Soooo. 2. Kapitel ist da. Über Reviews würde ich mich freuen! Schreib auch zurück, wenn ihr wollt .
Breakfast
„Narcissa, " sie sah vom Tagespropheten auf. Das Titelblatt wurde von einem Foto ihres Cousins geziert.
„Hast du meinen Bademantel gesehen, Schatz?", fuhr Lucius Malfoy fort und knotete Narcissas rosafarbenen Bademantel mit Müh und Not zu.
Sie begann zu kichern, als ihr schlagartig bewusst wurde, wer den Mantel ihres Mannes hatte.
Sie verschluckte sich an ihrem Orangensaft.
„Nein, Lucius. Keine Ahnung.", log sie.
Er sah sie prüfend an.
„Lucius! Ich verbiete dir, meine Gedanken zu lesen!" sie war aufgestanden und funkelte ihren Mann zornig an.
„Hörst du? Ich gestatte es dir nicht!"
Ihr Mann sah sie verdattert an. Bevor er jedoch etwas erwidern konnte tapste sein Sohn noch leicht verschlafen in die Küche.
„Schicker Bademantel, Dad.", er grinste beim Anblick seines Vaters in rosafarbenen Rüschen.
Ging aber trotzdem auf ihn zu und ließ sich von ihm in die Arme schließen.
„Schön, dass du wieder zu hause bist Sohn, ", sagte Lucius vollkommen überrumpelt von den Gefühlen seines Sohnes.
„Hast du meinen Bademantel gesehen?"
Vielleicht trägt Mum ihn ja jetzt, wo du ihren trägst? So wie Trikottausch beim Quidditch."
Amüsiert über seinen eigenen Witz schlug er sich auf den Schenkel.
„Haha, sehr witzig.", gab Lucius trocken zurück.
„Vielleicht hat einen von diesen dämlichen Hauselfen ihn ja eine Etage weiter unten deponiert. Wann verstehen die endlich, dass unser Haus aus 3. Etagen besteht? Ich werde gleich mal anfangen ihn zu suchen."
Narcissa hustete.
„Geht's dir nicht gut, Schatz?"
„Doch schon, aber… ich kann ihn doch für dich suchen. Weil…du hast doch heute bestimmt viel zu tun."
„Nein eigentlich habe ich heute frei."
„Öhhhm, ich kann ihn trotzdem für dich suchen."
Er kam zu ihr herüber.
„Was versteckst du vor mir, mein Engelchen?", fragte er spielerisch und küsste ihre Wange.
„Einen Liebhaber?"
„Oder vermutlich noch Sirius Black?", warf Draco ein.
Narcissa verschluckte sich so stark, dass Lucius ihr auf den Rücken klopfen musste, dass sie nicht erstickte.
Sie begann gekünzelt zu lachen.
„Guter Scherz, Draco. Wirklich. Haha." Vater und Sohn sahen sich verständnislos an.
Narcissa spürte ein Stechen in ihrem Kopf und erkannte, dass ihr Mann erneut versuchte in ihre Gedanken einzudringen.
„Lass das, Lucius!", schrie sie und fegte vor Wut mit ihrer linken Hand die volle Karaffe Orangensaft vom Esstisch.
Dann lief sie entrüstet aus dem Esszimmer.
Vater und Sohn warfen sich einen ratlosen Blick zu.
Draco zuckte die Achseln und ließ sich auf dem Stuhl seiner Mutter nieder, wo er begann im Tagespropheten zu blättern.
„Sirius Black?" Draco legte die Stirn in Falten, als er die Titelseite überflog.
„Hieß Mum nicht früher auch Black?"
Lucius nickte geistesabwesend.
Warum zum Teufel benahm sie sich so merkwürdig?
Na schön, er hätte nicht einfach so Okklumentik anwenden dürfen, aber seit wann machte sie aus so einer Lapalie einen solchen Staatsakt?
„Sind die beiden verwandt?"
Lucius hörte nicht wirklich die Worte seines Sohnes. Er nickte einfach
