AN: Hier haben wir das zweite Kapitel! Viel Spass wünsche ich euch :)
Disclaimer: The Twilight Saga gehört Stephenie Meyer!
Zum Kapitel:
Edward ist eifersüchtig und zeigt das auch ...
Edwards PoV
War ich eifersüchtig? Nein, ja, vielleicht ... Ja verdammt! Was für eine dumme Frage! Dieser stinkende, braune Hund hatte nur Augen für meine Freundin und das schon seit wir hier her nach Forks gezogen waren. Bella sagte zwar immer, sie seien nur gute Freunde, aber ich konnte spüren, dass da mehr war als nur Freundschaft. Sie verbrachte viel Zeit mit ihm - tagsüber oder auch mal abends. Jacob strahlte so eine Begeisterung für sie aus, die ich nicht anders deuten oder übersehen konnte.
Wieder suchten meine Augen Jacob, der in seiner Wolfsform auf dem Hügel hockte. Leise knurrte ich. Jacob stellte die Ohren auf und winselte leise vor Erregung. Natürlich war ihm klar, dass er hier seine Avoncen gegenüber Bella lieber für sich behalten sollte. Sonst konnte ich für nichts garantieren und würde ihn angreifen - und das selbst vor den Augen meines Vaters. Es wär mir egal. Stumm verfolgte ich Carlisles Rede und dann Jaspers Ausführungen wie man einen guten Kampf gewann, wenn einem Vampire im Nacken saßen. Die Wölfe mussten aufpassen, dass die Untoten sie nicht zerquetschten oder ihnen sämtliche Rippen im Körper brachen.
Ich betrachtete wieder den hellbraunen Wolf vor mir und las seine Gedanken.
Doch dann wurde ich abgelenkt. Das Training stand an. Während sich Jasper und Alice gegenüber standen und dann Alice anfing leichtfüßig herum zu tänzeln um den Schlägen und Angriffen unseres Bruders auszuweichen, sah ich wie Jacob sich hinlegte und die Schauze auf die Vorderbeine ablegte. Sein Blick galt meiner Bella. Das Training interessierte ihn nicht im Geringsten!
Leise knurrte ich wieder. Jacob würde es hören. Dann spürte ich eine Präsenz dicht neben mir. Mein Vater. Ich konnte seinen strengen Blick spüren, doch ich fixierte weiterhin den Hund auf dem Hügel.
"Edward," sagte Carlisle jetzt leise. "Hör bitte auf damit!"
Ich drehte meinen Kopf herum und sah ihn an. "Womit?"
Ja, das war eine ziemlich blöde Frage gewesen, die ich mir aber leider nicht verkneifen konnte. Natürlich wusste ich, was mein Vater meinte, doch im Moment interessierte mich nur der Wolf und die ungeteilte Aufmerksamkeit, die er Bella zu dachte. Carlisle legte eine Hand auf meine Schulter und drehte mich in seine Richtung, damit ich Jake nicht mehr ansehen konnte. Jetzt fixierte ich meinen Vater - meinen Clanführer.
"Ich denke, du weisst genau was ich meine," sagte Carlisle und hob eine Augenbraue. Ich seufzte innerlich. Das tat er immer, wenn er sauer auf mich war, mich in der Tasche hatte oder ich kurz davor stand eine Tracht Prügel zu kassieren. Oder auch bei allen drei Dingen ... "Lass bitte Jacob in Ruhe!"
"Dad, das ..." begann ich frustriert und meine Augen fingen Feuer. "Er beobachtet sie die ganze Zeit!"
"Und du beobachtest ihn," gab er zurück. Da war sie wieder die Augenbraue. Ich schwieg, weil das sicher in diesem Moment besser für mich war. Mein Dad fuhr fort. "Konzentrier dich bitte auf dieses Training, Edward und sonst auf nichts anderes. Ich habe keine große Lust meinen Koffer auspacken zu müssen, nur weil du die Beherrschung verlierst und ihm das Fell über die Ohren ziehst! Also keine Verletzten. Ist das klar?"
Das Fell über die Ohren ziehst ... wiederholte ich in Gedanken und musste innerlich grinsen. Gut gesagt, Dad!
"Ja, Dad," gab ich leise zurück und nickte leicht.
Inzwischen hatten mein Bruder Jasper und Alice ihren kleinen Showkampf beendet und Jaz stand wieder zwischen uns und dem Hügel. Jetzt war Rosalie an der Reihe. Sie lächelte und trat auf unseren Bruder zu, der sie mit funkelnden Augen musterte. Würde sie zuerst zu schlagen oder ihm einen Tritt verpassen? Würde er sie zuerst angreifen?
Kurz betrachtete ich wieder Jake und suchte in seinem Kopf herum. Als ich seinen nächsten Gedanken hörte, der sich auf Bella bezog, machte ich einen gefährlichen Schritt nach vorn und fauchte ihn an. Obwohl er einige Meter entfernt war, wusste Jake, dass ich ihn gemeint hatte. Der Wolf spitzte die Ohren und grinste dämlich. Wieder fauchte ich, doch hörte dann ein verärgertes Knurren dicht neben mir. Langsam bewegte ich meinen Kopf nach rechts und Carlisle sah mich an.
"Es reicht jetzt! Möchtest du das mit mir ausdiskutieren? Unter vier Augen, Edward? Das kann ich ganz schnell arrangieren, wenn du darauf bestehst!"
Ein Schauer lief mir über den Rücken, als ich daran dachte, was er mit ausdiskutieren meinte. Er hatte mir großen Ärger angedroht als wir in seinem Büro gewesen waren und ich hatte ihm versichert, dass ich mich benehmen würde. Ich schluckte.
"Nein, Sir. D-das muss nicht sein. Ehrlich. Ich werde mich beherrschen ..."
"Will ich hoffen," erwiderte mein Vater seufzend und lehnte sich dann mit dem Hintern an den silbernen Jeep vor dem wir standen.
Gemeinsam beobachteten wir jetzt das weitere Geschehen auf der Lichtung. Rosalie hatte sich einen Knüppel als Hilfe geschnappt und versuchte jetzt Jasper damit eins überzubraten. Dieser wich jedoch geschickt aus. Ich grinste. Bei dieser Übung war Jasper sicher nicht langweilig. Mein Bruder konnte sehr gut kämpfen. Es lag ihm im Blut und er hatte es gelernt damals. Die Armee war Schuld.
Rose fuchtelte in wilden Bewegungen mit dem Stock herum und wollte gerade seine Beine treffen, als Jasper hoch sprang und ihr dann seine Hand ins Gesicht stieß.
Unser Vater verdrehte neben mir die Augen und versteckte dann sein Gesicht hinter seiner Hand. Er konnte fast nicht hinsehen. Kämpfen war ihm ein Dorn im Auge und er vermied es wo es nur ging. Doch dieses Mal hatte er keine andere Wahl als mit seiner geliebten Familie auf das Schlachtfeld zu ziehen und Forks zu verteidigen!
Tbc ...
AN2: Ja, so langsam bauen sich Spannungen auf zwischen Edward und dem ... Hund! Dad war ja da und hat Edward zurückgehalten. Im nächsten Kapitel werden wir ein wenig mit Daddy leiden, denn Esme muss auf das Trainingsfeld und das passt dem Clanführer nicht wirklich, lol ... Wir werden sehen ... Alles Liebe, eure Vanessa
