Musik: Maaya Sakamoto - Yakusoku wa Iranai (Tenku no Escalfowne OP)
Notiz: Und schon geht es brav weiter. Ich habe mich beeilt und mir Mühe gegeben! Ich bin wirklich erstaunt, wie gut die FF ankommt und total zufrieden^^
Danke an alle Kommentatoren! Ihr seid die Besten!
Viel Spaß mit den beiden Bad-Boys ;)
…...
Kapitel 2 – Die perfekte Verführung
Shanks unterbrach den Kuss und lachte laut. „Was ist so falsch daran?"
„Du Mistkerl! Hör auf mich zu manipulieren!" knurrte Marco und wandte sich kraftlos unter ihm.
„Aber, aber! Ich manipuliere dich doch gar nicht. Ich helfe dir nur, endlich das zu tun, was du heimlich wolltest, aber nicht konntest."
„Was redest du da?" fragte der Blonde panisch zurück.
Marcos Herz lief Amok und hämmerte nun wild in seiner Brust.
Ihm war so heiß, dass er glaubte zu verbrennen.
„Na das hier, zum Beispiel." flüsterte Shanks und drückte seinen eigenen Unterleib stärker gegen Marcos.
Dem Blonden entwich unbewusst ein Keuchen.
Oh, nein.
Er war hart geworden, ohne diese Veränderung an sich selber zu bemerken.
Und Shanks erging es auch nicht anders.
Schamlos zeigte ihm der Rote, was er selber fühlte und wollte.
Die harte Beule in Shanks Hose war Beweis genug dafür, was er vorhatte.
„Idiot! Das hat gar nichts zu bedeuten." verteidigte sich Whitebeards Kommandant und versuchte erfolglos seinen Blick abzuwenden.
„Ach nein?" lächelte Shanks süßlich und bewegte erneut seine Hüfte.
Marco stöhnte erregt und schloss seine Augen.
Verdammt!
Dieser Hund nutzte die Situation natürlich voll aus.
Plötzlich spürte er etwas Warmes und Feuchtes an seiner Wange entlang streichen und riss erschrocken seine Augen auf, nur um festzustellen, dass Shanks ihm über die Wange geleckt hatte.
„Was..." setzte er an, doch sein Mund wurde ihm durch einen weiteren Kuss verboten.
Dieser Kerl!
Der Kuss, den sie beide nun teilten benebelte ihm langsam die Sinne.
Und genau das machte Marco Angst.
Als er sich jedoch zu wehren versuchte, fehlte ihm nun auch der Wille es wirklich auszuführen.
Er hatte weder die Macht, noch die Kraft den Piraten von sich zu stoßen.
Ob es tatsächlich an Shanks Haki lag, wusste er nicht.
Allmählich glaubte er sogar Gefallen an dem Kuss mit dem Rothaarigen zu finden.
Ihr Kuss wurde intensiver und ein wilder Zungenkampf entfachte, als Marco es endgültig aufgab, den Roten an seinem Vorhaben zu hindern.
Shanks schmeckte nach Alkohol und Tabak und Marco wusste nicht warum, aber ihm gefiel der herbe Geschmack des Anderen.
Frauen schmeckten meist süßlich und man verlor sich in der Versuchung, dieses feine, unschuldige Etwas auszukosten.
Männer waren da anders und aus irgendeinem Grund trieb dieser Umstand Marco an, weiter zu machen und mehr von Shanks zu probieren.
Außerdem war da noch die Tatsache, dass sich der Rote noch immer an ihm rieb und ihn immer stärker erregte.
Er wollte es also darauf anlegen, ihn flachzulegen, was?
Wollte der Gute etwa auch noch die Führung übernehmen?
'Das hätte Shanks wohl gerne.' sinnierte der Blonde grinsend.
Marco war zwar kein Käpt'n, doch Shanks war auch nicht seiner und darum würde er es garantiert nicht zulassen, von diesem Kerl dominiert zu werden.
Er griff mit einer Hand in Shanks Haar, als er feststellte, dass er sich wieder bewegen konnte, packte diesen etwas zu hart an den roten Strähnen und entlockte dem Mann ein Aufkeuchen.
Seine andere Hand strich über Shanks Seite zu dessen Rücken und krallte sich fest in das weiße Hemd des Rothaarigen hinein.
Während dieser den Kuss weiterhin erwiderte, übernahm Marco ein kleines Bisschen die Führung und lenkte Shanks an den Haaren seinen Lippen entgegen, wie es ihm beliebte.
Nun.
Wenn der berüchtigte Shanks spielen wollte, würde Marco darauf eingehen und mitmachen, doch ganz und gar nicht nach dessen Regeln.
Denn Marco machte seine Eigenen.
Das Haki konnte ihn zwar in dem überraschenden Moment aus der Reserve locken, doch auch er selbst besaß diese unglaubliche Fähigkeit.
Das würde sein Gegenspieler schon früh genug merken.
