Hallöle!

Erst mal möchte ich mich ganz arg bei meinen lieben Reviewern bedanken, die mich dermaßen glücklich gemacht haben, dass ich mich sofort an den PC gesetzt und mir die Finger wundgetippt hab. Das spornt einen richtig an, wenn man solche tollen Reviews bekommt! Danke an: Jassy1893, mailinlovely, MissHermineGranger, LunaNigra, BdW (danke dass du mich auf die Fehler aufmerksam gemacht hast! Ich habs gleich verbesser. Hoffe es ist jetzt richtig online.),dramine und Rosifer. Die Story ist noch gar nicht lange drine und ich hab schon 7 Reviews! Ich bin total aus dem Häuschen :D

Ich hoffe euch gefällt das 2. Kapitel. Und wer mir hilft, eine/n Beta-Leser/in zu finden, der bekommt von mir ne Gummibärchenpackung ;) Is das nicht ein Angebot?

Viel Spaß!

Disclaimer: Mir gehört nix, außer der Handlung.


2. Das Projekt kann beginnen

Ich wusste nicht was mich erwarten sollte – woher denn auch? Ich wusste nur eins: Wenn Dumbledore vor hatte ein Projekt zu starten, dann konnte es nur etwas mit der Beziehungen zwischen unseren vier Häusern bedeuten. Das letzte mal als er das versuchte, war voriges Jahr für den Weihnachtsball. Jeder sollte einen Partner aus einem anderen Haus suchen. Ich habe diesen Abend noch vor meinen Augen und wenn ich eins weiß, dann ist es, dass dieser Ball das reinste Desaster war! Ich hatte Glück mit der Wahl meines Partners (er war übrigens Erni), aber die anderen mussten am Ende nehmen, was übrig blieb. Und wenn ich mir vorstelle, dass die arme Ginny mit Goyle tanzen musste... wie gesagt, es war ein Desaster.

Ich sollte also nun zum Professor gehen und mit ihm sein neues Projekt besprechen. Als ich sein Büro betrat, wurde ich sogleich von seinem freundlichen Gemüt begrüßt.

„Oh, Miss Granger. Kommen Sie rein." Er bat mich auf dem Stuhl platz zu nehmen und lächelte mich wie gewöhnlich an. Das erstaunliche ist, dass er es damit immer wieder schafft, einem das Herz zu erwärmen. Was würden wir nur ohne diesen Mann tun?

„Zitronenbonbon?" Er reichte mir seine Schüssel mit den Bonbon, für die er bekannt ist. Normalerweise hätte ich nein gesagt, wie jedes mal. Aber irgendwie bracht mich eine höher Macht dazu, in die Schüssel zu greifen und mir eines seiner Bonbons zu nehmen. Aber anstatt mir es in den Mund zu stecken, lies ich es in meinen Umhang gleiten.

„Danke", lächelte ich freundlich.
„Ah, wie ich sehe halten Sie sich die besten Dinge für die schlimmsten Situationen auf."
Ich wusste zwar nicht was er damit meinte, aber er zwinkerte mir wissend zu und ich beließ es dabei, nicht allzu dumm aus der Wäsche zu klotzen.

„Nun, wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, habe ich, im Anbetracht der Situation, beschlossen ein neues Projekt zu starten."

Ich hoffte er bemerkte nicht, wie ungläubig ich ihn anschaute.

„Schreiben Sie gerne Miss Granger?" fragte er neugierig.

„Ja, sehr gerne sogar, Professor." antwortete ich ihm wahrheitsgetreu.

„Gut, dann kann ja nichts schief gehen." Ich mag es ihn glücklich zu sehen. Aber das hieße auch, dass er wieder eine seiner genialen Ideen hatte, die uns alle nur verrückt werden lässt.

„Folgendes: Jedes Mädchen ab dem 5 Schuljahr zieht aus einem großen Kessel, den ich diese Woche noch in der Großen Halle aufstellen werde, einen Zettel. Auf diesem Zettel steht ein Name eines Jungen aus ihrer Klassenstufe. Leiten Sie immer noch die Schülerzeitung?"
„Nein, die Leitung hat Miss Weasley übernommen. Ich wollte mich voll und ganz auf den Schulsprecherposten konzentrieren. Und Ginny wollte unbedingt diesen Aufgabe haben. Sie ist ganz verrückt danach."
Er lächelte. „Ja, unsere Ginerva ist ein sehr tüchtiges Mädchen. Genauso wie ihre Mutter." Er starrte vergnügt Löcher in die Luft ehe er weiter redete.

„Nun gut, wo war ich? Ach ja, die Zettel ziehen. Um die Freundschaft zwischen den Häuser zu festigen und um sich kennen zu lernen. Ich dachte mir, dass die Mädchen, oder in Ihrem Fall, Frauen einen Artikel über denjenigen schreiben, den sie ziehen." Er hielt kurz inne und schien zu überlegen.
„Natürlich müssen sich die Schüler dafür regelmäßig treffen, damit man auch weiß über was man denn schreibt. Ich bin auch am überlegen, ob ich die Jungs das nicht auch machen lassen soll." Er grübelte vor sich hin und schien sich die Sache vorzustellen.

„Nein, lassen wir das lieber."

