Hier is das erste Chap! Tataaaa...

Danke für die Kommis von: little Nightowl, MoniMahoni, geli-chan!

Hab mich sehr drüber gefreut...g

Info: Die Story spielt im 6. Schuljahr...der 6.Band wird ignoriert...mir gefällt das Ende nicht! g


Gewitter

Harry lag, zusammen mit den Gryffindors aus seinem Jahrgang, unter einem Baum und hörte den Gesprächen der anderen nur mit halbem Ohr zu.

Er musste sich anstrengen, um nicht einfach einzuschlafen, denn letzte Nacht hatte es wieder ein Gewitter gegeben und er konnte nicht schlafen. Verständlich, wenn man wusste, wieso.

Jedoch wusste das keiner seiner Freunde; er hatte es niemandem gesagt und hatte auch nicht vor, das in nächster Zeit zu ändern.

Dass Dumbledore davon Wind bekommen hatte, hatte ihn nicht wirklich überrascht; schließlich wusste der alte Kauz über alles Bescheid, besonders wenn es um ihn, Harry Potter, ging. Allerdings war der Gryffindor mehr als froh darüber, konnte er so doch zumindest ein halbwegs normales Leben führen.

Aber ein Problem gab es da trotzdem noch.

Er wusste nicht wieso, aber ihn beschlich seit Schuljahresanfang immer mehr das Gefühl, dass seine beiden besten Freunde ihm nur etwas vorspielten. So hatte er sich nach und nach von ihnen zurückgezogen, aber das störte sie nicht sonderlich. So hatten sie wenigstens etwas mehr Zeit für sich.

"Harry? Hey, Harry!", wurde er plötzlich ziemlich unsanft aus seinen Gedanken gerissen und perplex sah er hoch ins Gesicht seines ehemals besten Freundes, Ronald Weasley.

Dieser sah schon ziemlich genervt aus; anscheinend versuchte er schon länger, zu seinem Freund durch zu kommen.

"Sorry, Ron. Aber ich war in Gedanken.", entschuldigte der Schwarzhaarige sich bei ihm und richtete sich ein wenig auf. Auf die Dauer war auf dem Boden liegen mehr als nur ein wenig unbequem.

"Schon gut, Alter. Kommst du mit zum Abendessen?"

Verwirrt sah er ihn an; war es etwa schon so spät? Aber als er sich umsah, bemerkte er, dass die meisten Schüler wirklich schon in die Große Halle gegangen sein mussten, denn die Wiese war beinahe leer.

"Geht schon mal vor, ich komm gleich nach. Ich zieh mich nur kurz wieder an und pack mein Zeug zusammen."

"Okay, aber beeil dich.", sagte Ron und lief Hermine hinterher, mit der er vor 3 Monaten zusammen gekommen war.

Seufzend stand Harry auf und zog seine Jeans und sein Shirt wieder an, sowie seine Schuhe. Dann stopfte er sein Handtuch, die Sonnencreme und -brille in seinen Rucksack und den Zauberstab in die Hosentasche und wollte gerade Richtung Schloss gehen, als ihn ein nur allzu bekanntes Gefühl überkam.

Ein Gefühl, das er mittlerweile zu hassen gelernt hatte, aber auch zu fürchten.

Kurz horchte er in sich hinein, fand das Gesuchte und riss die Augen dann panisch wieder auf, welche er vorher geschlossen hatte.

'Das ist doch nicht möglich! Es ist noch nicht nachts!', dachte er entsetzt.

Hastig blickte er gen Himmel; er war immer noch blau und die Sonne schien.

Aber halt, da hinten am Horizont kamen dunkle Wolken auf Hogwarts zu: Ein Gewitter. Und es würde schon sehr bald hier sein.

Von Panik und Entsetzen erfüllt, rannte er auf das Schloß zu, so schnell er nur konnte. Aber trotzdem wurde er das Gefühl nicht los, dass er nicht schnell genug sein würde.

Nur ein Gedanke wirbelte durch seinen Kopf: 'Ich komme niemals rechtzeitig in den 6. Stock; ich muss zu Dumbledore ehe ES passiert!'

Als Dumbledore die Große Halle betrat, war diese bereits gut gefüllt.

Gütig lächelnd, wie eh und je ging er zu seinem Platz am Lehrertisch und setzte sich langsam, versuchte seine Rückenschmerzen zu ignorieren. Oh ja, in solchen Momenten wurde er immer unsanft an sein Alter erinnert. Nur dumm, dass es keinen Zauber dagegen gab.

