Bloody Destiny

Author's Note: Ja, hier kommt schon das zweite Kapitel. Ich hab schon ziemlich viel an dieser Story geschrieben und eine Freundin hat mir auch geholfen. Das heißt aber nicht, dass ich meine anderen Geschichten vernachlässigen werde.

Die Dialoge sind hier vielleicht ein wenig merkwürdig, weil sie sich oft über zwei Sachen gleichzeitig unterhalten, aber im Comic werde ich das noch ändern.


Chapter 2

Shinichi stand auf und der Bus kam vor ihnen zum stehen.

"Am Besten wir gehen in der Mitte rein.", sagte er zu Kaito. So würde der Busfahrer ihn vielleicht nicht sehen.

"Ich geh dann nach vorne und bezahl die Karten.", fügte er noch hinzu. Er stieg auch gleich in den Bus ein und ging erst einmal zu einem der hinteren Sitze ohne sich hinzusetzen. Er ließ Kaito den Platz am Fenster frei, da dieser so besser vor den Augen anderer geschützt sein würde, denn genau vor ihren Sitzen waren auch schon weitere Sitze.

Kaito nickte leicht und meinte: "Ja, ist gut." und ging mit ihm dann hinten rein. Er setzte sich dann an den Platz am Fenster und schaute leicht abwesend aus dem Fenster als der Bus dann losfuhr. Er seufzte leicht und schaute kurz zu ihm, als er sich wieder setzte. Er war ganz froh dass er vor den Blicken der anderen geschützt war, aber es saßen auch nicht sonderlich viele im Bus. Er seufzte leicht und meinte dann: "Du willst doch wissen was passiert ist, nicht?" und schaute dann zu ihm.

"Ja, klar! Aber lass mich erst einmal bezahlen...", meinte er und ging nach vorne. Dort gab er dem Fahrer genügend Geld für sie beide und ging dann wieder nach hinten. Er setzte sich neben ihn. "Okay. Jetzt kannst du es mir gerne erzählen.", sagte er und lauschte gespannt.

Er seufzte nochmal kurz und fing dann an.

"Als ich vorhin nach Hause kam, lag meine Mutter plötzlich am Boden und jemand stand neben ihr. für meine Mutter kam bereits jede Hilfe zu spät, aber bevor ich irgendwas tun konnte hatte mich dieser Fremde schon fest im Griff. Ich versuchte mich zu wehren, aber er ließ nicht von mir ab. Er beugte sich dann plötzlich zu mir runter und....", meinte er und war schon von den bisherigen Erzählung etwas erschöpft und zögerte auch kurz bevor er weiter erzählte, ".. und hat mich am Hals gebissen. Mein Blut lief schon am Hals runter und auch als er von mir abließ blutete mein Hals noch, aber bevor er mich wieder schnappen konnte bin ich geflüchtet. Ich musste aber dann stehen bleiben, weil mich plötzlich ein unbeschreiblicher Schmerz überkam. Ich bin noch in die Gasse getaumelt,aber dann verlor ich auch schon jegliches Bewusstsein...", und seufzte leicht, als er dann erstmal ein Ende fand.

Beim ersten Teil der Erklärung starrte Shinichi ihn entsetzt an. Er hatte schon von vielen Morden und Taten gehört, aber dies musste wirklich schrecklich gewesen sein. Beim zweiten Teil wurde er etwas skeptisch, obwohl es das ganze Blut erklären würde. Trotzdem hörte sich die Geschichte von einer Person, die einem in den Hals biss zu sehr nach einer Vampir Geschichte für seinen Geschmack an. Und er glaubte nicht an Vampire. Der Detektiv in ihn konnte das einfach nicht, auch wenn es den fehlenden Puls erklären würde. Shinichi konnte nur vermuten, dass es eine Art von Trauma bei dem anderen hinterlassen hatte, seine Mutter tot am Boden liegen zu sehen und dass die Person, die dafür verantwortlich war noch im Haus war und ihn dann auch noch versucht hat umzubringen. Um ihm von der Vampir Geschichte zu überzeugen, brauchte es schon mehr Beweise.

