ANMERKUNG Wow, ein neues Update. Wenn ihr das lest, hat
nicht nur diesen dummen Update-Fehler - mit dem ich mich fast
'ne Woche rumschlagen musse :grr: - überwunden, sondern habe ich
auch noch endlich geschafft dieses schwere Kapitel ins Deutsche zu
übersetzten :lol:. Wobei ja beides logisch ist xD.
Nya, wie
gesagt. Ich fand dieses Kapitel wirklich schwer, hoffe aber, dass ich
es gut gemeistert habe. Ein wenig schade fand ich, dass es nur drei
Reviews auf das erste gibt, trotzdem will ich aber Alya S. Biber,
Midnight-of-Darkness und Puma Padfoot dafür sehr
danken. Ich weiß, das Pairing ist eben nicht wirklich Standart
xD. Kommt aber mehr Zuspruch bzw. melden sich die Schwarzleser :ganz
großer wink:, dann werde ich auf jeden Fall noch einiges mehr
übersetzten ;).
Liebe Grüße, eure Tanya :)
THE BLACK HOUSE
kapitel 02
Tap. Tap.
Es hatte keinen Sinn. Auf der einen Seite war es nicht möglich und auf der anderen nicht einmal plausibel. Es konnte einfach nicht erklärt werden... nicht mal mit einer einzigen angemessenen Erklärung.
Tap. Tap.
Wie konnte man es denn erklären, dass man in ein Tagebuch schreibt, während eine andere Person – anscheinend Meilenweit entfernt – behauptet, in das selben Tagebuch zu schreiben?
Tap. Tap.
Schwarze Magie. Natürlich musste es schwarze Magie sein, was denn sonst? Jedoch würde das bedeuten, dass der Kerl zu Voldemort gehören musste. Ja, das musste die Antwort darauf sein, oder?
Tap. Tap. Tap.
Warum hatte er aber so jämmerlich geklungen, als er von der Welt geschrieben hatte, die durch die Finsternis zerfällt? Jemand, der sich Voldemort angeschlossen hatte, würde sicher darüber erfreut sein. Also... wie konnte sie das nur erklären...?
„Ich schwöre bei Merlin, Hermione, wenn du diesen verdammten neumodische Muggel-Apparat noch einmal auf diesem Tisch stellst, dann verhexe ich dich so sehr, dass Harry es bereuen wird, dich mit mir alleine gelassen zu haben."
Hermione blickte zu ihrer rothaarigen Freundin auf. Ginny war berüchtigt für ihr feuriges Temperament und in diesem Augenblick wollte sie nicht wirklich Bekanntschaft damit machen.
„Tut mir Leid, Ginny. Ich muss nur über einiges nachdenken."
Ginny seufzte und stellte ihre Tasse auf den Kaffeetisch, bevor sie sich zu Hermione auf die Couch setzte. „Sieht so aus, denn du zerschlägst nur mit einem Kugelschreiber Möbel, wenn du dir wirklich Sorgen machst und dann ist es führgewöhnlich etwas Großes. Also, lass hören. Oh, und denk nicht mal im Traum daran mich anzulügen, Hermione. Ich wuchs mit sechs Jungs auf und weiß Lüge von Wahrheit sehr gut zu unterscheiden."
Hermione seufzte leise. Sie konnte es ihr ruhig erzählen; Ginny würde es früher oder später sowieso erfahren. Also erzählte sie sorgfältig von dem Ereignisse der vergangenen Nacht und wartete auf den Rat, von dem sie wusste, dass er kommen würde.
Stattdessen wollte Ginny allerdings etwas wissen. „Hast du ihn nach dem Datum gefragt?"
Hermione blinzelte. Von was zum Teufel sprach Ginny da? Heimlich fragte sie sich, ob ihre Freundin vielleicht einen zu viel heute Morgen hatte. „Wie bitte?"
„Hast du ihn nach dem Datum gefragt?", wiederholte Ginny dieses Mal langsam, als ob sie mit einem Kind sprach. Ihre blauen Augen funkelnden bei der Spekulation und zeigten noch irgendetwas anderes... irgendetwas, das Hermione nicht identifizieren konnte.
„Tut mir Leid, nein", erklärte Hermione ihr bissig. „Muss ich wohl irgendwo zwischen den Beschimpfungen, ich sei ein Teufel, und der Bitte, mein teuflisches Sein freundlicherweise aus dem Tagebuch zu entfernen, vergessen haben. Ich werde das heute Abend nachholen."
