Liebe Leser!
Ich habe nun die wunderschöne Rosenszene aus TVD eingebaut. Die beiden haben eine gewisse Magie, welche sie umgibt!
– Eure Mía Noe
Im Rosengarten
Wie erkenne ich sie,
als hätte ich sie damals,
früher schon mal berührt,
und als wären sie früher,
ehe sie selber waren,
mir schon über die Stirne,
gestreift?
Katerina erstarrte. Sie wusste keinen Ort mehr an den sie sicher war. Überall fand er sie und überallhin jagte er sie. Sie konnte nicht schlafen und sie hatte niemanden mehr an ihrer Seite. Nach dem Verrat an Travis und Rose hatte es schnell die Runde gemacht und niemand wollte mehr für sie gerade stehen. Sie stand bei einer Eiche und hoffte, dass die Jäger weiterzogen. Und dann plötzlich stand er da und Katerina wusste, dass es um sie geschehen war….
Und dann kam ihr die letzte Begegnung in den Sinn.
Es war Herbst und die Bäume hatten alle Farben von Rot bis Gelb. Die Luft war klar und Katerina liebte den Duft der Blätter und des Waldes. Die Berge um sie herum waren so nah, dass sie glaubte die Bergspitzen berühren zu können. Sie trug ein grünes, edles Gewand und ihre Haare waren geflochten. Ihr war nicht bewusst, dass sie schon eine Zeitlang beobachtet wurde. Der noble Herr stand auf der anderen Seite des Sees und er liebte das Spiegelbild welches sich ihm im Wasser bot. Katarina war noch so jung und sie schien unschuldig und gutgläubig. Wieso konnte sie nur so schnell Vertrauen an seinen Bruder hegen? Der Graf musste noch überprüfen ob es sich bei dem Mädchen tatsächlich um eine Petrova Nachfahrin handelte oder ob sie eine Verwechslung war. Er hoffte inständig, dass das Letztere zutraf. Katerina drehte sich um und lächelte ihn an. „Sir…Elijah, was tun Sie hier?" reichte sie ihm ihre Hand. „Ich spaziere gerne in der Natur…es gibt vieles Schönes zu erkunden.", sprach sein Blick sie vielsagend an. Sie gingen des Weges weiter. „England ist fabelhaft. Es erinnert einiges an Bulgarien. Aber ich kann dort nicht mehr zurück." „Das ist doch schön…dann können wir uns länger Ihrer Anwesenheit erfreuen."
Beide spazieren eine Weile auf einer wilden Wiese, wo die Herbstblumen in all ihren Farben leuchten. „Ich bin sehr oft mit meinen Vater in den Wäldern gewesen…an allen Ecken und Bäumen lauern gefährliche Erinnerungen an meine Kindheit!", sah Katerina sich um. „Erinnerungen an eine schöne Kindheit haben nicht das geringste mit Gefahren zu tun…", sah Elijah sie von der Seite an. „Ich denke mit der Zeit habe ich für alle nichts als Ärger bedeutet!" „Ich liebe Ärger…", flüsterte er ihr zu. Ein Windhauch holte sie zurück in die Gegenwart und es sah so aus, als würde Katerina frieren. „Ist Ihnen kalt…", kam er auf sie zu und schlang seinen Mantel wärmend um ihren Körper. Katerina blickte fragend auf und er zog ihre Taille näher an seinen Körper. Er roch nach Zigarren, frischen Gras und Rasierwasser und dabei wollte Katarina sich nicht mehr auf Männer einlassen. Elijah spürte ihr zögern und zog ihr Kinn hoch. So musste sie in seine warmen Augen blicken, denn es gab kein entkommen. Katerina ließ ihre Hände auf seiner Brust nieder und sah ihn dabei an. Sie war so jung und doch spiegelten ihre Augen so viele Erfahrungen und Schmerzen wieder. Er wollte sie beruhigen und legte seine Stirn auf die ihre…und so wurde aus zwei Wesen, eine gemeinsame Seele.