Da Marco mittlerweile allerdings sein Verlangen nicht länger unterdrücken konnte, wollte er Shanks Idee, ein gemeinsames Abenteuer zu erleben, akzeptieren.
Es war sehr lange her, dass er das Vergnügen hatte, jemanden so nahe zu sein und im Unterbewusstsein sehnte er sich heimlich nach dem, was allem Anschein nach folgen würde.
Außerdem war Shanks nicht gerade ein abstoßender Mann, den er unbedingt von sich jagen würde.
Im Gegenteil.
Der rothaarige Pirat war ein sehr attraktiver und hübscher Kerl, mit einem verführerischen Gesicht und diesem unwiderstehlichen Lächeln, das einen verzauberte.
Die drei Narben an seinem linken Auge gaben ihm ein leicht bedrohliches Aussehen, dass man einerseits Respekt vor ihm gewann, aber in der Situation von Marco einfach nur nach dieser gefährlichen Versuchung lechzte.
Der Körper des rothaarigen Mannes war auch nicht gerade ein Normaler.
Er war relativ groß und gut gebaut.
Keine Frau der Welt würde einen solchen Mann einfach so vorbeiziehen lassen, ohne ihn wenigstens mit ihren Blicken auszuziehen.
Shanks war beinahe schon zu perfekt, als dass Marco es sich vorstellen könnte, dass dieser Mann ihn haben wollte.
Auf jeden Fall war Shanks kein schwaches und zerbrechliches Mädchen, dem er in einem heißen Liebesspiel weh tun würde.
Der Rote versprach ihm also stumm eine sehr extravagante Unterhaltung, die er nie im Leben vergessen würde...
Shanks Hände strichen über seinen Oberkörper, seine Seiten und ab und zu über seinen Hals.
Es erregte Marco und die Stellen, an denen ihn der Mann am Körper berührte, glühten.
Es war sehr vorteilhaft ein offenes Hemd zu tragen.
Das ersparte einem ja schon ziemlich viel Arbeit, um an die nackte Haut zu gelangen.
Marco hörte Shanks aufstöhnen und bemerkte, wie dessen Körper erzitterte.
Auch er wurde immer ungeduldiger.
Das Verlangen in ihm brannte, wie eine wilde Feuerbestie und es schrie nach Erlösung!
Shanks schien es nicht anders zu ergehen, auch wenn der Mann wohl keine ähnliche Feuerteufelskräfte besaß, könnte man denken, er würde von innen verglühen.
Ihr Kuss und ihre Berührungen wurden immer ungeduldiger und fordernder.
Marco hielt es nicht aus und zerrte an Shanks weißem Hemd, dessen Knöpfe sofort nachgaben und es ihm erlaubten, das Stück Stoff loser zu machen.
Augenblicklich strich Marcos zitternde Hand über den Rücken des Rothaarigen.
Strafe Muskeln und eine unglaublich angenehme Haut begrüßte ihn und er bekam nicht genug davon, sie zu streicheln.
Seine andere Hand ließ Shanks Haar jedoch nicht los und drückte dessen Gesicht noch näher an sein eigenes.
Dieser Mann war wie ein Fluch!
Je mehr man von ihm kostete, desto mehr wollte man ihn!
Mittlerweile verstand er es nicht einmal, warum er sich zu Beginn so gegen den Piraten gewehrt hatte.
Die Hände des rothaarigen Piratenkäpt'ns wanderten zu dem Tuch, das Marco um seine Taille trug und die geübten Finger öffneten schnell den Knoten. Sofort suchten sie weiter und strichen langsam und quälend über die mittlerweile sehr große Beule in Marcos Hose.
„Unghh! Lass das, du Mistkerl..." keuchte der Blonde und unterbrach den Kuss, um seinem Gegenüber in die Augen zu schauen.
Dieser kecke Blick machte ihn wahnsinnig.
Einerseits, weil er ihn nie lesen und zuordnen konnte und andererseits, weil er ihn momentan so dermaßen erregte!
Ohne zu antworten öffnete Shanks Marcos Hose und wollte diese gerade herunter ziehen, als der Blonde ihn plötzlich am Handgelenken packte und festhielt.
„Hm?" Der Ausdruck des Rothaarigen wurde fragend und auch das Grinsen verschwand.
„Bist du verrückt?" zischte der junge Kommandant erbost.
„Bin ich, weitere Fragen?" kam die Antwort zurück.
„Doch nicht hier am Strand!" Marcos Gesicht wurde immer heißer. Doch eine innerliche Panik brach in ihm aus. Sie konnten doch nicht hier...
„Was ist so schlimm daran?" unterbrach Shanks dessen Gedanken. „Es ist hier niemand, außer uns beiden Hübschen."
Marco knurrte. „Bist du blöd? Wir können dennoch gesehen werden."
„Meine Männer würde das nicht stören und was die Stadtbewohner angeht..." Er zuckte mit den Schultern. „Mir doch egal, was die denken."
Diese Worte beruhigten Marco keineswegs.
Ihm machte es sehr viel aus, wenn man sie beide hier sah.