Ginny schien von Hermiones peitschenden Worten allerdings nicht beeindruckt. Sie stand nur von der Couch auf und ging zur Tür. Kurz bevor sie das Haus verließ meinte sie aber: „Tut das".
Hermione starrte ihr hinterher. Eins war aber sicher, heute Abend war an viel zu denken.
Derselbe Junge, vom Abendteuer der vergangenen Nacht, saß tatsächlich in einem ähnlichen Wohnzimmer und dachte genau über ähnliche Dinge nach...
„Essen! Ich brauche Essen!"
Der Junge drehte sich um, zum die Ursprung der Unruhe und sah seinen, seit sieben Jahren, besten Freund murrend in der Küche sitzen. Er lächelte schwach, einige Dinge änderten sich nie.
„Wie kommt es, dass wenn ich hungrig bin, alles da zu sein scheint, aber nur nichts zu essen?", fuhr er fort. „Als wäre ich verflucht!"
„Vielleicht, wenn du aufhören würdest so viel zu essen, dass wir eine ganze Armee damit satt bekommen könnten, würden wir genug haben oder einer von uns sollte zur Abwechslung mal zum Einkaufen gehen."
Der Teenager schaute ihn ungläubig an. „Du beklagst dich über meine Essgewohnheiten, obwohl du derjenige bist, der den Essenswettbewerb fünf Jahre hintereinander gewonnen hat?"
Er grinste. „Es wären auch sieben gewesen, wenn sie mir erlaubt hätten, meine ersten zwei Jahre auch mit einzubeziehen, aber das haben sie leider nicht. Dennoch habe ich den Rekord gebrochen. Aber das ist nicht der Punkt. Ich war nicht derjenige, der dieses Mal alles aufaß."
„Ja, ja, ja. Wie auch immer. Gehen wir jetzt einkaufen, oder
nicht?"
„Nein, jetzt nicht. Ich bin beschäftigt."
„Was
musst du tun?"
„Nachdenken."
„Der ist aber neu."
„Halt
die Klappe, Idiot."
„Tut mir Leid, ich kann nicht." Er ließ sich auf die Couch stürzen und betrachtete mit seinen nussbraunen Augen seinen Freund. „Woran denkst du? Kann ich vielleicht irgendwie helfen?"
Der Junge sah mit einem jämmerlichen Blick auf die Miene seines Freundes herab. „Nein, nicht wirklich. Das ist etwas was ich selbst erledigen muss. Wolltest du aber nicht in fünfzehn Minuten deine Freundin treffen?"
„Oh Merlin, dass hab ich total vergessen! Tut mir Leid, aber ich muss los!" Er sprang auf und rannte zur Tür, seufzte jedoch davor und wandte sich noch mal zu ihm um. „Was immer dich beschäftigt, Pads, lass dich davon nicht unterkriegen."
Er nickte. „Danke, Prongs. Geh jetzt aber zu Lily, bevor sie dich tötet."
Sehen Sie, ich weiß, dass Sie mir nicht ganz vertrauen, jedoch bin ich mir auch nicht sicher, ob es gut ist, Ihnen zu vertrauen. Allerdings muss ich Ihnen eine Frage stelle: Welches Jahr schreiben Sie? Ich weiß, dass es für Sie bizarr erscheinen mag, aber tun Sie uns beiden einen Gefallen und antworten Sie bitte darauf.
Sie sind ein Fremder, haben Sie das schon vergessen? Ich bin gerade richtig in der Stimmung dazu dieses Tagebuch wegzuwerfen und alles über Sie zu vergessen. Ihre Frage werde ich aber beantworten, obwohl ich nicht wirklich weiß, warum ich mich darum kümmere. Es ist das Jahr 1978. Sind Sie jetzt glücklich?
Eigentlich nicht. Ich bin im Moment ziemlich verwirrt. Ich denke, dass ich dabei bin unsere Situation zu verstehen, zumindest einen Teil davon...
Wirklich? Und zu welcher klugen Schlussfolgerung sind Sie gekommen?
Sie müssen nicht so übertreiben. Ich versuche gerade uns beiden zu helfen und Sie machen sich lustig darüber.
