Bekenntnis
Ich war einst ein Todesser. Doch ich kann dem Dunklen Lord nicht entrinnen.
Niemals wieder.
Mit dem, was Voldemort von mir verlangte, hat er sich zum Herrn über meine Nächte, meine Alpträume gemacht. Unzählige Male hat er sich, während ich schlief, aus dem Staub meines Entsetzens erhoben, und mich verletzt. Gewaltig in seiner Unsterblichkeit fügte sein Körper sich aus den Dunstschwaden meiner Träume zusammen und er erstürmte meine Seele aufs Neue, als ein Verbrechen gegen den Schlaf und die Erinnerung.
Die Toten, die ich in seinem Auftrag gemordet hatte, sie werden mich Zeit meines Lebens lehren, dass Wunden der Seele mit grauenvoller Hartnäckigkeit schwären und mit entsetzlicher Ausdauer schmerzen.
How do you sleep? You've never loved! Why was I never good enough?
Die Gewalt schlägt tiefe Wurzeln im Herzen und überwuchert die Seele mit dornigen Ranken, sie kennt weder Blüte- noch Erntezeit, ist immer reif, immer frisch, immer gegenwärtig und ich kann ihr nicht mehr entrinnen.
Wie kann ich noch atmen? Warum weine ich nicht? Und warum hat mich niemals jemand nach dem Grund gefragt?
Meine stolze Fassade ist das, was mir geblieben ist.
Mögen sie mich auch hassen, mögen sie mich fürchten, es verhindert, dass sie mich weiter verletzen…
„Karma Killer" – Robbie Williams
