He Left Handprints on Her Heart- Chapter 2: Rosie

Die Geburt ihrer Tochter war der Moment von dem an ihre Ehe sich aufzulösen begann. Hermione entfernte sich von ihm, Stück für Stück.

Doch der Valentinstag ist der Tag der Liebe und heute Nacht würde er es wieder richten, heute Nacht würde er das, was zwischen ihnen zerbrochen war reparieren, egal was es kosten würde.

Heute war Valentinstag. Der Tag an dem Ron Weasley seine Frau daran erinnern wollte, wie sehr sie sich einst geliebt hatten; wie sehr er sie immer noch liebte.

Hermione war im siebten Monat mit ihrem zweiten Kind schwanger. Sie hatte heftige Stimmungsschwankungen, begann oft zu weinen, geriet in Wut und weil sie ihn so gut kannte, wusste sie genau, was sie sagen musste um ihn zu verletzen.

Das Chaos zu Hause kam noch als zusätzliche Stressquelle für seine Frau hinzu. Hermione mochte es, wenn alles geordnet und geplant war. Aufgewachsen in einem Haus mit sechs Geschwistern war Ron das Chaos gewöhnt, es war seine zweite Natur. Für seine Frau ganz offensichtlich nicht.

Als Ron und Hermione heirateten hatte sie ihre Wohnung so eingerichtet, wie sie es wollte. Sie organisierte ihr Heim, wie sie ihr Leben organisierte. Alles hatte seinen Platz. Es machte sie glücklich, also ließ Ron sie gewähren. Es war die Ruhe vor dem Sturm.

Dann kam Rosie.

Hermione war mit ihrer Schwangerschaft so umgegangen, wie Ron es erwartet hatte. Sie laß Bücher über Schwangerschaft und Kindererziehung. Sie plante, wann das Baby schlafen sollte und wann es gefüttert würde. Kurz sie war fest entschlossen, die perfekte Mutter zu werden und sie ging diese Herausforderung auf dieselbe Art und Weise an, wie sie sich jedem neuen Problem stellte. Sie recherchierte, las und bereitete alles so vor, dass die einzige Sache die blieb das Warten auf die Geburt war.

Und dann kam Rosie.

Mit 18 Monaten war ihre Tochter eine kleine Miniatur ihrer Mutter, doch die roten Haare und die Sommersprossen hatte sie von ihm. In ihren Persönlichkeiten allerdings hätten die beiden Frauen die er liebte nicht unterschiedlicher sein können. Sie war unabhängig, wie Hermione, doch die Gemeinsamkeiten endeten auch schon an diesem Punkt. Rosies benehmen war entspannt und offen. Sie lachte oft und ansteckend. Rosie hatte dieselbe Vorliebe für Abenteuer, die auch Ron und seine Brüder so oft in Schwierigkeiten gebracht hatten.

Selbst als Neugeborene testete Rosie schon Hermiones Nerven. Sie schlief, wenn Hermione sie füttern wollte oder sie wollte essen, wenn Hermione sie baden wollte. In jedem Sinne des Wortes kam Rosie in ihr Leben mit der Kraft eines Hurrikans und stellte es auf den Kopf.

Trotz aller Unterschiede hatten die beiden allerdings eines gemeinsam, sie beide hatten das Talent Ron um den kleinen Finger zu wickeln und dafür mussten sie sich noch nicht mal richtig anstrengen. Eine Träne aus einem der beiden braunen Augenpaare und Ron konnte nicht anders, als ihren Wunsch zu erfüllen.

Das Chaos das Rosie um sich verbreitete weckte bei Hermione allerdings das Gefühl, dass sie als Mutter versagt hatte. Als Mutter, als Ehefrau und als Hausfrau. Und wenn es eine Sache gab, die Hermione nicht ertrug, dann war es in etwas zu versagen. Sie war in allem immer gut gewesen. Ron seinerseits hatte das Gefühl, Hermione hätte sich für die Familie geopfert. Sie hatte ihren Job aufgegeben um für das Kind dazu sein. Sie hatte es perfekt machen wollen, sie wollte dass ihre Familie ein „Erfolg" war. Und genau das war das Problem. Hermione hatte ihren Standard für Erfolg so hoch gesetzt, dass es von Anfang an klar war, dass sie es nicht erreichen konnte.

Seit Hermione das zweite Mal schwanger war, hatte sich in ihrem Haus viel verändert. Rosie sprach und lief inzwischen und das einzige Familienmitglied, dass darüber noch weniger erfreut war als Hermione war Krummbein. Seit sie laufen konnte war eine von Rosies Lieblingsbeschäftigungen den Kater zu jagen und sie tat dies, wann immer sie die Gelegenheit dazu hatte.

Ron war sich sicher, dass Rosies Verhalten Hermiones Angst vor dem zweiten Kind noch schürte. Er hoffte, wenn das neue Baby da war würde Hermione wieder mehr sie selbst sein. Er hasste es sie so unglücklich zu sehen. Er wollte, dass alles wieder wurde wie früher.

Bevor dieser kleine Wirbelwind mit dem süßen Lächeln, das ihren Vater immer zum schmelzen brachte, geboren wurde hatten sie jede Minute ihrer gemeinsamen Zeit als Neuverheiratete genossen. Ihre Freunde hatten sie immer damit aufgezogen, dass sie nie rausgegangen waren und „spaßige" Dinge gemacht hatten. Doch für Ron war nichts so schön, wie die Zeit mit Hermione in ihrem kuscheligen Bett, während ein Feuer im Kamin brannte und bei stundenlangen Gesprächen.

Dann waren da die Nächte in denen sie gar nicht sprachen. Worte waren nicht nötig in diesen Stunden. Nur Keuchen, Stöhnen, Wimmern, das Geräusch von Haut auf Haut und Zungen die den Körper des anderen erforschten. In diesen Nächten liebte Ron nichts mehr, als seinen Namen auf ihren Lippen, wenn sie für ihn kam. Er genoss das Wissen, das seine Worte alleine genügten, damit sie feucht wurde. Dass seine Berührungen sie verrückt machten vor Lust. Seine Küsse ihr den Atem nahmen. Ihr Körper war niemals von jemand anderem berührt worden als von ihm und sein Herz hatte niemals einer anderen gehört.

Er vermisste die Tage in denen sie nicht aus dem Schlafzimmer gekommen waren. Wo sie einander in den Armen lagen für unzählbare Stunden und sich nur geliebt hatten.

Dann kam Rosie… und ihre Welt änderte sich von Grund auf.


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