Disclaimer:

Tja, wie soll ich sagen, es gehört nicht mir (und ist in anderen Händen als meinen wohl auch besser aufgehoben), aber das hält mich ja nicht zwangsläufig davon ab mit dem HP Universum zu spielen.

Kommentar:

Wundert euch nicht, ich habe die ff nicht verändert, sondern ihn nur in Kapitel unterteilt.

Warnungen:

Vielleicht sollte ich vor der Erwähnung von Kindesvernachlässigung warnen.

Kapitel 2

„Professor, ich… ich kann doch nicht baden, wenn Sie dabei sind!", sprudelte es aus Harry hervor, noch ehe er sich davon abhalten konnte. Sein Kopf war feuerrot und dass er nur mit einer Boxershorts bekleidet war, machte es nicht besser.

Der Blick, mit dem Snape ihn jetzt ansah, ließ ihn ängstlich schlucken. Der Slytherin konnte furchterregend aussehen. Langsam wich er zurück, sich schmerzlich der Tatsache bewusst, dass er nicht mehr lange durchhalten würde. Immer wieder wurde ihm kurz schwindelig, von den konstanten Schmerzen, die von seinem blauen Auge ausgingen, einmal ganz abgesehen.

Snapes barsches Schnarren riss ihn aus den Gedanken und veranlasste ihn dazu wie angewurzelt stehen zu bleiben.

„Potter, ich habe keine Zeit für diesen Unsinn! Glaubst du allen Ernstes ich würde dich allein baden lassen, wenn ich sowohl weiß, dass du seit mehreren Tagen nichts gegessen hast als auch, dass du vor nicht einmal zwei Tage verprügelt worden bist?"

Vollkommen sinnloser Weise protestierte Harry:

„Er… er hat mich nicht wirklich verpr…."

Der Tränkemeister unterbrach ihn gereizt:

„Es ist unerheblich, wie schlimm du zugerichtet worden bist, Fakt ist, dass dein Körper mit mehr Blutergüssen übersät ist, als ich bei jemandem in deinem Alter heilen wollen würde und du dich deshalb jetzt schnurstracks in diese Wanne begibst ohne zu widersprechen."

Damit scheuchte er einen gründlich gescholtenen, vor allem jedoch überraschten Gryffindor ins Wasser, nachdem dieser sich verlegen murmelnd seiner Boxershorts entledigt hatte.

Nie im Leben hätte er gedacht, dass Snape seine Verletzung beachten würde… Natürlich, der Professor hatte sich sein Auge angesehen und vorhin etwas von seinen Verletzungen gesagt, aber Harry hatte früh gelernt, dass das nicht viel heißen musste.

So stieg er Augenblicke später ins heiße Wasser, scharf Luft einziehend, als eine blutige Schramme an seinem Bein damit in Berührung kam. Sein Bein knickte ein – sein Körper auf Grund der letzten Tage geschwächt und seine Schmerztoleranz dem Ende nahe – doch bevor er einfach in die Wanne plumpsen konnte, umfasste Snape seinen Oberarm und hielt ihn aufrecht.

Das meinte ich, Mr. Potter. Ich hoffe, du benutzt jetzt endlich deinen Kopf anstatt dich von dummem Teenager-Stolz leiten zu lassen."

„Ja, Sir", kam es leise, der ausbleibende Protest nur ein weiteres Indiz für seine Verfassung.

Als Snape, nachdem er Harry vorsichtig ins Wasser hatte sinken lassen, die Ärmel hochkrempelte und einen großen Schwamm zur Hand nahm, begann sich Angst im Bauch des Gryffindors auszubreiten. Er erinnerte sich nur zu genau daran wie fest Petunia ihn als Kleinkind geschrubbt hatte. Noch Stunden später hatte seine Haut sich wund angefühlt, vor allem, wenn sie zuvor wütend auf ihn gewesen war.

Severus sah wie sein Schüler sich versteifte, jetzt da er den Schwamm zur Hand nahm. Natürlich interpretierte er es anders als es gemeint war.

