Kapitel 2 – Alte Bekannte
Als beide ihre Eimer mit Trinkwasser gefüllt hatten, fragte Luna Amalthea noch über andere Fabelwesen aus.
„Nun, Luna. Da gibt es verschiedene Wesen. Aber du musst wissen, es sind nicht alle so freundlich zu Einhörnern. Manchen sieht man auf den ersten Blick gar nicht an, dass sie böse sind. Da gibt es zum Beispiel Drachen, die Menschen nennen es ein „fliegendes feuerspuckendes Ungeheuer", aber ich habe das Gefühl, dass das nicht die ganze Wahrheit ist. Ich denke, dass es auch andere Drachen gibt. Drachen, die freundlich zu anderen magischen Wesen sind. Aber vor einem Wesen musst du dich hüten. Die Harpyie. Halte dich stets fern von ihnen."
„Wie sieht so eine Harpyie aus, Amalthea?" wollte Luna wissen.
„Diese Geschöpfte haben eiskalte Augen, die dich beim Anblick vor Angst sofort erstarren lassen. Ihr Körper ist bestückt mit scharfen großen Krallen. Und ihr Schnabel ist so spitz wie ihr Schrei, der einer Todesfee gleicht."
„Das klingt ziemlich gefährlich", sagte Luna eingeschüchtert.
„Habe keine Angst, kleine Luna. Deine große Schwester wird auf dich aufpassen."
Luna war sichtlich erleichtern, dass Amalthea sie vor allen Gefahren schützen wird. Doch wie wichtig das für sie werden wird, würde Luna bald erfahren.
Das Alte Schloss verwandelte sich immer mehr in eine bewohnbare Ruine. Wenn man es so nennen mag. Die alten Erinnerungsstücke vom König lösen bei vielen Einhörnern noch Bedenken aus. Keiner, nicht mal Amalthea, sind seit ihrem Ankommen in diesem Schloss jemals wieder hinunter in die große Halle gegangen, um sich die Uhr genauer anzusehen. Sie hatten alle einfach zu viel Respekt, genauer gesagt, vor Angst, dass der König immer noch existiert…und auch der Rote Stier. Und dennoch hören die Einhörner jede Nacht das unheimliche Krächzen und schrille Glockengeläut des Uhrenwerks. Besonders Amalthea machte das zu schaffen. Doch es gab keinen anderen Ort, an dem sie sich vor dem Winter hätten besser verstecken können. Um eine Höhle in einem Berg zu finden, hätten sie Tage lang im eisigen Wind und Wetter über die Landschaften laufen müssen. Hier sind sie zumindest vor dem Unwetter draußen sicher. Allerdings gab es in dem Schloss kein Feuer. Die Einhörner wärmten sich gegenseitig, indem sie sich nah aneinander legten. Nur gemeinsam konnten sie diese kalte Jahreszeit bestens durchstehen.
Am nächsten Tag war Wintereinbruch. Es hatte geschneit. Der Schnee lag im Burggraben meterhoch. Zum Glück hatten die Einhörner genügend Vorräte angesammelt, um die Burg nur im ernsten Falle zu verlassen. Falls zum Beispiel Gefahr drohte. Es war dennoch ziemlich kalt in diesen Gemäuern. König Haggard hatte seinerzeit keine Kälte verspürt. Sie war ihm stets ein Partner, da niemand ihn glücklich machen konnte. Als die Einhörner dennoch gerade nach einer Möglichkeit suchten, damit es im Schloss wärmer wird, klopfte es an die Eingangstür.
„Hallo? Ist da wer drin? Wir brauchen dringend Hilfe!"
Diese Stimme ließ alle Einhörner zusammenschrecken. Außer Amalthea. Sie erkannte die Stimme und lief zum Tor. Durch einen Schlitz im Holz konnte sie die Gestalt draußen im Schnee erkennen. Es war Schmendrick, der Zauberer.
„Zauberer? Bist das wirklich du?"