Entschuldigen Sie, dass ich mit der Tatsache nicht klarkomme, dass Sie mein Tagebuch lesen.
Kleines Detail. Ich denke, ich sollte Sie darauf hinweisen, dass es in meiner Zeit nicht Ihr Tagebuch ist. Technisch gesehen ist es mein Tagebuch, weil es sich in meinem Haus befindet.
In Ihrer Zeit? Wovon, zum Teufel, sprechen Sie? Es ist das Jahr 1978 und dieses Tagebuch ist in meinem Besitz, in meinem Haus... ähm meiner Wohnung.
Eigentlich schreiben wir das Jahr 1998 und, wie ich bereits gesagt habe, ist dieses Tagebuch in meinem Besitz. Ich denke, dass wir eine Art Zeitwirbel geschaffen haben, der uns durch dieses Tagebuch miteinander verbindet. Ich weiß nicht wie oder warum das geschehen ist, allerdings glaube ich, dass es dafür einen Grund gibt.
Warum sollten ich Ihnen vertrauen? Alles was ich weiß ist, dass Sie für die Dunkle Seite arbeiten könnten und das alles eine Falle sein könnte.
Das Gleiche könnte ich Ihnen zurückgeben.
Welchen Beweis könnten Sie mir geben, der mich Ihnen vertrauen lässt?
Ehrlich gesagt keinen, aber ich weiß ja nicht mal, ob ich auch Ihnen vertrauen kann. Nennen Sie es Instinkt oder Irrsinn, doch ich denke wirklich, dass es dafür einen Grund gibt, dass wir beide imstande sind durch dieses Tagebuch miteinander zu kommunizieren. Es muss eine logische Erklärung für alle das geben.
Nennen wir es Irrsinn. Gut, ich lasse Sie in dem Glauben ihrer „Schlussfolgerung". Aber eines sage ich Ihnen: Sie haben zwar einen Weg gefunden, um in mein Tagebuch einzudringen, doch ich werde trotzdem herausfinden, dass das eine Falle ist. Ich werde nicht so lange ruhen, bis Sie für diesen Betrug zahlen. Sie wissen mehr über mich, als ich über Sie.
Eigentlich weiß ich nicht allzu viel über Sie. Jedoch denke ich, dass wir uns einander noch nicht genug Vertrauen schenken, um uns einander die echten Vornamen zu sagen, so lasse ich Sie also nur wissen, dass ich eine Frau bin und die selber Meinung wie Sie über den Krieg teile. Vielleicht, eines Tages, werden wir imstande sein uns zu vertrauen. Jetzt denke ich jedoch, ist es am besten, wenn wir nur kleine Details offenbaren. Ich muss jetzt gehen, denn ich habe noch ein Meeting. Auf Wiedersehen.
So schnell wieder zurück? Wie langen waren Sie weg? Vier Stunden?
Und ich nehme an, dass Sie die ganzen vier Stunden geduldig vor dem Tagebuch gewartet haben, richtig?
Nun... nicht die ganzen vier Stunden über, nein. Warten Sie... warum rechtfertige ich mich Ihnen gegenüber? Hatten Sie Spaß bei ihrem „Meeting"? Was haben Sie so lange getan?
Obwohl ich nicht weiß, warum ich mich rechtfertigen soll. Nach dem Meeting ging ich mit einem Freund für eine Tasse Tee und einen Happen aus. Wir haben über Gott und die Welt geplaudert und einfach darüber die Zeit vergessen.
Nennen Sie wie es wollen, doch ich gehe das Risiko ein, zu vermuten, dass Sie mit einer Freundin und nicht mit einem Kerl aus waren. Aber das ist egal. Sie sollen sich schlecht darüber fühlen, dass Sie mich hier in meiner Einsamkeit zurückgelassen haben. Mein Zimmergenosse ging mit seiner Freundin aus und meine anderen Freunde... alle anderweitig verhindert. Ich habe niemanden zur Unterhaltung gehabt.
Also bin ich gerade Unterhaltung für Sie? Wow, Sie wissen wirklich, wie Sie einem Mädchen das Gefühl geben, etwas Besonders zu sein. Es tut mir Leid, dass Sie alleine gelassen wurden. Meine beiden besten Freunde komme fast nie mehr vorbei. Sie sind zu sehr mit dem Kämpfen beschäftigt, um überhaupt noch Notiz von mir zu nehmen, trotzdem vermisse ich sie aber. Gerade wüsche ich mir, sie besser verstehen zu können.
