Was geschah zwischen dem Kampf mit Voldemort und der Szene 19 Jahre später am Bahnhof

Erschöpft lag Harry in seinem Bett. Obwohl er tot müde war fand er einfach keinen Schlaf. Vor seinem inneren Auge zogen Bilder vorbei. Fred, der mit seinem Besen einer vollkommen aufgelösten Umbridge davon flog. Tonks, die ihre Nase zu einem Schweinerüssel werden ließ. Oder Lupin, der überglücklich verkündete, dass sein Sohn geboren wurde.
Damals war er bei Bill und Fleur zu Besuch gewesen, bis er sich mit Hermine und Ron aufmachte in Gringotts einzubrechen. Er zuckte innerlich zusammen. Zu sehr traf ihn der Gedanke, dass dies noch nicht mal 24 Stunden her war. Erst jetzt wurde ihm bewusst das er heute morgen mit der geringen Hoffnung aufgestanden war einen weiteren Horkrux in Bellatrix Verließ zu finden. Das er nicht nur diesen, sondern auch das verschollene Diadem Rawenclaws und kurzzeitig sogar etwas wie seinen eigenen Tod finden würde, hätte er an diesem Morgen nicht für möglich gehalten. Nein auch die Tatsache heute Voldemort zu überleben wäre ihm nicht im Traum eingefallen. Es war einfach zu unwirklich. Schließlich hatten sie fast das gesamte letzte Jahr gezwungener Maßen mit einer mehr oder weniger erfolgreichen Horkurxsuche verbracht und nun passierten so viele Dinge an nur einem Tag.

Harry schüttelte den Kopf. Es war schon lustig welche verschlungenen Bahnen das Schicksal einschlug.

Dann kam etwas neues in ihm hoch. Stück für Stück wurde ihm bewusst das er heute überlebt hatte. Nun gab es keinen Voldemort mehr, der sein Leben aus den Fugen hob. Er war frei. Von jetzt an würde er tun und lassen können was er wollte. Er zog seine Decke hoch bis zur Nasenspitze. Von nun an würde er keine Angst mehr haben müssen an der nächsten Straßenecke ermordet zu werden. Außer vielleicht von einem Schwarm Reportern, die ihn zwischen ihren Kameras und flotten Schreibefedern zerquetschten.