„Wer ist da drin? Woher weißt du wer ich bin?"
Amalthea drückte das Holztor einen Spalt auf.
„Amalthea! Was machst du hier? Wir hätten nicht gedacht, dich so schnell wieder zu sehen." sagte Schmendrick entkräftet.
„Dasselbe dachte ich über euch. Ihr schaut allerdings ziemlich erschöpft aus." sagte Amalthea, als sie die fast regungslose Molly Grue auf seinen und Prinz Lir's Schultern sah.
„Könntest du uns helfen, das Tor zu öffnen? Wir stapfen schon seit Tagen durch den Winter auf der Suche nach einem Dach über dem Kopf." zitterte Schmendrick vor sich hin.
„Gerne. Tretet zurück." sagte Amalthea, als sie den große Holztor-Flügel zur Seite hin aufschob, „aber ich muss euch vorher etwas wichtiges sagen."
Schmendrick, Molly und Lir fielen wie von allen Kräften verlassen auf den Eingangsflur. Sie waren so erleichtert, endlich eine Zuflucht gefunden zu haben. Doch Amalthea fuhr fort.
„Wir sind hier nicht alleine. Meine ganzen Schwestern und Brüder sind hier mit mir. Ich habe sie alle hier in Sicherheit gebracht. Nun, zumindest dachte ich das am Anfang."
Schmendrick reibte sich kurz den Hals warm, „Was meinst du mit ‚am Anfang'"?
„Nun, wir haben herausfinden müssen, dass dieser eins von Haggard bewohnte Ort anscheinend noch eine gewisse Verbindung zu ihm haben muss. Wir haben hier etliche Gegenstände gefunden, die hier nicht hergehören und auch nicht hier sein sollten."
„Was für Gegenstände genau?" wollte Schmendrick aufgeregt wissen.
„Du bist ein ganz schön aufgeweckter Zauberer, das muss man dir lassen. Erst einem frostigen Schicksal entkommen und schon wieder auf der Suche nach neuen Rätseln", amüsierte Amalthea sich über Schmendrick, „jedoch möchte ich euch nichts vorenthalten. Folgt mir."
Amalthea betritt nach langer Zeit mit Schmendrick, Molly und Lir die große Halle. Das Einhorn von Amalthea spendete allen Licht.
„Halt Stopp.", keuchte Molly, „ich muss mich erstmal hier hinsetzen. Machen wir eine kurze Pause."
Schmendrick und Lir setzten Molly auf der letzten Treppenstufe ab. Doch bereits hier war der Klang von Haggards Uhr deutlich zu vernehmen.
„Ist das etwa?", fragte Schmendrick beängstigt.
„Geh nur. Sie es dir mit eigenen Augen an und sag mir, was du denkst." bat Amalthea Schmendrick.
Schmendrick näherte sich der großen Standuhr. Jedoch zeigte er weder Schrecken noch Angst. Alles, was der Zauberer beim Begutachten der Uhr von sich gab war: „Hm…", „Oh…" und „Interessant…". Ihm fielen ebenfalls die Schwerteinschläge Haggard's auf der Uhr auf. Nach einer Weile kehrte er zu den anderen zurück.
„Ich weiß, das klingt verrückt. Jedoch muss ich durch die Uhr gehen, um mir ein genaueres Bild davon zu machen mit was wir hier es zu tun haben."
„Bist du wahnsinnig?" ächzte Molly, „du weißt doch gar nicht, was dich dahinter erwartet, sollte das Portal noch funktionieren."
„Ich…muss es versuchen. Amalthea, ich werde deine Hilfe brauchen. Kommst du mit?"
Zum ersten Mal nach langer Zeit floss Angst wieder durch ihre Venen. Doch mit Schmendrick an ihrer Seite hatte sie ein gutes Gefühl. So willigte das Einhorn ein, mit dem Zauberer die Uhr erneut zu beschreiten. Als beide direkt davor standen, gaben sich beide nochmal einen zustimmendes Nicken, ehe sie hinter dem Pendel „in der Zeit" verschwanden. Lir kümmerte sich indessen um Molly, die ziemlich stark an Temperatur verloren hatte.
