2. Klärende Angelegenheiten
Ron und Hermine versuchten nicht länger sich gedanken zu machen.
Sie mussten für die Schule lernen, wobei Ron eher nicht wirklich das machte.
Er hing eher mit einigen anderen Gryffindor's zusammen und genoss es sehr, nicht im Schatten von Harry zu stehen.
Eine dunkle Gestalt lief aufs Schloss zu, Richtung dritten Stock wo das Büro des Schulleiters lag.
Er hatte ungeheure Nachrichten, Albus Dumbledore baht ihn sofort platz zu nehmen.
,,Nun Serverus, was hast du neues zu berichten", Albus bot ihm ein Brausebonbon an, aber der finstere Zaubertrank Lehrer verneinte.
,,Der Dunkle Lord ist ziemlich ruhig und seltsam in letzter Zeit Albus, aber jetzt kommts, nach den Informationen von einigen Todessern soll Potter verschwunden sein."
Sie waren im Ligusterweg 4 und haben im Haus nur noch Frau und Junior Dursley gefunden, wärend Harrys Onkel tod im Keller gefunden wurde."
Dumbledore sah ihn ungläubisch an und sah zum Fenster.
,,Das kann nicht sein, der Bannzauber hätten mir gesagt, wenn der Junge abgehauen wäre".
Snape musterte den Alten, er zog eine Augenbaue tief nach unten, 'interessant waren dessen Gedanken, welche er kurz vernachlässigte'.
,,War das alles Serverus, dann kannst du gehen, ich werde den Phönixorden alarmieren, dass sie die Winkelgasse prüfen sollen, ich glaube nicht das Harry in die Nokturn-Gasse gehen wird, er weiß das diese von Todesser nur so wimmelt".
Doch nachdem der Orden die ganze Winkelgasse durchforscht hatte, versuchten sie erst mal die Presse davon abzuhalten, irgendwelche Gerüchte über den Verbleib von Harry Potter zu schreiben, denn auch viele Schüler Hogwarts hatten das Fehlen des Goldjungen Gryffindors bemerkt.
Die Tage und Wochen verstrichen für Hogwarts beunruhig und der Orden des Phoenix zweifelten langsam daran, das der Junge überhaupt noch in London war.
Sie hörten sich überall um ob jemand ihn gesehen hatte, doch sie wussten nicht, dass Harry bereits alles dafür tat, um nicht gefunden zu werden und sich viele Wege suchte, um im Geheimen zu bleiben.
Ein kalter Wind wehte durch die leeren Straßen, wärend der Blick einer schwarz gehüllten Gestalt von einem Hausdach einzelne Menschen beobachtete und eins mit der Dunkelheit war.
Nach einiger Zeit bewegte er sich schleichend vom Dach um kurz darauf in der Nokturn-Gasse zu verschwinden.
Mittlerweile war Weihnachten und er hatte sich ziemlich verändert.
Nicht nur innerlich, auch äußerlich könnte ihn niemand mehr erkennen, er war jetzt Herr seiner selbst ohne sich vorschreiben zu lassen was er zu tun und lassen hatte.
Er war auch nicht untätig wärend seiner Flucht aus dem Haus der Dursley, er hatte sich am Anfang erst mal zurück gehalten als der Orden noch sehr aktiv war.
In der Zeit war er in London und hatte sich neu eingekleidet, da er das Black Vermögen größten Teils geerbt hatte, musste er sich nicht Gedanken darum machen, zumal Gringotts schwieg wie ein Grab.
'In die Nokturn-Gasse hatte er sich sehr schnell gewöhnt, ihn faszinierten schon immer die Dunklen Künste, die Atmosphäre und die Ruhe der Dunkelheit, aber durch Dumbledore und den anderen konnte er soetwas nicht frei heraus zeigen, aber das war ja jetzt anders'.
Jeden Tag lernte er nun aus Verbotenen Dunkle Künste Büchern oder andere Sachgebiete wie Verwandlung zum Animagus, er benutzte nicht seinen Zauberstab für das alles.
