Hey! :D
Das erste richtige Chapter!
DISCLAIMER: MIR GEHÖRT ALEX RIDER NICHT!
So weiter mit Story:
Dienstag, den 10. April 2012
Der stille Morgen wurde durch ein klingeln gestört. Alex drehte sich auf die andere Seite.
Zum Schluss hielt er sich die Ohren zu. Aber das klingeln hörte nicht auf. Genervt stand er auf und ging die Treppe zur Haustür hinunter. Vor der Tür stand Ben. Alex hatte es schon gewusst, als das klingeln nicht aufhörte. Ben war der einzige der wusste das, wenn man Alex genug nervte, er die Tür aufmachen würde.
Ben konnte sich das Lachen nicht verkneifen als er Alex sah. Seine Haare waren verwuschelt und er trug nur seine Boxer und ein T-Shirt.
„Morgen!" begrüßte ihn Ben.
Grummelnd und ohne Antwort ließ Alex Ben an der Tür stehen und ging wieder die Treppe hoch. Ben trat ein und schloss die Tür.
Ben wohnte schon praktisch bei Alex. Er kam fast jeden Tag. Ganz gegen den Willen des Teenagers.
Alex legte sich wieder ins Bett und versuchte zu schlafen. Nach einer Weile gab er es auf, als er von unten einige Schläge hörte und lautes gefluche. Er zog sich einer schwarze Jeans und ein hellgrünes T-Shirt an. Als er die Küche betrat, sah er Ben am Herd stehen. Er hatte eine Pfanne in der Hand in der irgendwas dunkles, verbranntes lag.
„Was soll das werden?" fragte Alex, stirnrunzelnd.
„Ich versuche Pfannkuchen zu machen."
„Sieht eher aus wie eine totes Tier." Alex betrachtete das schwarze in der Pfanne als ob es gleich herausspringen würde.
Er nahm Ben die Pfanne aus der Hand und legte sie ins Spülbecken.
„Ich werde Frühstück machen und du versuchst so lange das Haus nicht in Brand zu stecken, ok?"
Manchmal fragte sich Ben, wer von ihnen der Erwachsene war.
Als Alex die Zutaten für den Teig am zusammenrühren war, blickte er auf.
„Wieso bist du eigentlich hier?"
„Ich soll dich Informieren das das MI6 die letzte Scorpia Zelle gefunden haben. Heute Nacht wird der Raid sein. Sie wollen das wir die beiden sind die die ganze Aktion leiten.
„Wo?"
„In der Nähe von der Westküste, in irgendeiner kleinen Lagerhalle. Es werden S-Unit und J-Unit als Verstärkung mitkommen. Sie vermuten jedoch das dort auch Gefangene sind."
„Und darum musstest du mich heute Morgen aus dem Bett klingeln?"
„Naja, MI6 hat gesagt das es dringend ist."
Ohne ein weiteres Wort, fiel der Raum in Stille. Alex war dabei Pfannkuchen zu machen und Ben schaute hungrig zu.
Nachdem Frühstück fuhren sie zur Bank. Alex Stimmung änderte sich schlagartig. Seine Gesicht und seine Stimme verließen jede Emotion. Er war wieder da. Alex, der kaltherzige Spion, der dich ohne zögern hier und jetzt einfach töten könnte.
Manchmal glaubte Ben das das Alex wahrer Charakter war. Und die Gefühle nur eine Maske.
Blunt begrüßte sie in seiner tonlosen Stimme.
„Wie ihr bereits wisst geht es um einen Raid. Zwei Units werden euch unterstützen. Ihr werdet heute abend um 8:00 Uhr aufbrechen. Smithers hat neue Gadgets für euch und hier ist die Akte zu dem Auftrag." Er reichte Ben einen dünne, braune Mappe.
Mrs. Jones führte sie hinaus, zu Smithers.
Fröhlich, wie immer begrüßte er sie.
„Alex! Ben! Schön euch zu sehen! Ich habe einige neue Dinge für euch..."
…LINE-BREAK…
Der Tag verging wie im Flug und dann war es 8 Uhr. In drei Jeeps fuhren sie zu der eigentlich verlassenen Halle. Gestrüpp und ein Stacheldraht Zaun umschlossen das Grundstück. Die Halle war nicht beleuchtet und einige Fenster waren eingeschlagen.