„Potter, ich weiß nicht, in was für Verhältnissen du ausgewachsen bist, aber hier wirst du nicht wie ein wandelnder Lehmgolem herumstromern!"

„Nein, das will ich auch gar nicht. Ich….", Harry konnte es nicht zu Ende bringen. Wie sollte er Snape seine Angst erklären. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen Kopf zu senken und seinen ohnehin schon malträtierten Körper zu wappnen.

Als Snape schließlich grimmig murmelnd begann seinen Rücken zu schrubben, schaute Harry überrascht auf, so sehr unterschieden sich das Erwartete und das Gefühlte. Snapes Mundwinkel hob sich verächtlich, als er die Reaktion bemerkte.

„Was hast du gedacht, Bengel? Dass ich dir die Haut abziehe!"

Harry schüttelte hilflos den Kopf. Ja, das hatte er gedacht… in gewisser Weise jedenfalls, aber wie sollte er es Snape erklären?

„Ich… ich…." Harry hatte nicht mehr die Energie sich zu überlegen wie man einen wütenden Tränkemeister besänftigte, eine Tatsache, die seine unerfindliche Angst nicht gerade verringerte.

Neben sich hörte er Snape irritiert seufzen, dann sprach der Professor erneut.

Er würde heute Abend ohnehin keine klaren Antworten mehr bekommen.

Sein Tonfall schneidend, die Worte beruhigender, als der Gryffindor für möglich gehalten hätte:

„Halt dich nicht mit etwas auf, das du heute ohnehin nicht mehr zustande bringst. Sei jetzt still und lass mich meine Arbeit machen." Kurz pausierte er, den Schwamm erneut mit Wasser tränkend, dann sah er Harry eindringlich an und fügte hinzu:

„Es sei denn, du hast in der Tat ernsthafte Beschwerden."

Der 11-Jährige konnte nur verblüfft nicken. Das hatte er nicht erwartet. So ergab er sich der Säuberung und sollte schon wenig später eine noch nie zuvor erlebte Erfahrung machen:

Nach einer Weile – eigentlich nur wenigen Augenblicken – versank Harry vollkommen in den fremdartigen Empfindungen. Noch nie hatte ihn jemand anders als energisch gewaschen, jedenfalls soweit er sich erinnerte. Die Bewegungen, mit denen Snape ihn jetzt praktisch von Kopf bis Fuß wusch, waren nicht schmerzhaft, wie er erwartet hatte vor allem im Hinblick auf die zahlreichen blauen Flecken und Schrammen, die seinen Körper bedeckten, sondern bestimmt und massierend.

Vielleicht war es die Erschöpfung, vielleicht die Andersartigkeit der Empfindungen, doch ohne es zu merken, lehnte Harry sich mit geschlossenen Augen in jede Bewegung, in jede Berührung, die es seinem geschundenen, verspannten Körper besser gehen ließ.

Auch Severus nahm wahr, dass der Junge nach kurzer Zeit Wachs in seinen Händen zu sein schien, was ihn ganz eigene, aber diesmal nicht minder richtige Schüsse ziehen ließ. Es war, von allem anderen einmal abgesehen kein Wunder, dass Potter so reagierte. Wenn man den Zustand bedachte, in dem er sich momentan befand. Der Junge schlief beinah im Sitzen, während er ihn vorsichtig wusch.

Erst die leise Aufforderung, er solle den Kopf leicht nach hinten neigen, riss Harry aus seinem Trance artigen Zustand. Verschlafen blinzelte er, bevor er tat wie geheißen.

„Halt jetzt still, ich möchte dein Gesicht und den Bluterguss an deinem linken Auge vom Dreck befreien und das wird auch ohne Gezappel nicht angenehm sein. Harry sah Snapes Bemühung ihm nicht wehzutun, aber auch das verhinderte den eigentlichen Schmerz nicht wirklich. Der Gryffindor versuchte aus Reflex still zu sein und sich nicht zu rühren, aber beides wollte ihm nicht recht gelingen.