Auf die Frage Minervas hin, wie es ihm denn ginge, antwortete er nur mit einem Lächeln und einem geheimnisvollem Funkeln in den Augen.

Dann wandte er sich seinem Essen zu und beobachtete nebenbei die Schüler, die sich lautstark unterhielten. Anscheinend tat ihnen das schöne und warme Wetter gut und sie vertrugen den schulischen Stress ein wenig besser.

Nun hatten sie ja eine Motivation, schnell mit den Hausaufgaben und dem Lernen fertig zu sein; konnten sie doch dann hinaus gehen und in Ruhe die Sonne genießen. Oder aber sie waren schlau und machten das alles direkt draußen.

Sein Zauber hatte also durchaus auch sehr positive Aspekte. Wenn man es genau nahm, hatte er sogar NUR positive Aspekte; wenn man von den Nächten einmal absah.

Es ging eigentlich eher um den Grund für diesen ungewöhnlichen Zauber. Denn dieser war mehr als nur negativ...

Als Dumbledore nun daran dachte, verschwand das Funkeln aus seinen Augen und seine Miene verdüsterte sich unmerklich und wurde gleichzeitig besorgt.

Als er es durch den Brief, den Vernon Dursley ihm schrieb, herausfand, war er mehr als entsetzt gewesen, hatte es anfangs nicht glauben können.

Dann aber hatte er gehandelt, und zwar schnell. In Rekordzeit hatte er alle Bücher durchgearbeitet, bei denen es wahrscheinlich war, das etwas zu diesem Thema darin stand. Und schließlich glaubte er dann fündig geworden zu sein. Jedoch hatte ihn das, was er fand, nicht gerade begeistert.

Denn wenn er wirklich das Richtige gefunden hatte, dann gab es keine Heilung von dieser scheußlichen 'Krankheit'...

Trotzdem hatte er den Jungen nicht der Schule verwiesen; konnte es gar nicht, denn schließlich lebte Voldemort immer noch und dementsprechend brauchte er ihn noch. Dennoch stellte er eine Gefahr für seine Mitschüler und Lehrer dar.

Daher auch der Wetter-Zauber.

Denn seine 'andere' Seite zeigte sich nur bei Gewitter...

"Albus, ist wirklich alles in Ordnung mit dir? Du bist ziemlich blass.", riss ihn Minervas besorgte Stimme aus seinen düsteren Gedanken.

Verwirrt sah er sie an. Er bemerkte nur nebenbei, wie das Licht in der Großen Halle, welches von der verzauberten Decke kam, dunkler wurde. Das Gewitter hatte Hogwarts beinahe erreicht...

Als der Direktor der Lehrerin für Verwandlung antworten wollte, wurde die Tür der Halle mit einem kräftigen Schlag geöffnet. Wie ein Mann drehten alle ihre Köpfe zum Eingang, um zu sehen, wer da kam.

Es war Harry Potter.

Viele keuchten erschrocken auf, als sie ihn sahen.

Denn es war für jeden ein sehr ungewöhnliches Bild, den Goldjungen von Gryffindor so zu sehen. Seine grünen Augen waren weit aufgerissen, sein gesamtes Gesicht trug einen Ausdruck höchster Panik. Er atmete schwer, so als wäre er gerannt und zitterte vor Anspannung am ganzen Körper.

Er sah sich gehetzt um und als sein Blick auf den Direktor fiel, konnte man für einen kurzen Moment Erleichterung in seinen Augen erkennen, welche aber gleich darauf wieder von der Panik verdrängt wurde.

Mit schnellen Schritten ging er zum Lehrertisch und rief auf halber Strecke: "Professor, der Zauber...er hat sich ... aufgelöst!"

Man sah dem alten Zauberer an, das er für einen Augenblick nicht wusste, wovon sein Schüler sprach, aber als er es dann verstand, stand er mit einem Ruck auf. Das sein Stuhl nach hinten kippte, störte ihn dabei nicht wirklich.

"Was soll das heißen, Harry?", fragte er mit zitternder Stimme.

Angesprochener sprach hastig weiter: "Er ist weg, ich hab keine Ahnung wieso. Aber ich spüre es; ein Gewitter ist unterwegs hierher und bis in den 6. Stock schaff ich es niemals, auch nicht mit den Geheimgängen! Also müssen Sie..."

Dumbledor wurde aschfahl und beendete den Satz: "...dich einsperren? Harry, das kann ich nicht! Dafür würde die Zeit nicht reichen, es würde nicht halten!"

