gelder auf umgekehrten Weg zurücktransferiert. Allerdings hat Mr Ronald Weasley schon einiges an Geld abgehoben. Sein Konto wird ins Minus gesetzt und sie erhalten das Geld vorerst von der Bank. Sollte er nicht in der Lage sein, das Geld zurück zu zahlen, muss er sich vor dem Ministerium verantworten.'' ,,Gut, aber bitte nur unter einer Bedingung. Er und nur er muss sich für das fehlende Geld verantworten. Seine Eltern und Familie werden, egal was er macht nicht betroffen. Sehr wohl Mr Potter. Dann währen da noch das Erbe ihrer Eltern. Das ist kurz zusammengefasst. Sie erhalten das Familienverlies, den Siegelring mit den Lordtitel, mit allen Rechten und Verpflichtungen, das Haus in Godrics Hollow, sowie das Familienmanor, welches sich auf Sizilien befindet. Des weiteren haben sie durch ihre gemeinsamen Erbe zwei Sitze im Zaubergamot, sowie zwei Sitze im Schulrat von Hogwarts. Harry, der noch immer Wütend wegen dem Verrat von Ron und v.a. Dumbledore war konnte nur nicken. Im Kopf stellte er sich bereits einen Plan zusammen wie er sich an dein beiden rächen konnte. Schließlich verabschiedete er sich von dem Kobold und fuhr noch in sein neues Verlies, welches den Inhalt der Verliese von Potter und Black beinhaltet. Dort angekommen wurde er erst einmal von seinem Begleiter aufgefordert, seine Hand auf die Tür zu legen, welche dann lautlos nach innen aufschwang, bekam er erst einmal große Augen. Berge von Goldmünzen stapelten sich bis hoch unter die fünf Meter hohe Decke. Auf die Frage, wie viel das denn sei, bekam er als Antwort, dass sein Barvermögen etwas über 500 Millionen Galleonen Beträgt. Dazu kamen aber laut dem Kobold auch noch eine Menge Schmuck, welcher ebenfalls hier lagert und unzählige Firmenbeteiligungen. Sein Gesamtvermögen beträgt somit ca. eineinhalb Milliarden Galleonen. Er stopfte sich etwas Gold in einen Geldbeutel, fuhr wieder nach oben und verließ die Bank in die sonnige Winkelgasse.


Ina Bauer: Du hast Recht, genau so ist die Story geplant.

Guest: Nein dein Gefühl teuscht dich nicht. Das wird eine dark Harry Story. So richtig dark wird er aber erst später, wenn er so richtg angepisst ist (mehr verrat ich nicht grins)