Hand in Hand gingen die beiden durch die Straßen von Karakura Town bis sie schließlich in einem kleinen Park halt machten und sich auf eine Bank setzten. Toshiro legte seinen Arm um ihre Schultern und für lange Zeit schwiegen beide und genossen einfach die Gegenwart des anderen. Wieder einmal war es Karin, die das Schweigen brach.
„Warum bist du mich eigentlich nie besuchen gekommen?", fragte Karin, während sie sich aus seiner Umarmung löste um ihn besser anschauen zu können.
Toshiro schaute ihr tief in die Augen und antwortet: „Ich dachte dir würde daran nichts liegen, außerdem wollte ich es nie wahr haben, dass ich dich … ."
Toshiro schwieg.
„Dass du mich was?", fragte Karin. Toshiro schwieg. Karin pickste ihm in die Seite.
„Sag schon!", sagte sie ungeduldig.
„Ah … du weißt schon … ich meine, also …. Ich… äh…", Karin wurde langsam ungeduldig und pickste Toshiro immer heftiger in die Rippen und forderte ihn dazu auf endlich zu sagen, was er sagen wollte. Sie hatte keine Ahnung warum aber sie wollte es um jeden Preis wissen. Toshiro war sichtlich genervt von Karins gepickse. Er schnappte sich ihre Hand und warf sie zu Boden. Hielt beide Hände mit seinen neben ihrem Kopf fest und schaute sie sauer an. Karin fing an zu lächeln.
„Hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass du total süß aussiehst, wenn du sauer bist?"
„Jeder, der so etwas zu mir sagen würde, wäre tot!"
„Und warum ich nicht?"
Toshiro starrte neben Karin auf den Boden, danach in ihre Augen und flüsterte: „Weil ich dich liebe!"
Karin war im siebten Himmel, dass war der Moment von dem sie immer geträumt hatte. Langsam löste er seinen Griff und war dabei aufzustehen doch Karin hielt ihn fest und zog ihn zu sich runter. Sie begannen sich zu küssen, zuerst sanft und vorsichtig. Sie befanden sich beide auf Neuland und hatten angst, die Erde würde unter ihren Füssen wegbrechen, wenn sich nicht vorsichtig sind. Doch diese anfängliche Angst verflog sehr schnell und ihr Küsse wurden leidenschaftlicher. Toshiro beendete den Kuss und war ein wenig benebelt von den ganzen Gefühlen die in diesem Kuss gesteckt hatten.
„Wollen wir zu Orihime gehen?"
„Was?" fragte Karin geschockt. Es fing gerade an intimer zu werden und er fragt mich, ob wir Orihime besuchen gehen wollen?, fragte sie sich selber. Toshiro sah den geschockten und verwirrten Blick in ihren Augen und fügte hinzu.
„Du weißt doch, dass ich während meiner Besuche hier immer bei Orihime übernachte! Sie ist mit Matsumoto shoppen gegangen und das kann Tage dauern! Hört sich das besser an? Ich denke du möchtest nicht zu dir gehen, um etwas Ruhe und etwas Zeit zu zweit haben zu konnen?!"
Karin wurde knallrot wie eine Tomate. Tausend Gedanken schossen ihr durch den Kopf Oh Gott er hat genau gemerkt, warum ich so ein Gesicht gemacht habe, ich habe lange darauf gewartet aber was ist, wenn er mich gar nicht will?
„Keine Angst, wir brauchen nichts zu machen, wenn du das nicht willst! Wir haben alle Zeit der Welt." Man konnte aus Karins Gesicht lesen wie aus einem offenen Buch. Voller Enthusiasmus stand sie auf und ging in Richtung Orihime. Toshiro blickte ihr verwundert hinterher und folgte ihr.
Den Weg zu Orihime sprachen sie kaum miteinander. Beide hatten einen leichten Rotschimmer im Gesicht. Nach zehn Minuten waren sie endlich angekommen. Beiden erschien es eher wie eine Ewigkeit als wie zehn Minuten.
Karin machte es sich auf dem Sofa bequem, Toshiro setzte sich neben sie und nahm ihr Hand in seine. Von einem Mann berührt zu werden war eine ganz neue Erfahrung für Karin, von einem Mann, der sie liebte, nicht so wie sie Ichigo oder Isshin liebten eben so, wie Toshiro sie liebte. Vollkommen in Gedanken vertieft merkte sie, wie Toshiro begann ihren Nacken zu küssen und sie lies ihren Kopf nach vorne fallen. Seine Hand löste sich von ihrer und begann leicht ihren Bauch zu streicheln. Sie bewegte sich auf und ab, bis sie schließlich intimere Stellen ihres Körpers erforschte …
So das war das Zweite weitere werden folgen!
