Kapitel Eins: Allein im Exil
Ein grünes Licht blitzte auf und Scrimgeour, Minister der Zauberei, war tot. Voldemort stand mit erhobenem Zauberstab im Büro des Ministers und lachte wie ein Verrückter über den toten Körper der halb über dem Tisch lag.
Hermine konnte fühlen wie sich Harry neben ihr versteifte. Zwar konnten sie nicht in das Büro sehen, aber sie konnten noch immer den grünen Schimmer des Todesfluches durch das milchige Glas erkennen.
„Es ist soweit. Wir sollten anfangen. '' sagte Hermine mit mehr Ruhe, als sie eigentlich fühlte.
,, Wie viele? '' fragte Harry emotionslos.
,, Zuerst die Beiden vor der Tür," sagte Ron, der dann einen Zauber sprach und seine Augen schloss, um die Quelle der dunklen Magie auszumachen. „Vier im Büro der Sekretärin und dann sind da noch Lestrange und Voldemort im Büro des Ministers. ''
Dieses Mal stotterte Ron nicht beim Namen des Dunklen Lords.
,,Ok! Ron und ich übernehmen die Beiden an der Tür. Lautlos!'' Harry nickte Ron zu. „ Dann platzen wir hinein. Während Ron den Raum von innen magisch abschließt, greifen wir die Vier anderen an Hermine. Und dann..." Er brach ab aber alle wussten was danach kommt.
„Das war's dann. '' Harry verweilte als würde er noch etwas sagen wollen, entschied sich aber dann dagegen. „Ron, auf drei. Eins… zwei… DREI!"
Harry und Ron sprachen beide einen Stille-Zauber über sich. Kurz darauf wurden die zwei Todesser an der Tür beide gleichzeitig von einem violetten Fluch getroffen und fielen lautlos zu Boden. Sie schlichen heimlich zur Tür die zum Vorzimmer führte. Die Tür öffnete sich nach innen, also positionierten sich Harry und Hermine an jeweils einer Seite der Tür. Ron hockte sich hinter Hermine und schloss seine Augen erneut.
„Zwei stehen am Ende des Raumes und bewachen die Tür zum Büro des Ministers und einer sitzt irgendwo in der linken Seite des Raumes. Der Letzte geht im Raum auf und ab." gab Ron an.
„Ok, wir wissen was zu tun ist. Ron, nachdem du den Raum einbruchssicher gemacht hast, hilf Hermine, " flüsterte Harry.
Hermine fühlte, wie die Angst in ihr aufkeimte und ihr das Atmen schwer fiel. Sie konnte sich nicht mehr auf ihre Gedanken konzentrieren.
Oh Gott, ich kann mich an keinen einzigen Zauberspruch erinnern, dachte sie voller Panik. In diesem Moment sah ihr Harry in die Augen und lächelte schwach. Dann flüsterte er so leise, dass sie es kaum verstand.
„ Was auch immer passiert Hermine, wir geben unser Bestes. Wir haben nichts zu bereuen. Wir haben eine Chance zu gewinnen."
Dann wurde sein Blick hart und das Lächeln verschwand, als er das Signal gab. Harry sprengte die Tür mit einem Zauberspruch auf und verfluchte den Todesser der auf dem Sofa saß, das einmal dazu da war, für Besucher des Ministers die Wartezeit komfortabler zu gestalten. Nun lag es umgedreht auf dem Boden und der Todesser der Momente zuvor darauf gesessen hatte, lag ausgestreckt dahinter. Seine Maske war von seinem Gesicht gerutscht und Hermine konnte noch die Überraschung auf seinem leblosen Gesicht sehen.
Hermine wusste er war tot. Sie konnten es sich nicht leisten ihn zu verschonen. Es war zu riskant, betäubte Feinde hinter sich zu haben. Sie konnten jederzeit aufwachen. Das Trio hatte das auf die harte Tour lernen müssen. Hermine schauderte als sie an diesen Tag zurück dachte. Neville Longbottom hätte sein Leben nicht verloren, wenn sie den Todesser einfach getötet hätten.
Aber jetzt war nicht die Zeit um sich schuldig zu fühlen.
