2. Kapitel Clan affairs
Als sie sich wieder beruhigt hat setzt Persephone sich neben Tonks und unterhält sich mit ihr über die Auroren Ausbildung. Doch nach einiger Zeit merkt Persephone, dass Charlie sie die ganze Zeit anstarrt.
„Hab ich irgendwas im Gesicht oder warum starrst du mich so an?", fragte sie ihn genervt.
Charlie wird rot und schüttelt den Kopf.
„Nein. Aber dein Name kommt mir so bekannt vor und du irgendwie auch." Verlegen kratzt sich Charlie den Hinterkopf als Persephone plötzlich loslacht.
„Also Charlie es wäre eine Schande wenn du nicht mehr wüsstest wer ich bin schließlich hast du mich davor bewahrt sitzen zu bleiben. Du hast mir in deinem letzten Jahr Nachhilfe in Geschichte der Zauberei gegeben."
„Was Charlie, dass ist die kleine von der du erzählt hat?", mischte sich jetzt auch Bill ein.
„Was hat er den über mich erzählt?", fragt Persephone grinsend.
Gerade als Charlie antworten wollte mischten sich auch Fred und Georg ein.
„Er hat uns erzählt, dass du ein absolutes Quidditch As bist..."
„... aber ein hoffnungsloser Fall in Geschichte der Zauberei. Ach ja und das du angeblich von DEN Dulacres abstammst."
Die Zwillinge grinsten um die Wette als sie das sagten, doch als sie Persephones Gesicht sehen verging ihnen das Grinsen sehr schnell.
„Was ist den?", fragte Fred vorsichtig. Langsam schaute Persephone ihn an.
„Meine Familie ist so eine Sache. Ich hab seit vier Jahren keine Kontakt mehr zu ihnen."
„Warum das den?", fragte jetzt auch Harry.
Als Persephone sich umschaute merkte sie, dass ihr alle Aufmerksam zuhörten.
„Ich war immer schon das schwarze Schaf in der Familie, mich hat es aber nie gestört den so konnte ich machen was ich wollte. Angefangen hat es als mich der Sprechende Hut nach Gryffindor geschickt hat."
„Eine sehr gute Entscheidung.", wurde sie von Professor McGonagall unterbrochen.
Persephone wurde rot bevor sie weiter erzählte.
„Ich bekam allein aus dem Grund jede Menge Heuler in die Schule geschickt aber das war mir egal. Als meine Schwester dann auch noch eine Malfoy geheiratet hat..."
„Was du bist mit den Malfoys verwandt?", riefen Harry, Ron und Hermine im Chor.
„Ja leider. Meine Schwester hat Minelaos, Lucius Bruder geheiratet. Naja jedenfalls wurde es dann immer schlimmer auch die Malfoys fingen an mich mit meinen Geschwistern und ihrem ach so tollen Sohn vergleichen. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr. Ich bin abgehauen, hab mir eine Wohnung gesucht, die Schule fertig gemacht und die Ausbildung zum Auror. Schluss endlich bin ich dann ihr gelandet." Als Sie fertig mit ihrer Erzählung war wurde sie erst mal von allen perplex angeschaut, als ob sie es noch gar nicht glauben können.
Nur Sirius sah sie Neugierig an.
„Ach du meine Güte", rief Mrs. Weasley plötzlich, „Schon so spät. Jetzt aber rasch alles ins Bett. Sirius kannst du Persephone bitte ihr Zimmer?"
„Liebend gerne doch Molly", hämisch grinsend blickte er Persephone an, denn er hat ihr Gesicht von vorhin nicht vergessen.
Mit hocherhobenem Haupt folgte sie ihm. Am liebsten würde Persephone ihm das grinsen aus seinem makellosen Gesicht schlagen. Sirius grinste nur und schaute sich, während sie vor ihm herlief, ihren Po an. Den er äußerst ansprechend fand.
„Ich hoffe dir gefällt mein Po.", fragte sie ihn ohne sich umzudrehen.
„Wie du mir so ich dir.", antwortete Sirius nur.
Persephone erwiderte nichts den ihr fiel wieder ein, wie sie beim betreten des Hauses seine Hintern angestarrt hatte. Er sieht aber einfach zu gut aus dachte sie sich. In Gedanke merkt sie nicht wie Sirius stehen bleibt.
„Hast du es so eilig von mir weg zu kommen?", fragte er gespielt beleidigt.
„Sorry war in Gedanken". Eilig läuft sie zu ihm zurück und geht in das Zimmer in dem Sirius schon auf sie wartet.
Ohne das sie es merkt stand er plötzlich hinter. Sie spürte seinen Atem im Nacken und erschauderte.
„Was waren das für Gedanken? Etwas schmutziges?"
„Träum weiter Black". Zuckersüß lächelnd drehte sie sich um und schmiss Sirius aus dem Zimmer.
Das letzte was sie von ihm hört ein „jede Nacht". Als die Tür zu war ging Sirius kopfschüttelt in sein eigenes Zimmer neben an. Endlich allein schaut sie sich erst mal in ruhe um. Das Zimmer war schön aber schlicht. Mittelpunkt des Zimmers war das große Bett. Am Fenster stand ein Schreibtisch, an der gegenüberliegenden Wand war der Kleiderschrank und ein kleines Bücherregal. Zuerst räumt sie ihre ganzen Sachen aus, dann nahm sie ihr Waschzeug und ging in das kleine angrenzende Bad um sich Bett fertig zu machen. Zum schlafen trug sie nur einen schwarzen BH und eine schwarze Boxershorts. Als sie fertig war band sie sich noch die Haare hoch und legte sich ins Bett. Das kann was werden wenn übermorgen alle abreisen dachte Persephone noch bevor sie eingeschlafen war.