Wenn sie wirklich Ihre Freunde sind, dann sollen sie Sie nicht meiden. Egal was kommt, Freundschaft schweißt einen immer aneinander. Das ist eines jener kleinen Tatsachen im Leben. Sie sollten begreifen, wie sehr sie Sie brauchen und alles in ihrer Macht stehende tun, um hier bei Ihnen zu sein.
Andere brauchen sie mehr als ich, ich verstehe das. Das ist es gerade...
Manchmal ist es hart, das einzusehen, aber sehen Sie denn nicht, dass Sie es nicht akzeptieren müssen? Sie sind Ihre Freunde und sollten bei Ihnen sein, um zu hören, wie Sie sich fühlen, anstatt Sie in dem Glauben zu lassen, dass die einzige Person, der Sie ihren Gefühlszustand berichten können, ein Fremder in einem Tagebuch ist.
Hermione starrte auf seine Worte. Er hatte absolut Recht. Egal wie sehr sie die Welt brauchte, sollten sie doch trotzdem für sie da sein, um ihr zu helfen und sie zu verstehen.
Hey? Sind Sie noch da? Es tut mir Leid, falls ich Sie jetzt irgendwie verletzt haben sollte.
Nein, Sie haben mich nicht verletzt. Sie haben mir gerade meine Augen zur Wahrheit geöffnet, vor der ich zu viel Angst hatte, sie zu akzeptieren. Es ist fast ein Uhr morgens. Ich muss mich jetzt wirklich ausruhen. Danke, für alles.
Sie sind willkommen. Gute Nacht.
Hermione sah dabei zu, wie zwei Eulen außer Sichtweite flogen. Sie hatte ihr Versprechen gehalten und Harry geschrieben, indem sie an die Worte des Fremden gedacht hatte. Die andere Eule trug ein Packet – eine ziemlich große Schachtel vollbepackt mit Schokoladenfröschen für Ron. Sie wusste, er würde sich weniger um einen Brief kümmern.
Es waren drei Tage vergangen, seitdem Hermione zum letzten Mal das Tagebuch geöffnet hatte. Drei Tage, seitdem sie ihre Gefühle vor einer unbekannten Person aus der Vergangenheit freien Lauf gelassen hatte. Drei Tage, in denen sie endlich mal gut geschlafen hatte.
Ginny war die einzige Person die über das Tagebuch Bescheid wusste und dabei würden sie es auch belassen. Hermione wusste, dass, sobald es jemand rausfinden würde, er es irgendwohin bringen würde um es zu untersuchen. Sie wollte diesen mysteriösen Kontakt nicht verlieren... nicht jetzt.
Jede Nacht konnte Hermione ein sanftes und beharrliches Summen hören und wusste, dass er versuchte, sich mit ihr in Verbindung zu setzten. Obwohl das Tagebuch unbeweglich auf dem Schreibtisch lag, konnte sie seine sanfte Anziehungskraft fühlen. Dennoch kämpfte sie damit, dem Drang zu wiederstehen. Sie brauchte noch Zeit um Nachzudenken.
Aber er brauchte Hermione. Sie konnte sein Bedürfnis, mit ihr zu sprechen, fühlen, seinem Bedürfnis nach ihr. Er musste wissen, ob sie für ihn da war und so konnte Hermione ihn nicht länger ignorieren.
Langsam erhob Hermione sich von ihrem Platz am Fenster und machte sich auf den vertrauten Weg zu dem Schlafzimmer. Bis jetzt hatte sie keinen einzigen Gegenstand, außer dem sternenbedeckten Tagebuch, in dem Zimmer berührt. Sie fühlte, dass dieses Zimmer sein war und Hermione wollte nicht noch mehr seines Eigentums in Besitz nehmen.
Tatsächlich summte das Tagebuch glücklich auf, als sie es erreichte und seine bloße Kraft sie umhüllte. Hermione öffnete es langsam dort, wo sich seine eilige Handschrift über der Seite ausbreitete.
Wo bist du? Ich wünsche mir wirklich, du würdest zurückkommen. Auch entschuldige ich mich wieder dafür, sollte ich dich verletzt haben. Ich bedaure es aufrichtig und kann mich nicht genug dafür entschuldigen.