„Professor, ich will nicht unhöflich klingen"

„Das tun Sie nie, Liebes"

„Aber denken Sie nicht, dass es für einige schwierig sein wird? Gerade Slytherin und Gryffindor."

„Das ist eine interessante Frage, Miss Granger. Und ich bin gespannt wie wir sie beantworten werden." Zwinkernd steckte er sich ein Bonbon in den Mund.

Nachdem wir noch ein paar Formalitäten geklärt hatten, war es jetzt meine Aufgabe das an die Schüler zu bringen. Ich war gespannt, wie sie reagieren würden. Ich wettete, dass sich viele wünschten über den Schnösel Malfoy zu schreiben. Das wäre für sie die Gelegenheit mit ihm zu schlafen und er könnte sich daraufhin ein weiteren Strich auf seinem schwarzen Brett machen.

Also gut. Ich schrieb also einen fein säuberlichen Brief, der an jedem schwarzen Brett in den Gemeinschaftsräumen und in der Großen Halle hängen sollte.

Liebe Schülerinnen,

liebe Schüler,

um die Freundschaft zwischen unseren Häusern zu festigen, hat Professor Dumbledore in der Großen Halle einen Kessel aufgestellt. Dieser Kessel beinhaltet jeden Namen eines Jungen von der 5. bis zur 7. Klasse.

Die Aufgabe der weiblichen Schülerschaft ist es nun, aus diesem Kessel einen Zettel zu ziehen und über denjenigen einen Artikel zu schreiben, den man gezogen hat. Hierfür ist es notwendig, sich mindestens 1 mal wöchentlich zu treffen um sich ein genaues und getreues Bild dieser Person zu machen.

Die besten Artikel werden in der Hogwarts Daily veröffentlich!

Abgabetermin ist der 04. Mai

Bei Fragen wendet euch an bitte die Schulzeitung, an die Vertrauensschüler oder an mich.

Hermine Granger

Schulsprecherin

Zufrieden mit dem Text lies ich ihn magisch kopieren und verteilte ihn an die Vertrauensschüler. Malfoy, der ja leider auch ein Vertrauensschüler war, lies sich nur schwer davon überzeugen, das bei sich im Gemeinschaftsraum auszuhängen. Aber als ich ihm damit drohte, dass er sich eine Stelle als Schülersprecher an den Nagel hängen könnte, wenn er es nicht tat, nahm er es mir aus der Hand und ging. So verwöhnt und arrogant er auch war, Schule war im sehr wichtig. Und es schien ihn ziemlich zu ärgern, dass er nicht den Schulsprecherposten bekam oder nicht mal den Posten als Schulsprechervertretung. Wenigstens wusste Dumbledore hier was er tat.

Es war allgemein schwer die Schüler von diesem Vorhaben zu überzeugen. Parvati und Lavender fanden die Idee „ziemlich uncool und doof" wie sie selbst sehr kindisch formulierten. Eine 5-Klässlerin eilte sogar zu Dumbledore höchstpersönlich um ihn zu berichten, dass sie das nie im Leben machen könnte, da sie jedes mal, wenn sie einen Jungen ansprechen müsste, hektische Flecken bekam und keinen vernünftigen Satz mehr rausbrachte. Ich weiß nicht, mit was er sie beruhigen konnte. Aber als ich sie das nächste mal sah, da stand sie vor dem schwarzen Brett und, soweit ich sehen konnte, ging sie lächelt weiter.

Luna, die sonst nur verträumt in der Gegend rumlief und einem etwas seltsam vorkam, benahm sich ausgesprochen – normal. Vielleicht war das ja doch keine so schlechte Idee von Dumbledore, dachte ich mir und ging an zwei Mädchen vorbei die kichernd und mit roten Wangen einen Zettel in der Hand hielten, der anscheinend das Projekt Dumbledores enthielt.

Die einzige, die in diesem Chaos einen Lichtblick sah, war unsere Ginny.

„Da hat sich Dumbledore doch mal was geniales einfallen lassen!" strahlte sie bis über beide Ohren.
„Jetzt zieh nicht so ein Gesicht, Hermine!" Sie kniff mich in die Seit und zählte mir schwärmerisch auf, wie viele tolle Jungs man doch kennen lernen konnte und was das für eine einmalige Gelegenheit sei, das volle Schreibpotenzial aller Schülerinnen auszuschöpfen.

„Das wird toll!" Sie blickte verträumt in die Luft. „Aber ich muss weiter, Hermine. Ich habe noch einiges vorzubereiten für dieses Projekt. Erst mal alle von Hogwarts Daily zusammen trommeln und dann noch Luna davon..." vor sich hinmurmelnd lief sie einfach davon und lies mich alleine vor der großen Halle stehen. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte man meinen, Ginny ist mit Dumbledore verwandt.

Was ich allerdings von der ganzen Sache hielt, das fragte mal wieder keiner.


So, das war das 2. Kapitel. Ich finde es ein bisschen chaotisch, aber das passt ja dann auch wieder zu der Stimmung in Hogwarts ;) Wie immer würde ich mich freuen, wenn ihr mir ein paar Reviews hinterlässt. Kritik kann echt sehr hilfreich sein. Kann sein, dass ein paar Rechtschreib- oder Grammatikfehler drin sind, aber ich habe noch keine Beta-Leser/in und bis dahin tu ich mein Bestes g

Seht mal wie der Lila-Button euch angrinst D