„Wir müssen dich unbedingt ins Warme bringen. Ich schaue mal, ob ich ein paar alte Fackeln finde."
, sagte Lir zu Molly und schaute sich in der Umgebung um, ohne allerdings einen Gedanken daran zu verlieren, wieder nach oben in das Erdgeschoss zu gehen, wo die anderen Einhörner noch nichts von den neuen Gästen wussten.
Indessen sind Schmendrick und Amalthea im „Nebel der Zeit" unterwegs und versuchen, einen Ausgang zu finden. Schmendrick kommt jedoch leicht ins Gespräch.
„Amalthea. Wie geht es dir eigentlich mittlerweile so? Habt ihr den Wintereinzug gut überstanden?"
„Unser Teil, ja. Anderseits gab es unter der Gruppe Aufteilungen von verschiedenen Einhörnern. Genauer gesagt, zwei andere Gruppen haben unsere Herde verlassen. Es waren größtenteils Einhörner mit besonderer Körperstärke und die anderen wurden zu geflügelten Geschöpfen."
„Du meist ‚Pegasi'?" fragte Schmendrick interessiert nach.
Dieser Begriff sagte Amalthea leider nichts.
„Pegasi. Was sind ‚Pegasi'?"
„Pegasi, oder in der Einzahl der Pegasus genannt, ist ein geflügeltes Pferd. Die Legende und der Name des Geschöpfes stammen aus der Zeit der „Griechen", ein Volk der Menschheit, so sagt man, deren wahren Existenz wir allerdings bis heute noch nicht ganz belegen können."
„Pegasus…Pegasi. Mir gefällt diese Namensgebung. Du beeindruckst mich, Zauberer. Einmal mehr hast du mir aus meiner Ratlosigkeit geholfen. " Bedankte sich Amalthea beim ihm.
„Na, wenn nicht ich, wer dann?" lachte Schmendrick. Er sah dabei nicht den Stein, über den er zugleich stolperte und ihm klarmachte: Der Nebel lichtete sich. Sie hatten das „Ende der Zeit" erreicht. Die beiden fanden sich unterhalb einer hohen Klippe wieder. Es war Nacht.
„Wo sind wir hier? Wir sind jedenfalls immer noch im Königreich Haggard. Ich kann das Schloss von hier aus durch die Klippen sehen." Bemerkte Schmendrick.
„Aber wohin hat uns das Tal gebracht?", wollte Amalthea wissen, als etwas Leuchtendes aus einer nahe gelegenen Höhle beider Aufmerksamkeit weckte. Sie und Schmendrick näherten sich dem Höhleneingang, der von hellen Farben erleuchtet war. Als sie die Höhle betraten, blieben sie vor Erstaunen stehen.
Es war ein Baum. Ein leuchtender Baum. Er leuchtete in den verschiedensten Farben. Auf 5 der Baumzweige waren verschiedene Edelsteine eingewachsen. Ein roter, ein lilafarbener, ein gelber und ein rosafarbener Edelstein. Auf der Mitte des Baumes prangte ein großer weißer Stern mit 5 Zacken.
„Was ist das für ein Baum, Amalthea, erkennst du ihn?"
„Nein…ich…doch warte, es gab mal eine alte Einhornlegende über diesen Ort, diesen Wald, über einen Baum, einen einzigen. Dieser Baum hat eine ganz spezielle Bedeutung. Es hüten sich viele Geheimnisse über diesen Baum, soweit ich weiß. In der Legende heißt es:
Nur jene dessen Seelen sich als würdig erweisen, werden den Fuß dieses Baumes zeichnen und ebenso selber dafür gezeichnet werden. Sogleich als etwas Besonderes, eine harmonische Verbindung.
Mir fällt der Name wieder ein. Die Rede ist vom ‚Baum der Harmonie'.
