Es war eine Woche später, als die Grangers zusammen mit Harry in ihrem Garten saßen und Kaffee und Kuchen zu sich nahmen. Während die Erwachsenen miteinander redeten, Spielte Teddy, der auch eingeladen war mit dem Nachbarsjungen Fußball.

Die beiden Jungen spielten sich den Ball immer wieder zu und liefen dabei durch den Garten.

„Habe ich fast vergessen Harry. Ich würde dich gerne zum Grillen in drei Wochen einladen." Sprach Tom Granger während er den beiden Jungen zusah.

Harry der ihm gegenüber saß, folgte seinem Blick und verfolgte seinen Patensohn.

„Danke für die Einladung Tom, aber ich muss leider ablehnen. Andromeda hat mich gebeten auf Teddy aufzupassen, da sie zusammen mit ein paar ihrer Freundinnen in die Oper gehen wollte." Antwortete Harry.

„Natürlich kann der kleine mitkommen. Es kommen genug andere Kinder aus der Nachbarschaft, also ist er nicht alleine." Warf Heather ein, die neben ihrem Mann saß.

„Wenn euch der kleine nichts ausmacht kommen wir natürlich. Soll ich denn dann auch was mitbringen oder macht ihr alles?" kam es von Harry.

„Brot! Mach dein Spezial Brot, das was du immer machst." Kam es sofort von Hermione.

„Kann ich gerne machen Hermione, doch deine Mom muss es auch möchten." Erwiderte Harry.

„Wenn meine Tochter sich dies wünscht, kann ich es ihr wohl kaum abschlagen." Meinte Heather.

„Allerdings, brachen wir genug für etwa vierzig bis fünfzig Personen. Bis du dir sicher, dass du das hinbekommst Harry? Ich will nicht, das du dich jetzt gezwungen fühlst das zu machen." Wollte Sie von Harry wissen.

„Heather, ich habe im Moment genug Zeit. Ich habe keine Vorlesungen und es stehen auch keine Prüfungen an. Von daher werde ich gerne mein, wie es Hermione, nennt spezielles Brot machen."

Hermione umarmte Harry, als sie dies hörte.

Die Erwachsenen saßen noch länger beisammen und sahen den beiden Jungen weiter zu.

Am nächsten Tag saßen Harry und Hermione in einem Café in der Nähe von Harry Haus und verbrachten den Nachmittag zusammen. Sie hatten beschlossen, nach dem sie ihren Kaffee zu sich genommen hatten nach Folkestone zu apperien und gemütlich an der der Küste spazieren zu gehen. So kam es, das zwei Figuren in den Bäumen bei der Küste auftauchten.

„Es ist schön hier." Sagte Hermione und hackte ihren Arm bei Harry ein.

„Ich weiß. Deshalb sind wir ja hier." Antwortete Harry ihr und führt sie in Richtung Strand.

„Habe ich dir eigentlich schon gedankt?" wollte Sie von Ihm wissen während sie ihren Kopf auf seine Schulter legte.

„Gedankt? Wofür?" fragte er sie verwundert.

„Für gestern und heute. Ich weiß, dass du Gestern andere Pläne mit Teddy gehabt hast." Sagte Hermione.

„Ich weiß nicht wo von due Redest? Teddy und ich hatten vor gestern zukommen, das war so mit deinen Eltern abgesprochen, schon vor Wochen." Erwiderte Harry.

„Das mag ja sein Harry, aber das heute nicht. Seien wir doch ehrlich. Du hast mir von Anfang an gesagt das ich es sein lassen soll, er wäre nichts für mich. Es könnte nur in einem Desaster enden. Das hat man dann ja auch am Samstag gesehen, das Date war schlimm." erklärte sie, während sie auf das Meer hinausblickte.

„Hermione." Sagte Harry, löste sich von ihr und setzte sich auf die Brüstung vor ihnen, so das er mit dem Rücken zum Wasser saß.

„Hermione." Wiederholte er, sah sie aber noch immer nicht direkt an.