Es war nicht sicher, seit dem Besuch im Ministerium konnte man seinen Zauberstab ordnen wenn er zauberte, er musste ihn erst bearbeiten, wenn er so zaubern wollte.
Seine zauberstablose Magie wuchs Tag für Tag, aber er verbrauchte viel mehr Energie für schwierige Zauber und er wollte es nur im Notfall einsetzten, wer wusste welche Vorteile ihm das in einem Duell brachte.
In einem seiner verbotenen Bücher fand er dann, was er machen musste.
Er besorgte sich einen Ring aus platinsilber und brach dann seinen Zauberstab entzwei, vorsichtig nahm er den magischen Kern in Form einer Phönixfeder heraus und formte ihn mit Handmagie in einen dunkelblutroten Kristall welchen er mit dem Ring versiegelte und einen Magischen Spruch darauf anwendete.
Das Gefühl war unbeschreiblich als er ihn über seinen rechten Ringfinger schob.
Mit der Zeit zog ihn auch ein anderer Drang entgegen, nämlich der seiner wahren Familienabstammung, aber das fand er nur tief in den Verließen Gringotts.
,,Ah was kann ich für sie tun Mr.Andrew", die Kobolde wussten das er unerkannt bleiben wollte, darum vertraute er ihnen, er beugte sich zu ihm näher.
,,Ich möchte bitte alle Unterlagen meiner Familie durch sehen, zumal möchte ich einige Ahnenforschung bezüglich meiner Blutlinie vornehmen".
,,Wäre das möglich?", der alte Kobold nickte ihm zu und führte ihn in ein abgelegendes Büro.
Wärend er platz nahm, durchsuchte Mr.Hitchcock einige Unterlagen und legte sie vor ihm auf den Tisch.
,,Ich müsste eine Blutabnahme von ihn nehmen", er nickte und als das erledigt war, hatte er Zeit durch die Dokumente zu sehen, wärend der Kobold seine Blutwerte analysierte.
Ungläubisch laß er sich durch was dort stand.
Nach dem Erlass, beanspruchte sein Vater drei Verließe, das normale Potterverließ, das Hauptverließ und das Familienverließ.
Auch besaß die Familie drei Anwesen, das Haus in Godric Hollow, Potters Manor und Nightmare Castle.
Zumal hatte sein Vater den Titel eines Lords, welcher der nächste Erbe weiter bekam mit der Volljährigkeit, wenn er aber der letzte der Familie sei, konnte er diesen Titel automatisch beanspruchen ohne wenn und aber, und er hätte somit einen Platz im Zauberergamot, als einer der zehn Lords.
'Sry wenn das schon mal gehört wurde qq meine Fictions sind alt, und einige hatten sicher die gleiche Idee mit dem Zaubergamot, das is net mit Absicht oder abgeguckt.'
'Warum hatte er davon noch nie etwas gehört', er blätterte weiter.
Nun war hier noch nieder geschrieben welche wertvollen magischen Gegenstände zu seinen Besitzten stand und das er jeder Zeit beanspruchen kann, allein für sich selbst seine Verließe zu verwalten und früher die Volljährigkeit erreichen will, falls jemand anderes solange seine Verließe kontrolliert hatte.
'Ja, Dumbledore dieser verdammte Bastard', dachte er wütend, er laß solange weiter, bis Mr.Hitchcock wieder den Raum betrat, in seinen Händen lag eine weiße Papierrolle, welche er nun vor ihm auf den Tisch legte.
In den nächsten Stunden diskutierte er über die ganze Angelegenheit mit dem Bankchef.
Schnell wurde alles in die Wege geleitet und umgeschrieben, er musste mehrere Pergamente unterschreiben und bekam nach dem letzten seine Volljährigkeitsmacht und den Siegelring der Potters, der ihn somit als Lord auszeichnete.