„'Baum der Harmonie' sagst du? Interessant…" sagte Schmendrick und ging näher auf dem Baum zu.
„Sei' bitte vorsichtig, in der Legende wird gesagt, dass nur die Seelen…"
Schmendrick unterbrach Amalthea. „Keine Sorge. Von ‚Untersuchen verboten' wurde in der Legende nichts gesagt, außerdem habe ich nicht vor mit von einem Baum ‚kennzeichnen' zu lassen." Lachte Schmendrick und berührte die äußere Rinde des Baumes. Er war warm. Allerdings ziemlich scharfkantig, als wäre er aus Kristallen. Schmendrick musste vorsichtig sein, damit er sich nicht verletzte. Besonders, woher der Baum die Leuchtkraft bekam, interessierte ihn besonders. Nach einer Weile machte sich Amalthea Sorgen um die anderen.
„Wir sollten zurückgehen, die Anderen werden uns schon vermissen."
Schmendrick stimmte zu. Jedoch steckte er sich heimlich ein loses Stück Wurzel in sein Zaubersäckchen, um es später im Schloss weiter zu untersuchen. Auf dem Weg zurück in den Nebel gab Amalthea Schmendrick einen kurzen Stupser an die Schulter mit den Worten: „Wenn du das nächste Mal für spätere Zwecke Sachen von geweihten Orten entwendest, zögere nicht, jemanden zu fragen, der dir damit vielleicht später aus der Patsche helfen könnte." Zwinkerte sie ihm zu. Schmendrick schämte sich. Doch bevor er war erwidern konnte, kam von Amalthea nur noch: „Versprich' mir bitte einfach, dass du nach deinen Arbeiten alles wieder an seinen ursprünglichen Platz zurück bringst, in Ordnung?" Schmendrick nickte stumm.
Als beide auf dem Rückweg zu Molly waren, blickte Amalthea nochmal zum Baum der Harmonie zurück, um sicher zu gehen, dass sie sich das gerade nicht eingebildet hatten. Sie durchschritten wieder den leuchtenden Nebel und fanden sich kurze Zeit später in der großen Halle wieder. Wie lange sie weg waren, wussten Sie nicht, da die große Standuhr niemals die richtige Zeit zeigte. Auf der Treppe saß Prinz Lir und reichte Molly eine Tasse heißes Wasser und eine Decke, die er im Schloss gefunden hatte. Wahrscheinlich übersah er die anderen Einhörner oder sie versteckten sich vor ihm. Er hatte es außerdem mittlerweile geschafft, mit ein bisschen rumliegendem Holz ein kleines Lagerfeuer in der großen Halle zu zünden. Brandgefahr bestand sowieso nicht, der Boden war eiskalt. Schmendrick und Amalthea kamen auf die beiden zu.
„Molly? Geht es dir besser?" erkundigte sich Schmendrick.
„Ja. Mir geht es besser. Danke Amalthea, dass du uns hier aufgenommen hast."
„Dank ist nicht erforderlich, das gehört zur Selbstverständlichkeit. Jedes Lebewesen hat das Recht, von einem anderen Lebewesen Hilfe zu erhalten wenn diese benötigt wird."
„Du sagtest, du hast all deine Verwandten hier untergebracht. Dürfen wir sie kennen lernen?" fragte Molly aufgeregt.
„Ich…ich weiß nicht wie sie darauf reagieren werden. Bisher sind sie Menschen immer aus dem Weg gegangen. Aber ich kann trotzdem versuchen euch einander vorzustellen." Antwortete Amalthea unsicher.
Somit waren Molly, Prinz Lir und Schmendrick auf dem Weg zur Treppe nach oben in den Hauptteil des Schlosses. Doch bevor sie die Treppe erreichten, hörten sie das Geräusch von Hufen die Treppen langsam herab laufen.
„Schnell, versteckt euch, falls sie nicht vorbereitet sind." Flüsterte Amalthea schnell.
Die drei versteckten sich unter der Treppe und warteten ab, was jetzt passieren würde.
