Nea: Ich habe deine Aufmerksamkeit? -gleich um mindestens 10 Zentimeter wachs- Das freut mich wirklich!
Liz: Na die kleine Lizzy mal wieder... :P Hast du ihn auch gut behandelt, meinen Knopf? Ihr wart doch so lange voneinander getrennt, bist du sicher, dass du ihm nicht wehgetan hast?
Ja, ich weiß, du hast mir so viel beigebracht und ich bin dir dankbar dafür, du warst die beste Lehrerin, die es geben kann! (okay, die Zweitbeste... du weißt schon, Fr... -g-)
Oh, aber es soll doch ausarten! Wenn du jetzt damit aufhörst, könnte ich einen Herzinfakt bekommen, solch große Veränderungen erträgt mein geschwächtes Herz auf seine alten Tage nicht! -g-
HDAL -kmuddel- (ja, die Schreibweise war beabsichtigt! -g-)
rhcp: Sag mal, für was steht eigentlich dein Nickname? -mir gerade beim Schreiben so aufgefallen ist- Anonsten danke für dein Review, ich hoffe durch die - etwas länger als beabsichtigte - Wartezeit bist du mir nicht abhanden gekommen. Also, ich bin auf jeden Fall noch da... du auch?
2. Kapitel
Abyssus abyssum invocat. (Ein Fehler zieht den anderen nach sich.)
Grissom stand immer noch an derselben Stelle und erst als er hören konnte, dass sie sich übergeben musste, verstand er, warum sie ohne jedes weitere Wort ins Badezimmer geflüchtet war.
Er beschloss, dass er ja nicht untätig rumstehen musste, auch wenn sie gerade nicht dabei war. Also begann er damit, die geöffnete Flasche Tequila in den Abfluss zu entleeren.
Danach folgte ihr restlicher Vorrat an Alkohol - sprich weitere 8 Flaschen Tequila, 3 Flaschen Wodka und 2 Wodka Lemon Flaschen und zum Schluss noch der Whiskey, der vorher neben dem Sofa gestanden hatte, und eine Flasche Pina Colada.
All die leeren Flaschen reihte er auf ihrem Tresen auf, sodass sie sie auch ganz sicher sehen musste.
Dann setzte er sich aufs Sofa und sah Richtung Badezimmertür. Er dachte daran, wie sie vorhin das Blut aus ihrem Mund ausgespruckt hatte. Typisch Sara, daraus nichts Großes zu machen. Für ihn war es aber etwas Großes. Er wollte nicht, dass sie sich selbst verletzte, auch wenn es nur ihre Lippe war.
Wieso tat er ihr auch bloß immer so weh?
Er seufzte. Es war nicht einfach, Saras Ansprüchen zu entsprechen. Zumindest nicht für ihn. Er konnte nun mal nichts anderes tun als schweigen, wenn sein Hirn wie leer gefegt schien.
Er wünschte sich so oft, dass er irgendwas richtig machen konnte, aber da war immer diese Angst, verletzt zu werden, die ihn davon abhielt.
Du bist ein egoistisches Arschloch, wenn es dir wichtiger ist, selbst nicht verletzt zu werden, als sie vor Schmerz zu bewahren!
Grissom nickte ergeben. Sein Gewissen hatte mal wieder Recht.
Er war so in Gedanken versunken gewesen, dass er gar nicht gemerkt hatte, dass die Würgegeräusche verstummt waren. Erst als er sie in der Badezimmertür stehen sah, blass und müde, fiel ihm auf, dass es plötzlich still geworden war.
"Du bist ja immer noch hier.", stellte sie fest. Dann fiel ihr Blick auf die leeren Flaschen.
"Was zur Hölle... Grissom!"
Sie starrte ihn fassungslos und mit offenem Mund an.
"Was gibt dir das Recht dazu, so was zu tun?"
"Dazu hab ich jedes Recht der Welt."
"Hast du nicht! Ich vergreife mich ja auch nicht an deinen Krabbeldingern da!"