Dass er dabei nur den Hintergedanken hatte, dass er durchaus nichts dagegen hätte, wenn dieser Bengel ein paar dieser unnützen Schlammblüter tötete, konnte keiner ahnen. Man hielt es für Besorgnis.

Der Schwarzhaarigen hatte offenbar heute keine Geduld, denn nun schrie er den Älteren an:

"VERDAMMT NOCHMAL! HÖR AUF ZU QUATSCHEN, SONDERN TU ES EINFACH, BEVOR ES ZU SPÄT IST!"

Als Dumbledore aber immer noch zögerte, dem nachzugehen, sammelte Harry unbewusst ein wenig seiner aufgewühlten Magie und schleuderte sie dem Alten entgegen.

Dies hatte zur Folge, dass er gegen die Wand hinter sich krachte, als ihn die geballte Magie mitten in die Brust traf. Stöhnend rutschte er zu Boden und blieb erst einmal in dieser unbequemen Position; er musste sich sammeln, um zu verstehen, was da gerade passiert war. Wie konnte dieses Balg es wagen, ihn anzugreifen?

Währenddessen wurde es in der Großen Halle immer dunkler, was aber wieder niemandem auffiel oder zumindest niemand beachtete.

Bis auf einen; Harry.

Und diesen beruhigte diese Tatsache nicht im geringsten, stattdessen wurde seine Panik größer und er reagierte nicht auf die entsetzten Blick der anderen.

Keiner der Anwesenden konnte so richtig glauben, was da gerade eben passiert war.

Der Goldjunge würde doch niemals Albus Dumbledore angreifen! Das ... das ging einfach nicht. Das war ein ungeschriebenes Gesetz!

Und dennoch war es so; sie alle hatten es gesehen.

Doch das schien den Gryffindor nicht zu kümmern, er ging am Lehrertisch vorbei; achtete nicht auf die erstarrten Lehrer, sondern trat auf den, immer noch an der Wand lehnenden Direktor zu und hockte sich vor ihn, um ihm in die Augen sehen zu können.

Das Gewitter war schon so nahe, dass ein Teil seiner Angst verflog und der Vorfreude Platz machte. Zum Glück war es nur ein kleiner Teil; aber wer wusste schon, wie lange das noch so blieb?

"Du musst es jetzt unbedingt tun, hörst du? Du weißt, was passiert, wenn du es nicht tust!", sprach er leise auf den anderen ein, war sich nicht bewusst, dass er ihn duzte. Wäre er sich dessen bewusst gewesen, wäre es ihm in diesem Moment vollkommen egal gewesen.

Für einen schrecklichen Augenblick dachte er, der alte Zauberer würde sich immer noch weigern. Aber schließlich räusperte er sich und wisperte: "Es tut mir leid."

Damit ließ auch er eine Magiewelle los und schleuderte den Schüler weit von sich. Ein paar Meter vor dem Lehrertisch, zwischen zwei der voll besetzten Haustische krachte er zu Boden.

Dumbledore erhob sich schnell, murmelte nur einen kurzen Spruch und schon schossen viele, dünne Feuersäulen aus dem Boden und schlossen sich zu einem Kreis um den Gryffindor zusammen; bildeten eine Art Kuppel, durch die ein Mensch nicht mehr entkommen könnte.

Aber da der Direktor sich sicher war, dass das nicht für den Jungen, der lebt galt, beschwor er weitere dünne Säulen herauf, die sich mit denen aus Feuer vermischten und ein gleichmäßiges Muster bildeten.

Somit bestand die Kuppel nun abwechselnd aus Feuer-, Wasser-, Erde- und Luftsäulen. Jede war ungefähr so dick, wie eine normale Eisenstange.

Die abgerundeten Wände waren gerade fertig geworden und die Decke wollte sich bilden, als ein heller Blitz die Große Halle erhellte und viele Schüler vor Schreck aufschrieen.

Erst jetzt wurden sie aus ihrer Erstarrung gerissen und begriffen, das hier etwas vor sich ging, von dem sie nicht wussten was es war. Dennoch ahnten sie, dass sie es bald herausfinden würden.

Der Junge in dem halbfertigen Käfig reagierte ganz anders, auf das nun beginnende Gewitter, als die anderen. Statt verschreckt und verängstigt zu sein, legte er den Kopf mit geschlossenen Augen in den Nacken und breitete die Arme aus, so als würde er das Unwetter willkommen heißen.

Nach und nach wurden die anderen darauf aufmerksam und viele fragten sich, was nur mit ihrem Held los war, dass er sich so seltsam benahm und anfangs total panisch gewirkt hatte, nun aber vollkommen entspannt und zufrieden.