Unwillkürlich gab er bald einen leisen, schmerzerfüllten Laut von sich, gleich darauf wieder verstummend und dennoch beschämt seinem Unbehagen Ausdruck verliehen zu haben.

Snape jedoch verhielt sich anders als erwartet. Anstatt ihn zu tadeln, hielt er in der Bewegung inne. „Es ist gleich vorbei", murmelte er, bevor er sich aus seiner hockenden Position neben der Wanne erhob, zum Waschbecken ging und den Schwamm dort mit Wasser tränkte.

Harrys Blick war fragend, als er wieder kam, doch der Slytherin machte sich nur schweigend wieder ans Werk. Misstrauen wandelte sich in Erleichterung, als das eiskalte Wasser, welches sich jetzt aus dem Schwamm ergoss, begann die Schmerzen zu betäuben, sobald Snape ihn sanft auf die geschwollenen Lider drückte.

onononononon

Eine Viertelstunde war vergangen seit Harry in das Wasser gestiegen war, als Severus damit begann das hoffnungslos dreckverklebte Haar seines Schülers mit lauwarmem Wasser auszuspülen. Die leise gemurmelten Worte des Professors nahm Harry nicht mehr wahr, denn er schlief mehr als dass er wachte.

„Meine Güte, wie oft musst du mit dem Kopf voran im Schlamm gelandet sein, damit es so dreckverkrustet ist."

Er überließ sich vollkommen den geschickten Händen, die jetzt durch sein Haar fuhren, den Dreck heraus spülten und kurze Zeit später Shampoo in das rabenschwarze Haar einmassierten.

Die letzten Tage waren so anstrengend gewesen, dass Harry einfach nicht mehr die Energie hatte, sich um irgendetwas Gedanken zu machen, und sei es der angekratzte Stolz eines 11-Jährigen.

Severus hob seinen Schüler aus der Wanne, wohl wissend, dass der Gedanke an Essen momentan keinen Sinn hatte. Selbst jetzt, als er Potter mit einem riesigen Handtuch abtrocknete und ihm in einen Schlafanzug half, war er nicht wirklich wach.

Jetzt da er gesehen hatte, was der schmächtige Gryffindor in den letzten Tagen eingesteckt hatte, konnte er es ihm noch nicht einmal verübeln….

Nun gut, er konnte es ihm jedenfalls nicht so sehr nachtragen, dass das Aussprechen seiner Unzufriedenheit sich lohnte.

Stattdessen ergab er sich seinem Schicksal, fasste den Bengel abermals unter den Achseln und hob ihn schließlich auf seinen Arm, um ihn zum Gästezimmer zu tragen. Harry spürte es kaum, war sich nur so unterschwellig der Situation bewusst, dass er ohne nachzudenken den bleischweren Kopf auf die knochige Schulter seines Professors legte.

Mit einer undefinierbaren Grimasse sah Snape kurz auf Harry hinunter, bevor er ihn endlich in das kleine Gästezimmer trug und auf dem Bett absetzte. Harry rollte sich sofort zusammen, jetzt da er nicht mehr im heißen Wasser saß erneut fröstelnd.

Was hatte er sich da nur wieder eingebrockt? Es reichte ja nicht, dass er Potter heute Stundenlang gesucht hatte, nein, jetzt musste er sich auch noch eine Nacht lang um ihn kümmern bis er ihn Morgen bei Dumbledore abliefern konnte.

Severus wusste ja nicht, was in einer Nacht alles passieren konnte, als er schnellen Schrittes zu seinem Medizinschrank ging und alles herausholte, was der Junge benötigen würde.

Onononononon

Eine Stimme, die seinen Namen rief, weckte ihn aus seinem Halbschlaf.

„Potter. Potter, wach auf, es ist nötig, dass du wach bist." Trotz der energischen Aufforderung, dauerte es ein wenig bis er die scheinbar allmächtige Müdigkeit besiegte. Er blinzelte verschlafen und setzte sich langsam auf. Einen Moment lang wunderte er sich darüber, dass er nicht mehr in der Wanne saß, dann kam dunkel die Erinnerung.