Er nickte kurz, als Kaito mit seiner Erklärung fertig war und seufzte leicht. Er war sich nicht sicher, wie er jetzt mit ihm umgehen sollte, aber mal abgesehen von dieser Wahnvorstellung erschien er ihm als ein durchaus logisch denkender Mensch.

Er seufzte leicht und schaute dann wieder leicht betrübt aus dem Fenster. Er wünschte sich ja selber dass das alles nur Einbildung sei, aber das war dem leider nicht so. Er schaute weiterhin nach draußen und meinte darauf: "Ich weiß es hört sich ziemlich verrückt an, aber so war es nun mal.", und schaute dann nochmal kurz zu Shinichi. Er erwartete nicht dass er ihm das glauben würde, schließlich klang es wirklich krank. Er seufzte leicht und schaute dann wieder nach vorne. Er war sich nicht sicher, aber er glaubte dass dieser Fremde ein Vampir war, doch sagen wollte er dies nicht wirklich.

Er atmete noch einmal tief ein und aus.

"Ich versuch dir ja zu glauben, aber ich hab noch nie an irgendetwas wie Vampire geglaubt. Bisher konnte ich alle Vorfälle, die etwas mit dem Übernatürlichen zu tun haben lösen. In deinem Fall bräuchte ich Beweise, dass dies nicht nur irgendeine Wahnvorstellung von dir ist, verstehst du? Deswegen werd ich dich noch lange nicht als verrückt abstempeln.", erklärte er ihm.

"Aber dass ein Mord passiert ist glaub ich dir auf jeden Fall. Ich werd mein Bestes versuchen den Mörder zu fassen!"

Er hörte ihm zu und nickte leicht.

"Naja, wenigstens weiß ich jetzt, dass ich noch nicht für verrückt gehalten werde.", sagte er erleichtert und schaute kurz zu ihm. Er hätte ihm einen Beweis zeigen können, aber die Bissspuren waren ja auch schon wieder verschwunden. Er dachte nochmal kurz nach und schaute dann wieder mit einem leichten Seufzen raus. Er fragte sich, wo der Typ wohl gerade ist, aber im Moment wollte er ihn auch gar nicht sehen.

"Nein, keine Sorge. Aber vielleicht können wir ja etwas über dieses ganze Vampirzeug herausfinden. Ich glaub zwar nicht dran, aber ich will dem ganzen eine gute Chance geben. Ich hab auch schon Sachen erlebt, die jeder andere für unmöglich gehalten hätte, also ist es auch möglich das andere Sachen existieren, die man sonst als unmöglich ansieht.", versicherte er ihm.

"Ja, das stimmt.", meinte er mit einem kurzen Lächeln und dachte kurz nach. Er kann sich auch noch erinnern, dass Shinichi früher mal geschrumpft worden war, was eigentlich auch für völlig unmöglich gehalten wird. Naja, es klingt immer noch ziemlich komisch, aber er sollte damit lieber nicht anfangen, sonst würde das auch nur unnötig Fragen ergeben. Er seufzte leise und schaute wieder aus dem Fenster.

Er wunderte sich kurz, was er damit meinen könnte. Tat es aber damit ab, dass er vielleicht schon mal von etwas gehört haben könnte, was ähnlich unmöglich klingt. Schließlich konnte er ja unmöglich wissen, dass er mal geschrumpft worden war. Er lachte kurz bei dem Gedanken auf und versuchte sich wieder auf den Fall zu konzentrieren. Er musste jedoch feststellen, dass er dafür einfach noch mehr Informationen brauchte.

"Mal abgesehen von dem Vampirzeug...gibt es jemanden, der deine Mutter und dich umbringen will oder nicht leiden kann?"

Er schaute noch eine Weile raus und schaute bei seiner Frage zu ihm. Er überlegte kurz und meinte darauf: "Ja, bei mir schon.," und überlegte kurz.