Kein Wunder das niemand bemerkt hat das dort Leute waren. Keiner würde freiwillig solch ein Gebäude betreten. Sie fuhren einen kleines Stück den Weg hinauf der zur Halle führte. Dann blieben sie stehen. Es war bereits dunkel. Man konnte aber noch genug erkennen, so das sie die Nachtsicht-Geräte nicht benötigten.
„Also, es gibt drei mögliche Eingänge. Süden, Westen und durch ein Loch in der Wand." Ben deutete mit seinem Finger auf der Karte die vor ihm auf der Motorhaube ausgebreitet war. Die Personen die um ihn herum standen nickten stumm.
„Benutzt die Schalldämpfer. Es patroulieren etwa 20 Leute um das Gebäude und etwa doppelt so viele sind drinnen. J-Unit kümmert sich um die draußen, S-Unit um die drinnen. Ben und ich werden uns um die Gefangenen kümmern." fügte Alex hinzu.
Er blickte um und sah nickende Gesichter.
„Gut, dann los."
Damit liefen alle auf ihre Plätze.
„Bereit?" fragte Ben durch seine Kopfhörer.
Alle antworteten, außer Alex, da er direkt neben Ben stand.
„Los!"
Außer rascheln und gedämpften Schlägen konnte man nichts hören.
Ben und Alex bahnten sich einen Weg durch das Gestrüpp in die Halle.
Unterwegs trafen sie auf Wachen, die dank Alex alle Tod zu Boden gingen. Ben hatte noch nicht einmal die Chance zu schießen, da Alex immer schneller war als er.
Sie kamen zu einer Treppe, die nach unten führte. Alex schaute Ben an, dieser nickte. So leise wie möglich schlichen sie die Stufen hinunter. Als sie unten ankamen sahen sie einen langen Flur. An jeder Seite waren Stahltüren angereiht. Keine Wachen waren zu sehen.
Die Treppe ging noch weiter runter. Alex stupste Ben an und deutete mit seiner Waffe darauf.
Mit Handzeichen machte Alex Ben klar, das er dieses Stockwerk übernehmen sollte. Er würde sich um das darunter kümmern.
Wiederwillig stimmte er zu.
Alex ging weiter die Treppenstufen hinunter. Das nächsten Stockwerk war eine exakte Nachbildung des anderen über ihm. Ein langer Flur mit schweren Stahltüren. Irgendetwas stimmte nicht. Auch auf diesem Flur waren keine Wachen.
Alex nahm die letzten Stufen und stand nun in der Mitte des Weges. Seine Nackenhaare stellten sich und sein Körper bewegte sich aus Instinkt. Hinter ihm stand eine Wache, mit der Waffe auf ihn gerichtet. Die Treppe bot ein gutes Versteck, da sie dort, wo sie endete, sich ein kleiner Hohlraum befand.
Zwei Schüsse wurden zeitgleich abgefeuert. Alex Kugel traf den Mann genau zwischen den Augen. Seine Kugel traf Alex am Arm, und blieb stecken. Er fluchte leise und betrachtete die Wunde. Er konnte seinen Arm noch bewegen, was bedeutete das es nicht so gefährlich war. Er konnte die Kugel so nicht herausholen, also musste er warten bis der Raid beendet war. Er hörte wie weitere Schüsse über ihm abgegeben wurde. Er hatte nicht mehr genug Zeit. Ohne sich um die Schmerzen und das Blut zu kümmern lief er zu dem Toten und holte sich die Schlüssel für die Zellen.
Er fing bei der hintersten an. Die meisten Gefangenen waren schon nicht mehr am Leben. Knochen und Verwesende Leichen lagen hinter den Stahltüren. Nur bei Dreien hatte er Glück. In der Ersten war ein Mann, der vielleicht 60 Jahre alt war. Er hatte einen weißen Bart und erinnerte Alex irgendwie an den Weihnachtsmann. Alex hätte fast gelacht als er sich vorstellte, das Scorpia den Weihnachtsmann kidnappen würden. Solche Gedanken bewiesen, das Alex ganz gewiss schon mental labil war.
