Am nächsten Tag erreichen sie Ludwigsburg. Dort hat sie Elisabeth Friederike Sophie, Herzogin von Württemberg eingeladen, eine Nacht bei ihr zu verweilen, als sie von deren Reise hörte. Weil so eine Kutschfahrt recht beschwerlich ist, haben beide das Angebot dankend angenommen. Da es der Herzogin gesundheitlich nicht mehr besonders gut geht, wollten Friedrich und Wolfgang sowieso gerne noch einmal die Gelegenheit ergreifen, sie zu besuchen.

Nachdem die zwei das Gepäck auf ihre Zimmer gebracht haben und sie sich ein wenig von der beschwerlichen Reise ausgeruht haben, treffen sie sich beide im Audienzzimmer der Herzogin, um von ihr empfangen zu werden. Als sie kurze Zeit später von einem Diener gestützt ins Zimmer kommt, erschrecken die zwei beim Anblick der Frau. „Aber, aber Frau Sophie. Sie sehen ja gar nicht gut aus!", stellt Friedrich mit Entsetzen fest. „Ja, ich fühle wie das Ende naht...", erwidert sie mit brüchiger Stimme. „Lassen Sie es uns wissen, wenn wir irgendetwas für Sie tun können", bietet Wolfgang freundlich an. „Nein, nein! Ihr seid meine Gäste und sollt euch nicht um meine Gesundheit sorgen! Fühlt euch wie zuhause. Solltet ihr im Gegenzug irgendetwas benötigen, haltet euren Wunsch nicht zurück! Aber jetzt entschuldigt mich. Der Doktor sagt, ich muss mich ausruhen, was ich nur zu gerne mache. Am Abend gibt es übrigens ein großes Mahl für euch beide. Jedoch lässt es mein Gesundheitszustand nicht zu, dass ich dort anwesend sein werde." „Das ist sehr schade. Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung und bedanken uns noch einmal dafür, dass Sie uns aufnehmen", sagt Wolfgang mit einer leichten Verbeugung.

Abends treffen sich Friedrich und Wolfgang im Speiseaal, um zusammen das versprochene Mahl zu sich zu nehmen. Es gibt alles, was das Herz begehrt. Ein ganzes Spanferkel, gebratene Fasane, gedünstetes Gemüse, frisch gebackenes Brot und natürlich reichlich Wein. „Ich glaube ich platze gleich!", klagt Friedrich nach dem Essen. „Ach ein bisschen Nachtisch geht schon noch!", lacht Wolfgang. „Vor allem, weil ich noch etwas mit dir vorhabe..." „Ach ja, was denn?", erkundigt sich Friedrich neugierig. „Komm mal her zu mir!", befiehlt Wolfgang als der Nachtisch gebracht wird. Friedrich tut wie ihm geheißen. „Eine große Schüssel Schlagsahne und Obst. Genau das, was ich jetzt brauche", meint Wolfgang, nimmt sich eine Erdbeere, taucht sie in die Sahne und schiebt sie Friedrich in den Mund. „Hmm lecker!", lacht dieser während er sich die restliche Sahne aus dem Mundwinkel leckt. „Da hast du aber noch was übersehen", sagt Wolfgang, lehnt sich zu Friedrich und leckt mit seiner Zungenspitze über die Lippen des anderen. Zögerlich setzt Friedrich zum Kuss an, was Wolfgang sofort erwidert. „Du schmeckst so gut nach Erdbeere", stellt der Ältere fest. „Kein Wunder, wenn du mich damit fütterst!" „Oh ja und es war nicht die letzte!" Daraufhin nimmt sich Wolfgang erneut eine Erdbeere, tunkt sie in die Schlagsahne und beginnt damit, über die Lippen, das Kinn hinunter zu Friedrichs Hals zu streichen bis er sie in seinem eigenen Mund verschwinden lässt. „Da hat aber jemand viel gekleckert.", bemerkt Wolfgang scherzeshalber. „Das sollten wir dringend wieder sauber machen." Mit diesen Worten leckt er sanft über das Gesicht Friedrichs. „Das ist so angenehm! Mach bitte weiter!", kommentiert dieser das Vorgehen des Älteren. Dieser war bereits dazu übergegangen, den empfindlichen Hals des Anderen mit vielen Küssen von Sahne zu befreien. Mit geschickten Fingern beginnt er, das Oberteil Friedrichs aufzuknöpfen. „Gute Idee! Mir ist schon ganz heiß!", gibt jener von sich. Unterdessen hat Wolfgang das Hemd ganz aufgeknöpft und bedeckt dessen muskulösen Oberkörper mit weiteren Küssen. Als nächstes taucht er einen Finger in die Schlagsahne und streichelt damit zärtlich Friedrichs Oberkörper entlang, was diesem ein leises, lustvolles Stöhnen entlockt. Behutsam fährt Wolfgang nun mit seiner Zunge die Sahnelinien nach. „Ach Wolfgang. Woher weißt du nur, was mir gefällt?" „Das nennt man Intuition", antwortet dieser mit einem Schmunzeln und öffnet sogleich die Hose des Jüngeren, die immer enger geworden ist. „Hast du Lust auf einen richtigen Nachtisch?", will Wolfgang wissen. „Wenn du der Nachtisch bist, sag ich nicht nein." „Gut, dann leg dich auf den Tisch, während ich meine Hose ausziehe." In freudiger Erregung (was man nur zu gut in liegender Position erkennen kann) legt sich Friedrich auf den Tisch. Mit gespreizten Beinen kniet sich nun auch Wolfgang über ihn. Als sich die steifen Glieder der zwei dabei zufällig berühren, stoßen beide ein lustvolles Stöhnen aus. „Ich kann es kaum erwarten, dich wieder in mir zu spüren", keucht Friedrich erregt. „Dann will ich dich auch nicht länger warten lassen." Mit einer gezielten Bewegung dringt Wolfgang in ihn ein und fängt sofort an, sich auf Friedrich vor und zurück zu bewegen. Dieser spürt gar nicht wie unbequem und hart der Tisch unter ihm ist, da er vor lauter Lust nur auf die immer schneller werdenden Bewegungen des Mannes über ihm fixiert ist. Den Höhepunkt erreichen sie beide gleichzeitig mit einem lustvollen Schrei. Langsam zieht sich Wolfgang aus Friedrich zurück und klettert vom Tisch, während der andere sich aufrichtet. „Das war sogar noch schöner als beim ersten Mal!" „Das war auch nicht das letzte Mal und es wird immer besser!" „So gemein es klingt, aber ich bin ganz froh, dass die Herzogin nicht da war!", erwähnt Friedrich grinsend.