"Aber ich bin mir nicht sicher ob ich dir das hier erzählen sollte.", erklärte er und musste wirklich leicht grinsen. Er konnte ihm ja schlecht sage, dass er Kid ist, den ziemlich viele Leute auch nicht mögen und er wurde ja auch schon öfters fast umgebracht, aber auf diese Weise ist es ihm bisher nur einmal passiert. Er überlegte nochmal kurz wieso er sich immer noch so komisch fühlte. Die Schmerzen waren nicht mehr wirklich doll, und von dem Schock hatte er sich inzwischen auch erholt. Er schaute leicht nachdenklich und dann fiel ihm ein was es sein könnte. doch er wollte dies nicht glauben und schüttelte nur leicht den Kopf.

'Das kann nicht sein...', dachte er sich und seufzte leicht.

"Ist okay, kann ich verstehen. Manche Sachen sollte man nur sagen, wenn man wirklich sicher ist, dass niemand anderes zuhört." Er wusste das selbst gut genug. Die Sache mit der Organisation würde er auch nur jemanden erzählen, wenn er sich sicher sein konnte, dass ihm auch niemand zuhört. Egal ob es nun ein Mitglied der Organisation wäre oder nicht.

"Tja, das stimmt.", meinte er darauf und schaute kurz auf die Uhr. Bald müssten sie eigentlich da sein. Er dachte nochmal an die Lage und fand es schon etwas lustig, abgesehen von dem was bisher passiert ist. Schließlich half sein Rivale ihm gerade, was schon etwas merkwürdig war. Er war sich nicht sicher, aber wahrscheinlich wäre es besser wenn er ihm erstmal nicht erzählen würde, wer er eigentlich ist.

Er sah, dass Kaito auf die Uhr sah und blickte dann auf seine. Er versuchte raus zusehen, aber da sich das Licht zu sehr spiegelte und es draußen zu dunkel war, konnte er selbst nicht sagen, wo sie genau waren. Just in dem Moment wurde der Bus wieder langsamer und als die Türen aufgingen, konnte er die ihm schon bekannte Haltestelle sehen.

"Hier müssen wir raus, komm!", sagte er, stand auf und ging nach draußen.

Er schaute auch raus, konnte alles aber noch ziemlich gut erkennen. Er dachte immer noch, dass dies wahrscheinlich am Mondlicht lag und schaute dann zu Shinichi als dieser aufstand. Er nickte leicht und meinte: "Ja, okay.", und verließ mit ihm dann den Bus. Er schaute sich kurz um, und kann sich erinnern dass er manchmal schon in der Gegend war.

"Hier entlang...", meinte er und ging in die Richtung in der sein Haus liegt.

"Wolltest du mir diese Sache denn bei mir zu Hause erzählen?", fragte er mit hochgezogenen Augenbrauen. Sicher, momentan waren sie scheinbar alleine, aber man konnte nie wissen. Zu Hause konnte er wenigstens hundertprozentig sichergehen, dass niemand ihnen zuhören würde. Für ihn selbst war die offene Straße einfach noch nicht sicher genug, dafür war er wahrscheinlich viel zu paranoid.

Er nickte leicht und ging dann mit ihm mit. Auf seine Frage schaute er zu ihm und überlegte kurz. Er seufzte leicht und meinte: "Ich weiß nicht genau ob es so gut wäre wenn ich dir das erzählen würde... es könnte sein dass du ziemlich schockiert wärst...", sagte er und grinste leicht zu ihm. Er war sich sicher dass er nicht gleich die Polizei anrufen würde, aber wahrscheinlich würde er auch erst einmal gar nicht glauben was er dann sagte.

Er schnaubte kurz.

"Ich denke, es gibt nur einen Weg mich so zu schocken...und der ist schon ausgeschlossen."

'Und zwar als ich dir meinen Namen gesagt habe. Das Einzige was mich dermaßen schocken würde ist, wenn er mir jetzt verrät, dass er zu einer geheimen schwarzen Organisation dazugehört. Aber selbst wenn ein Mitglied nicht weiß, dass Shinichi Kudo tot sein sollte, würde derjenige sich niemals einem Detektiven anvertrauen...nein, es gibt wirklich nichts, was mich so sehr über ihn schocken könnte. Verwundern, ja. Aber nicht schocken.'