Es ging nicht unbedingt darum, was einer der Stadtbewohner denken würde, wenn man sie hier erwischte.
Nein.
Eher ging es ihm darum, wenn einer aus Shanks Crew sie hier erwischte.
Marco besaß genug Stolz, um nicht wie ein notgeiler Kerl dargestellt werden zu wollen.
Er hatte keine Lust darauf, was für Gerüchte womöglich die Ohren von Whitebeard erreichen würden, wenn die Crew des Rothaarigen einen Vorteil darin sehen würden...
Shanks versuchte erneut sein Glück und zog an seiner Hose, doch Marcos Griff war schraubstockartig.
„Du idiotischer Pirat! Hör endlich damit auf!" meckerte er, doch Shanks grinste wieder.
„Nun hab dich nicht so! Du willst mich doch auch!" lachte er und probierte Marco zu küssen, der unnachgiebig versuchte dem Kuss auszuweichen.
„Nein!"
„Oh, doch, mein Lieber. Lass uns jetzt Spaß haben." raunte der rothaarige Pirat in Marcos Ohr und Marco erzitterte.
Shanks Zunge leckte über die Ohrmuschel des Blonden und Marco schloss automatisch die Augen.
Er war so kurz davor sich fallen zu lassen.
Doch er musste sich beherrschen.
Als ihn der rothaarige Pirat allerdings erneut in einen Kuss verwickelte und sich wieder an ihn drängte, entschloss sich Marco zu handeln.
Er setzte seine Teufelskraft frei und eine blaue Flamme stach aus seinem Körper und umspielte ihn.
Erschrocken ließ Shanks von ihm ab und dies nutzte der Phönix-Pirat aus, um den anderen von sich zu schieben.
Seine Flamme war kein gewöhnliches Feuer.
Es verbrannte einen nicht unbedingt, wenn es nicht dazu benutzt wurde und so hatte Shanks das Glück unversehrt zu bleiben, als er in dem Sand neben Marco landete.
„Unglaublich." flüsterte Shanks begeistert.
Marco richtete sich auf und griff nach seinem blauen Tuch, um es um seine Taille zu wickeln.
Seine Erregung pochte schmerzhaft in seiner Hose, doch er überspielte das mit seinem fragenden Gesichtsausdruck.
„Es schockiert mich zwar, dass du deine Teufelskraft gegen mich einsetzt, obwohl wir gerade dabei waren, miteinander zu schlafen, aber das ist echt faszinierend!" lachte Shanks und besah sich interessiert die bläulichen Flammen um Marco herum. „Willst du nicht meiner Crew beitreten?" fragte er laut und sprang ebenfalls auf die Beine.
Überrumpelt gaffte der Blonde den Rotschopf an. „W-wa..."
„Dein Ruf eilt dir voraus, Marco, Erster Kommandant der Whitebeardcrew und ich hatte es beinahe vergessen, dich das zu fragen. Aber: Schließe dich uns an!"
Shanks Augen glitzerten vor Aufregung.
Er sah so kindisch dabei aus, dass es Marco aus der Bahn warf.
'Und so einer, wie er, ist einer der Piratenkaiser?' dachte der Blonde verdattert.
Er schüttelte den Kopf.
„Idiot." gab er dann knurrend von sich.. „Lass den Blödsinn."
„Ach, komm! Ich biete dir vielleicht sogar um Einiges mehr an, als der alte Mann es je tun würde." lachte Shanks und sein Ausdruck wich einem erotischen Lächeln.
Marco erschauerte. „Hör auf damit."
Er würde doch nicht seinen geliebten Vater gegen Sex eintauschen!
Shanks seufzte.
„Schade." sagte er, grinste aber plötzlich wieder. „Aber einen Versuch war's wert!"
Marcos richtete seinen Blick zu Boden.
Die schöne Stimmung war beinahe komplett ruiniert.
Doch Shanks ließ es nicht dabei beruhen und näherte sich ihm. Er legte seine Arme um den zusammenzuckenden Blonden und rieb seine Nase neckend an dessen Wange.
„Machen wir jetzt bitte endlich weiter?" fragte er flüsternd und Marco spürte, wie diese eine besondere Aufregung in ihm entfachte.
„Ich habe doch gesagt, dass ich hier..."
„Dann lass uns das Ganze in deinem Zimmer fortsetzen, das du gemietet hast." schlug Shanks vor und seine Worte überraschten Marco.
Er sah den Rothaarigen eindringlich an, doch das Verlangen, das begonnene Spiel weiter zu spielen, war stärker.
„In Ordnung." sagte er und Shanks Augen blitzen triumphierend.
...
...
-Ende Kapitel 2-
Und hier ist es mal wieder Schluss.
Aber es geht selbstverständlich im schnellstmöglichen Tempo weiter!
Ich schreibe ja nebenbei auch noch an meiner anderen FF (Herz-Ass mit Ace/Ruffy).
Lasst mich bitte wissen, wie ihr die Entwicklung zwischen den Beiden so findet!
Ganz liebe Grüße an alle!
Ni
