A/N:
Hier kommt das 2. Kapitel von "Das Wachsen eines Baumes".
Viel Spaß! ^^
Disclaimer:
Deemo gehört RAYARK, nicht mir.
ACHTUNG! SPOILER-ALARM!
Das Wachsen eines Baumes
Fallendes Mädchen
Dream. So heißt das Lied, dass ich gerade spiele. Es handelt von einem Wochenmarkt, wo sich Leute treffen und sich freundlich grüßen. Ich hatte es so genannt, weil ich, wenn ich mich einfach nur auf das Lied konzentriere, die Gespräche von den Personen hören kann, wenn auch etwas… „unscharf". Ich würde die Gespräche gerne genauer hören, kann es aber nicht, da es ja nur ein „Traum" ist.
Ich versuche wieder vergeblich, in die Gespräche hineinzuhören, als sich auf einmal die Dachluke von ganz oben öffnet und ein kleines Mädchen in den Raum fällt!
Ich höre sofort auf zu spielen und versuche, sie aufzufangen, bevor sie zu Boden fällt. Zum Glück habe ich rechtzeitig reagiert und kann sie fangen. Sie hat die Augen fest zusammen gekniffen und ihren Körper zu einer Kugel gerollt, wahrscheinlich um den Sturz abzufangen und sich dabei nicht so stark zu verletzen.
Ich setze sie sanft auf das Klavier, nehme auf dem Klavierhocker platz und warte auf irgendeine Reaktion vom Mädchen. Ein paar Sekunden später öffnen sich langsam ihre Augen und sie starrt mich mit blankem Gesicht an, doch ihre Augen strahlen eine leichte Unruhe aus. Danach sieht sie sich um bis sie schließlich auf ihre Hände starrt. Während sie das tut, betrachte ich die Unbekannte und nehme ihr Aussehen war:
Sie scheint um die 6 Jahre alt zu sein, wenn man von ihrer Körpergröße geht, besitzt aber langes, hellbraunes Haar, dass ihr bis zur Taille geht. Sie trägt ein weißes Kleid, mit schwarzem Kragen und 2 Bändern, die zusammen eine Schleife ergeben. Zudem hat sie unter ihrem Kleid noch eine schwarze Strumpfhose an und trägt zudem noch schwarze Konzertschuhe.
„Wo…wo bin ich?", fragt das Mädchen. Ich zucke mit den Schultern, da ich ja nicht sprechen kann und ich selber nicht weiß, wo hier ist. „Wie heißt du?" Nochmal zucke ich mit den Schultern, ich war hier schon so lange, dass ich meinen eigenen Namen vergessen hatte. Ich zeige auf sie, um ihren Namen zu erfahren. „Ich?", fragt das Mädchen leicht überrascht, „Ich… ich weiß es nicht" Dann sind wir schon mal zwei, Denke ich, als ich aufstehe und langsam zu ihr gehe. Als ich vor ihr stehe, knie ich mich etwas hin und halte ihr meine Hand hin. Zuerst scheint sie leicht unsicher zu sein, nimmt aber schließlich meine Hand.
Ich führe sie herum und zeige ihr die selben Räume, durch die ich schon so lange selber umherstreife.
Nie lässt sie dabei meine Hand los.
2. Kapitel fertig!
Was meint ihr, habe ich die Situation gut beschrieben?
R & R!
Bis nächste Woche!
Sleepy1End