Komisch, er musste wirklich müde gewesen sein, wenn er so wenig mit bekommen hatte.

Merkwürdig war jedoch noch etwas ganz anderes:

„Warum tut es nicht mehr weh? Der Rücken und so, meine ich?" Harry sah zu Snape auf, der auf der Bettkante saß und eine Phiole in der Rechten hielt. Geduldiger als er selbst von sich erwartet hätte, erklärte Severus die Situation.

„Während du geschlafen hast, habe ich eine Salbe auf die Blutergüsse aufgetragen. Außer auf den an deinem Augen, denn es ist klüger ihn zu versorgen während ich sicher sein kann, dass du nicht plötzlich aufwachst und das Auge aufreißt." Seine Worte waren streng, Erklärung und Ermahnung zugleich.

„Hier, trink das."

Er streckte dem Jungen die Glasphiole entgegen und sah wie schon erwartet, den fragenden, misstrauischen Blick, der sich sogleich auf dem Gesicht des Gryffindors ausbreitete. Bevor der Bengel dumme Fragen stellen oder den Protest, der sich auf seinen Lippen formte, aussprechen konnte, brachte er ihn mit einem düsteren Blick zum Schweigen.

„Du schläfst schon jetzt beinahe, es sollte also in deinem Interesse liegen, den Trank einzunehmen anstatt auf Grund deiner Erschöpfung mit dem Gesicht im Essen zu landen."

„Was meinen Sie? Was ist das?"

„Potter, trink es, ich habe keine Lust darauf, dass meine Hilfsbereitschaft mit Respektlosigkeit und Misstrauen vergolten wird. Du kannst dich entscheiden, ohne Widerworte zu tun, was ich für richtig halte, oder zu sehen wie du die Nacht ohne die Behandlung deiner Beschwerden überstehst", zischte Snape, mit seiner Geduld am Ende, wobei er Harry so bedrohlich überragte, dass dieser zurückzuckte.

„Ja, Sir", kam es kläglich, bevor Harry das Elixier schluckte. Der Effekt trat auf der Stelle ein: Von einem Moment auf den anderen fühlte sich der 11-Jährige als hätte er ein reichhaltiges Essen zu sich genommen. Überrascht starrte er seinen Professor an, welcher den Blick mit einem verächtlichen Gesichtsausdruck erwiderte.

„Das sollte dir zeigen, dass es mehr Blickwinkel als den eines unerfahrenen 11-Jährigen gibt, der sich von seiner Angst anstatt seiner Vernunft leiten lässt. Wenn du wirklich glaubst, dass ich keine besseren Dinge zu tun hätte, als einen meiner Schüler zu vergiften, dann zweifle ich an deinem Verstand."

„Nur weil es nicht innerhalb deiner Fähigkeiten liegt, dir vorzustellen, dass ich nicht nur der – wie sagt ihr doch so gern – grausame Kerkermeister bin, heißt das nicht, dass alle deine Vermutungen der Wahrheit entsprechen.

Beschämt und müde zugleich senkte Harry den Blick.

„Nein, … daran liegt es nicht." Nur, fügte er in Gedanken hinzu. Immer wieder musste er daran denken, was die Dursleys, in Snapes Situation getan hätten. Es verschleierte seinen Blick, wobei es in keiner Weise half, dass er die Augen wirklich kaum noch offen halten konnte.

„Tut mir Leid. Es ist nur… meine Verwandten… sie hätten…", Harry fand keine Worte für das, was er sagen wollte. Keine jedenfalls, die wirklich ausdrückten, was er meinte. So brach er nach den ersten leisen Worten ab, immer noch vor Scham auf seinen Schoß sehend.

Was hatte er nur wieder angerichtet. Ja, Snape war in seinem ersten Jahr unfair und gemein gewesen, aber seine andauernde Skepsis hatte er nicht verdient. Nicht mehr jedenfalls, nachdem er ihm heute so sehr geholfen hatte. Es war alles die Schuld der Dursleys!