Die drei übrigen Todesser hatten inzwischen den Schock überwunden und griffen an. Harry war gezwungen ein Schutzschild zu aktivieren, als Hermine und Ron den Raum betraten. Hermine bleib in Rons Nähe um ihn zu schützen, während er den Raum versperrte, damit keine anderen Feinde eintreten konnten. Sie hob ihren Zauberstab und senkte ihn in einer einzigen flüssigen Bewegung. Ein sichelförmiges gelbes Licht verließ ihren Zauberstab und steuerte auf einen der Todesser zu. Der Todesser hatte den Angriff gesehen und beschwor ein Schild herauf. Als das gelbe Licht gegen das Schild prallte, stoppte es und Hermine konnte den Todesser hinter seiner Maske grinsen sehen. Hermine war nicht beunruhigt. Sie wusste, dass seine Verteidigung nutzlos war. Und tatsächlich, das gelbe Licht intensivierte seinen Schein und absorbierte den bläulichen Schutz und nahm seinen Weg wieder auf als wäre nichts dort gewesen. Das Grinsen des Todessers war, nachdem der gelbe Strahl seine Brust traf immer noch auf seinem Gesicht. Er fiel zurück und Blut spritze nach vorne. Hermine fühlte jetzt den vertrauten Schmerz der Schuld, der sie übermannte weil sie wieder ein Leben beendete.
Aus den Augenwinkeln konnte sie sehen, wie Ron den Zauberspruch sprach, um den Raum abzusperren, während Harry mit einem der übrigen Todesser kämpfte. Der andere griff nun sie an. Sie sprach einen Schutzzauber, um Ron und sich selbst zu beschützen. Der Fluch der gegen diesen prallte war stark und sie musste sich sehr darauf konzentrieren ihn aufrecht zu halten.
In diesem Moment wurde die Tür von Lord Voldemort aufgerissen, ganz gelassen als würde ihn nichts auf der Welt kümmern. Er war in Schwarz gekleidet, seine Haut kränklich weiß und die Augen leuchteten Rot als er den Raum betrat. Bellatrix Lestranges Gesicht verzerrte sich zu einer Maske aus grausamer Schadenfreude, als sie ihm in den Raum folgte.
„Ah ich wusste dass du etwas Dummes tun würdest," sagte Voldemort mit seiner kalten hohen Stimme. ,, Du kannst mich niemals besiegen Potter.''
Er trat auf Harry zu und der Todesser, der sich davor noch mit Harry duelliert hatte trat zurück, um seinem Meister Platz zu machen. Harry und Voldemort standen nur wenige Meter voneinander entfernt. Sie starrten sich an, Rot traf auf Grün. In Harrys Gesicht war ein entschlossener Ausdruck, während Voldemort irre grinste, was ihn noch bedrohlicher aussehen ließ. Hermine konnte sehen wie Harry kurz zusammenzuckte und wusste, dass seine Narbe schmerzen musste. Aber außer diesem kleinen Zucken zeigte er keine Regung. Voldemorts Augen verengten sich und sein Grinsen verschwand.
,, Ich sehe du hast endlich gelernt Okklumentik einzusetzen, wenn du mir gegenüber stehst.'' Seine Stimme war emotionslos, aber Hermine konnte eine Spur von Zorn heraushören.
,,Eine eindrucksvolle Leistung, leider wird sie euch nichts nutzen."
,,Du wirst nicht gewinnen, Riddle,'' sagte Harry bestimmt.
,,Wie kannst du es wagen?" schrie Voldemort entrüstet. Sein Gesicht war voll Hass, als er seinen Zauberstab zog und ihn auf Harry richtete.
,,Ja ich wage es, Tom Riddle.'' Nun richtete auch Harry seinen Stab auf Voldemort.
,,Bella töte die Beiden anderen,'' befahl er seiner treusten Ergebenen. ,,Misch dich nicht in meinen Kampf ein.''
Hermine konnte dem Gespräch nicht mehr folgen, als Lestrange und die Beiden übrigen Todesser sie und Ron angriffen. Sie spürte einen Stoß gegen ihr Schild, als Lestrange's Fluch darauf prallte. Bellatrix lachte wie eine Verrückte, als sie erneut einen Fluch auf Hermine abschoss. Diesmal war die Kraft des Fluches zu groß. Das Schild zerbrach und Hermine stolperte ein paar Schritte rückwärts.
