Kapitel 1 Grimmauldplace Nummer 12

Harry Potter, jüngst von allen Vorwürfen der Minderjährigenzauberei freigesprochen, lag nach einem anstrengenden Tag voller Putzarbeit, wach in seinem Bett. Auf der anderen Seite des Zimmers schlief sein bester Freund Ron Weasly mit dem üblich lauten Schnarchen. Seit 2 Wochen verbrachten er und seine Freunde nun ihre Zeit damit das alte Haus wieder instand zu setzen. Die Tatsache das ihnen alle Informationen vorenthalten wurden nagte an ihm und half ihm nicht gerade sein Temprament unter Kontrolle zu erhalten. Einzig die Tatsache das er endlich Zeit mit seinem Paten verbringen konnte hob seine Laune. Er lehnte sich zurück und zog die Decke bis zum Kinn und bald schon spürte er wie er in den Schlaf hinüberdämmerte.

Nicht lange nachdem er eingeschlafen war, begann er zu träumen. Im Traum folgte er sich selbst noch einmal durch sein ganzes Leben. Eilig durchschritt er seine Kindheit die er bei den Dursleys verbracht hatte und mit aufwallendem Zorn und Verachtung betrachtete er sein elfjähriges Ich das zusammengekauert in dem Kleinen Schrank unter der Treppe kauerte. Dann wurden die Bilder schneller bis er kurz amüsiert auf die Szene mit der Boa Constrictor schaute nur um dann sofort weiter zu seiner ersten Begegnung mit Hagrid und danach dem ersten Jahr in Hogwarts zu springen. Eilig durchquerte er dann dieses Jahr und empfand tiefe Neugier als er nocheinmal Voldemort vor dem Spiegel Nerhegeb gegenüberstand. Bewunderung überkam ihn als er später in der Kammer des Schreckens den Basilisken besiegte und später das Tagebuch von Tom Riddle mit dem Basiliskenzahn zerstörte. Als er die Befreiung von Sirius sah spürte er kurz eine seltsame Amüsiertheit bevor der Bilderstrom ihn weiter mit sich fortriss. Die Quidditch Weltmeisterschaft und später das Trimagische Turnier verfolgte er mit Interesse und Voldemorts Rückkehr bis zum kleinsten Teil und schließlich den Dementorenangriff und die spätere Anhörung.

Abrupt erwachte er und fand sich sitzend in seinem Bett wieder. Schwer atmend wischte er sich den Schweiß von der Stirn und blickte dann auf seine Uhr. Es war fünf Uhr morgens. Ron der im anderen Bett lag schien nichts bemerkt zu haben und schlief selig weiter. Nachdem er einmal kurz durchgeatmet hatte, schwang Harry die Beine aus dem Bett. In seinem Koffer fand er eine seiner Schulroben die er sich dann einfach überwarf. Nach einem kurzen Besuch auf der Toilette entschloss er sich erst einmal in die Küche zu gehen und sich etwas zu essen zu suchen. Als er die durchs ganze Haus gehende Treppe erreichte sah er das im Stockwerk über ihm noch Licht brannte.

Neugierig ging er nach oben und stellte fest das das Licht das er gesehen hatte von einer zweiflügeligen Tür stammte die noch einen Spalt offen war. Als Harry nähertrat und durch den Spalt blickte stellte er fest das er die Bibliothek entdeckt hatte. Da er niemanden hören konnte öffnete er so leise es ging die Tür. Der Raum mochte fast so groß wie das gesamte Stockwerk sein und umfasste unzählige Deckenhohe Regale und mehrere kleine Tische die als Leseplätze dienten.