„Was ich sagte oder gesagt habe ist doch unwichtig. DU dachtest es könnte klappen. Ich habe dir nur gesagt, dass ich ihn nicht mag und es vermutlich nicht zwischen euch nicht funktionieren kann." Fuhr er fort.

„Und bevor du mir dazwischen sprichst, las mich ausreden und dir aus meiner Sicht sagen, warum es nicht mit euch geklappt hätte. Versprich es mir."

Beim letzten Satz, sah er sie, seitdem sie hier angekommen waren, zum ersten Mal direkt an.

„Harry, ich…" fing sie zögerlich an, wurde aber fast sofort unterbrochen.

„Versprich es mir." Bate Harry sie mit fester Stimme, mit einem Befehles Unterton.

Als sie zu ihm aufblickte, sah sie direkt in seine grünen Augen.

`So grün, wie ein Avada Kedavra´ schoss es ihr durch den Kopf, bevor sie ihm Antwortete.

„ich verspreche es." Sagte sie mir fast flüsternder Stimme.

„Gut." Meinte er.

„Also zuerst und es mag sich aus meinem Mund falsch anhören: Er war ein Muggle, du hättest nie mit ihm über das Reden können was du am Tag gemacht hast. Und bevor du sagt was Anderes sagt. Das Geheimhaltungsabkommen ist das sehr deutlich. Du hättest es ihm erst Erzählen dürfen, wenn ihr Verlobt gewesen währt. Diese Änderung ist hinzugefügt worden, nachdem bekannt wurde, dass Tom ein Halbblut war.

Zweitens: Du hast kaum noch Verbindungen in die Nichtmagische Welt. Abgesehen von deinen Eltern, ein paar Freundinnen und mir gibt es dort niemanden. Es wäre für dich auf die Dauer schwierig geworden ein Leben in beiden Welten zu führen. Ich habe mitbekommen, wie sich sein Blick auf dich geändert hat, als du ihm erzählt hast, dass du kein A-Level hast und als Bürofachkraft arbeitest. Den Blick habe ich schon bei vielen gesehen, vor allem bei Männern die eine Frau dominieren wollen."

Harry fuhr sich mit der Hand durch sein Gesicht und sah zu Hermione hinab, sie sich mit ihren Unterarmen auf die Brüstung gelehnt hatte.

„Seien wir auch ehrlich in Hinsicht auf deine Arbeitszeiten und deine Haltung zur Arbeit. Du gehst morgens in dein Büro im der Abteilung für Zauberwesen und arbeitest dort bis in den frühen Abend, gehst dann nach Hause und Arbeitest dann weiter. Das ist auch einer der Gründe, warum Ron und du euch getrennt habt. Du nimmst dir nicht viel Zeit für andere, das hat sich zwar in den letzten beiden Jahren etwas geändert, aber besser ist es noch immer nicht. Weißt du wie schwer es manchmal ist dich zu Hause anzutreffen? Es kommt mir vor, als ob man, wenn man dich treffen möchte am besten schon vier Wochen vorher Bescheid sagt sollte. Einfach vorbei schauen ist nicht und wenn man doch Glück hat bist du am Arbeiten. Ich kann verstehen, dass dein Job viel Zeit in Anspruch nimmt. Hey ich bin Student und auch bei mir gibt es mal so Zeiten, aber trotzdem finde ich Zeit für meine Freunde und vor allem Teddy."

Keiner von beiden sagte für eigne Zeit etwas, als sie verarbeiteten was. Harry wusste das was er gerade gesagt hatte seine Hermione schwer getroffen haben musste, aber wusste er auch das es gesagt werden musste.

Langsam stieg Harry von der Brüstung herab und zog Hermione in eine Umarmung.

„Es tut mir leid." flüsterte er ihr ins Ohr.

Sich gegenseitig umarmend standen die beiden Freunde noch lange dar, bevor sie sich voneinander lösten.

„Komm las uns gehen. Ich kenne ein gutes Restaurant am Hafen." Sagte Harry und hackte Hermione bei sich ein.