,,Ah, kleines Schlammblut. Denkst du wirklich du könntest gegen mich gewinnen?'' verhöhnte Bellatrix sie.
Ron hatte den Raum endlich abgesperrt und kämpfte nun gegen die anderen Beiden Todesser. Hermine wusste, dass sie nun alleine da stand, genauso wie Harry und Ron.
,,Avada Kedavra!'' schrie Bellatrix.
Ein grüner Strahl schoss auf Hermine zu. Sie sprang auf die Seite und der Fluch verpasste sie nur um Zentimeter.
,,Sehr einfallsreich, Lestrange.'' verspottete sie nun Hermine, auch wenn sie sich nur halb so stark fühlte, wie ihre Stimme klang.
Sie kniete auf einem Bein am Boden und schwang ihren Zauberstab in scharfen Auf- und Abwärtsbewegungen auf Bellatrix zu. Bellatrix beschwor eine Verteidigung herauf der die meiste Kraft des gewaltigen Fluches aufhielt. Der Rest des Zaubers traf sie in die Schulter und Blut rann ihren Arm hinab.
,,Du dreckiger Abschaum!" kreischte Bellatrix wütend.
Sie schleuderte ihr einen Fluch entgegen und Hermine konnte die Macht hinter diesem dunklen Zauber fühlen. Sie hatte keine Zeit um aus dem Weg zu springen, also beschwor auch sie eine Deckung hervor. Bellatrix' Fluch traf ihr Schild, aber nichts passierte. Stattdessen schlängelten sich schwarze Tentakel über die Fläche des Schildes wie ein Spinnennetz. Das Schwarz dieser Tentakel stand in einem starken Kontrast zu dem klarem Blau von Hermines Schild. Hermine konnte das Netz des dunklen Zaubers fühlen das gegen ihr Schild drückte, um es zu zerbrechen. Sie wusste dass wenn der Schutz zerbrach, das Netz sie verschlingen und sie sterben würde. Bellatrix, den Zauberstab hoch erhoben um den Fluch beizubehalten, kicherte wie verrückt. Hermine konnte fühlen wie sich die Macht des Fluches noch verdoppelte. In dieser Sekunde verlor ihr Schild an Kraft. Sie schloss ihre Augen. Jetzt bleibt keine Zeit zum Verzweifeln, sagte sie sich selbst. Harry und Ron brauchen dich. Wenn du sie jetzt nicht aufhältst wird sie die Beiden angreifen. Die Augen immer noch geschlossen stand sie auf.
,,Ah, was nun? Zu Stolz um heulend am Boden zu sterben? '' fragte Bellatrix, nach wie vor grinsend.
Hermine ignorierte sie. Sie hielt ihren Zauberstab jetzt mit beiden Händen vor sich, die Spitze an die Decke zeigend. Sie rief all ihre Magie herbei und öffnete ihre Augen. Dann streckte sie ihre Hände zu den Seiten aus und schob mit all ihrer Kraft das Schild und den schwarzmagischen Fluch nach vorne. Langsam gewann ihre Verteidigung wieder an Kraft. Die Augen von Bellatrix weiteten sich vor Schock und sie versuchte vergeblich ihren Fluch weiter aufrecht zu erhalten. Aber Hermine drückte weiter und schließlich zerberstete das Schild in blendendem Licht und nahm den Fluch mit sich. Bellatrix keuchte auf als ihr Fluch sich in Luft auflöste. Hermine machte keine Pause sondern schickte nun ihrerseits einen Fluch auf Bellatrix. Sie traf und diesmal fiel die schwarzhaarige Hexe auf ihre Knie.
,,Du kleines Stück Scheiße! '' zischte Bellatrix durch zusammengepresste Zähne.
Zur gleichen Zeit feuerte Ron einen Fluch auf die beiden anderen Todesser ab und sie fielen zu Boden. Hermine sah, dass Ron Bellatrix und ihr den Rücken zugekehrt hatte und sie wusste was passieren würde, Sekunden bevor es wirklich passierte. Sie sah zurück zu Bellatrix, welche ihren Zauberstab auf Ron richtete mit einem manischen Grinsen im Gesicht.
,,Avada Kedavra!"
Der Todesfluch schoss auf Ron zu.
„Nein RON!" schrie Hermine um ihn zu warnen.
