The area, where the Jenkins cousins live, was a little inspiration of "Rango – The video game". Well, in this case, Rango cannot strike them with one slap like in a video game. :/ However, place is just the same. Almost everything. They live at Skeleton Creek, but I changed some details. :/
2. The punishment
Fast eine Stunde waren sie schon unterwegs. Dann verlangsamten sich die Schritte des Roadrunners. Rango spürte eine Schräge. Wahrscheinlich ging es gerade bergabwärts. Er spürte Schatten auf seinem Rücken. Dann wieder Sonne. Sie mussten sich in einem Tal befinden.
Nach einigen Metern blieb der Roadrunner stehen. Rango wagte nicht sich zur rühren und lauschte angestrengt. Schritte nährten sich. Dann wurde er an den Schultern gepackt. Jemand riss ihn vom Reittier runter und zog ihn mit sich mit. Da Rango wegen der Augenbinde nichts sehen konnte, war er außerstande richtig Schritt zu halten. Er wurde auf die Erde geworfen und blieb dort liegen.
Er hörte Schritte. Mehrere Schritte, die von allen Seiten kamen.
„Nimm ihm die Augenbinde ab", hörte er eine andere raue Stimme.
Jemand nahm seine Augenbinde ab. Rango blinzelte und sah sich überrascht um.
Rund um ihn herum standen mehrere Männer in alten abgetragenen Westernklamotten.
Es waren mindestens sechs oder sieben. Einige waren groß und massig gebaut, drei andere waren von eher kleiner Statur. Sie hatten alle kurzes Fell, vermutlich Präriehunde oder so etwas Ähnliches. Einer von den Großen, vermutlich der Anführer, trat vor und bäumte sich drohend vor Rango auf. Rango traute sich nicht aufzustehen und sah zu ihm hoch.
„Vielleicht kennst du uns, oder besser gesagt, unsere Verwandten."
Rango sah ihn verständnislos an. Er hatte weder ihn, noch die anderen jemals gesehen.
„Du hast unsere Cousins umgebracht!"
Rango erschrak. Meinte er die Jenkins-Brüder?
Rango murmelte etwas, aber wegen dem Knebel konnte man ihn gar nicht verstehen.
Der Anführer gab seinem Nebensteher, ein kleiner Wüstenhund, ein Zeichen. Dieser zuckte sein Messer und nahm Rango den Knebel ab. Keuchend schnappte Rango nach Luft
„Aber ich habe die Jenkins-Brüder nicht umgebracht", sagte er.
Zuerst herrschte Stille. Dann brach der Anführer in schallendes Gelächter aus. Seine Brüder stimmten ins Gelächter mit ein.
„Ja klar."
Mit diesen Worten packte ihn der Anführer am Kragen und zog ihn brutal hoch.
„Glaubst du, wir sind bescheuert?! Jeder in der Wüste weiß, wer unsere Verwandtschaft umgelegt hat. Und sämtliche Beschreibungen passen nur auf dich."
„Aber das muss eine Verwechslung sein."
„Was du nicht sagst. Und wer außer dir trägt einen Sheriffstern ausgezeichnet für den Bezirk Dreck?"
Er riss Rango den Sheriffstern von der Weste und hielt ihn vor seine Nase.
„Freundchen, wir sind zwar keine Akademiker, aber wir können lesen."
Er warf den Sheriffstern auf den Boden und stampfte ihn in den Sand.
Rango schluckte. Die Wut des Anführers machte ihm Angst.
Der Anführer grinste.
„Na, jetzt fühlst du dich wohl nicht mehr so stark, oder?"
Rango sah sich verzweifelt um. Wenn ihm keiner glaubte, dann stand es wirklich sehr schlecht um ihn. Die Jenkins-Cousins sahen nicht so aus, als ob sie Spaß verstehen würden. Im Gegenteil. Sie hatten alle griesgrämige Gesichter und sahen aus wie lauernde Hunde, die nur darauf warten ihre Beute zu zerfleischen. Sogar die Kleinen sahen nicht gerade freundlich aus.
„Mit unseren Cousins konntest du dich amüsieren, aber nicht mit uns! Derjenige der sich an unserer Familie vergreift, wird dafür teuer bezahlen."
Rango stieg die Panik hoch. Was hatten sie mit ihm vor?
Der Anführer gab zwei seiner großen Brüder ein Zeichen und warf ihnen Rango in die Arme.
„Richtet ihn schon mal ab. Dann, werden wir mit der Strafe anfangen."
Die beiden Brüder grinsten und zerrten Rango mit sich mit.
Rango wollte sich losreißen, aber gegen die festen Griffe der beiden Brüder hatte er keine Chance.
Einer der Banditen zog seinen Revolver und versetzte Rango mit dem Revolvergriff einen harten Schlag auf den Kopf. Taumelnd sank Rango zu Boden. Der Schlag hatte ihn zwar nicht bewusstlos gemacht, machte ihn aber für eine Weile völlig bewegungsunfähig.
