STUCK

GESPRÄCHE

Für Deni und Simon (alles Gute zum 8. Monatstag)

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Es verstrichen vielleicht zwei Minuten, in denen sie einfach nur in der Aufzugkabine standen und in die leere Luft starrten. Sowohl Kagome als auch Yamamoto sahen sich nicht an, sondern hielten ihren Blick immer noch auf die Knöpfe vor ihnen gerichtet.

Das konnte einfach nicht passiert sein. Bestimmt machte es jeden Moment einen Ruck und sie würden sicher in Richtung Erdgeschoss schweben – aber auch nach weiteren zwanzig Sekunden geschah nichts, außer dass Kagomes Beine zu schmerzen begannen. Absatzschuhe mochten vielleicht toll aussehen, aber bequem waren sie auf Dauer nicht unbedingt…

„Ähm", machte ihr Chef nach dieser seltsamen Pause, und er räusperte sich trocken. „Setzen wir uns hin?"

„Auf den Boden?", erwiderte Kagome und begutachtete den ungemütlich aussehenden Linoleumboden, der auch dringend wieder Mrs O'Connolly's Wischmopp nötig hatte.

„Sehen Sie denn einen Stuhl?", meinte Mr Yamamoto sarkastisch. Ohne sie ein weiteres Mal zu fragen, ließ er sich nieder. Er lehnte sich in der Ecke an und blickte zu ihr hoch.

Kagome fühlte Verlegenheit in sich aufkommen, und mit rotem Kopf kniete sie sich vorsichtig in die ihm gegenüberliegende Ecke. Und obwohl sie sich noch so umständlich verbog – als sie die Oberschenkel aneinanderlegte, spürte sie eine Laufmasche an ihrer Wade entlang wandern.

„Scheiße", murmelte sie und hoffte, dass er die lädierte Strumpfhose nicht bemerken würde.

„Ja, genau das wollte ich gerade sagen", meinte Yamamoto unter tiefem Seufzen. Kagome sah ertappt auf. „Im Lift stecken zu bleiben – das habe sogar ich noch nie geschafft."

Erst jetzt merkte Kagome, dass nicht mehr von ihrer Laufmasche die Rede war, sondern von ihrer misslichen Lage. So ganz realisiert hatte sie es auch noch nicht, dass sie wirklich im Lift stecken geblieben waren und dass keine Menschenseele mehr im Gebäude war.

„Am besten verdrängen…", dachte Kagome sich mit zusammengebissenen Lippen.

„Was tun wir jetzt?", fragte Mr Yamamoto nochmals. „Jackie ist weg. Das heißt, dass auch das Notfalltelefon von niemandem gehört wird…"

Wieder seufzte er, doch er runzelte die Stirn, als Kagome hastig in ihrer Tasche zu wühlen begann. „Was soll das? Haben Sie ein Brecheisen dabei?", frotzelte er scherzlos. „Nein", antwortete Kagome abwesend und grub ihre Hand tiefer in das schwarzblaue Täschchen hinein. Zwischen Lippenstiften und Kaffeebonbons, die lose in den Fächern herumkullerten, fand sie endlich ihr Handy.

„Sie haben gerade das Notfalltelefon erwähnt, da bekam ich die Idee, einfach mit dem Mobiltelefon jemanden anzurufen", sagte Kagome und zog das Utensil aus der Tasche. Mr Yamamoto sah hoffnungsvoll auf. Doch als Kagomes Blick sich verfinsterte und sie ein enttäuschtes „Oh nein, das darf nicht wahr sein" von sich gab, ließ er sich wieder in die Ecke zurückfallen. „Kein Empfang", meinte sie frustriert. „Haben Sie auch eins?"

Er griff in seine Hosentasche und zog ein modernes, aber ziemlich demoliertes Handy heraus. „Ich müsste eigentlich gar nicht nachsehen, mein Netz hat nie Empfang – jawohl, ich wusste es." Seine Stirn kräuselte sich in Unmut.

„Und was tun wir jetzt die ganze Nacht?", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

Kagome errötete heftig und klappte den Mund auf, brachte jedoch kein Wort heraus. „So war's nicht gemeint", erwiderte Inuyasha Yamamoto verlegen. „Ich dachte an was Harmloses. Noch bin ich nicht so verschlagen wie der Marketingleiter."