Auch mit seinen Verließen und Grundbesitzen würde bis nächste Woche alles geklärt sein.
Als alles erst einmal erledigt war bedankte er sich herzlich und verließ die Bank mit der Schriftrolle seiner Herkunft zurück auf sein Zimmer in der Nokturn-Gasse
Stark durchatmen setzte er sich auf den Boden, nachdem er seinen Umhang und seine Schuhe ausgezogen hatte.
Mit zitternen und vorsichtigen Handbewegungen entfaltete er das Schriftstück und ihm stockte der Atem, je länger er den Stammbaum betrachtete.
Er stand auf und stellte sich ans Fenster, stark durchatmend stand er im Schatten der Vohänge und schaute auf die dunkle Gasse unter sich, wo nur Laternen spärliches Licht warfen.
Er musste erst Mal seine Gedanken ordnen, dann nahm er noch mal das Pergament zur Hand.
Seine Blutlinie war mächtig durchaus, aber das ist auch kein Wunder, dachte er wehmütig.
'Väter: James Godric Potter-Tom Salazar Riddle'
Das war ein Schock, er war zumal noch über mehreren Ecken mit den Blacks und den Malfoys verwandt, und somit auch direkt mit Godric Gryffindor und Salazar Slytherin, mit Grindelwald und Morgana und vielen anderen mächtigen Hexen und Zauberer. Durch die Blutanalyse fand man auch herraus das seine Magie blockiert war.
Aber seitdem er nicht mehr von Dumbledore und diesen schrecklichen Muggel erniedrigt wurde, erholte sich sein Körper und sein Geist, somit war er 20Prozent Weißer Zauberer und 80Prozent Schwarzmagier, aber das würde er erst mehr spüren, wenn er noch mehr trainiert und studiert hatte.
Dumbledorr war sich vollkommen sicher, das Harry sich irgendwo in der Muggelwelt durchschlug und es nicht wagte Magie zu benutzten.
Ihm sollte es recht sein, sollange Voldemort den Jungen noch nicht in seinen Händen hatte.
'Währe ja noch schöner, immerhin hatte er Jahre lang den Jungen unter seiner Kontrolle'.
Schon allein der Gedanke an dessen abartigen Vätern, sein Gedanken wurden unterbrochen als es an der Tür klopfte.
,,Ah Minervar meine Gute, was kann ich für dich tun?".
Die Hauslehrerin von Gryffindor sah ihn mit ihren strengen Blick an, aber man sah, dass sie langsam in die Jahre kam.
Sie seufzte und rückte ihre Brille zurecht,
,,Ach Albus, schon wieder haben die beiden Häuser sich bekämpft, einige liegen im Krankenflügel mit Flüchen und blauen Flecken, natürlich bestreiten alle das sie nicht angefangen hätten".
Albus lächelte milde.
,,Wir wissen doch beide wer angefangen hat, aber du hast recht, wir können nicht ungerecht handeln, hast du ihnen wenigstens Strafarbeiten gegeben?"
Sie nickte und behielt den Schulleiter im Auge.
Seit Harry nicht mehr hier war, war Dumbledor ziemlich seltsam und schwer einzuschätzen.
Als sie das Büro wieder verließ schweiften ihre Gedanken ab.
'Sie konnte Albus Dumbledor nicht zustimmen, sie hatte genau gemerkt, das die Slytherins diesmal nicht schuld waren, sie hatte das Gefühl das ihre Gryffindor ziemlich angriffs lustig geworden waren.
Sie wusste, das sich viele nach Harry Potter gerichtet hatten, aber nun wo dieser spurlos verschwunden war..Albus hatte nicht mal den Grund gesagt warum.
War sie die einzige mit der Meinung, das ohne Harry, alle aus dem Haus total außer Kontrolle waren.
Ganz so als wenn der Junge mit den schwarzen verwuschelten Haaren einen guten Einfluss auf sie gehabt hatte und sie nun nicht mehr zurecht weisen konnte.