Er drehte sich um und seine Augen weiteten sich vor Schock als er das grüne Licht auf sich zukommen sah. Es war zu spät, er hatte keine Chance. Der Fluch traf ihn mitten in die Brust. Hermine konnte nur mit Entsetzten zusehen wie er nach hinten fiel und reglos liegen blieb. Ron war Tod.
Hermine war zu geschockt. Es war purer Instinkt der ihr Schild anhob und den Zauber den Bellatrix auf sie warf zu ihr zurückschickte.
„Nein nicht Ron!" diesmal war es Harrys Stimme
„Siehst du es jetzt ein Potter?" fragte Voldemort amüsiert, „Als Erstes lässt du deine Eltern für dich sterben. Dann stellen sich deine Freunde vor dich und sterben. Einer nach dem anderen. Du opferst sie alle. Du bist schlimmer als ich. Ich lasse niemals andere für mich kämpfen."
Sein Zauberstab war noch immer drohend auf Harry gerichtet mit einem Grinsen im Gesicht, aber sein kalter Blick ließ ihn nicht aus den Augen. Wohingegen Harrys Augen zwischen Voldemort und Hermine hin und her huschten.
Hermine sah das Harry seine Lockerheit verlor. Sie konnte das nicht zulassen. Harry musste sich konzentrieren. Das konnte er aber nicht solange sie noch in Gefahr war. Sie sah von Harry weg und schaute zu dem am Boden liegenden Ron. Sie konnte nicht glauben wie leer sein Gesicht aussah. So als wäre er schon eine lange Zeit fort. Es gab für ihn keinen Weg zurück. Sie fühlte eine hoffnungslose Trauer in ihr aufstieg.
Nicht jetzt! sagte sie sich selbst. Bekomm deine Trauer in den Griff!
Dann atmete sie tief ein und ihre Augen fixierten Bellatrix. Als ihre Augen von Ron zu Bellatrix wanderten, verwandelte sich ihre Trauer in eine Wut die sie noch nie zuvor gespürt hatte.
„Dafür wirst du bezahlen!" sagte Hermine sanft und jede Silbe tropfte vor kalten Hass.
Diesmal verhöhnte Bellatrix sie nicht. Sie hob ihren Zauberstab und warf einen Fluch auf Hermine. Das war einer der Mächtigsten in diesem Duell. Diesmal hob sie ihren Schild nicht an, sondern sprach einen Gegenzauber. Sie ließ den schwarzmagischen Fluch einfach auf sie zukommen. Im letzten Moment schmetterte sie ihren Stab in den Weg des Fluches und veränderte seinen Kurs, so dass er in den Boden schlug, einen Meter von sich entfernt. Sie nutzte die gleiche Bewegung wie vorhin und schoss einen Zauber auf Bellatrix.
„Inflammo!"
Bellatrix war angesichts des schnellen Gegenangriffes völlig unvorbereitet und konnte sich nicht wehren. Der Zauber traf sie und die dunkle Hexe war in violette Flammen eingehüllt. Bellatrix hatte nicht einmal Zeit zu schreien als sie auch schon in Asche zersprang. Hermine fiel auf ihre Knie, die Kraft dieses Fluches ließ sie erschöpft zu Boden gehen. Sie sah Harry in die Augen und nickte.
Hermine fühlte sich schwach. Sie konnte kaum ihre Augen offen halten. Schwarze Punkte tanzten vor ihren Augen und sie fühlte sich krank. Ohnmächtig werden war gerade sehr verlockend. Sie musste dem nur nachgeben und all der Schmerz und die Trauer wären nicht mehr da. Nein! Das wäre nur Vorübergehend. Harry kämpfte gerade gegen Voldemort. Sie atmete tief durch und bekämpfte die Übelkeit. Nachdem sie ihre Augen geöffnet hatte versuchte sie sich auf die zwei Zauberer im anderen Raum zu konzentrieren.
„… und natürlich das Schwert von Gryffindor." konnte Hermine Harry sagen hören „ Hast du wirklich geglaubt, dass niemand sie finden kann, Riddle? Ich meine diese Plätze die du dir da ausgesucht hast waren nicht wirklich originell."
Hermine war so stolz auf ihn. Er stand dem dunkelsten Zauberer der Welt gegenüber und bot ihm die Stirn.