In seiner halben Ohnmacht musste er mit ansehen, wie die beiden Cousins seine Fesseln ab nahmen, und ihm anschließend die Kleider auszogen. Als sie damit fertig waren, fesselten sie ihn erneut. Diesmal allerdings mit einem Draht. Rango wurden die Hände auf den Rücken gebunden und seine Beine fest zusammengeschnürt. Anschließend stopften sie ihm einen Lappen in den Mund und banden seinen Mund zusätzlich mit einem Tuch zu.
Dann zerrten sie ihn wieder nach vorne zu den anderen und warfen ihn auf den Boden.
Der Anführer platzierte sich neben ihn und sah zufrieden auf das noch benommene und gefesselte Chamäleon herab. Er hatte sich eine Peitsche besorgt, die er locker und lässig auf den Boden hängen ließ. Dann holte er aus und knallte einmal mit der Peitsche in die Luft.
Der Knall ließ Rango erschrocken zusammenzucken. Aber er kam nicht mehr dazu sich irgendwie zu verteidigen, denn sogleich hatte der Anführer erneut ausgeholt und ließ die Peitsche auf ihn niedersausen. Kaum hatte der erste Peitschenschlag Rangos Haut gestreift, begann die Strieme zu bluten. Rango stöhnte auf, was eigentlich ein Schrei sein sollte. Aber wegen dem Knebel konnte er nur dumpfe Laute von sich geben.
Der Anführer holte erneut aus. Diesmal mehrere Male. Hilflos versuchte Rango den Hieben immer wieder auszuweichen und rollte sich auf dem Boden hin und her. Aber dadurch verteilte er die Peitschenhiebe nur auf der ganzen Haut.
Die anderen Jenkins-Cousins standen seelenruhig daneben und sahen dem Treiben eher amüsiert zu. Der Anführer, schlug Rango noch fast 20mal. Dann unterbrach er seine Folter.
Rango lag schwer atmend am Boden. Er hatte die Beine angezogen, um wenigstens einen Teil seines Körpers zu schützen. Die Peitschenstriemen auf seiner Haut bluten heftig.
Der Anführer rollte seine Peitsche zusammen und Rango hoffte, die Strafe wäre vorbei.
Doch er sollte sich irren.
Der Anführer trat ein paar Schritte zurück und warf einen Blick in die Runde.
„Jetzt seid ihr dran."
Sogleich kam der erste Jenkins-Cousin und trat Rango mit voller Wucht in die Seite.
Rango krümmte sich vor Schmerz. Doch dann kam schon der Nächste und trat ihn in den Rücken. Rango winselte pausenlos, als jeder der Cousins ihm einen Tritt versetzte.
Als der Letzte dran gewesen war, hob der Anführer die Hand.
„Das reicht für heute. Sperrt ihn weg."
Zwei der kleinen Jenkins-Cousins packten Rango an den Schultern und schleiften ihn auf den Boden hinter sich her.
Rango wäre sowieso nicht in der Lage auch nur einen Schritt zu gehen. So ließ er sich benommen mit schleifen, ohne sich zu wehren.
Er wurde zu einer alten umgekippten Eisen-Lokomotive gezerrt, die vor vielen, vielen Jahren in der Wüste von Bahngleis ins Tal gestürzt war und nun verlottert halb im Wüstensand lag. Die Jenkins-Cousins öffneten die Tür des Kessels, der seit ewigen Zeiten leer stand. Kaum war die Tür offen, warf einer der Jenkins-Cousins Rango hinein und schlug die Tür hinter ihm zu.
Winselnd lag Rango auf dem kalten Kesselboden. Jede Bewegung schmerze ihm. Alles tat ihm weh. Wegen den Fußtritten hatte er furchtbare Bauchschmerzen. Er stöhnte. Der Draht, mit dem man ihn gefesselt hatte, schnitt sich brutal ins Fleisch ein.
Stöhnend lehnte er sich gegen die Kesselwand und zog die Beine an, was ihm aber nur wenig Schutz vor der Kälte bot. Alles um ihn herum war dunkel. Nicht ein einziger Lichtstrahl drang zu ihm herein. Nach einer Weile hatte er sich etwas erholt und bekam wieder einen einigermaßen klaren Kopf.
Warum hatten sie ihn hier eingesperrt? Der Anführer sagte, das reicht für heute. Wie hatte er das gemeint? Rango bekam es mit der Angst zu tun. Wollen sie ihn noch mal so misshandeln? Wie lange wollten sie ihn hier gefangen halten? Was hatten sie mit ihm noch vor?
Er versuchte seine Arme zu bewegen, aber dadurch zog sich der Draht nur noch fester um seine Handgelenke. Entmutigt gab Rango auf. Er konnte nur hoffen, dass die Jenkins-Cousins bald ihr Interesse an ihm verloren. Aber er sollte sich erneut irren.