„Können sie laufen?" fragte er den Mann.
Dieser nickte nur stumm und erhob sich schwerfällig. Man konnte ihm ansehen das seine Knochen schon nicht mehr die jüngsten waren.
Alex lief schon weiter zur nächsten Zelle. Blut tropfte weiterhin erbarmungslos aus seiner Wunde. Wenn er sie nicht bald verbinden würde. Würde er noch Ohnmächtig.
Hinter der Stahltür saß ein Mann. Alex konnte ihn trotz der 2 Jahre immer noch erkennen.
„Ian?" fragte er, fast schon ein flüstern.
Der Mann blickte erschrocken auf.
„Alex? Was machst du hier?"
Alex konnte nicht anders, er fühlt sich großartig. Ian war noch am Leben. Der Blutverlust benebelte ihn leicht.
Grinsend antwortete er.
„Deinen Hintern retten! Was sonst?"
Weitere Schüsse fielen. Alex fluchte leise.
„Beeil dich. Wir haben nicht viel Zeit."
Erst als sie aus der Zelle traten konnte Ian, Alex richtig sehen. Er bemerkte die Waffe, das Blut und die Klamotten, sagte aber nichts. Für Antworten war später noch genug Zeit.
Es waren noch zwei Zellen, die Alex noch nicht überprüft hat.
In der ersten lag nur wieder eine Leiche. In der letzten traf er zumindest auf Lebende.
Ein Mann und eine Frau saßen umschlugen gegen der überliegenden Wand. Sie schreckten hoch als die schwere Tür geöffnet wurde.
Alex schaute sie an, suchte nach irgendwelchen Verletzungen, fand aber keine. Die Frau hatte hellbraune Haare und braune Augen. Der Mann neben ihnen hatte blonde Haare und auch braune Augen. Irgendwie kamen sie Alex bekannt vor. Er wusste aber nur nicht woher.
„Könnt ihr laufen?" fragte er schließlich.
„Ich denke schon.", antwortete der Mann, die Frau nickte nur. Sie starrten ihn immer noch an, als sie Alex aus der Zelle folgten.
Und dann passierte etwas unvorhergesehenes.
„John? Helen?" fragte Ian ungläubig als er die Personen hinter Alex entdeckte.
Als sie ihre Namen hörten, blickten sie auf.
„Ian?"
Fragend schaute Alex Ian und dann die beiden anderen an. Doch bevor er fragen konnte woher sie sich kannte, kam ein schwarzgekleidete Mann die Treppe herunter.
Die andern schienen sichtlich erschrocken und wichen zurück. Alex jedoch handelte ohne zu denken. In weniger als einer Millisekunde hatte er festgestellt das diese Person nicht Ben war und abgedrückt. Die Kugel traf ihr Ziel perfekt. Genau zwischen die Augen. Der Mann war tot bevor er zu Boden fiel.
Ian schaute besorgt Alex an. Was wohl in den letzten beiden Jahren passiert war. John war sichtlich über die Trefferquote erschrocken. Der Junge war verdammt gut.
„Weiter. Wir sollten hier nicht rumstehen." Alex übernahm die Führung. Er ging den Weg zurück, bis er zu Bens Flur kam.
Vor Ben lagen zwei Männer auf dem Boden. Aus Instinkt hatte er seine Waffe auf Alex gerichtet. Die anderen zuckten zusammen und wollten schon in Deckung gehen, doch Alex bewegte sich keinen Zentimeter.
„Sachte."
„Verdammt Alex! Ich hätte fast abgedrückt!"
„Du hättest mich aus dieser Entfernung sowieso nicht getroffen."
Die beiden Personen hinter Ian, starrten Alex an und blickten dann zu Ian. Dieser nickte nur. Er wusste was die beiden sich fragten. Die Augen der beiden weiteten sich und starrten geschockt den Jungen vor ihnen an. Dieser schien das gar nicht bemerkt zu haben.
„Überlebende?" fragte er nur.
„Leider keine, aber wie ich sehen hattest du Glück."
Erst dann bemerkte Ben das Alex verletzt war.
„Was hast du gemacht?" fragte Ben und deutete auf die noch immer blutende Wunde.
