Danke für die Reviews, weiter gehts.


Harry Potter und die graue Seite.

Kapitel 2: Training


Harry ging die Treppe hinunter um zu essen, danach las einige Zeit in dem Verteidigungsbuch und nahm dann den Potterring aus dem Kästchen. Auf dem Ring war das selbst Zeichen zu sehen wie auf dem Kästchen. Der Ring selbst war silbern. Harry fühlte ein Kitzeln, das über den Ring auf seine Hand überging. Langsam streifte er sich den Ring um den Finger.

Dann brach für ihn die Hölle los. Eine Magie, wie er sie noch nie gespürt hat ging in den Raum um; sie durchfuhr seinen Körper. Dann hatte er auf einmal das Gefühl zu wachsen, schnell zu wachsen. Seine Knochen wurden länger – er spürte den Schmerz, der in jedem Knochen entlang fuhr.

Seine Sicht war vollkommen anders – er riss sich die Brille vom Kopf – auf einmal er konnte klar sehen. Die Magie wurde stärker; durch ein Ruck wurde er in die Knie gezwungen... Sein Kopf war ein Chaos. Es war, als würde sein ganzer Kopf aufgerissen.

Dann, so abrupt, wie die Magie gekommen war, war sie auch wieder weg. Er sah sich um, und erschrak. Auf einmal war es so hoch... Er sah sich im Spiegel an, und erkannte sich kaum wieder.

Er war gut 1,85 Meter groß. Die Haare waren schulterlang gewachsen. Fassungslos sah er sich an. Er strich sich die Haare aus dem Gesicht. Durch seine fehlende Brille stachen seine grünen Augen hinaus. Sein Oberkörper war mit einem mal muskulös geworden. Wenn er es nicht besser wusste, hätte er gesagt, es wäre Magie. Er fühlte sich ausgelaugt; legte sich in sein Bett, und schlief ein...


Am nächsten morgen spürte er die neue Magie sofort. Sein Körper strotze nur danach. Er lief wie jeden morgen seine 10 km, und ging danach duschen. Nach dem Frühstück setze er sich an das Buch „Apparation"

Die Theorie war sehr leicht, und Harry verstand sie sehr schnell. Er las das Buch bis zum Ende; denn er wollte so schnell wie möglich die Apparation meistern. Er wollte nicht länger auf den fahrenden Rittern angewiesen sein. Er wollte selbstständig sein.

Er sah auf die Uhr. Überrascht blinzelte er ein zweites mal. Stimm doch etwas mit meinen Augen nicht? Er nahm seine Brille, die er eigentlich als Andenken behalten wollte, und setze sie sich auf – riss sie sich aber keine Sekunde später wieder vom Kopf...

Wie ist das möglich, dachte er. Er hatte in den Buch über Apparation lediglich zwei Stunden gelesen, und es waren weit über 400 Seiten wissenschaftlicher Ausführungen.

Er konnte es nur auf die neue Magie des Siegelringes schieben. Es war verblüffend.

Nicht nur, dass er das Buch so schnell gelesen hatte; er hatte alles verstanden, und konnte sich an alles wichtige erinnern.

Er wollte nur in Gegenwart eines erwachsenen Zauberers die Praxis der Apparation üben, wenn er sich zersplitterte würde es eine Geldstrafe geben, und Dumbledore würde höchstwahrscheinlich erfahren; und auf diesen Mann hatte er, seitdem er von der Prophezeiung gehört hat, spätestens seit dem gestrigen Tag, an dem er erfahren hatte, dass der Schulleiter ihm bestahl, keine Lust mehr...

Er nahm das nächste Buch, um zu schauen, ob es bei den anderen auch funktionierte. Harry wollte als nächstes das Buch über Animagi lesen – dies war auch etwas, was er so schnell wie möglich lesen wollte.

Keine zwei Stunden später hatte er das dicke Buch gelesen; das Resultat war das selbe wie beim ersten Buch... Er musste jedoch, um zu erfahren, in was für ein Tier er sich verwandeln konnte, und ob überhaupt, einen komplizierten Trank brauen. Vielleicht würde er sich ihn auch kaufen – das wäre einfacher. Das Geld hatte er ja - auch ohne das Potter-Vermögen.

Er ging hinunter, um ein wenig zu essen. Die Dursleys störten ihn nicht, auch wenn sie ihn anstarrten und das Frühstück komplett vergaßen. Vernon keuchte auf: "Ich möchte mit dieser Magie nichts zu tun haben!" Harry strich sich das lange Haar aus dem Gesicht und blickte dem Mann in die Augen. Dieser wich zurück: "Also... in Zukunft."