Die Regale selbst waren aus dunklem Holz und mit feinen Intarsien verziert. Die meissten von ihnen stellten sich windende Schlagen dar. Die Lesetische bestanden aus dem selben dunklen Holz und eher schlicht gehalten. Selbst der Fussboden bestand aus dunklem Holz was dem Raum nicht nur eine sehr düstere Ausstrahlung gab sondern auch sehr trist wirken lies. Nicht das Harry irgendwas anderes erwartet hätte. Nur kleinere Leuchter, ebenfalls in Schlangenform, spendeten Licht in den Gängen zwischen den Regalen. Anders bei den kleinen Tischen strahlten, in kunstvolle Halter gefasste, Kristallkugeln klares weißes Licht. Genau das Licht von einer solchen Kugel war es das Harry angelockt hatte. An einem der Lesetische, den Rücken der Tür zugewandt, saß oder eher lag Hermine mit dem Kopf zwischen den Seiten eines großen Buches in dem sie wohl gelesen hatte.

Unwillkürlich musste Harry bei dem Anblick lächeln, so typisch war es doch für das Mädchen mit dem er nun bald über drei Jahre befreundet war. Leise, um sie nicht zu wecken, ging er zu ihr und sah auf ihr Gesicht hinunter, ein Lächeln lag selbst im Schlaf auf ihren Lippen. Ein sanftes, warmes Gefühl breitete sich in Harrys Magen aus und fast ohne eigenes zutun streckte er die Hand aus und strich ihr eine Strähne Haar aus dem Gesicht. Fasziniert registrierte er wie warm und weich ihre Haut war und aus der Wärme in seinem Bauch wurde ein angenehmes Kribbeln. Mit einem Mal war es ihm wie wenn ein Stromstoss durch seinen Körper fahren würde und ein helles Blitzen löschte für einen kurzen Moment seine Sicht aus. Er sah für einen Moment ein weinendes kleines Mädchen mit buschigen, braunen Haaren und mehrere andere Mädchen um sie die sie auslachten. Dann gab es einen weiteren Blitz und Harry fand sich wieder in der Bibliothek. Erschrocken zog er seine Hand zurück und betrachtete sie verwundert. Noch immer spührte er ein sanftes Kribbeln in seinen Fingerspitzen.

"Harry?" kam es verschlafen von Hermine. Diese hatte die Augen geöffnet und rieb sie sich nun müde. "Ohje ich bin wohl eingeschlafen, wie spät ist es und was machst du überhaupt wach?"

Immer noch Perplex fiel ihm nichts zu antworten ein.

"Harry?" sie bewegte ihre Hand vor seinen Augen hin und her und blickte ihn besorgt an "Alles in Ordnung?"

Besagter schüttelte kurz den Kopf.

"Ähm... Ja alles ok ich war nur kurz ähm in Gedanken. Was machst du so spät noch in der Bibliothek?"

"Dasselbe könnte ich sie Fragen Mr. Potter..." Hermine blickte ihn kurz mit ihrem Mc Gonagall Blick an, grinste aber dann

"Ehrlich Harry, das kannst du dir doch denken, wie lange kennst du mich schon?"

"Och das müssten jetz schon ein paar Jahre sein, Miss Granger..." antworte Harry ihr mit ebenfalls leichterm Grinsen.

"Oh du!" sie versetzte ihm einen spielerischen Schlag auf den Arm "Ich frage besser nicht warum du noch wach bist. Ich werde jetzt in jedem Fall ins Bett gehen, sieh zu das du noch ein wenig schlaf findest".

Bevor Harry etwas sagen konnte hatte sie auch schon den Raum verlassen. Er zuckte kurz mit den Schultern, Mädchen würden für ihn wohl ewig ein Rätsel bleiben und für einen Moment glaubte er ein kichern in seinem Hinterkopf zu hören. Er schüttelte sich kurz und seufzte bevor er den Blick auf den Tisch richtete den Hermine gerade noch als Schlafplatz benutzt hatte. Interessiert nahm er sich das Buch in dem sie gerade gelesen hatte und blickte auf den Einband. "Artithmantische Erfolge des Neunzehnten Jahrhunderts" von K. A. L. Cipher. Harry schmunzelte und legte das Buch zurück. Da er sowieso nicht mehr schlafen können würde entschloss er sich, sich doch ein wenig die Biblitothek der Blacks anzusehen. Das dies normal nicht seine erste Idee gewesen wäre kam ihm in diesem Moment überhaupt nicht in den Sinn. Da es keine Schilder an den Regalen gab die irgendwie anzeigten was sich in den Reihen befand nahm er aufs Geratewohl einen der Gänge und betrat ihn, sofort umfing ihn ein Dämmerlicht und er vermeinte ein Flüstern zu hören das ihn doch sehr an die verbotene Abteilung der Bibliothek von Hogwarts erinnerte. Ihm wurde bewusst was Sirius über seine Familie gesagt hatte: Der Großteil der Blacks machte dem Familiennamen alle Ehre und verschrieben sich den schwärzeren Künsten während sie ihr Blut rein hielten.