„Sie meinen doch nicht etwa Miroku Wata—"

„Doch, genau den. Kennen Sie ihn etwa?"

Kagome lachte kurz auf. „Und wie ich den kenne. Er beißt sich an meiner Freundin die Zähne aus, weil sie ihn jeden Tag kalt abserviert."

„Dann können Sie unmöglich den Miroku meinen, von dem ich rede. Der ist nämlich der absolute Ladykiller und würde sich nie auf eine Frau spezialisieren."

Das überzeugte Kagome nicht. „Was glauben Sie, wie viele Miroku Watanabe es noch in London gibt? Außerdem werde ich wohl wissen, wer täglich Sango anbaggert."

Inuyasha Yamamoto griff sich an die Stirn und fuhr sich mit seinen langen Fingern durchs Haar, sodass es noch mehr zu Berge stand als zuvor. „Sango… die hatte ich ganz vergessen. Von der hat er mir erzählt. Letztens war er wohl ziemlich direkt zu ihr – als er im Pub aufgetaucht ist, ist er ziemlich breitbeinig zum Tisch gehinkt…"

Kagome beschloss, nicht näher auf die Anspielung einzugehen und sie ließ den Blick durch die Kabine schweifen.

„Moment mal… Haben wir hier drin überhaupt genug Luft?", stieß sie erschrocken hervor. Wieder spürte sie die Angst in ihrem Bauch aufwallen.

Inuyasha deutete auf einen Lüftungsschacht über ihnen. „Da müsste genug Sauerstoff reinkommen."

„Sind Sie sicher? Ich habe nicht vor, die letzten Minuten meines Lebens mit Ihnen in einem engen Lift zu verbringen."

„Ich habe da auch andere Pläne, glauben Sie mir", erwiderte Mr Yamamoto schnippisch.

Kagome wand sich und versuchte, eine angenehme Position zum Sitzen zu finden, doch ihr blieb nichts Anderes übrig als knien, wenn sie sich ihrem Chef nicht mehr als notwendig entblößen wollte.

„So eine beschissene Situation…", murmelte Inuyasha und durchkämmte nochmals seinen Haarschopf mit den Fingern. Insgeheim musste Kagome sich eingestehen, dass sie diese Geste mochte. Bei einem anderen Mann hätte sie viel zu aufreißerisch gewirkt, bei Mr Yamamoto sah sie – Kagome fiel kein anderer Ausdruck dafür ein – richtig niedlich aus. Die zerzausten Fransen um seine Stirn ließen ihn jungenhaft und etwas verwirrt aussehen. Wie alt er wohl sein mochte…

„Also", sagte Inuyasha in die Stille hinein. „Schlagen Sie etwas vor, womit wir jetzt unsere Zeit vertreiben können."

Wieder drifteten ihre Gedanken für einen Sekundenbruchteil in verbotene Gebiete ab, doch bevor diese Überhand gewinnen konnten, sprach sie ihren ersten Einfall aus: „Haben Sie Spielkarten dabei?"

„Wie bitte?", entfuhr es ihrem Chef. „Sagen Sie bloß, Sie sind eine Spielerin!"

Ertappt errötete Kagome. Sie wollte nur ungern zugeben, dass sie eine begeisterte Bridge- und Poker-Spielerin war. Angefangen hatte es vor fast achtzehn Jahren, als sie mit ihrem Großvater um Erdnüsse und Sahnebonbons gespielt hatte. Schließlich war sie so gut geworden, dass er jeden zweiten Tag einen neuen Sack Erdnüsse kaufen musste.

Selbst als Kagome in eine eigene Wohnung zog, setzten sie zweimal die Woche ihre Pokerabende fort. Wie seltsam war es jetzt, montags und donnerstags allein zu sein, seit ihr Großvater gestorben war…

„Hobbyspielerin, sagen wir so. Mein Geld verdiene ich immer noch hier."