"Dürftest du aber."
Na warte, Grissom, diese Worte wirst du noch bereuen..., dachte sie bei sich und ließ sich betont gleichgültig neben ihn aufs Sofa sinken. Sie schaffte es sogar, nicht zusammenzucken, als sich ihre Oberarme flüchtig berührten.
"Und jetzt?", fragte sie und tat gelangweilt. "Da ich ja jetzt keinen Alkohol mehr hab, musst du mich irgendwie anders beschäftigen..."
Als Grissom nichts vorschlug, sagte sie einfach das erste, das ihr in den Sinn kam: "Monopoly. Du spielst jetzt mit mir Monopoly. Und zwar bis zum Ende, das hat nämlich noch niemand mit mir gemacht und du bist mir was schuldig!"
"Und ich bin die Bank!", fügte sie noch mit einem Grinsen hinzu.
Sie sprang auf und eilte zu ihrem Schrank neben dem Bett. Sie öffnete die oberste Klappe und holte das ein wenig verstaubte Monopoly-Spiel herunter.
Grissom sah ihr dabei zu und wunderte sich immer noch darüber, wie sie es geschafft hatte, ihn so schnell dazu zu bewegen, Monopoly zu spielen. Ein Spiel, dass er schätzungsweise seit seinem halben Leben nicht mehr gespielt hatte.
Er unternahm nicht einmal den Versuch, sie aufzuhalten, es war doch sowieso sinnlos. Er würde ihr nur wieder wehtun. Und Monopoly spielen war ja nun wirklich nicht die Welt.
"Ich nehm das Auto!", rief Sara sofort, noch bevor sie das Spiel überhaupt ausgepackt hatte.
Grissom nahm erst mal den Deckel ab und holte das Spielbrett heraus, bevor er die restlichen Spielfiguren in die Hand nahm und sie eingehend musterte.
Nach einer Ewigkeit - so schien es Sara zumindest - hielt sie es nicht mehr aus und sagte: "Nimm den Fingerhut!"
Erst sah Grissom sie ein wenig verwirrt an, dann tat er jedoch, was sie sagte und setzte den Fingerhut auf das Start-Kästchen auf dem mittlerweile bereits von Sara aufgebautem Spiel.
Sara zog den Spielkasten zu sich rüber und begann ihre Bank aufzubauen. Grissom sah ihr fasziniert dabei zu, wie sie jeden einzelnen Geldschein mit prüfendem Blick ansah und überall die Knicke glatt strich. Er hätte ihr ewig zusehen können.
Als ihm sein Startgeld reichte, nahm er es langsam entgegen. Er sah immer noch nur wie hypnotisiert auf ihr Gesicht und merkte nicht, dass ihre Hand und seine Hand mindestens 15 Zentimeter voneinander entfernt waren. Sara wurde es zu dumm und sie legte sein Geld einfach vor ihm auf dem Tisch ab.
"Grissom?" Sie war kurz davor ihm mit der Hand vor der Nase herumzufuchteln, als er doch noch reagierte. "Fangen wir an?"
"Ja, sicher.", erwiderte er. Sara grinste und drückte ihm die Würfel in die Hand.
"Verlierer dürfen anfangen!"
Grissom musste gähnen und hielt sich schnell die Hand vor den Mund.
"Bist du müde?", fragte ihn Sara bestimmt schon zum fünften Mal. Grissom nickte nur bereits zum fünften Mal mit dem Kopf und gähnte erneut.
"Tja, so ist das Leben!", grinste sie diabolisch, würfelte und setzte ihr Spielfigur dann mit einem zufriedenen Lächeln auf "Frei Parken", was ihr ganze 37.500 Dollar einbrachte.
"Du hast gewonnen, Sara. Du hast die Parkstraße, die Schlossallee und noch fast alle anderen guten Straßen! Das Einzige, was ich habe, sind das Wasser- und das Elektrizitätswerk und die Bahnhöfe! Und deine sind alle bebaut! Ich hab doch jetzt schon absolut keine Chance mehr!"