„Amalthea?", hallte es die Treppe hinunter. „Dort unten scheint es irgendwo zu brennen, ist alles in Ordnung bei dir?" ertönte eine Stimme von oberhalb.
„Ja. Kommt hinunter. Es ist alles in Ordnung. Das Feuer ist unter Kontrolle. Lasst uns ein bisschen daran aufwärmen."
Die große Anzahl an Einhörnern betrat die große Halle und versammelte sich um das Feuer herum. Es war in der Tat wärmend. Doch relativ schnell kam die Frage, wer das Feuer gelegt hat.
„Nun. Ich hatte Hilfe. Von ein paar alten Bekannten. Es sind Menschen. Sie sind hier."
„Menschen? Hier bei uns im Schloss? Wie konntest du sie reinlassen?" fürchtete eines der Einhörner.
„Hey. Wenn meine große Schwester Menschen in das Schloss gelassen hat, werden sie wahrscheinlich nicht böse sein. Wir sollten sie ausreden lassen." Stellte sich die kleine Luna dazwischen.
„Danke, Luna. Wie ich bereits sagte, es sind alte Bekannte. Es sind die Menschen, die mir geholfen haben euch zu befreien. Ihr könnt vorkommen und euch vorstellen!" rief Amalthea Richtung Treppe.
Schmendrick, Molly und Lir kamen unter der Treppe hervor und erstarrten erstmal vor Ehrfurcht bei diesem Anblick. So viele Einhörner an einem Platz und alle fixierten sie mit ihren Augen. Langsam gingen die drei auf Amalthea zu. Dabei versuchten sie ruhige und langsame Bewegungen, um keines der Einhörner aufzuschrecken.
„Das hier sind Schmendrick, der Zauberer, Molly Grue und Prinz Lir." Stellte Amalthea sie den anderen vor.
Beim Ansehen von Prinz Lir wurde den Einhörnern ein bisschen mulmig. Er hatte genau die gleiche Rüstung wie König Haggard. Luna ging als erstes Einhorn direkt auf die drei zu.
„Oh, natürlich. Darf ich euch vorstellen? Meine kleine Schwester Luna. Ihre Eltern sind leider bei deren Gefangenschaft von ihr getrennt worden. Seitdem habe ich mir ihrer angenommen und passe auf sie auf."
„Ihr seid gute Menschen, nicht wahr? Meine große Schwester hat euch reingelassen, also müsst ihr gut sein." Sagte Luna hoffnungsvoll.
Molly setzte vorsichtig an und streichelte Luna über die blaue Mähne. Dieses Vertrauen des kleinen Einhorns schätze Molly sehr. Es war ein sehr schönes, ein sehr emotionales Gefühl, ein Einhorn nach langer Zeit wieder zu berühren.
„Ja, das sind wir. Wir sind hier. Mit meinen Bekannten und mit deiner Schwester."
Luna richtete ihren Blick auf Lir, der gerade ein bisschen unbeteiligt an seiner Rüstung herumputzte.
„Nicht böse gemeint, aber könntest du die Rüstung ablegen? Ich glaube, einige der Einhörner haben Angst davor, weil sie sie an einen bösen Mann erinnern."
Lir verstand das Problem sofort und zog die Rüstung aus. Ihm sollte allerdings nicht so schnell kalt werden, da er darunter ziemlich viel für den Winter anhatte. Die Rüstung legte er erstmal beiseite.
„Es ist schön ziemlich spät geworden, wir sollten uns schlafen legen." Beschloss Amalthea.
Die Einhörner willigten ein, jedoch blieben sie am Feuer. Es war jetzt der wärmste Ort im Schloss und das schrille Geläut der Standuhr störte sie jetzt nicht mehr so wie einst. Die drei Menschen legten sich zu Amalthea und Luna und schmiegten ihre Körper aneinander. Draußen war es zwar immer noch Winter, doch dieser sollte sehr schnell vorbei gehen.
