Alle bekannten Orte und Personen Gehören der ehrenwerten J. K. Rowling

1 Kapitel

St Anton

Harry war jetzt seit fast drei Monaten in St. Anton einer Klinik mit ausgezeichnetem Ruf auf dem Gebiet der Psychotherapie. Ganz gegen Dracos Befürchtungen hat Harry den Vorschlag des Arztes beherzigt und sich für eine Stationäre Behandlung entschlossen. Das einzige Problem dabei war eine einigermaßen keine und abseits gelegene Klinik zu finden, da Harry nicht nach St. Mungus wollte, Draco war zwar nicht so begeistert das Harry soweit weg war, sah am Ende jedoch ein das es so wohl das Beste war.

Harry saß in jeder freien Minute am Fenster und genoss den Ausblick auf das Wasser welches an die nahen Klippen schlug und dachte nach.

Heute jedoch stand er mit einer Staffelei und Farbe bewaffnet am Fenster und versuchte den Ausblick in einem Bild fest zu halten, dieses wollte er Draco zum Geburtstag schicken. Draco, er hatte ihn seit dem er hier war noch nicht gesehen, erst hatten die Ärzte verboten, da sie wollten das Harry erst mal Abstand, von seinem ,,alten Leben'' , bekommt und sich ganz darauf konzentrieren kann wieder gesund zu werden. Danach musste Draco wegen seines Studiums nach Canada und dann war er auch noch krank geworden. Die zwei Briefe die Harry von Draco bekommen hatte waren relativ kurz und sagten ihm eigentlich nur wo sein Geliebter sich gerade aufhielt und was er dort so machte, es fehlten ihnen jegliche Gefühle. Harry lies sich davon jedoch nicht entmutigen und ging jetzt mit umso mehr Energie an das Bild, seine Hoffnungen es Draco an seinem Geburtstag in sieben Wochen persönlich bei ihnen zuhause auf Malfoy Manor selbst zu geben waren am gestrigen Morgen von einer Schwester ziemlich unfreundlich zu Nichte gemacht worden. Die Therapiesitzung am späten Vormittag war dem entsprechend eine kleine Katastrophe, Harry war nur am heulen und es dauerte fast eine Stunde bis Professor Albert heraus gefunden hatte was mit dem jungen Mann, dem es von Tag zu Tag besser ging geschehen war, als er es erfuhr entließ er Harry mit der Bitte nach dem Abendessen noch einmal zu ihm zu kommen. Bevor Harry noch weiter über die Geschehnisse am vergangenen Tag nachdenken konnte klopfte es an der Tür und Harry, erstaunt darüber das Jemand klopfte, da die Tür aus Sicherheitsgründen immer offen war, drehte sich um und ließ vor Überraschung den Pinsel fallen.

,,Draco, der Blonde konnte gar nicht so schnell reagieren als das Harry ihn umarmte, vorsichtig erwiderte er die Umarmung da er noch nicht wusste wie weit Harry schon in der Lage war körperliche Nähe zu ertragen.

,,Wie geht es dir mein kleiner?'' fragte Draco seinen Freund nachdem dieser sich von ihm gelöst hatte. ,,Besser, auch wenn ich noch immer nicht in der Lage bin über alles was mir angetan wurde zu reden, die Dame die Kunsttherapie gibt meint es sei irgend eine Blockade im Kopf das ich obwohl ich darüber reden will es nicht kann, aber sie geben mir soviel Zeit wie ich brauche. Jeder behandelt mich genauso wie die anderen Patienten und nicht als ob ich etwas besonders bin, selbst das hilft mir schon, der Professor sagt, dass das auch ein kleiner Teil meiner ,,Probleme'' war, dass ich immer gegen meinen Willen als etwas besonderes angesehen wurde.'' ,,Es freut mich das es dir schon so gut geht, ich wollte fragen ob du Lust hast ein wenig ans Wasser zu gehen, Professor Albert meint, dass du soweit bist die ''Sicherheit'' der Klinik zu verlassen. Er meint, das es am besten ist wenn ich mitkomme da du mich am längsten kennst und das meiste Vertrauen zu mir hast.'' ,,Er hatte gerade vertig gesprochen, da stand Harry auch schon in Wintermantel, Schal, Mütze, Handschuhen und warmen Schuhen vor ihm. ,,Na, dann komm'', damit nahm Draco den kleineren an die Hand und führte ihn hinaus in das kalte Januar Wetter.

Als sie am Strand angekommen waren, drehte Harry sich zu Draco und sah ihm in die Augen:,, Danke mein Drache, das war genau das was ich braute, seit dem ich hier bin war ich zwar schon draußen aber immer nur auf der Terrasse oder dem Balkon und ich habe gehört das es eine Auszeichnung ist wenn man ohne Begleitung eines Angestellten der Klinik hierher darf. Sie müssen mir und vor allem dir ganz schön vertrauen, dass sie uns so einfach alleine gehen lassen.'' ,,Sie sind sich halt sicher, dass wir nicht abhauen, sie haben bemerkt wie sehr du dich bemühst und das du deine Vergangenheit wirklich verarbeiten willst,'' sagte Draco lächelnd.

Nach einer Weile wurde den beiden dann trotz der dicken Kleidung ziemlich kalt und das es für Harry auch bald Essen geben würde gingen sie zurück ins Zimmer. Dort angekommen wartete die Schwester schon mit dem Essen, als sie Draco sah fragte sie ob er auch etwas möchte, dieser nahm das Angebot dankend am. Wenig später saßen die beiden am Tisch in Harrys Zimmer und aßen, wobei jeder seinen eigenen Gedanken nachging, Harry der Gott sei dank gegenüber des angefangenen Bildes saß ließ dies mit einer Bewegung seiner Hand im Schrank verschwinden, bevor Draco der mit dem Rücken dazu gesessen hatte es vielleicht doch noch bemerkt hätte.

Draco verabschiedete sich mit dem Versprechen ihm so schnell wie möglich wieder zu besuchen. Er drückte Harry vorsichtig einen Kuss auf die Nasenspitze und mit einem geflüsterten ,,Ich liebe dich.'' disapperierte er.

Als Harry in der Nacht anfing im Schlaf zu schreien und verschiede Personen bat aufzuhören, war der Nachtschwester klar, dass er auch die in seiner Seele verschlossenen Ereignisse zu verarbeiten begann.

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