Er erhob eine Augenbraue und schaute zu ihm.

"Du musst aber auch schwören, dass du es niemanden erzählst.", meinte er und schaute zu ihm und fügte leicht grinsend noch hinzu: "Aber keine Angst, ich schon niemanden umgebracht." Eigentlich müsste er ja jetzt auch noch seine Mutter rächen, aber er hat ja bei diesem Typen noch weniger Anhaltspunkte als bei den anderen. Er seufzte leicht und dachte weiter nach.

'Scheint ja ein wichtiges Geheimnis zu sein, dass ich es nicht weitererzählen soll...naja, das ist ja eigentlich bei jedem Geheimnis so.'

"Klar, versprochen. Ich erzähl es niemandem weiter. Und es ist beruhigend zu erfahren, dass du noch nie jemanden umgebracht hast. So was schätze ich immer hoch.", sagte er und lächelte. Er merkte, dass sie schon in der Straße waren, in der er und Professor Agasa wohnten. Bei dem guten Professor schien noch Licht. Also war entweder er oder Shiho noch wach und erfanden wohl wieder was.

"Dann ist ja gut.", meinte er mit einem Lächeln und schaute sich kurz um. Er war hier auch manchmal, aber eher zufällig. Er schaute kurz zu dem Haus des Professors und er wusste auch noch wo Shinichi wohnte. Er schaute zu der großen Villa und betrat diese dann mit ihm. Er dachte nochmal an den Gedanken den er vorhin hatte, aber das erschien ihm als unmöglich... das konnte einfach nicht sein.

Sie gingen durch die große Pforte, gingen durch den eher verwilderten Garten und letztendlich durch die Tür seines Anwesends. Er wechselte seine Schuhe in Pantoffeln und hing seine Jacke auf.

"Du kannst in einem der Gästezimmer schlafen, ich hab hier genug Raum. Und ich kann dir dann auch einige Klamotten von mir leihen. Ich würd sagen, dass wir ziemlich genau die gleiche Größe haben..." Er gähnte und streckte sich kurz.

"Du willst wahrscheinlich gleich saubere Klamotten haben, richtig?", fragte er und ging zur Treppe, die gleich im Flur war.

Er ging ihm hinterher und zog sich auch Pantoffeln an. Er gähnte auch leicht, da er auch ziemlich erschöpft war.

"Danke.", meinte er mit einem Lächeln und schaute sich kurz um. Drinnen sah es nicht so verwildert aus wie draußen, weswegen er schon mal erleichtert war. Er schaute zu ihm und nickte leicht.

"Ja, das wäre schon mal nicht schlecht..." und lächelte kurz. Es war schon etwas unangenehm die ganze Zeit so herumzulaufen.

Er ging nach oben in sein Zimmer und suchte eine Jeans und ein Shirt von ihm heraus. Er legte die beiden Sachen auf sein Bett und wandte sich dann wieder zu Kaito.

"Zieh dich um und gib mir dann deine schmutzigen Sachen. Ich kann die dann gleich in die Waschmaschine stecken. Ich hoffe nur, sie gehen wieder raus...Blut geht bekanntlich ziemlich schlecht raus."

Er ging ihm hinterher und schaute ihm dann zu. Auf seine Worte nickte er leicht und schaute sich kurz um.

"Kann ich vielleicht auch kurz mal in ein Badezimmer?", fragte er und schaute zu ihm. Er würde sich auch ganz gern das restliche Blut an seiner Haut abwaschen. Auf seine letzteren Worte meinte er dann: "Ist nicht so schlimm wenn es nicht sauber wird." Schließlich war es ja nur Kleidung.

"Klar, dort direkt neben der Treppe ist es.", meinte er und zeigte auf die besagte Tür.

"Ich warte so lange unten, okay?", fragte er dann. Er konnte sich vorstellen, dass das etwas länger dauern würde als fünf Minuten. Außerdem könnte er so ein Buch lesen. Das würde ihm nach einem solchen Abend bestimmt etwas beruhigen, bevor er sich wieder mit dem Fall befassen könnte.

Er schaute zur Tür und dann wieder zu Shinichi und nickte leicht.

