So hier ist mein zweites Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch. Ich entschuldige mich wenn ich irgendwelche Ninja Ausdrücke/Namen falsch geschrieben habe. Falls ja sagt es mir bitte.
Kapitel 2: Wer bist du?
Die Sonne geht unter und du läufst immer noch. Du bist Müde, alle deine Glieder schmerzen. Die Wirkung der Paste hat ebenfalls aufgehört und die Wunde schmerzt nun mehr als je zuvor. Du versuchtst die Schmerzen zu ignorieren, und weiterzugehen. Wenn du nicht bald Zivilisation findest, würdest du hier draußen sterben. ‚Scheiß Aussichten' denkst du dir und läufst weiter. Plötzlich hältst du inne. In der Ferne siehst du einen Feuerschein. Von Mut erfüllt sprintest du los. Du erreichst die Stelle mit dem Feuerschein und blickst nun von einer Klippe hinab auf eine Stadt. Auf der anderen Seite erkennst du einen Weiteren Berg mit vier Gesichtern hineingemeißelt (A(nmerkung)d(es)A(utors): Hat Tsunade da auch schon einen Kopf? Dann wären es nämlich fünf). Du schleppst dich runter zu einem Tor in der Befestigung. Aus der Ferne erkennst du zwei Personen, die das Tor bewachen. Ein Junge etwa in deinem Alter und ein Mädchen etwas älter. Der Junge trägt einen Pelzkragenpullover und hat genauso wie das Mädchen einen roten Streifen unter jedem Auge. Das Mädchen trägt fast die gleichen Sachen, hat allerdings eine Weste an anstatt eines Pullovers. Selbst aus der Ferne scheinst du das Gespräch mitzubekommen: „Ich mache mir wirklich Sorgen um Hinata! Was wenn ihr etwas passiert ist, Sis!" argumentiert der Junge heftig. „Mach dich nicht selber nervös, Kiba. Sie hatte nur wahrscheinlich keine Lust mehr, auf ihre Familie und ist abgehauen. Ich war ja auch mal in dem Alter. Sie kommt sicher bald wieder zurück." Entgegnet die junge Frau. Einer der Hunde, die bei den beiden bis grad eben gemütlich im Grasgelegen haben, ist aufgesprungen. Er hat dich gewittert. Du bist mittlerweile auch in Reichweite der beiden Personen. Die Frau spricht dich an: „Wohin des Weges Fremder?" „I-Ich muss ins Dorf!" antwortest du ihr. „Ok dann bitte deinen Namen, und Wohnort." Du willst automatisch auf die Frage antworten bis dir plötzlich einfällt das du weder weißt wo du herkommst noch wie du heißt: „Ich w-weiß es nicht." „Was soll das heißen?" Fragt der Junge ungläubig. „Ich kann mich nicht erinnern!" „Pah das kann doch jeder sagen." Plötzlich fängt der kleine Hund auf dem Kopf des Jungen an zu knurren. Der Junge schaut entgeistert auf das Stirnband in deinem Gürtel. „Was ist Kiba?" Fragt die Frau. Kiba zeigt auf das blutige Stirnband: „DAS IST HINATAS STIRNBAND." Plötzlich stehen auch die anderen Hunde auf und Knurren dich bedrohlich an. Du weichst einen Schritt zurück. „Ok Junge ich glaub wir bringen dich erst mal zur Hokage! Komm freiwillig mit und du machst es uns allen leichter." Die beiden greifen ein Kunai und machen deutlich dass du dem Jungen folgen sollst. Unter den argwöhnischen Augen der Hunde und des Jungen gehst du durch das Dorf, das Mädchen bleibt zurück um den Eingang zu bewachen.
Endlich habt ihr ein großes rotes Gebäude am Fuß des großen Berges mit den Gesichtern erreicht. Der Junge macht ein Zeichen das du warten sollst und tritt durch eine große Tür. Du versuchst dich etwas umzuschauen, doch die Hunde knurren dich mit gefletschten Zähnen an. Etwas verängstigt bleibst stehen. Die Tür geht wieder auf, und Kiba winkt dich rein. Am Tisch sitzt eine etwas verschlafen aussehende Frau, die du etwa auf Mitte zwanzig schätzt. Einige Minuten herrscht eine bedrückende Stille, bis die Frau endlich das Wort ergreift: „Sie sind verletzt." „ACH NE! WIRKLICH?" fährst du sie an. „Hokage Tsunade! Das tut doch jetzt nichts zur Sache. Er hat das Stirnband von Hinata am Gürtel hängen!" Wirft Kiba ein und greift blitzschnell nach dem Stirnschützer an deinem Gürtel. „Wer bist du?" fragt dich die Frau. „Wie ich ‚Dogboy' hier schon sagte: Ich weiß es nicht! Ich bin heute morgen auf irgendeiner Lichtung im Wald aufgewacht, mit einem Dolch in der Brust und dieses Stirnband neben mir! Überhaupt mal nebenbei: Wo bin ich, wo ist der nächste Arzt und wer ist diese Hinata eigentlich?" fragst du etwas ungeduldig. „Du bist im Dorf versteckt hinter den Blätter, ich bin Ärztin und Hinata ist eine unserer Chunins die Seit zwei Tagen verschwunden ist." Sagt die Frau. „Toll, und was hab ich nun damit zu tun?" „DU mein Lieber tauchst hier auf, blutverschmiert, mit dem Stirnband Hinata's das ebenfalls blutverschmiert ist." Die Hokage ist aufgesprungen und funkelt dich nun böse an. „Ich habe damit nichts zu tun." Wiederholst du langsam und deutlich. „Genau das glaube ich nicht," sagt die Frau ebenso langsam und deutlich, „Aber ich schicke dich jetzt erst mal ins Krankenhaus damit sie sich die Wunde anschauen. Kiba wird dich begleiten. Wir reden morgen weiter." Damit setzt sie sich wieder hin und macht deutlich das die Unterredung vorbei ist. Kiba packt dich unsanft am Arm und zieht dich aus dem Büro, in Richtung eines großen weißen Gebäudes. Dort angekommen setzt ihr euch in die Notaufnahme bis sich ein Arzt deiner annimmt. Der Mediziner betrachtet deine Wunde mit einer Mischung aus Entsetzen und Interesse: „Ein Wunder das sie noch am Leben sind! Die Wunde geht knapp bis ans Herz, man kann es sogar Schlagen sehen! Wir werden sofort operieren." Der Arzt ruft einige Schwestern die sofort mit den Vorbereitungen beginnen. Eine kommt zu dir und drückt dir bevor du reagieren kannst eine Spritzen in den Arm. Fast sofort fällst du in einen tiefen Schlaf.