Eine Ewigkeit später, Rango vermutete, dass er die ganze Nacht im Kessel verbracht hatte, wurde die Kesseltür aufgerissen. Rango stöhnte. Das grelle Sonnenlicht schmerzte in seinen Augen. Plötzlich wurde er grob am Arm gepackt und ohne Rücksicht aus dem Kessel rausgezerrt.
Draußen wurde er ein paar Meter weiter gezerrt und anschließend wieder auf den Boden geschmissen.
Der Anführer stand schon mit seinen Brüdern dort und schien nur auf das Chamäleon gewartet zu haben.
„Na, angenehme Nacht gehabt?", fragte der Anführer sarkastisch. „An so einem Morgen wie diesem wären ein paar Streckübungen sehr sinnvoll."
Rango kam nicht dazu über diese Worte nachzudenken. Denn im selben Moment wurde er von zwei Jenkins-Cousins gepackt, die ihm seine Hand- und Fußfesseln ab nahmen und anschließend an jeder Hand und an jedem Fuß ein Seil festbanden. Dann ließen sie ihn wieder los. Rango wusste gar nicht was los war. Erst als sich die Seile spannten, ahnte er was sie vorhatten. Doch Rango kam nicht dazu sich zu wehren. Seine Arme und Beine wurden in vier verschiedene Richtungen gezogen. Am Seilende war jeweils ein Roadrunner vorgespannt, die auf Befehl ihrer Reiter immer weiter gingen und dabei nicht merkten, dass sie dadurch dem Chamäleon drohten die Gliedmaßen aus zu reißen.
Rango jammerte, was wie ein Flehen um Gnade klang.
Der Anführer stand daneben und sah nur zu. Sein Bruder beugte sich zu ihm vor.
„Willst du ihm wirklich jetzt schon alle Arme und Beine rausreißen?"
Der Anführer winkte ab. „Iwo, natürlich nicht. Dann hätten wir ja keinen Spaß mehr an ihm. Aber ich mag es gerne meine Opfer etwas zappeln zu lassen."
Sein Bruder grinste. „Bist schon ein übler Hund."
Als Rango schon in der Luft hing und es nur noch eine Frage von Zentimetern war bis eines seiner Gliedmaßen rausgerissen wurde, rief der Anführer, dass die Tiere halten sollten.
Im gemächlichen Schritt trat er neben Rango, der völlig geschockt mit gestreckten Gliedmaßen in der Luft hing.
„Tja, ich schätze mal, dass du unseren Cousins nicht so eine schöne Folter bieten konntest, oder?"
Rango schüttelte heftig den Kopf.
„Tja, eigentlich wollten wir dir die Arme und Beine aus reißen. Aber das wäre zu schade. Viel zu einfach. Ich denke, du wirst sie noch brauchen, oder?"
Rango nickte eingeschüchtert.
„Fein, fein. Dann denke ich können wir mit meinem vorgesehenen Folterprogramm weitermachen."
Mit diesen Worten holte er seine Peitsche raus und schlug Rango erneut.
Diesmal hatte Rango überhaupt keine Chance den Schlägen auszuweichen. Hilflos hing er mit allen Vieren ausgestreckt in der Luft. Völlig bewegungsunfähig musste er sich die Peitschenprügel über sich ergehen lassen. Durch die Schläge waren die verkrusteten Striemen von gestern wieder aufgeplatzt und bluteten heftig. Nach einer Weile lag Rango bewusstlos in den Seilen.
„Hey, er ist ohnmächtig geworden", meldete sich einer der Cousins.
„Ich schätze ihm sind deine Peitschenhiebe zu langweilig geworden", sagte einer der Großen belanglos.
„Der will mehr Abwechslung", fügte der Kleinere hinzu.
Der Anführer schnaubte verächtlich. „Die kann er haben. Bindet ihn los. Fesselt ihn und sperrt ihn wieder ein. Wir werden uns solange die Zeit vertreiben und uns ein paar neue Foltermethoden ausdenken."
Gesagt, getan. Rango wurde erneut gefesselt und immer noch bewusstlos wieder in den kalten leeren Heizkessel geworfen.
An diesem Abend wusste Rango nicht wie ihm geschah. Kaum war er aufgewacht, suchten ihn auch schon die Schmerzen von den Peitschenprügeln heim. Die frischen Striemen brannten auf seiner Haut. Er wusste nicht auf welcher Seite er sich hinlegen sollte. Überall taten ihm die Wunden weh. Am allermeisten machte es ihm Angst, dass sie ihn wieder eingesperrt hatten. Was wollten sie ihm noch antun?
Uh, well, I hope it was okay. Don't think badly of me. -_- Next chapter comes soon.
I have got the idea with the old iron locomotive from the movie "The train robbers" with John Wayne, where there were looking for an old iron locomotive, lost in the desert to find gold. Not a bad western movie. I like John Wayne. ^^