"Ja, ist gut.", meinte er und nahm die Sachen und ging damit ins Bad. Er stand vor dem Spiegel und seufzte leicht. Jetzt sah er wieder vor sich was passiert war, aber versuchte den Gedanken zu verwerfen und zog erstmal das Shirt aus. Er nahm sich ein Handtuch welches nass machte und machte seinen Hals und darum dann das Blut ab. Auch jetzt konnte er keine Bissspuren erkennen, was ihn immer noch ziemlich verwunderte. Er zog sich dann die anderen Sachen an und schaute kurz im Spiegel und merkte dass diese eigentlich ganz gut passten. Eigentlich wollte er noch etwas anderem nach gucken, aber er hatte wirklich etwas Angst davor und ließ es dann doch lieber sein. Er seufzte und verließ wieder das Bad und ging wieder nach unten, wo er Shinichi sah.

Shinichi war nach unten gegangen, hatte die blutgetränkten Klamotten in die Waschmaschine getan und hatte sich ein Buch aus seiner riesigen Sammlung an Krimibüchern herausgenommen und sich damit in die Bibliothek gesetzt, damit Kaito ihn später auch finden würde. Schließlich war das Haus sehr groß, zu groß für Shinichi's Geschmack. Natürlich kannte er das Buch schon, wie jedes andere, was in den hohen Regalen stand, aber es tat ihm sehr gut, sich erst einmal auf etwas anderes zu konzentrieren. Als er mit dem ersten Kapitel fertig war, sah er Kaito in der Tür stehen. Er legte das Buch auf den Tisch vor ihm und machte eine Geste, dass der andere sich mit aufs Sofa setzen sollte.

Er ging die Bibliothek und schaute sich kurz um und staunte nicht schlecht. So viele Krimis hatte er noch nie auf einmal gesehen. Da wunderte er ihn auch nicht dass er ein Detektiv war. Er schaute dann wieder zu Shinichi und setzte sich dann auch. Er wusste nicht genau was er jetzt sagen sollte. Er schaute leicht nachdenklich nach vorne, und merkte dabei, dass er echt nur von Krimis umgeben war. Alle Regale standen voll. Er seufzte leise, schaute dann zu Shinichi und wartete darauf, dass er eine seiner Fragen stellte.

Shinichi atmete einmal tief durch und versetzte sich wieder in den Fall rein. Er überlegte wo er anfangen sollte, damit er es dem anderen nicht zu schwer machte, aber er wusste, dass es keinen leichten Weg dadurch gab.

"Vielleicht fangen wir erst einmal bei dieser Person an, die dich und deine Mutter angegriffen hatte. Konntest du irgendwas von ihr erkennen, vielleicht wiedererkennen?"

Auf seine Frage überlegte er und schaute leicht nachdenklich wieder nach vorne. Er versuchte die Person vor sich zu sehen, aber so viel konnte er auch nicht erkennen. Er seufzte leicht und meinte "Die Haut war ziemlich bleich, und seine Stimme war ziemlich dunkel. Ich glaube es war ein Mann, aber ich bin mir nicht sicher. Sie trug auch nur dunklere Sachen, aber das Gesicht direkt konnte ích nicht sehen, da es von seinen Haaren verdeckt wurde. Die Person war auch ziemlich groß, aber sonst fällt mir nichts mehr ein.", erklärte er und schaute dann wieder zu ihm.

Shinichi nickte kurz.

"Verständlich. Aber diese Angaben sind immerhin etwas. Was war mit Leuten, die dich eventuell umbringen wollten? Im Bus vorhin wolltest du es mir nicht erzählen, aber hier im Haus ist es sicher. Ich werd's wie versprochen auch niemandem weiter erzählen."

Auf seine Worte schaute er zu ihm und dann leicht nach unten. Er wusste nicht genau wie er es sagen sollte. Er seufzte leicht und meinte dann.

"Eigentlich wollen sie MICH direkt nicht los werden... sie haben es eigentlich nur auf Kaitou Kid abgesehen." und bei diesen Worten musste er leicht lächeln.