Für einen Moment überlegte er Ernsthaft sich eine andere Beschäftigung zu suchen, aber dann gewann die neuerworbene Neugier doch die Oberhand. Im Vorbeigehen überflog er die Namen auf den Bücherrücken, viele konnte er erst gar nicht entziffern oder die Titel waren in offensichtlich altem Englisch oder Latein abgefasst. Aber einige Bücher schienen doch zumindest in modernem Englisch geschrieben zu sein. Er entdeckte in diesesm Regal hauptsächlich Bücher die sich mit dem Blut und der überlegenheit von magischem über nichtmagischem Blutes befasste. Als er tiefer vordrang wurden die Bücher älter und die bei denen er den Titel lesen konnten handelten zunehmend von der Magie die man mit Blut betreiben konnte. Spätestens als er "Der Nutzen von menschlichen Blut in der Evokation" las lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken und er entschloss sich in die nächste Regalreihe zu wechseln. Hier schienen die Bücher noch älter zu sein und das Flüstern wurde lauter. Die Einbände bestanden aus merkwürdigem Leder und ab und an waren sie mit einer rostroten Farbe beschrieben die Harry viel zu stark an getrocknetes Blut erinnerten als das er auch nur einen der Bände näher untersuchen wollen würde. Eilig schritt er zwischen den Büchern hindurch um wieder ans Licht zu kommen. Mit einem Mal hörte er einen dumpfen Knall hinter sich und fuhr erschrocken herum. Ein Buch war aus dem Regal gefallen und lag nun, aufgeschlagen, auf dem Boden.

Harry, der noch immer mit großen Augen auf das Buch starrte, überlegte fieberhaft wie das Buch gerade in dem Moment aus einem eng gestellten Regal hatte fallen können. Fast als wollte es auf sich aufmerksam machen, aber er verwarf den Gedanken sofort wieder, auch wenn er bei der ganzen Sache ein mulmiges Gefühl hatte. Vorsichtig näherte er sich dem Buch das unschuldig mitten auf dem Gang lag. Es war in vollständig schwarzes Leder gebunden und ein kleiner Titel stand in silbernen Lettern darauf. Vorsichtig und ohne es dabei zu schließen hob er das Buch auf und las den Titel: "Licht im Schatten" von Lucia del Fuego. Neugier packte ihn wieder und er betrachtete die Seite die aufgeschlagen worden war als das Buch aus dem Regal gefallen war.

Inkubi/Sukkubi

Bei diesen Dämonen handelt es sich um eine der seltsamsten Spezies, die die Hölle je hervorgebracht hat. Im Gegensatz zu den meissten anderen Arten, laben sich diese Dämonen nicht an den negativen Gefühlen und dem Schmerz von Opfern, sondern benötigen die Energie die nur beim leidenschaftlichen Beischlaf entsteht. Im Wesen sind sie genauso vielfältig wie es Spielarten der Leidenschaft gibt, das heißt vom zärtlichen Liebhaber bis zum grausamen Sadist ist jede Wesensart vertreten. Im Gegensatz zu ihren Artgenossen benötigen sie weder ein offenes Tor, noch eine Beschwörung um auf die Erde zu gelangen, da ihnen eine wesentlich einfachere Möglichkeit zur Verfügung steht. Sie können selbst von der Hölle aus die sehnsüchtigen Träume von einsamen oder unbefriedigten Menschen spühren und mit Leichtigkeit in sie Eindringen um dort als eine Art Phantomliebhaber die Lust ihrer Opfer zu befriedigen, während sie sich selbst an den freiwerdenden Energien laben. Ihre Fähigkeit zum Gestaltwandel befähigt sie dabei genau dem Wunsch ihres Partners gerecht zu werden. Magisch begabte sind aufgrund der wesentlich stärkeren Energie die sie bei Orgasmus ausstrahlen bevorzugte Opfer der Dämonen. Die betroffenen Menschen werden nach einer Nacht mit einem Inkubus oder Sukkubus sich lediglich ein wenig schlapp fühlen und solang kein weiterer Beischlaf in kürzerem Zeitraum stattfindet verschwinden die Symptome wieder. Selten wird einem Menschen dauerhafter oder gar tödlicher Schaden zugefügt. Die einzig Sinnvolle Abwehr dagegen ist die Kunst der Okklumentik, durch die der Geist des Magiers vor dem Zugriff des Dämons verschlossen werden kann. Bannkreise gegen Dämonen können Sukkubi/Inkubi nur davon abhalten sich körperlich zu nähern.