"Hey, die Bahnhöfe sind gut, sag nichts gegen die Bahnhöfe! Und noch hast du 40 Dollar!"
"Und meine Chancen, dass ich gegen dich mit deinen schätzungsweise 70.000 Dollar gewinne, sind ja auch gar nicht unter einem Prozent!"
Sara grinste nur und schwieg. Seufzend setzte Grissom seinen Fingerhut 3 Felder weiter und landete somit auf der Museumsstraße, die ihr gehörte und mit einem Hotel bepflanzt war.
"Tja, das war's dann wohl!", meinte Grissom und lehnte sich erschöpft zurück.
Statt das Spiel einzuräumen, lehnte sich auch Sara jetzt nach hinten und genoss ihren Sieg. Ihr Kopf lag vielleicht 5 Zentimeter von seinem entfernt und sie schloss glücklich lächelnd die Augen. Wenn es nur für immer so bleiben könnte.
Neben ihr gähnte Grissom erneut.
"Na, sollen wir ne Übernachtungsparty schmeißen? Ich ruf eben Greg an und dann essen wir Pizza bis zum Abwinken, bevor wir dann nachher alle in Schlafsäcken auf dem Boden schlafen und uns die halbe Nacht - sorry, den halben Tag - Geschichten aus unserem Leben erzählen!"
"Lieber nicht, Sara.", sagte Grissom. Das Leuchten in Saras Augen verblasste und auch das Lächeln auf ihrem Gesicht verschwand.
"Verstehe.", meinte sie. "Na ja, vielleicht reden Menschen ohne Gefühle ja nicht gerne über ihr Leben, da sie ja keins haben!"
Traurig und wütend stand Sara auf und warf alles ungeordnet zurück in den Monopolykasten. Dass die meisten Scheine dabei verknickten oder sogar einrissen, war ihr egal.
"Sara.", meinte Grissom ruhig, doch sie befahl ihm nur knapp, still zu sein.
Sie schmiss das Spiel zurück in ihren Schrank, knallte die Tür zu und trat vor lauter Frust noch einmal dagegen.
"Du gehst jetzt besser.", sagte sie leise. Grissom bewegte sich jedoch keinen Millimeter von der Stelle.
Sara zuckte die Schultern und streifte sich dann das T-Shirt über den Kopf. Dann öffnete sie die Knöpfe ihrer Hose. Grissom verfolgte alles mit großen Augen.
"W-Was machst du da?", fragte er sie.
Sie drehte sich um und das Licht der Stehlampe neben dem Sofa leuchtete genau in ihre Richtung, sodass sie die Augen zusammenkneifen musste, um etwas zu erkennen. Grissom hatte diese Probleme allerdings nicht. Schnell senkte er den Blick und betrachtete Saras Teppichboden.
"Ich gehe schlafen. Lust, mitzumachen?"
Völlig verstört, ob er sich nun verhört hatte oder nicht, hob er den Kopf wieder und wurde Zeuge, wie Sara sich gerade von ihrer Hose befreit hatte und nun nur noch in Unterwäsche vor ihm stand.
Grissom versuchte, das aufsteigende Gefühl der Erregung, das sich nicht langsam, aber sehr sicher bemerkbar machte, zu ignorieren und sah angestrengt an ihr vorbei. Es wurde nicht besser, als sie einige Schritte auf ihn zumachte und sich vom Wohnzimmertisch, der nun mal direkt neben ihm stand, eine Packung Taschentücher holte.
Aber statt sie zu ihrem Nachttisch zu bringen, so sie ganz sicher hinsollten, blieb sie neben ihm stehen und sah auf ihn herunter.
Grissom machte den Fehler, zu ihr rauf zu gucken. Schnell zwang er sich, den Blick wieder zu senken.
"Grissom, möchtest du nicht lieber aufstehen?", fragte sie ihn.
Ganz sicher nicht! Er dachte an seine bestimmt schon unübersehbare Erektion, die sie auf jeden Fall bemerken würde, sobald er aufstand.