Auch der Direktor sah es und verschloss die Öffnung der Kuppel schnell mit einer Feuerwand, für die anderen vollkommen unbegreiflich. Sie hatten sowieso alle ein ziemlich großes Fragezeichen über den Köpfen schweben, und es wurde immer größer.

Nun begann der erste Donner und da es absolut still in der Großen Halle war, konnte man den prasselnden Regen hören, der draußen herrschte. Hermine Granger runzelte die Stirn, genau wie der ein oder andere Lehrer; so ein rapider Wetterumschwung war doch nicht normal.

Jedoch wurde die Stille durchbrochen, als eine aufgewühlte und gehetzt wirkende Poppy Pomfrey, ihrerseits Krankenschwester von Hogwarts, die Türen aufstieß und einen entsetzten Schrei ausstieß, als sie Harry Potter erblickte.

Wie angewurzelt blieb sie dort stehen und alle Blicke richteten sich auf sie.

Wirklich alle Blicke?

Nein, denn der eingesperrte Gryffindor rührte sich noch immer nicht; ließ sich nicht, bei was auch immer stören. Was jedoch keiner der Anwesenden bemerkte, war der leichte Wind, der durch seine Haare fuhr und über seine Kleidung strich...

Langsam bewegte Mme Pomfrey sich auf die Kuppel zu, umrundete sie vorsichtig und blieb schließlich neben dem Direktor stehen, welcher zusammen mit den anderen Lehrern vor dem Lehrertisch stand und somit einen guten Überblick hatte.

Als sie nun fragte, "Was ist hier los? Ich hab das Gewitter gehört und bin sofort hier her gekommen!", hörte man sie bis in die hinterste Ecke, denn wieder herrschte Stille, wie die Ruhe vor dem Sturm.

Bevor Albus allerdings etwas sagen konnte, meldete sich Minerva zu Wort:

"Das würde mich allerdings auch mal interessieren! Ich meine, Mr Potter kommt hier herein gestürmt, schreit herum und greift Sie an! Und dann sperren Sie ihn in einen ... in einen Käfig, der aus den 4 Elementen besteht! Also, was ist hier los? Das wird ja wohl irgendeinen Grund haben."

Die anderen Professoren nickten und warteten gespannt auf eine Antwort. Aber auch die gesamte Schülerschaft spitzte nun die Ohren, was Dumbledore natürlich nicht verborgen blieb.

Seufzend fing er an zu erklären:

"Das hier (dabei zeigte er auf Harry) passiert jedes Mal, wenn ein Gewitter aufkommt und man kann es nicht verhindern. Daher habe ich einen Zauber gesprochen, der das Wetter beeinflusst; das habt ihr ja sicher alle schon bemerkt. Zusätzlich habe ich einen ganz speziellen Raum für ihn im 6. Stock eingerichtet, in den er dann immer rechtzeitig geht, sobald er fühlt, dass sich ein Gewitter zusammenbraut. Ein Geheimgang führt direkt von seinem Schlafsaal aus dorthin. Dieser Raum ist deshalb so speziell, da man von alleine nicht mehr herauskommt; ich muss ihn dann nach dem Gewitter immer herausholen. Aber da er danach bis jetzt nie unverletzt war, musste ich ihn immer in den Krankenflügel bringen."

"Wieso war er so verletzt? Was ist denn passiert? Nun verhält er sich doch vollkommen ruhig.", wollte der Kleine Professor Flitwick wissen.

Aber es war die Krankenschwester, die leise antwortete und dabei zu Harry sah.

"Er hat sich selbst verletzt. Wir wissen nicht genau, wie und wieso. Aber da nur er in diesem Raum war, kann nur er es gewesen sein. Es waren immer ziemlich tiefe Schnitte, die aber relativ schnell verheilt sind. So hat auch keiner etwas bemerkt."

„Das ist auch der Grund dafür, warum ich ihn eingesperrt habe. Er ist gefährlich, wenn er sich in diesem Zustand befindet!", meldete sich Dumbledore noch einmal zu Wort.

Er nahm die Chance wahr, den Jungen bei den Anderen schlecht zu reden. Sollten sie doch Angst vor ihm haben...

Nach dieser Erklärung schwiegen alle, aber nach einiger Zeit bemerkte Snape:

"Warum tut sich da eigentlich nichts? Potter steht nur so da und nichts passiert. Ich dachte, er wäre gefährlich...!"