Harry lächelte innerlich und aß weiter.

Kurz darauf nahm er sich das Buch „defensive Magie" zur Hand ... Er musste schnell wieder in die Winkelgasse, um sich neue Bücher zu kaufen. Bei dem Gedanken an die Winkelgasse fiel ihm ein, dass es eventuell in den Familienverliesen Bücher geben könnte.

Das Buch über defensive Magie war sehr interessant, es wurden einzelne Zauber sehr detailliert beschrieben; er probierte einzelne Zauber aus – es wunderte ihn, dass er die meisten schon bei den ersten Versuchen hin bekam.

Innerhalb weniger Stunden konnte er einige neue Schildzauber; in dem Buch waren auch einige Illusionszauber zu finden, die er gut gebrauchen konnte.

So kam der Abend, und er nahm den Black-Ring aus dem Kästchen. Er war gespannt, was nun passieren würde. Auch hier spürte er Magie, aber sie war nicht so stark wie die, die er gestern gespürt hatte.

Er streifte sich den Ring über den Finger, und schrie im selben Moment auf. Es war gut, dass er außer den Kühlzauber auch einen Schweigezauber auf sein Zimmer gelegt hatte. Denn die Schmerzen, die er jetzt empfand waren vergleichbar mit Voldemorts Cruciatus-Fluch.

Die Magie durchfuhr ihn langsam. Vom Fuß, über seine Beine bis zu seinem Oberkörper ging die Magie langsam zu seinem Kopf. Dann, nach scheinbar endlosen Minuten lies die Magie langsam ab. Er schmiss sich ausgelaugt auf sein Bett, und fiel in einen tiefen Schlaf.

Am nächsten Morgen sah er eine Eule. Der Brief war von Ron. Harry nahm ihn und las, dass er leider nicht zum in den Fuchsbau könne, so sage Dumbledore. In der zweiten Hälfte des Briefes regte sich Ron über den Schulleiter auf, weil er dafür sorgte, dass sie nicht zusammen Quidditsch spielen konnten. Er wünsche trotzdem erholsame Ferien.

Harry war ein wenig entäuscht, dass er seinen kompletten Sommer hier verbringen musste. Jedoch wusste er auch nicht, wie er auf die Weasleys reagieren sollte, nachdem er wusste, dass sie Geld von ihm hatten. Zumal sich sein Leben im Ligusterweg durch Moodys Warnung am Bahnsteig stark verbessert hatte, das einzige was er tun musste war, ab und zu sauber zu machen – aber das dauerte mit Zauberstab keine zwei Minuten.

Der Tag ging weiter wie der Tag zuvor, doch er spürte etwas in sich... er wusste nicht was; aber vielleicht würden er es ja im Laufe des Tages herausfinden. Er nahm seinen Zauberstab in die Hand, und wollte erneut einen kühlenden Zauber sprechen, der alle 2 Tage erneuert werden musste.

Er spürte die Magie des Zauberstabes. Normalerweise spürte er das nur, wenn der Zauberstab benutzt wurde, und nicht, wenn er nur in der Hand ruhte. Harry wunderte sich... Er versuchte den Zauber zu sprechen; spürte aber sofort, dass dieser Zauber fehl schlagen würde.

Er wusste nicht warum, er vertraute dem Gefühl – vielleicht hing es ja mit dem Black-Ring zusammen. Da erinnerte er sich auch, was der Kobold gestern gesagt hatte. Es könne sein, dass der Zauberstab nicht mehr funktionierte, weil zwei der mächtigsten Linien Britanniens zusammen kamen.

Was sollte er jetzt machen? Er konnte ja schlecht ohne Zauberstab in die Winkelgasse. Er musste es versuchen. Er versuchte einen einfach Lumos. Die Magie ballte sich in seinem Körper, und ging hinaus – aus seinem Zauberstab und aus seiner linken Hand.

Erschrocken sah er auf seine Hand; jedoch sofort auf den Zauberstab, der kurz darauf explodierte, und zu Staub auf den Boden fiel... Die Phönixfeder jedoch blieb unbeschadet. Harry trat erschrocken zurück. Sein Zauberstab... Wie ist das möglich?

Er blickte auf seine Hand, aus der grellen helles Licht heraustrat. Und wie konnte er ohne Zauberstab zaubern? Er versuchte das Licht verschwinden zu lassen. Erst nach den dritten und geschrienen NOX ging das Licht weg.