Snape schien beim Anblick seines Schülers Mitleid zu zeigen, denn nach einem stummen Seufzer, sprach er in die Stille hinein:

„Ich sehe, es ist zu spät, um Gespräche wie dieses zu führen. Sieh mich an, damit ich mich endlich um dein geschwollenes Auge kümmern kann."

Als Harry zögerte den Blick zu heben, seiner Körperhaltung nach zu urteilen, weil er sich immer noch schämte, nahm Severus das kleine Kinn mit Bestimmtheit zwischen Daumen und Zeigefinger und hob es an, sodass Harry ihm in die Augen sehen musste.

Milde schüttelte der Slytherin den Kopf, bevor er sprach. Der Junge erinnerte ihn in diesem Moment mehr als alles andere an seinen Patensohn Draco, nachdem er ihn getadelt und der Slytherin die Fehler in seinem Verhalten eingesehen hatte.

Er wusste, dass die lang anhaltende Demut bei Draco von der übermäßigen, oft harten Strenge seines Vaters herrührte. Gab es bei Potter vielleicht ähnliche Gründe?

„Obwohl ich einen gewissen Grad vernünftigen, respektvollen Verhaltens von dir erwarte, Mr. Potter, bin ich mir sehr wohl der Tatsache bewusst, dass du momentan nicht über alles, was du tust oder sagst vollkommene Kontrolle hast. Deshalb solltest du dich jetzt wieder zusammennehmen, damit wir irgendwann in dieser Nacht noch fertig werden."

Harry nickte, sobald Snape sein Kinn losließ. Auf etwas Näheres an Ich nehme deine Entschuldigung an konnte Harry nicht hoffen, also erfreute er sich innerlich daran, dass ihm immerhin eine teilweise positive Reaktion gegeben worden war.

Das hätten die Dursleys nie getan.

Onononononon

Harry kuschelte sich tief in das dicke Federbett hinein. Snape hatte Augenblicke zuvor sein blaues Auge verarztet und ihn daraufhin ins Bett geschickt. Der Gryffindor musste unwillkürlich lächeln, als er daran dachte, dass der strenge Slytherin es nicht getan hatte, ohne ihm vorher noch eine große Tasse Tee zu bringen.

‚Weil er dehydriert sei', hatte er gesagt. Das stimmte, aber bisher hatte sich noch nie jemand darum geschert. Gerne hätte der 11-Jährige noch weiter darüber nachgedacht, hätte sich gefragt, warum Snape ihn im einen Moment anblaffte und im nächsten etwas tat, damit es ihm besser ging, doch das alles musste warten, denn kaum berührte Harrys Kopf das weiche Kissen, fiel er auch schon in einen tiefen Schlaf.

Onononononon

Harry träumte:

Er irrte durch dunkle Gassen, Schritte verfolgten ihn so stetig wie sein eigener Herzschlag! Er drehte sich um, doch da war niemand, nur die Schritte, immer lauter, immer schneller und näher. Der Gryffindor schnappte nach Luft, rannte keuchend weiter, ohne von der Stelle zu kommen, so als seien seine Glieder bleischwer.

Seine Umgebung zerfloss, wandelte sich zu Mauern. Wände, überall wo er hinsah!

Und da war sie, die Stimme zu den geisterhaften Schritten:

„Hab ich dich, du willst mir entkommen?! Versuch es doch!"

Doch Harry konnte nicht. Er war wie gelähmt. Und als er nun hinten am Kragen gepackt und herum gewirbelt wurde, sah er voller Entsetzen die groteske Mischung aus Onkel Vernon, dem Jungen von der Straße und Voldemort persönlich. Egal wie laut er rief, ja schrie, er konnte nur hilflos zusehen wie die Faust – oder war es der Todesfluch? – sich unaufhaltsam seinem Gesicht näherte. Als gehörte sein Körper nicht mehr ihm selbst.

„Aaargh!" Schmerz. Nur der Schmerz gehörte noch ihm… nur der Schmerz.

Ononononon

So, das war das zweite! Ihr habt es vielleicht schon gelesen, aber ein Review wäre trotzdem toll.