Er schaute den anderen mit großen Augen an und musterte ihn eine Zeit lang arwöhnisch.

"Willst du mir damit sagen, dass du Kaitou Kid bist...?", fragte er ungläubisch.

'Naja, von Statur und Alter her könnt's hinkommen. Und nun, da ich ihn bei Licht sehen kann merke ich auch genug Ähnlichkeit, dass er sich auch ohne Maske als mich hätte verkleiden können...aber trotzdem kann ich das einfach nicht glauben. Warum sollte er es mir einfach so sagen?', wunderte sich Shinichi. Schließlich war es mehr als nur ungewöhnlich, dass einer der meist gesuchtesten Diebe der Welt einem der besten Detektive von Japan einfach so seine wahre Identität enthüllt.

Kaito hatte mit einer Reaktion dieser Art schon gerechnet und nickte mit einem leichten Seufzen.

"Ja, das sollte ich damit sagen. Und da du es jetzt weißt, muss ich mich ja auch nicht mehr dumm stellen.", meinte er und grinste leicht. Schließlich wusste er ja einiges über den anderen. Er hoffte nun aber wirklich, dass er niemanden davon was erzählen würde, schließlich hatte er seine Aufgabe noch nicht erfüllt... Seine ganzen Sachen lagen eigentlich ja auch noch zu Hause, aber da wollte er erst einmal nicht hingehen.

Er seufzte und rieb sich die Schläfe. Das war alles doch sehr überraschend.

"Ich denke, du kannst dir dann auch vorstellen, dass ich dir nicht so recht glauben kann. Schließlich hätte ich es nie für möglich gehalten, dass mir Kaitou Kid seine wahre Identität selbst Preis gibt. Kannst du mir einen Beweis dafür bringen, dass du es wirklich bist? Vielleicht etwas, was nur wir beide wissen können, wie...", er überlegte kurz.

"Wie die Sache, die nach dem Brand in diesem Nachbau von Neuschwanstein geschehen ist, als alle wieder zu Hause waren."

Er seufzte auch leicht und konnte sich auch denken, dass das für ihn auch ziemlich schwer zu glauben war.

"Ja, kann ich mir sehr gut vorstellen.", meinte er und musste leicht grinsen. Auf seine Frage musste er kurz überlegen und meinte dann.

"Meinst du als ich als Shinichi aufgetaucht bin, und dir nochmal aus der Klemme geholfen hatte?" Er schaute zu ihm. Er konnte sich daran noch erinnern, da er ja seine Taube für ihn ja auch versorgt hatte.

Er schluckte kurz und nickte dann.

"J-ja...das meinte ich...", meinte er unsicher.

"Warum erzählst du mir das? Sicher, ich will dir helfen bei der Überführung dieses...Vampirs.", sagte er, denn er konnte momentan keinen besseren Ausdruck für diese Person finden.

"Aber so weit gehen, dass du mir deine wahre Identität preisgibst?"

Er grinste leicht musste aber auch leicht seufzen. Er war wirklich ziemlich überrascht, was auch kein Wunder war. Kurz überlegte er was er darauf antworten sollte und meinte: "Naja, du hast gesagt dass du es niemanden sagen würdest, und ich glaube nicht dass du jemand bist, der sein Wort bricht. Außerdem kannst du mich ja immer noch jagen, ich glaube nämlich auch nicht, dass du jetzt bei der Polizei anrufst und die ganze Sache damit gelaufen wäre."

Shinichi seufzte.

"Ich hab dir schon mein Wort darauf gegeben und werde es auch nicht brechen, da kannst du dir sicher sein. Einerseits wird mir auch niemand glauben, weil ich keinerlei Beweise gegen dich hab. Und selbst wenn...deine Verhaftung wird schließlich nicht ungehört bleiben. Da wird es einen ganz schönen Presserummel geben. Und wer weiß...höchstwahrscheinlich kriegt unser Vampir es auch mit und will dich dann erledigen. So etwas will ich nicht." Er überlegte kurz.