„Aha. Aber wissen Sie was? Sie haben mich auf eine Idee gebracht!", verkündete Inuyasha mit einem verschmitzten Grinsen. Er ließ seine Aktentasche aufschnappen (Kagome erwischte einen Blick auf einen Stapel ungeordneter Blätter) und fischte zwei Kugelschreiber und zwei leere Zettel heraus.

„Kennen Sie Stadt-Land-Fluss?"

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Triumphierend zählte Kagome ihre erreichte Punktezahl zusammen. „Macht eintausendzweihundertfünfundsiebzig! Und wie viel haben Sie?"

Inuyasha Yamamoto sah sie mürrisch von der Seite an. „Neunhundertachtzig." Missmutig knüllte er das Blatt zusammen und ließ es neben sich fallen. „Und Sie haben vorher wirklich nie Stadt-Land-Fluss gespielt? Sie verarschen mich doch", brummte er. Kagome grinste schadenfroh. „Es ist nicht ziemlich schwierig, gegen jemanden zu gewinnen, der Kuala Lumpur für ein Land hält", lachte sie. Kagome wusste jedoch insgeheim, dass es ihrem Chef einfach gegen das männliche Ego ging, dass sie gewonnen hatte. Und es fühlte sich ausgesprochen gut an, jemandem überlegen zu sein, der sonst die Alpharolle in der Herde innehatte.

„Okay, Miss Higurashi, ich werde Sie nie wieder als Gegnerin in diesem Spiel zu Rate ziehen. Bis jetzt war ich beinahe ungeschlagen, wissen Sie."

„Netter Versuch", witzelte sie grinsend.

„Miss Higurashi, wollen Sie sich nicht neben mich setzen? Ich krieg hier jeden Moment eine Genickstarre", meinte Inuyasha und rieb sich seufzend den Nacken. Kagome nickte und rutschte zur gegenüberliegenden Wand neben ihn. Sorgsam vermied sie jegliche Körperberührung – er war schließlich ihr Chef!

Als ob er ihre Gedankenvorgänge beobachtet hätte, verkündete er in eben dem Moment: „Haben Sie das schon bemerkt? Sie haben da ihren Strumpf lädiert." Und überflüssigerweise strich er mit einem seiner langen Finger über ihren Oberschenkel.

Kagome stieß einen erstickten Laut aus. Inuyasha zuckte sofort zurück und warf ihr einen verwirrten Blick zu. „Verzeihen Sie, Miss Higurashi. Ich wusste ja nicht, dass sie unter Berührungsängsten leiden", frotzelte er dann plötzlich grinsend.

„Nennen Sie mich erst mal Kagome. Und Sie haben mich halt erschreckt, genau da bin ich nämlich mit dem Schenkel gegen meinen Tisch geknallt."

Was nicht stimmte. Egal. Was tat frau doch für eine gute Ausrede…

Inuyasha spürte indes sein Herz flattern. Es lag nicht an der hübschen jungen Frau ihm gegenüber – vielleicht doch – aber diese ganze Situation…

Vergiss es, das ist JAHRE her… es wird anders als damals…

„Mann, hab ich Durst. Ich gäbe alles für einen Schluck Wasser", ächzte Kagome und verjagte so seine unbehaglichen Erinnerungen, die ihm angesichts der akkuraten Lage wieder hochgekommen waren. Ihm fiel etwas ein.

„Ich hab da glaub ich noch ein Fläschchen Evian, wenn Sie wollen", sagte Inuyasha, und öffnete erneut den auf Hochglanz polierten Lederkoffer. Kagomes glänzende Augen verfolgten seine Hände, als er unter einem gordischen Knoten aus Blättern tatsächlich ein halbvolles Evian hervorzauberte. Obgleich er sie bat, nicht zu viel daraus zu trinken, stürzte sie gleich einen großen Schluck hinunter und seufzte dann erleichtert auf. „Zwar nicht kalt, aber einfach göttlich. Dankeschön."

Er nahm die Flasche und wollte sie wieder in den Koffer stecken, doch dabei streifte seine Hand ein Foto, das umgekehrt auf dem Blätterstapel lag. Als es zu Boden segelte und die Person auf dem Bild sichtbar wurde, begann Kagome zu husten.