„Dafür wirst du bezahlen, Potter!" knurrte Voldemort wütend. „Ich werde dich und jeden der deinen wahnsinnigen Ideen folgt, töten.
„Der einzige der Wahnsinnig ist bist du Riddle." Harrys Stimme klang immer noch fest.
Hermines Sicht war wieder klar und so konnte sie sehen, dass die beiden Zauberer immer noch an der gleichen Stelle standen und ihre Zauberstäbe einander zugedreht hatten. Aber keiner sprach einen Fluch aus. Allerdings konnte Hermine fühlen dass Voldemort eine enorm große Menge an schwarzer Magie ausstrahlt, dass selbst ihr die Haare auf ihrem Nacken zu Berge standen.
„Du hast vielleicht meine Horkruxe zerstört, aber was nützt dir das schon?"
Hermine bemerkte, dass die Stimme des Dunklen Lords jetzt wieder ruhig war und er den Hass unter Kontrolle hatte. Das war beunruhigender als wenn er schrie.
„Ich kann Neue erschaffen. Aber als erstes Potter, wirst du Sterben." Jedes Wort des dunklen Lords schnitt durch den Raum wie ein Messer. „Ich verspreche dir, dein Tod wird schmerzhafter als der deiner kleinen Freunde." Voldemort deutete auf den toten Körper Rons.
„Du wirst niemals gewinnen Riddle. Denn ich weiß etwas das dir entgangen ist." sagte Harry zuversichtlich.
Hermine war beeindruckt wie Harry so ruhig dastehen konnte angesichts der rohen, dunklen Macht die von Voldemort ausging. Sie verschlang den ganzen Raum und machte das Atmen schwer.
„Von was sprichst du Junge? Glaubst du, du hast auch nur den Hauch einer Chance gegen mich zu gewinnen?" höhnte Voldemort. Aber er griff immer noch nicht an. Harry hatte ihn mit seinen Worten fasziniert.
„Dein Zauberstab, ist der neu?" fragte Harry kalt.
Hermine wusste die Antwort und auch Harry wusste sie. Der Zauberstab gehörte einst Dumbledore und er war einer der Heiligtümer des Todes.
Voldemort versteifte sich als Harry schlussfolgerte „Der Elderstab"
„Also weißt du es und bist dennoch dumm genug um mich herauszufordern?" Voldemorts Augen verengten sich. „ Ja du hast recht. Mir gehört der Elderstab. Ich habe ihn aus Dumbledores Grab gestohlen."
„Vielleicht, aber du bist nicht der, der Dumbledore besiegt hat oder?" sagte Harry „ Also gehorcht dir der Stab auch nicht."
„Dummer Junge!" spottete Voldemort „Snape hat ihn besiegt. Ich habe ihm befohlen den Alten Trottel zu töten. Nachdem er den Befehl ausgeführt hatte tötete ich Snape und nun folgt der Elderstab mir."
„Das ist richtig, Snape hat vielleicht Dumbledores Leben beendet, aber derjenige der ihn besiegt hat war Draco Malfoy," sagte Harry „ Der Stab folgte niemals Snape."
„Was macht das schon?" Voldemort war wütend. „Wir duellieren uns dann mit unseren Kräften allein, du kannst nicht gewinnen Potter und nachdem ich dich getötet habe, werde ich mir Malfoy schnappen."
„Zu spät Riddle. Ich fand es als Erster heraus. Ich habe Draco schon Monate zuvor besiegt."
Hermine konnte sehen wie sich die Augen des Dunklen Lords bei Harrys Worten weiteten.
„Was denkst du? Macht es einen Unterschied, dass der Elderstab nur mir folgt?"
Hermine hatte es nicht kommen sehen, nachdem Harry fertig gesprochen hatte griff Voldemort an.
„Avada Kedavra"
Harry hat es offensichtlich kommen sehen, denn er schickte seinen eigenen Zauberspruch los.
„Expelliarmus!"
Hermine konnte sehen wie sich der Elderstab aus Voldemorts Hand befreite. Er drehte sich um die eigene Achse und griff denjenigen an, der dem wirklichen Eigentümer schaden wollte. Lord Voldemort starb durch seinen eigenen Todesfluch. Er fiel rückwärts zu Boden, seine Augen starren leblos an die Decke.