Elijah würde sie nun, da sie zu einem Vampir wurde, seinem Bruder ausliefern. Sie wusste es und nahm ihr Schicksal hin. Elijah aber nahm sie bei der Hand und sie liefen aus dem Wald. Als sie bei einer kleinen Burg ankamen, hörten sie ihre Verfolger. Elijah legte seine Hand auf Katerinas Mund und sagte mit seinen sanften Blick, dass sie Ruhe bewahren sollte. „Hast du sie gesehen?", fragte Klaus in außer Atmen und gereizt. Elijah ging einen Schritt in die Richtung seines Bruders, doch seine Finger blieben auf ihren Lippen. „Nein, Klaus! Sie ist nicht hier. Ich werde in der Burg nachsehen, aber ich denke sie ist aus dem Wald geflohen….du musst ihr also nach." Katarina war beim Klang seiner Stimme der Panik nah. „Ich danke dir, Bruder. Wir sehen uns später." Als Klaus verschwand, schaute Elijah ihr in die Augen. „Du musst dich in die obersten Räume…verstecken. Ich werde dir jemanden schicken von dem du dich nähren kannst. Ich muss jetzt zu Niklas um ihn von hier weg zu locken. Ich werde aber in sieben Tagen wieder bei dir sein."
Warum hatte er das gemacht? Katerina schaute ihm noch lange nach, obwohl er schon eine Weile nicht mehr bei ihr war.
Sie rannten im Rosengarten und Katerina lachte aus vollem Herzen. „Ihr müsst mich schon fangen…" „Dann wäre das Spiel aber auch schon wieder vorbei!" „Danke, dass Ihr euch um mich kümmert…" „Es ist doch eine Schande, wenn man hier allein bleibt." und dabei lächelten seine Augen sie an. „Klaus hat mir versprochen, den Tag mit mir zu verbringen...", setzte sie sich auf die Band. „..aber er ist nicht von der Nacht zurückgekehrt." „Klaus lebt nur nach seinen eigenen Regeln, niemals nach denen von anderen." „Er ist sehr charmant und keine Frau kann ihm wiederstehen, nehme ich mal an? Was will er nur von mir? Ich bedeute ihm doch nichts weiter…" „ Viele Bekanntschaften basieren auf weitaus weniger." Sie sah ihn direkt an: „ Ist es denn so falsch, mehr zu wollen?" Nun setzte Elijah sich zu ihr. „Denkt Ihr denn ihr bekommt mehr von Traver?" „Traver glaubt, mich zu lieben…doch wahre Liebe ist nicht real, wenn sie nicht erwidert wird. Stimmen Sie mir zu?" „Ich glaube nicht an Liebe, Katerina…" Sie blickte ihn mitfühlend an. „…das ist aber zu traurig, mein Herr. Das Leben ist so grausam und wenn man nicht an die Liebe glaubt, welchen Sinn hat dann unser Existenz noch?" Er lächelte sie an und sein Lächeln antwortete ihr, dass er sie verstand. Doch im selben Augenblick wurden sie von einem Blutverschmierten Klaus überrascht.
Nächte später war Katerina auf dem Weg zu Klaus Gemach, wo sie die beiden Brüder streiten hörte. „Du kannst sie nicht töten!" „Sie ist eine Petrova…und sie wird meinen Fluch bei Vollmond brechen." „Du mästest sie und führst sie dann zum Schlachten, wie ein Tier.", war Elijah schockiert. „Wir sind was wir sind Bruder…und Vampire können nur durch ihren Instinkt leben. Muss ich dich denn immer und immer wieder daran erinnern." „Sie ist noch ein Kind.." „Du bist nur so aufgekratzt, weil sie nicht in deinem Bett ihre Kindheit verloren hat…", flüsterte Klaus amüsiert. „Deine Gedanken sind aufgeschlagen wie ein offenes Buch…" Er drückte ihn rasant gegen die Wand. „Rede nicht o schamlos von Katerina. Und wir hatten keine Wahl. Wir wurden zu Originals, weil es so unsere Eltern bestimmt hatten. Also tue nicht so selbstgefällig." Klaus befreite sich aus seinem Griff und nahm einen weiteren Drink zu sich. „…und du leg dich lieber zu einem anderen Weib und lass mich mein Opfer genießen bis zum nächsten Vollmond…da werde ich das Ritual durchführen!"
Katerina hatte alles erfahren was sie hören musste und sie rannte wie der Teufel aus dem Schloss.
-Für Mrs ElijahMikaelson:
Ich danke dir sehr für deinen Komment! Ich bemühe mich immer, dass meine Figuren authentisch sind, aber das ist bei Katerina schwierig, da man nicht so viel über sie weiß! Danke auch für deinen Kommentar über meinen Schreibstiel, das freut mich! Schreibst du selbst auch?
-Hier bitte ich wieder um einen kleinen Kommentar von eurer Seite!
Mía Noe