„K-Kikyou?", keuchte sie und versuchte, sich wieder ein wenig zu fangen. „Was macht ihr Foto in diesem Koffer?"

„Sie kennen sie?", fragte Inuyasha gelassen und verstaute das Foto wieder in einem Seitenfach des Aktenkoffers.

„Uhm, ja… sie ist meine Abteilungsleiterin."

„Oh. Stimmt ja, hatte ich ganz vergessen."

„Also?"

„Ähm… ich hatte einmal ein Verhältnis mit ihr. Aber es hielt nicht lange."

Kagomes Mund wurde plötzlich ganz taub. Ihr Chef hatte eine Beziehung mit Kikyou gehabt?

„Erzählen Sie von ihr."

Inuyasha starrte sie entgeistert an. „Sind Sie verrückt? Ich werde Ihnen doch nicht mein Liebes- und Sexleben auf dem Silbertablett präsentieren!"

„So mein ich das nicht. Ich kenne Kikyou nicht sonderlich gut, und weil mir im Moment langweilig ist und ich ohnehin nichts Besseres zu fragen weiß, ist mir nun mal eingefallen, Sie ein wenig nach ihr auszufragen."

„Fein. Also schießen Sie los."

Das war mal wieder typisch: Kaum wurde man aufgefordert, Fragen zu stellen, fielen einem keine ein. So ging es Kagome schon seit der Grundschule, als sie in Naturkunde das Laichen der Frösche besprochen hatten, und obwohl ihr furchtbar viele Sachen schleierhaft erschienen, brachte sie kein Wort heraus, als die Lehrerin in die Runde schaute, ob noch jemand Fragen zu dem Thema hatte.

Egal, dann fing sie halt einfach mit irgendwas an…

„Wie alt ist Kikyou?"

„Neunundzwanzig."

„Was, so alt?", entfuhr es Kagome, und sie schlug zu spät ihre Hand vor den Mund. Inuyasha kräuselte missbilligend die Lippen. „Ich bin zweiunddreißig, also schon beinahe ein Rentner, wie?"

„Äh, nein… es ist nur so, dass Kikyou nicht wie neunundzwanzig aussieht."

Und Inuyasha sah auch nicht wie zweiunddreißig aus. Oder irgendwie doch. Das Alter passte jedenfalls zu ihm.

„Ja stimmt, das dachte ich mir auch immer. Sie sieht noch älter aus, nicht wahr?"

Prompt nickte Kagome, obwohl sie ihre Abteilungsleiterin auf gerade einmal Mitte zwanzig geschätzt hatte.

„Das ist vielleicht, weil sie sich so gut wie nie Zeit für sich selbst nimmt. Meistens opfert sie sich für andere auf, oder sie arbeitet wie eine Verrückte", erzählte Inuyasha weiter.

„Wirklich? Also, ihrem Aussehen nach… sieht sie eher so aus, als würde sie sich vor allem mit ihrem Äußeren intensiv beschäftigen."

Ups. Hatte sie jetzt etwa eine Spur Neid durchsickern lassen? Hoffentlich hörte ihr Chef nicht die verhohlene Bewunderung (und vielleicht auch Missgunst?) für Kikyou in dieser Frage.

Inuyasha zupfte an seinen Fingernägeln. (Fingernägel? Krallen war da wohl der korrekte Ausdruck…)

„Der Job. Das ist der Grund, warum sie sich so… aufstylt und immer diese komischen Klamotten zur Arbeit anzieht. Diese steifen, langweiligen Kostüme."

Kagome schmunzelte. „Das sagen gerade Sie, der Sie absolut jeden Tag im Anzug hereinmarschieren", sagte sie, und auch über sein Gesicht huschte ein Grinsen. „Stimmt. Aber das erwartet man sich ja schließlich von einem Chef, oder?"

„Na, und vermutlich erwartet man sich eben von einer Abteilungsleiterin im Marketing dasselbe. Sie kann ja wohl schlecht mit Top und Röckchen hier reinmarschieren, im Gesicht das Beste von Malermeister &. Co."

Kagome stellte sich Kikyou vor, wie sie in solch einer Aufmachung den neuesten Aktenberg ins Büro hieven würde, und mit marshmallowfarbenen Fingernägeln auf das Feld deutete, wo die Unterschrift zu sein hatte.