Harry bückte sich und nahm die Phönixfeder in die Hand. Er spürte die Magie, die von ihr ausging, helle Magie; starke Magie. Er glaubte, dass auch dies mit dem Erbe der Blacks zu tun hatte.

Nach einigen Minuten gab er verzweifelt auf. Er schaffte es nicht stablose Magie auszuführen. Er musste wieder zur Winkelgasse. Allerdings war er schutzlos... außerdem konnte er keine Illusionszauber anwenden.

An Dumbledore wollte er sich nicht wenden; der würde wahrscheinlich nur fragen, was er in den Ferien mit einem Zauberstab machen sollte... Er nahm den Tarnumhang ... wieder fühlte er die Magie, die von dem magischen Objekt ausging.

Wie am letzen Tag ging er die Hintertür hinaus; er schaffte es erfolgreich an dem Ordensmitglied hinausschleichen. Harry konnte deutlich die Magie des anderen Tarnumhanges fühlen... Er wusste nicht warum – aber stören tat es ihn nicht – so konnte er geschickt ausweichen.

Harry kam erfolgreich in der Winkelgasse an, und ging sofort zu Olivanders. Doch dann stoppte er; wenn er zu Olivanders ging, bestand die Gefahr, dass dieser zu Dumbledore ging, schließlich standen die beiden sich nahe, hatte er im Gemeinschaftsraum einmal aufgeschnappt. Olivander galt als einer der mächtigsten Zauberer Englands und offensichtlich als guter Freund Dumbledores, mit dem er wissenschaftliche Diskussionen führte, die er mit nur wenigen führen konnte.

Harry war immer noch unter dem Tarnumhang – die Gasse war so leer, aus Angst eines Angriffes, das er sich an den wenigen Personen vorbeischlängeln konnte.

Seine Schritte fuhren zur Nockturn Gasse – Er hatte bei seinem letzen Ausflug einen Zauberstabmacher gesehen; der Spezialanfertigungen machen ließ. Er ging dort hin. Seltsamerweise wusste er genau, wo er hin musste. Kurz bevor er vor dem Laden stand stutze er allerdings! Dieser Laden könnte eventuell einem Sympathisanten Voldemorts gehören. Er versuchte sich zu konzentrieren, und wieder seine Augen- und Haarfarbe zu verändern. Er spürte, wie Magie aus seinen Händen ging, und glaubte er wäre erfolgreich gewesen.

Er stellte sich in den Schatten, und als er glaubte, niemand wäre in der Nähe, nahm er den Tarnumhang ab. Langsam trat er vor das Geschäft. In den Scheiben spiegelte sich ein großer Mann, mit blonden Haar und braunen Augen. Er hätte sich kaum wieder erkannt – schließlich war seine Größe selbst für ihn noch ziemlich ungewohnt. Kein Zivilist würde Harry Potter hinter diesem Mann vermuten.

Das Geschäft war dunkel – wie jeder Laden in der Nockturn Alley. Auf einem heruntergekommenen Schild stand „Zauberstäbe – Spezialanfertigungen"

Er trat hinein. Hinter den Tresen stand ein alter Mann, mit einem Vollbart. „Guten Tag. Was wünschen Sie denn?" Harry begrüßte ihn und meinte, er bräuchte einen neuen Zauberstab. Der Zauberer nickte.

Wie jeder Verkäufer in der Nockturn Alley fragte er nicht viel Er zeigte auf die vielen verschiedenen Gegenstände: „Schließen Sie die Augen. Halten Sie bitte dann Ihre Hand über diese Gegenstände, dort wo sie etwas fühlen, sagen Sie es bitte." Harry fühlte sich ein wenig unangenehm bei dieser Sache. Er fühlte bei JEDEM dieser Gegenstände etwas... Jedoch spürte er auch, dass einige stärker auf ihn einwirkten, als andere...

Er zeigte auf diese. Der Zauberer sah ihn seltsam an: „sind Sie sicher? Diese Gegenstände passen überhaupt nicht zusammen. Die werden niemals miteinander reagieren!" Harry sah auf: „Wirklich nie?" Der Mann zögerte: „Doch... Allerdings wird das sehr teuer..." Harry nickte nur: „Wenn es funktioniert spielt der Preis keine Rolle." Der Zauberer zögerte immer noch: „Verstehen Sie mich nicht falsch, aber diese Gegenstände sind sehr teuer – ich glaube kaum, dass Sie sich die leisten können." Harry sah auf: „Wie viel brauchen Sie?"