„Wurde angeschossen. Was ist mit S – und J- Unit?"
Ian zog scharf die Luft ein. Die Frau umklammerte den Mann und dieser sah aus als ob er jemanden umbringen möchte. Aber gleichzeitig sah man große Besorgnis in seinen Augen.
Ben schüttelte nur seinen Kopf.
„Hör auf vom Thema abzulenken."
Doch bevor eine Diskussion ausbrechen konnte kam ein Mitglied aus J-Unit die Treppe herunter. Die Schüsse haben gestoppt.
„Alle Feinde eliminiert. Warten auf weitere Befehle."
Alex antwortete ihm.
„Schaut ob irgend jemand verletzt ist. Wir treffen uns bei den Jeeps."
Mit der Antwort verschwand der Soldat.
„Wir sollten nach draußen gehen." meinte Alex.
Die sechs Leute bewegten sich nach oben, durch die Tür und zu den Jeeps.
„Alle in Ordnung?" fragte Ben.
„Positiv, niemand ist verletzt." Der Soldat, der antwortete war der der Anführer von S-Unit.
Alex hielt seine rechte Hand über die blutende Wunde. Somit verbarg er sie. Ben war noch damit beschäftigt, alles zu koordinieren. Langsam entfernte er sich von der Gruppe von Leuten. Er verschmolz mit den Schatten der Nacht.
Nur Ian war der einzige der es bemerkt, auch nur durch Zufall. Wenn er nicht genau sich in diesem Moment zu Alex umgedreht hätte, hätte er gar nicht bemerkt das er nicht mehr anwesend war.
Leise folgte Ian Alex bis sie zu einem Baum kamen. Alex blieb davor stehen und schaute sich um. Als er sich sicher war das er nicht beobachtet wird, krempelte er seinen Pulli so weit hoch, das er seine Wunde betrachten konnte. Die Kugel steckte nicht weit drinnen. Wenn man genau hinschaute und das Blut wegwischen würde könnte man sie mit bloßem Augen sehen.
Ian wollte schon zu ihm kommen, als Alex sich bückte und daraufhin ein Messer in der Hand hielt. Ian fragte sich was er wohl damit vorhatte.
Alex setzte das Messer in der Wunde an und pullte die Kugel hinaus. Sein Gesicht war schmerzverzerrt.
„Alex?" fragte Ian vorsichtig.
Ruckartig drehte sich der Angesprochene um. Das Messer in Kampfhaltung. Er entspannte sich erst wieder als Ian aus dem Schatten der Eiche trat.
Alex wendete sich wieder seiner Wunde zu. Er riss ein Stück aus seinem schwarzen Pulli und band es um die noch immer blutende Wunde. Er zog die beiden enden mit seinen Zähnen zusammen.
„Was?" fragte er.
„Ich weiß nicht wie ich es sagen soll...Was ist mit dir passiert?"
„Das kannst du dir eigentlich selbst beantworten. MI6 ist passiert." antwortet Alex knapp. Er hatte definitiv keine Lust jetzt über die letzten zwei Jahre zu unterhalten.
Ians Gesichtsausdruck war undeutbar. Was normal für einen Spion war. Doch im inneren war er wütend und gleichzeitig erschrocken über die kalten Augen und das kalte Verhalten von seinem Neffen.
„Warte!" sagte Ian als Alex wieder zurück gehen wollte.
„Was?"
„Du erkennst sie nicht oder?"Er zeigte in Richtung des Pärchens das sie aus den Zellen befreit hatten.
„Warum...?" Dann verstand Alex was Ian gemeint hat.
„Das...meine...wie?" Er brachte keinen vernünftigen Satz heraus. Seine Gedanken überschlugen sich fast.
„Ja. Das sind deine Eltern, Alex."
Alex suchte in Ians Gesicht nach irgendeinem Anzeichen das das eine Lüge war. Konnte aber keine finden. er blickte wieder in die Richtung der beiden Personen, die in hinter Ben standen und immer wieder zu ihm hinüberblickten.
So das war das erste Chapter!
Wie findet ihr es?
Ein Review wäre nett! ;D
Wir werden uns wiedersehen!
Spätestens beim nächsten Chapter xD