Ein Nachteil der Lustdämonen besteht allerdings darin das sie dafür bekannt sind allzuleicht der Leidenschaft zu erliegen und sich eventuell zu verlieben. An dieser Stelle soll nicht auf die daraus resultierenden Probleme für den Dämon oder den betreffenden Menschen eingegangen werden, da dies den Rahmen völlig sprengen würde. Es sei jedoch gesagt das sollte eine solche Beziehung zustande kommen und aus ihr ein Nachkomme entspringen (Anmerkung: Sukkubi und Inkubi sind von Haus aus Unfruchtbar, allein der Faktor der Liebe ändert diesen Umstand und selbst dann sind sie in der Lage selbst zu bestimmen ob sie empfangen bzw ihr Samen in der Lage ist neues Leben zu zeugen) so erbt dieser fast ausschließlich die Vorteile beider Rassen. Vom dämonischen Elternteil erben sie neben der Fähigkeit zum Gestaltwandel auch in die Träume von Menschen einzudringen und diese entweder zu beobachten oder zu manipulieren. Wie alle Halbdämonen sind sie stark begabt in der Magie und ihr gegenüber sehr widestandsfähig, wenn sie über einen Lehrer verfügen können einige auch die magischen Künste erlernen die ausschließlich den Dämonen vorbehalten ist. Eine letzte Besonderheit ist das einige wenige Halbinkubi bzw. -sukkubi in der Lage sind ihren Geist im Unterbewusstsein von Magiern zu verstecken und können alles sehen und sogar mit der betreffenden Person kommunizieren, aber da nur wenige Mischlinge mit dieser Fähigkeit existierten ist nur wenig über sie bekannt.

Dämonen?
Nachdem Harry den Eintrag gelesen hatte stellte er eilig das Buch wieder in das Regal, ein Buch über Dämonen war wohl kaum die richtige Lektüre für ihn. Eilig verließ er die Regalreihe und überlegte was er tun sollte. Nach einigem hin und her, wobei es sich bei dem hin um eine warme Tasse Kakao in der Küche und bei dem her um die nächste Regalreihe handelte, entschloss er sich weiter seiner neugefundenen literarischen Neugier nachzugehen. Wieder umfing ihn Dämmerlicht und das allgegenwärtige Flüstern. Langsam ging er wieder zwischen den beiden Regalen hindurch und las die Titel, dieses Mal schien es als sei er in der Abteilung für Zauberkunst gelandet. Ein Buch zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Der Titel lautete: "Bannkreise, eine Einführung für den moderen Fluchbrecher" und war von einem gewissen H.J Dietrich. Neugierig zog er heraus und schlug den Foliant auf und überflog die ersten Seiten. Die Einführung war kurz gehalten und war vielversprechend, soweit Harry das beurteilen konnte. Also nahm er das Buch und wollte sich gerade hinsetzen als sein Magen ein leises Knurren von sich gab, daher beschloss er sich in der Küche etwas zu essen zu suchen und dann unten weiterzulesen.