Der Mann meinte: „Sehen Sie, dies ist ein Haar eines königlichen Greifen 2500 Jahre alt – so lange schon in Besitz meiner Familie! Dann dieses hier Basiliskenschuppe – schwer zu bekommen der Basilisk war 7000 Jahre alt, als die Schuppe entfernt wurde. Die passen überhaupt nicht zusammen – was meinen Sie warum Gryffindor und Slytherin so verfeindet sind?

Das waren ihre Animagi Gestalten... Diese Stoffe reagieren nur mit einem Ritual, welches eine Woche dauert. Das ist beinahe unbezahlbar!" Harry sah auf: „Wie viel?" Der Mann sagte: „Dieses Ritual – es erfordert auch noch einige Wertvolle Gegenstände – deshalb wird der Preis nochmal teurer!

Ein solcher Stab kann ich nur für mindestens 2200 Galleonen verkaufen... glauben Sie mir – anders geht es nicht!" Harry nickte: „Okay...Ich bezahle, wenn ich den Zauberstab habe!" Der Mann lachte nur auf: „und dann kaufen Sie ihn nicht, nicht wahr? Das würde mich ruinieren!"

Harry seufze: „Was halten Sie von einem magischen Vertrag?" Er hätte auch einfach den Siegelring einer der Familien zeigen können, aber er wollte dieses Geheimnis so lange wie möglich halten...

Der Mann überlegte kurz und nickte dann zustimmend: „Dann ist es in Ordnung!" Sie setzen den magischen, unbrechbaren Vertrag an, und unterschrieben beide. Harry verabschiedete sich mit den Worten, er käme in 8 Tagen wieder.

Der Mann nickte nur, während er noch darüber grübelte, wer so viel Geld besaß, vielleicht ein Abkömmling der Malfoy Familie? Kurz darauf hing ein Schild an den Laden, auf dem stand, dass er für 8 Tage geschlossen hatte...

Harry ging zurück zur Winkelgasse; er schaute noch schnell bei Gringotts vorbei, und nahm einige Bücher aus beiden Verliesen. Darunter waren: 'Die Geheimnisse der Potters'; und das selbe auch in der Black-Fassung. Außerdem, aus dem Black – Verlies einige Bücher über dunkle Magie. Und, was ihn überraschte, ein Buch über stablose Magie aus dem Potter Verlies: Stablose Magie, von Matthew Potter.

Harry kehrte zurück, und der Tag endete, wie die zuvor: essen; lernen; schlafen.

Harry erfuhr in der nächsten Tagen viel über seine Familie. Das Buch über stablose Magie las er gleich zu Anfang, damit er die Tage ohne Zauberstab gut überstehen konnte.

Sein Vorfahr schrieb, dass es schwer sei, und er nur einzelne Sprüche gemeistert hat. Harry konnte noch nicht viel... dafür wusste er aber jetzt, dass er von den Potters die geistlichen Fähigkeiten geerbt hatte; er beherrschte jetzt perfekt Okklumentik; die Magie des Ringes hatte einfach seine Verteidigung aufgebaut ohne, dass er es bemerkt hatte. Jedoch musste er sich mit seiner Okklumentik noch vertraut machen, um sie effektiv nutzen zu können. Es lag auch an den Potters, dass er so schnell die Bücher lesen konnte. Durch den Ring wurden offensichtlich Zauber aktiv, die seine Aufmersamkeit steigerte.

Von den Blacks hatte er die Fähigkeit geerbt, die feinsten Merkmale der Magie zu spüren. Jedoch, so erfuhr er, war die Magie des Ringes nicht so stark bei ihm – er war schließlich kein gebürtiger Black; durch die Patenschaft zu Sirius jedoch, war Harrys Magie jedoch durch die Magie Sirius' geprägt worden. Dies las er in einem Buch über magische Verbindungen. Die Patenschaft war nicht ein einfach nur ein Vertrauensakt seitens der Eltern; nein, die Patenschaft sorgte dafür, dass magische Fähigkeiten des Patenonkels oder der Patentante zum Teil auf das Kind übergingen. Es war nicht klar, warum das so war, las Harry, Fakt war nur, dass es so war.

Zudem, so erfuhr er, konnte er durch das Erbe der Blacks leichter dunkle Magie ausführen und lernen. Er wusste auch, dass die Blacks, durch ihr Talent die Magie von Gegenstände zu fühlen, viele erfolgreiche Zauberstabmacher hervorgebracht hatten, diese Fähigkeiten jedoch in den letzten Jahrhunderten für sich behalten hatten.