So schüttelte er nur stumm den Kopf und starrte immer noch scheinbar hochinteressiert auf die Füße des Wohnzimmertisches.
"Nun denn.", meinte Sara, stellte sich neben ihn aufs Sofa, machte einen Schritt über ihn drüber, sodass er direkt zwischen ihren nackten Beinen saß, und schloss somit die Rolläden ihres Fensters, an die sie nur von dort aus herankam.
Grissom sog scharf die Luft ein und er schloss schnell die Augen.
Als Sara wieder über ihn zurückklettern wollte, geriet sie ins Schwanken und musste sich an ihm, besser: seinem Kopf, festhalten.
Grissom biss die Zähne zusammen und versuchte, nicht daran zu denken, was da gerade an sein Gesicht gepresst war.
Sara war so schnell wieder unten, wie sie auch hochgekommen war, allerdings war ihr Gesicht jetzt um einige Nuancen röter und auch sie schien diese Aktion nicht kalt gelassen zu haben, was er an ihrem schneller gehenden Atem merken konnte.
"Tut mir Leid.", entschuldigte sie sich schnell und immer noch ein wenig atemlos.
"Vielleicht sollte ich wirklich jetzt gehen.", sagte Grissom beinahe ebenso schnell. Zu spät fiel ihm ein, warum er genau das vorher vermieden hatte.
Sara nickte und eigentlich hatte er gar keine andere Wahl, als aufzustehen. Fieberhaft suchte er nach einer Lösung, die nicht ganz so offensichtlich war und ihn gleichzeitig nicht zum Idioten machte.
"Was ist, soll ich dir beim Aufstehen helfen?"
Sara hatte sich definitiv bereits von dem Schock erholt und hatte ihren sicheren Tonfall zurück.
Als Grissom nicht reagierte, nahm sie das als 'ja' und nahm seine Hand, an der sie dann so fest zog, dass er zum Aufstehen gezwungen wurde.
Überrascht durch ihre Kraft und den plötzlichen Zustand des Stehens, schwankte er ein wenig vor sich hin und kam schließlich gegen sie gelehnt zum Stillstand.
Unvorbereitet, wie sie gewesen war, konnte Sara ein leises Stöhnen nicht unterdrücken, als sie seine Erregung an ihre nackten Beine gepresst spürte. Grissom sah ihr in die Augen und konnte in ihnen dieselbe Lust und Sehnsucht lesen, die er fühlte.
"Gott, Sara..."
Diesmal war Grissom es, der sich auf die Lippe beißen musste.
"Hm?", machte sie; unfähig, auch nur ein einziges Wort zu sagen.
"Du... bist..." Seine Stimme versagte und er konnte sie nur noch anstarren.
Doch dann, plötzlich, ließ er sie los. Sara war sich seiner Hände um ihre Hüfte gar nicht bewusst gewesen, bevor er sie weggenommen hatte. Er trat zwei Schritte zurück und sah an ihr vorbei.
Sara schloss die Augen und versuchte so, die Tränen zurückzudrängen. Sie wusste, sie hatte erneut verloren. Warum, verdammt, konnte sie nicht einfach aus ihren Fehlern lernen und sich nicht immer weiter auf den Abgrund zubewegen?
Stumm beobachtete sie, wie Grissom langsam zur Tür ging und sie öffnete.
Kurz bevor er herausging und die Tür hinter sich zuzog, sagte er noch: "Wir sehen uns auf der Arbeit."
TBC...
Uuuuuuuuuund?? -gespannt wart- Wie war's, hm? Na sagt schon, ich bin doch so hibbelig! Der lila Knopf und ich haben gemeinsame Sache gemacht und jetzt wollen wir das wiederholen, indem er mir sagt, wenn ihr ihn gedrückt habt! (und passt auf, er achtet genau darauf, WIE ihr in drückt... also immer schön lieb zu meinem Kleinen sein, ja?) HEL, Sunny