„Und wie kam es, dass sie mit Kikyou ein Verhältnis hatten?"

Inuyasha schwieg lange und sah Kagome zuerst durchdringend an, bevor er fortfuhr.

„Meine Mutter war gestorben und ich war einsam. Ich habe mich wochenlang abgeschottet und wollte mit keinem mehr reden, und mir ging es in dieser Zeit echt beschissen. Kikyou hat das mitbekommen und hat mir dann bei sich zuhause einen Tee gemacht, um mich ein wenig aufzubauen. Und… ich weiß nicht… als ich ihr zugeschaut habe, wie sie den Tee abgeseiht hat… wie sie die Tassen auf das Tablett gestellt hat… ich fand mit einem Mal ihre Finger so wunderschön. Klein, weiß und feingliedrig. Ich bin aufgestanden, habe ihr den Tee abgenommen und ihre Finger geküsst."

Hier brach Inuyasha ab, vollkommen erstaunt über sich selbst. Wieso zum Teufel erzählte er dieser jungen Frau, die er gar nicht richtig kannte, warum er sich in Kikyou verliebt hatte? Er hatte bis gerade eben noch nicht einmal selbst gewusst, aus welchen Gründen er sich in Kikyou verliebt hatte. Es war ganz einfach aus ihm herausgesprudelt. Aber warum tat es so gut, darüber zu reden?

„Das habe ich noch nie gehört, dass man sich in Hände verlieben kann. Aber es klingt schön. Erzählen Sie weiter, wenn Sie wollen."

Und die Stimme dieser Kagome, diese helle, glatte Stimme, forderte ihn praktisch auf, weiterzusprechen.

„Dann hat Kikyou mich komisch angeschaut. Mit so großen, ausdruckslosen Augen, und ich dachte schon, ich hätte da gerade einen dummen Fehler begangen, und wollte mich losreißen… da hat sie mich festgehalten. Und ich… bin eben geblieben."

Der Rest war Kagome klar. Aber warum wünschte sie sich plötzlich, sie wäre diejenige gewesen, die ihm geholfen hatte? Wieso verspürte sie mit einem Mal Schuldgefühle, weil sie nicht gemerkt hatte, wie schlecht es ihm einmal ging?

„Und wie gesagt, es hielt nicht lange. Nach kurzer Zeit begann sie, mein Leben nach ihrem Willen umzuformen, und sie schrieb mir vor, wie ich zu sein hatte, et cetera, et cetera. Ich weiß bis heute noch nicht, ob ihr die Trennung etwas ausgemacht hat, weil sie nach außen hin keine Gefühlsregung gezeigt hat."

„So kenne ich Kikyou auch. Ich weiß nie, wann sie glücklich ist, oder wann es ihr schei…ße geht." (Eigentlich konnte es ihr mittlerweile egal sein, wenn sie etwas Unangebrachtes daherquasselte. Schließlich war das aktuelle Gesprächsthema auch alles andere als angebracht. Trotzdem war es ihr doch irgendwie peinlich.)

Und gerade als Inuyasha endlich eine Frage an Kagome hatte und überlegte, wie er sie formulieren sollte, knisterte es verdächtig über ihnen. Bevor sie die Köpfe heben konnten, gingen die Leuchtstofflampen an der Decke aus und sie saßen im Dunkeln.

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Das hab ich gestern in der Nacht geschrieben (unter dem Einfluss von Schlafmangel und einem absolut himmlischen Buch von Sophie Kinsella), jetzt hab ich mir das ganze noch mal durchgelesen – und OH GOTT, das hab doch nicht etwa ich geschrieben? Das ist ja Schwachsinn sondergleichen! Das ganze Kapitel ist praktisch nur ein Füller, und diese unzusammenhängenden…

Ach egal, ich lad's trotzdem hoch. Sonst geht hier ohnehin nix weiter. (Ist das echt schon ein halbes Jahr her?)

Es ist zum Heulen…

Danke, tausend mal danke für alle bisherigen Reviews! You guys are GREAT!

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Azhura