So vergingen die Tage; er lernte einzelne Zauber mit seinen stablosen Fähigkeiten, allerdings beanspruchte es ihn sehr, und er hatte nur geringe Erfolge. Er war ein wenig aufgeregt, an den Morgen, als er seinen Zauberstab erhalten sollte.

Er entwischte wieder seinen Wachen – seitdem er spürte wo die Person mit dem Tarnumhang stand, war es lächerlich einfach. Obwohl er Glück hatte, dass nicht Moody irgendwo war... aber ein wenig Glück gehörte dazu.

Er ging zu Gringotts, brachte die Bücher über die Black und Potterfamilie zurück; er wollte nicht, dass sie beschädigt wurden oder gar verloren gingen, und bekam einen magischen Scheck – dieser konnte nicht gefälscht werden – er konnte ebenfalls nicht von einer anderen Person eingelöst worden, als die, die der Scheckaussteller genannt hatte.

Mit diesem Scheck über 2,2 tausend Galleonen ging er in die Nockturn Allee. Wie beim letzen mal getarnt. Er ging in den Laden – drinnen waren zwei Personen, ein Junge, und wohl sein Vater, die wohl einen Zauberstab für das Kind kauften. Er hörte noch: „Und bitte einen Zauberstabholster".

Das erinnerte ihn, dass er auch eins haben wollte... er hätte es wahrscheinlich vergessen. Nachdem der Vater mit seinem Kind gegangen war, fragte er, ob alles gut gelaufen sei. Der Mann nickte und sagte: „einen solchen Stab, werden Sie wohl nie wieder bekommen – geben Sie gut drauf Acht!"

Harry nickte, gab ihm den Scheck und kaufte zusätzlich noch ein Armholster. Er nahm den Zauberstab in die Hand; er führte einen Lumos aus. Das Ergebnis war sehr beeindruckend. Der einfache Licht Zauber erhellte den ganzen Raum, und er war auch noch draußen deutlich sichtbar! Der Zauberstab passte perfekt zu seinem Besitzer.

Harry lobte den Mann, er habe noch nie einen solch beeindruckenden Stab gesehen; denn der Stab selbst war zustäzlich auch noch sehr verziert. Der Mann dankte und meinte: „Bei diesem Stab müssen Sie aufpassen! Er ist sehr mächtig, und vor allem für offensive Flüche geeignet! Aber auch perfekt für Runen. Passen Sie gut drauf auf... Auf Wiedersehn!" Harry ging kurz darauf hinaus; er bekam nicht mit, dass der Zauberstabmacher einen langen Urlaub in die Karibik plante.

Harry sah sich um – in diesem Teil der Nockturn Allee war er nur wegen des Zauberstab gewesen, und, als er den Ausgang gesucht hatte. Er schaute sich jetzt noch ein wenig um. Ganz hinten ein Haus erweckte seine Aufmerksamkeit.

Es war kein Schild zu sehen – er war neugierig, hatte den Zauberstab die ganze Zeit griffbereit. Als er sich näherte, sah er, dass sich in leuchtender Schrift Buchstaben bildeten, die über der Ladentür hingen. „Kopfgeldjägerei" stand dort. Harry fragte sich, was genau das war, und warum er es nicht vorher lesen konnte.

Jedoch beantwortete sich die Frage als er las: „nur die, die Teil des Geheimnis dieses Hauses sein wollen, und es nicht verraten wollen, werden dieses Haus finden. Wenn Sie jemanden tot, oder lebendig sehen wollen – unsere Kämpfer finden sie...

Es war seltsam. Das Haus sah heruntergekommen aus... hieß dass, man zahle einfach Geld, und diese töteten Voldemort? Aber dann erinnerte er sich – das konnte ja nur er.

Eine Gruppe Söldner. Harry überlegte, eigentlich das perfekte für ihn. Er wollte weder zu Voldemort noch zu Dumbledore. Bei den einen würde er nicht überleben. - bei dem anderen wäre er nicht als ein Bauer auf einen Schachbrett. Oder vielleicht war er sogar ein Läufer, Harry grinste bei den Gedanken.

Er würde vielleicht später noch mal herkommen – mit diesem Vorsatz ging er aus der Nockturn Allee. Kurz vor dem Ausgang der Nockturn Allee sah er noch ein Haus „Zaubertränke" stand dort.

Dann erinnerte er sich, dass er noch seinen Animagustrank brauchte. Er kaufte ihn, und ging mit neuem Zauberstab ohne Probleme in den Ligusterweg.