"Außerdem ist es unfair. Du brauchtest wahrscheinlich auch jede Menge Überwindungsarbeit, um mir das zu sagen. Wenn ich dich bei einem Diebstahl gefangen nehme, ist das ganz was anderes."

Er hörte ihm zu und nickte leicht.

"Dann bin ich ja schon mal erleichtert. Und dass dieser Typ nochmal jetzt auftaucht, will ich im Moment nicht wirklich...", meinte er und seufzte leise. Er wollte schon dass er geschnappt wird, aber er will ihn jetzt nicht wirklich sehen. Er schaute wieder zu ihm auf und nickte leicht.

"Stimmt, leicht fällt es mir wirklich nicht, dir das zu erzählen.", meinte er und lächelte kurz.

Er nickte kurz.

"Okay...kommen wir wieder zu dem eigentlichen Thema zurück...wer will dich als Kid erledigen? Diese Scharfschützen, von denen ich mal gehört habe? Sie sollen ab und zu bei deinen Diebstählen auftauchen und auf dich schießen." Er hatte diese Informationen bekommen, als er sich mal mit Nakamori-keibu und auch als er mal mit Hakuba geredet hatte. Sie meinten beide, dass so was mal passiert sei. Der blonde Detektiv meinte auch, dass es wahrscheinlich war, dass es immer die selben Leute waren und dass sie die bisher noch nicht gefangen nehmen konnten.

Er nickte leicht und dachte an die Typen, aber er konnte sich nicht vorstellen dass sie diesen 'Vampir' angeheuert hatten. Wenn sie wüssten wer er wirklich ist, hätten sie ihn auch einfach erschießen können und dann hätte sich die Sache auch schon erledigt.

"Ja, die Typen versuchen es hauptsächlich. Ich komme ihren Plänen öfters in den Weg, was ihnen natürlich nicht passt.", meinte er und seufzte leicht. Bisher hatten sie ihn auch noch nie ernsthaft erwischt.

"Verständlich. Aber du kommst ja anscheinend öfters Leuten in den Weg." Dabei dachte er an Scorpion, die ihn ja auch versucht hat, umzubringen. Er lachte kurz auf.

"Aber das kenn ich. Ich komm mit meinen Schlussfolgerungen auch genug Menschen in den Weg. Kein Wunder, dass das irgendwann mal so weit geht, dass man mich umbringen will..." Er seufzte.

"Aber würden die denn überhaupt wissen wer du bist und dich so angreifen?", fragte er.

"Ja, das hab ich auch schon gemerkt..." meinte er, musste leicht grinsen und meinte dann: "Nein, aber statt dich umzubringen bist du irgendwie zum Steppke geworden. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du das freiwillig gemacht hast." Schließlich wäre es ihm in seiner Orginalgröße leichter gefallen, ihn zu schnappen. Auf seiner Worte seufzte er leicht und meinte.

"Nein, ich glaub nicht dass sie diesmal was damit zu tun hatten... wenn sie wüssten wer ich wirklich bin, hätten sie mich doch gleich umbringen können..." und dachte nochmal an den Vorfall. Ihm ist ja eigentlich nichts passiert. Er wurde gebissen, aber die Wunde ist ja auch schon weg...

Er grummelte leise bei der Erinnerung an seine Conan-Zeit und blickte zur Seite. Sicher, es hatte auch einige gute Seiten, aber auch umso mehr schlechte. Auf seine letzten Worte nickte er kurz und meinte: "Es tut mir ja Leid, aber höchstwahrscheinlich müssen wir noch einmal zu deinem Haus zurück, damit wir überhaupt irgendwas über diesen Täter herausfinden können. Vielleicht können wir solange überprüfen, was an dieser Vampir-Geschichte dran ist. Mich machte vorhin nämlich stutzig, dass ich keinen Puls bei dir fühlen konnte. Wenn man den meisten Büchern Glauben schenken will, wird man selbst zum Vampir, wenn man von einem gebissen worden ist." Auch wenn er immer noch nicht ans Übernatürliche glaubte konnte er diese Tatsachen nicht einfach links liegen lassen.