Doch kaum hatte er dies gesagt, sah der Gryffindor ihn mit Augen an, die so Schwarz waren, dass sie das Licht zu verschlucken schienen. Ein kaltes Grinsen zierte sein Gesicht, als er mit eisiger Stimme sprach, die nicht seine eigene war.

"Na na na, Sniefellus. Nun lass mir doch den Spaß, euch zappeln zu lassen, wie Fische auf dem Trockenem."

Viele, nein beinahe alle Schüler und Lehrer, selbst der Schulleiter hielten vor Schreck den Atem an. Die Schüler wohl eher aus Furcht vor Snapes Reaktion auf diese Worte, die Lehrer dagegen wegen dieser Stimme.

So eine kalte, dunkle Stimme hätte ihm keiner zugetraut, aber seltsamerweise schien sie nicht zu ihm zu passen. Es wirkte beinahe so, als spräche jemand anderes durch ihn.

Sie konnten ja nicht ahnen, dass es wirklich so war...

Nun wartete man gespannt auf die Reaktion des Tränkemeisters, die auch gerade beginnen wollte; das war ziemlich deutlich, denn der Professor lief dunkelrot an und er war versucht den Zauberstab auf seinen Schüler zu richten, höchstwahrscheinlich um ihm einen Unverzeihlichen an den Hals zu fluchen.

Jedoch kam es nicht mehr dazu, denn die Kuppel um den Goldjungen löste sich nun mit einem Zischen auf, bis nichts mehr auf ihre kurze Existens hindeutete.

Das Gewitter außerhalb des Schlosses nahm nun an Intensivität zu, sodass man, hätte jemand etwas gesagt oder gar gebrüllt, es nicht mehr verstehen könnte.

Die jüngeren Schüler bekamen es jetzt erst richtig mit der Angst zu tun; einige weinten bereits. Die Älteren versuchten verzweifelt, sie zu beruhigen und trotzdem nichts von dem Geschehen um sie herum zu verpassen.

Das wäre aber auch gar nicht möglich gewesen, denn was nun passierte, das konnte man nicht einfach so ignorieren oder gar übersehen.

Denn ein schwarzer, dichter Nebel stieg nun vom Boden auf und umhüllte den Gryffindor vollkommen, bis nichts mehr von ihm zu erkennen war. Selbst die Schüler, die in seiner Nähe saßen, sahen nichts mehr von ihm.

Kurz darauf war ein füchterliches Reißen zu hören, gefolgt von einem schmerzerfüllten Keuchen, dann herrschte Stille. Selbst das Gewitter beruhigte sich nun langsam; nur der Regen blieb.

Die Lehrer traten besorgt und ein wenig ängstlich näher an diesen Nebel heran, doch kaum waren sie bis auf einen Meter an ihn herangekommen, löste er sich auf.

Die Anwesenden sahen sich mit verwirrten Gesichtern um, fanden keine Antwort auf ihre Fragen.

Schließlich seufzte Dumbledore und schickte die Schüler in ihre Gemeinschaftsräume. Die Lehrer bat er mit in sein Büro zu kommen, denn ihnen wollte er alles noch einmal ganz genau erklären; zumindest das, was er wusste.

Und dann müssten sie auch noch besprechen, wie sie jetzt weitervorgehen wollten. Schließlich musste man das Geschehene geheimhalten, denn die Zaubererwelt würde nur in Panik ausbrechen, sollte sie erfahren, was hier heute passiert war. Nicht zu erwähnen, dass Voldemort sich die Hände reiben würde, würde er es wissen.

Als nun alle die Große Halle verlassen hatten, konnte man nur noch den Regen hören, der von außen gegen die Fenster klatschte.

Mitten in der Halle, dort wo sich die Kuppel befunden hatte, konnte man nun ganz schwach erkennen, dass es dort gebrannt haben musste. Die Hauselfen allerdings kümmerten sich schnell darum und am nächsten Morgen würde nichts mehr von dem Brandfleck zu erkennen sein.

Die Schüler in ihren Gemeinschaftsräumen redeten alle wild durcheinander, stellten die verrücktesten Theorien auf; und das nur, um ihre Fragen beantwortet zu haben.

Nur auf eine bestimmte Frage fand niemand eine Antwort, obwohl diese doch die wichtigste zu sein schien: Wo war Harry Potter?

Denn dieser hatte sich zusammen mit dem schwarzen Nebel in Luft aufgelöst...


sooooo,

das wars...

Ich weiß, es gibt jetzt bestimmt viele Fragen.

Schreibt mir doch einfach, was ihr jetzt so vermutet... kommisüchtig ist

bye, wölfin