Kapitel 2

Als Kate aufwachte, lag sie allein im Bett und das Zimmer war Licht durchflutet. Es musste bereits später Vormittag sein. Sie streckte sich und wollte gerade aufstehen, als Rick mit einem Tablett ins Schlafzimmer kam.

„Guten Morgen, meine allerliebste Ehefrau, die heute Geburtstag hat", begrüßte er sie und gab ihr einen sanften Kuss, nachdem er das Tablett neben ihr auf dem Bett abgestellt hatte. „Hast du gut geschlafen?"

„Ja, habe ich", sagte sie lächelnd und dann fiel ihr plötzlich Ricks Geschenk wieder ein. „Wie lange bist du schon auf? Du hast doch nicht schon ohne mich angefangen?"

Rick lachte. „Ich bin zwar sehr gespannt, wie es funktioniert, aber es ist dein Geschenk. Ich würde mir nie erlauben, ohne dich zu beginnen. Lass uns erst mal frühstücken." Er setzte sich neben Kate und fütterte sie mit warmen Pancakes.

„Außerdem hatte ich genug damit zu tun, die Partyspuren zu beseitigen. Und..." Ricks Stimme wurde zu einem verschwörerischen Flüstern, sodass Kate ihn fragend ansah. „Ich habe bereits dafür gesorgt, dass Mutter und Alexis aus dem Haus sind", erklärte er grinsend. „Damit wir ungestört sind."

„Gut. Aber du hast ihnen doch wohl hoffentlich nicht gesagt, was wir vorhaben?" Kate sah ihren Mann besorgt an.

„Natürlich nicht. Mutter war sowieso schon weg, als ich aufgestanden bin. Irgendeine Performance in ihrer Schauspielschule", erklärte Rick und schlürfte an seinem Kaffee.

„Und Alexis?", fragte Kate ungeduldig.

„Die hat eigentlich erst heute Nachmittag ein Treffen mit ihrer Lerngruppe. Aber ich habe ihr die neue Ausstellung im MoMA schmackhaft gemacht und sie verlässt in etwa einer halben Stunde das Loft." Rick ballte triumphierend die Faust, um seinen Erfolg zu untermauern.

„Allerdings denke ich, dass meine clevere Tochter vermutet, dass meine Bemühungen, sie loszuwerden, mit deinem Geschenk zu tun haben", räumte Rick ein.

Kate schüttelte den Kopf und warf ihrem Ehemann einen vorwurfsvollen Blick zu. Aber sie sagte nichts, denn jetzt war es eh zu spät, für eine bessere Vorgehensweise.

Nachdem sie das Frühstück beendet hatten, gingen sie ins Bad und putzten sich die Zähne. Sie waren gerade fertig, als sie Alexis rufen hörten, sie wäre jetzt weg.

Kate und Rick blickten sich grinsend an und stürmten zurück ins Schlafzimmer. Kate schnappte sich den Karton, in dem ihr Geschenk war und machte ihn auf. Sie kippte die Einzelteile aufs Bett und zog die Anleitung heraus.

„Brauchen wir die?", fragte Rick und wollte ihr das Stück Papier aus der Hand nehmen.

Doch Kate zog ihre Hand weg. „Ich will, dass es perfekt wird. Also ja, ich werde die Anleitung lesen und befolgen."

Rick zuckte resignierend mit den Schultern und inspizierte die verschiedenen Teile, die auf dem Bett lagen.

„Lass uns erst mal checken, ob alles vollständig ist", instruierte Kate. „ Abformrohr, Silikon-Manschette, Abdruckpulver, zweimal Silikon, Rührspatel und ein Vibrator." Rick hatte die Teile in die Reihenfolge gelegt, wie Kate sie vorgelesen hatte.

„Scheint alles da zu sein", sagte er und schaute Kate fragend an. „Und was nun?"

„Hier steht, dass man für eine bessere Standfestigkeit einen Penisring benutzen soll", erklärte Kate. „Hol deinen mal aus unserer Box."

Rick ging zum Kleiderschrank und nahm die unbeschriftete Box vom obersten Regal. Er öffnete den Deckel und suchte aus den Sexspielzeugen einen maßgeschneiderten Metallring heraus. Allein der Gedanke an das, was sie vorhatten, ließ ihn den ganzen Vormittag schon halbhart herumlaufen. Aber als er jetzt das kalte Metall des Penisrings spürte, beulte sich seine Pyjamahose erst richtig aus. So würde er den Ring gar nicht benutzen können.

„Kate, wir haben ein Problem." Rick zeigte auf seine Mitte.

Kate lachte. „Da ist wohl einer etwas übereifrig, was?"

„Es tut mir leid", sagte Rick mit gesenktem Blick.

„Was? Das wir jetzt Sex haben müssen, damit du wieder runterkommst?" Kate zog sich ihr Shirt über den Kopf und streifte ihren Slip über ihre langen Beine nach unten. „Mir tut es nicht leid. Mich erregt der Gedanke an das, was wir mit dem Teil alles anstellen können, wenn es fertig ist, genauso wie dich." Sie nahm seine Hand und führte sie zwischen ihre Beine. Sofort waren seine Finger benetzt mit ihrer Feuchtigkeit.

„Kate?", stöhnte Rick ungläubig.

„Raus aus den Klamotten, Rick."

Rick beobachtete, wie Kate sich aufs Bett legte und sich ihm mit geöffneten Beinen präsentierte. Er konnte sehen, wie feucht und bereit sie für ihn war. Hastig zog er sein Shirt und die Pyjamahose aus und legte sich auf sie. Seine Erektion drückte sich zwischen ihre Schamlippen.

Jetzt war es an Kate, zu stöhnen. „Ja, Castle, genau da."

Nachdem Rick seinen Penis ein paar Mal über Kates Klitoris gerieben hatte, veränderte er seine Position und drang mit einem sanften Ruck komplett in sie ein.

Erst als Kate anfing ihre Hüften zu bewegen, begann auch er, in einem stetigen Rhythmus in sie zu stoßen. Es dauerte nicht lange und das Schlafzimmer war mit den Geräuschen von nackten Körpern, die aufeinanderprallten, und dem lustvollen Stöhnen zweier Liebender erfüllt.

Ricks Stöße wurden unkontrollierter und nach einer kurzen Warnung, kam er mit einem tiefen Grunzen. Er bewegte sich weiter in seiner Frau und presste zusätzlich zwei Finger auf ihre Klitoris, was Kate ebenfalls zum Höhepunkt brachte. Befriedigt rollte Rick sich von ihr herunter und zog Kate in seine Arme. Sie küssten sich sanft und liebevoll.

„Das war kurz, aber schön", neckte Kate nach ein paar Minuten und stand vom Bett auf. „Los, Castle, lass uns zur Tat schreiten, bevor uns wieder etwas dazwischen kommt."

Rick quälte sich aus dem Bett. „Wo wollen wir es machen?"

„Am besten in der Küche", schlug Kate vor. „Dort haben wir alles, was wir brauchen und können jede Schweinerei schnell beseitigen."

Nachdem sie sich im Bad frisch gemacht und sich etwas übergezogen hatten, sammelten sie die Einzelteile von Kates Geschenk, die teilweise durch ihre Rammelei auf dem Bett von selbigen auf die Erde gefallen waren, zusammen und begaben sich damit in die Küche.

Fortsetzung folgt...