So fand ihn zwei Stunden später Molly Weasley die sich anschickte das Frühstück zu machen. Harry wurde kurzerhand nach oben geschickt um Ron zu wecken. Wenig später gesellte sich auch eine noch etwas verschlafene Hermine zu den beiden. Nach und nach wurde das Haus wach und alle fanden sich zum Frühstück ein und bald darauf begann ein weitere Tag voller Aufräumen und Entgiften. Harry schien es als würde er auf einmal Dinge klarer und bewusster wahrnehmen, trotz seiner Sehschwäche schien ihm alles im Raum extrem scharf und deutlich zu sein. Am Abend saßen sie alle erschöpft beim Abendessen.

"Lust auf eine Partie Schach, Harry?" fragte Ron mit halbvollem Mund und Harry registrierte am Rande wie Hermine mit den Augen rollte.

"Nein danke, Ron. Ich habe noch ein Buch das ich fertig lesen möchte." Harrys Antwort löste allgemeines Erstauenen aus. Ron blickte ihn fassungslos an während Hermine ihm ein überraschtes Lächeln schenkte.

Als Ron sich von seiner Überraschung erholt hatte schnaubte er.

"Wirst du jetz zu ner zweiten Hermine oder was?"

"Was soll das heißen Ronald Weasley?Und was ist schlecht daran auch einmal etwas für seine Bildung zu tun?" fauchte Hermine ihn an.

Harry hörte nur halb hin als sich das kleine Wortgefecht wie üblich zu einem ausgewachsenen Streit entwickelte. Genervt davon stand er schließlich einfach auf und ging ins Wohnzimmer und griff nach dem Buch über Bannkreise und begann zu lesen. Nur am Rande bemerkte er das Hermine etwas später aus der Küche stürmte und die Treppe hinaufging nur um ein paar Minuten später selbst mit einem Buch zurückzukommen. Ron der nur kurze Zeit später die Küche verließ setzte sich schmollend in einen Sessel etwas weiter weg.

Einige Stunden später, Ron hatte sich mittlerweile ins Bett verzogen, las Harry immer noch. Er war mittlerweile bei dem Kapitel angekommen das die komplexeren Bannflüche beschrieb. Als er den Teil laß der sich mit dem Fidelus beschäftigte stieß er aufeinmal einen Laut der Überraschung aus.

"Was ist Harry?" fragte Hermine neugierig und ließ ihr Buch sinken.

Harry reichte ihr das Buch und deutete auf die Stelle. "Hier ließ das mal."

Hermine überflog die Zeilen. "Harry wo hast du das Buch her?" fragte sie überrascht.

"Aus der Bibliothek oben natürlich, aber das ist auch egal. Warum haben sie uns nicht gesagt das das Ministerium keine Magie entdecken kann die unter einem Fidelius gewirkt wird?"

Hermine zuckte mit den Schultern.

"Ich denke man will uns keine Sonderrechte vor den anderen einräumen."

Harry schnaubte verächtlich.

"Und du gibst ihnen natürlich recht."

"Bedenkt man was alles passieren kann wenn wir auf eigene Faust üben." Hermine strich sich eine Strähne ihrer Haare aus dem Geischt.

"Und wenn schon, da draussen rennt Voldemort mit seinen Todessern herum und amüsiert sich warscheinlich köstlich darüber das das Ministerium mir beinahe den Zauberstab zerbrochen hat!"

Harrys Stimme überschlug sich ein wenig bei diesen Worten.

"Aber Dumbledore hatte von Anfang an alles unter Kontrolle und der Orden..." weiter kam Hermine nicht.

"Dumbledore hier und der Orden da. Ich habe keinen Bock länger wie ein kleines Kind behandelt zu werden weder. Ich habe das alles so satt. Ich will hier einfach nur weg!" Den letzten Satz hatte er geschrien, und kaum das ihn ausgesprochen hatte verschwand er in einem Blitz.

Nur wenige Meilen entfernt schlug ein Junge zwei grüne Katzenaugen auf und fluchte.

AN: Man verzeihe mir das späte update aber ich war leider ein wenig abgelenkt XD