"Aber keine Sorge! Es gibt auch genügend Büche und Filme, in denen Menschen nicht zum Vampir werden, nachdem sie gebissen worden sind. Ich will das einfach nur sicherheitshalber überprüfen. Auch dies könnte uns irgendwie zum Täter führen."

Er wollte erst widersprechen, aber anscheinend führte kein Weg dran vorbei und meinte dann: "Ja, okay..." und seufzte leise. Auf seine nächsten Worte war er schon etwas überrascht. Ihm war noch gar nicht aufgefallen, dass er keinen Puls hatte und schluckte leicht.

"Und was wenn ich wirklich..." meinte er leise und konnte sich das eigentlich gar nicht vorstellen. Vorhin im Bad wollte er ja auch gucken ob er Fangzähne hatte, aber er hatte sich nicht getraut. Er wusste nicht ob er damit klar gekommen wäre. Er nickte leicht und meinte: "Ja, okay." und seufzte leise.

"Also für den Fall, dass dies tatsächlich eingetroffen ist, würd ich sagen, dass wir nächste Nacht losgehen. Vielleicht sollten wir unten im Keller ein Bett einrichten. Der Keller ist warm genug um darin zu schlafen und ich will kein Risiko eingehen, falls da tatsächlich was dran ist. Staub kann man nicht mehr gefangen nehmen und ich würde dich ungerne tot sehen, nur weil wir grundsätzlich nicht an Vampire glauben, meinst du nicht auch?", fragte er mit einem gedrückten Lächeln.

"Sind dir sonst noch irgendwelche andere Merkwürdigkeiten heute Nacht aufgefallen?"

Er hörte ihm zu und nickte leicht.

"Okay, machen wir es so." meinte er und seufzte leicht.

'Bin ich vielleicht wirklich...', fragte er sich in Gedanken und seufzte. Wenn das tatsächlich so sein sollte, wüsste er nicht wie er damit umgehen sollte. Auf seine Frage schaute er zu ihm und überlegte kurz. Merkwürdig waren ja schon die ganzen Ereignisse an sich. Er nickte leicht und meinte: "Ja, die Bissspuren von diesem...'Vampir' sind völlig verheilt. Man kann nichts mehr erkennen...", meinte er und seufzte leicht.

"Verstehe...", meinte er und nickte. "Hast du schon...naja, du weißt schon...", stammelte er und deutete auf den Mund. Er wusste nicht genau, wie er das formulieren sollte, schließlich war ihm nicht sehr wohl bei der ganzen Sache und er konnte sich vorstellen, dass Kaito das Ganze auch nicht so toll fand.

Er schaute zu ihm und wusste auch was er meint, aber er schüttelte leicht den Kopf.

"Nein, noch nicht...", meinte er etwas leise.

"Ich wollte er vorhin machen aber um ehrlich zu sein... ich hatte ein wenig Angst...", gestand er und schwieg dann kurz. Er wusste dass er sich darüber Gewissheit schaffen musste, aber er befürchtete schon ziemlich stark dass es so ist wie bereits vermutet.

Er seufzte. Er konnte nur zu gut verstehen, wie er sich fühlen musste. Er würde sich in dieser Situation wohl genauso fühlen.

"Dann nehm ich dir die Entscheidung ab. Mach den Mund auf.", sagte er mit einem Kopfnicken.

"Wir kommen sonst nie weiter."

Er schaute zu ihm und überlegte kurz. Er wusste nicht, ob er das jemals selber machen könnte, und es wäre schon ziemlich hilfreich, wenn er das nicht alleine raus finden müsste. Er nickte leicht und schaute zu ihm.

"Du hast recht..." meinte er und seufzte nochmal ehe er dann seinen Mund öffnete.

Er konnte gut sehen, wie zwei glänzend weiße Spitzen unter der Oberlippe hervor guckten. Um sicher zu gehen hob er sie an und sah, dass die verlängerten Eckzähne wirklich im Zahnfleisch saßen. Er ließ seinen Arm mit einem Seufzer sinken.

"Ich denke, du hast jetzt eine neue Möglichkeit, Nakamori und die Sonderkommission zu schocken...", versuchte er es ihm schonend beizubringen.