Bist du verletzt? Seit gestern Abend liege ich in meinem Bett, wälze mich hin und her, und stellte mir dabei die verschiedensten Szenarien vor, allerdings endet jede damit, dass ich dich verletze. Ich weiß nicht mal wie du aussiehst oder deinen Namen und doch bin ich hier, und fühlte mich schlecht, weil du nicht da bist. Wir existieren nicht in der selben Zeit, um Merlins Willen! Ich hoffe wirklich meine Faszination für dich endet bald.
Bitte – etwas, worum ich zuvor nie gebeten habe – sprich mit mir. Erzähl mir von deinem Leben, deinen Sorgen, deinen Schmerzen. Vertrau mir bitte, weil ich beginne, dir zu vertrauen. Komm einfach zurück... Bitte.
Hermione starrte auf die Worte und wollte nicht zulassen, sie zu löschen. Schließlich griff sie aber doch nach ihrem beiseite gelegtem Federkiel und entkorkte ihr Tintenfass.
Nein, sie wusste nicht wer er war, aber sie vertraute ihm.
Ich bin hier und ich bin es, die sich entschuldigen muss. Nach unserer letzten Unterhaltung, habe ich meine Meinung ein wenig geändert. Ich bin zuvor zu niemandem so richtig aufrichtig gewesen, Freund oder Fremder, jetzt verspüre ich den Drang danach, dir meine innersten Gedanken und Geheimnisse Nacht für Nacht auszuschütten.
Ich versichere dir, Mylady, dass ich dich wirklich verstehe. Lass uns die Entschuldigungen vergessen und offen miteinander sprechen. Sag mir, hast du von deinen Freunden gehört? Wie steht es gerade?
Meine Freunde? Nein, ich habe noch nicht von ihnen gehört. Sie wissen nicht, wie lange sie weg sein werden, wo sie sind, oder wann sie überhaupt imstande sein werden, mir zu schreiben. Ich kann aber behaupten, dass sie wahrscheinlich eine lange Zeit nicht hier sind.
Die Situation verschlechtert sich täglich. Die Kämpfe werden heftiger; mit jedem zuende gehenden Tag werden mehr Leben verloren sein und manche sogar ganz enden. Ich bezweifle, dass es wirklich jemals wieder so sein wird, wie es war.
Er ist tot, aber die Angst, die er eingeträufelt hat, verwandelt jeden in einen Narr. Das ist es, was wir gerade bekämpfen. Unmögliche Kämpfe, die wahrscheinlich mit unserer Niederlage enden werden.
Wogegen Kämpfen deine Freunde? Menschen oder die Angst?
Es ist egal, es gibt aus beidem keinen Ausweg. Die Situation ist eigentlich dieselbe, nur hier ist jeder in seinem eigenen Wahnsinn. Er beherrscht die Gedanken eines jeden und verwendet seine Erkenntnis daraus, um uns Angst einzuflössen. Wenige sind bereit, laut und mutig gegen ihn zu sprechen und erst Recht will niemand gegen ihn kämpfen. Es ist wie eine wachsende Epidemie.
Ich weiß nicht, wie diese Welt jemals besser werden wird. Aber ich glaube. Du hast mir selbst gesagt, dass er sterben wird. Obwohl die Welt noch in Panik verfallen ist, wird zumindest er nicht mehr da sein. Das ist schon mal der erste Schritt für eine Veränderung. Das, Mylady, wird der Punkt sein, an dem das Licht die Schatten füllen kann.
Hermione sog tief die Luft ein, während sie sich Worte überlegte. Sie führte ihre linke Hand durch ihr unordentliches Haar, während ihre rechte, diejenige, die den Federkiel hielt, sich wieder auf dem leeren Blatt Papier niederließ.
Wir können nur hoffen.
to be continued
ANMERKUNG Also, um es noch mal klar zu machen. Das Fette
war von Hermione und Sirius hatte das Kursive.
Ach ja, auch
ist mir sehr wohl bewusst, dass ich nach Sirius "Einzeleintrag"
diese formellen "Sie-Anreden" gelasse habe. Ich hab mir
schon ein wenig den Kopf darüber zerbrochen, wann es
persönlicher wird und fand diesen Eintrag eigenlich perfekt
dafür. Hoffentlich seit ihr meiner Meinung und hoffentlich darf
ich mich dieses Mal über ein paar Reviews mehr freuen :).
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