A/N: Hier ein neues Kapitel, ich hoffe, euch gefällt es.

Disclaimer steht bei Kapitel 1.


Kapitel 2

Als Kate Beckett aufwachte, wusste sie nicht, wo sie war. Aber wie wusste, dass etwas nicht in Ordnung war. Sie versuchte sich aufzusetzen, fiel aber auf das Kopfkissen zurück, als sie einen schrecklichen Schmerz im Bauch spürte. Sie stöhnte auf.

„Nett, dass Sie wieder unter uns sind, Detektiv Beckett. Haben Sie Schmerzen?", fragte eine schwarzhaarige Frau.

„Ja, ich habe Schmerzen im Bauch. Wo bin ich und was ist passiert?", fragte sie.

„Ich werde einen Arzt holen, der wird Ihnen alles erklären.", sagte die Schwester und verließ das Zimmer.

Kate schloss die Augen und versuchte sich daran zu erinnern, was geschehen ist. Kurz nachdem die Schwester gegangen war, öffnete sich die Tür und ein Mann in Weiß betrat das Zimmer.

„Detective Beckett, sind Sie wach?"

„Ja, ich bin wach. Können Sie mir sagen, was passiert ist?"

"Erst einmal, mein Name ist Doktor McLeod. Sie sind im New Presbyterian Hospital. Sie wurden bei einem Überfall angeschossen."

„Oh ja, ich erinnere mich. Wurde Castle auch verletzt?", fragte sie.

„Nein, Sie waren die einzige Verwundete. Wie ich schon gesagt habe, wurden Sie angeschossen, aber glücklicherweise hat die Kugel alle wichtigen Organe und ihr Kind nicht getroffen. Es sollte durch die Wunde zu keinen Komplikationen kommen. Ihr Partner hat eine wunderbare Arbeit mit der ersten Hilfe getan. Wir würden jetzt nicht diese Unterhaltung führen, wenn er keinen Druck auf die Wunde ausgeübt hätte. Sie werden in den nächsten Tagen noch Schmerzen haben und ich würde Ihnen raten, sich nicht zu übernehmen. Nach Ihrer vollständigen Genesung werden sie noch für mindestens vier Wochen nur am Schreibtisch arbeiten."

Kate hörte dem Arzt zu, brauchte aber einige Minuten um die Neuigkeiten zu verdauen. Dann stolperte sie über etwas, dass er gesagt hatte. „Einen Augenblick. Haben Sie gerade etwas von einem Kind gesagt, dass nicht verletzt wurde? Das muss ein Fehler sein, da ich nicht schwanger bin."

„Die Blutergebnisse sagen etwas anderes und der Ultraschall zeigt, dass Sie ungefähr in der siebten Woche sind.", las Dr. McLeod aus der Krankenakte vor.

„Das muss ein Fehler sein. Ich bin auf keinen Fall schwanger. Können Sie die Tests noch einmal machen? Da muss Ihnen ein Fehler unterlaufen sein."

„Natürlich können wir die Tests noch einmal machen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir zu keinem anderen Ergebnis kommen werden. Ich habe den Ultraschall selbst durchgeführt und Sie sind ohne Zweifel schwanger. Tut mir Leid, dass Sie es auf diese Weise erfahren mussten. Ihre Freunde haben Sie besucht, als Sie noch geschlafen haben, aber sie mussten wieder zurück zur Arbeit. Nur Richard und Alexis Castle sind noch draußen und warten darauf, Sie zu sehen. Sind sie dafür bereit?"

„Nicht wirklich, aber ich sehe ihn lieber jetzt, als dass er die ganze Nacht hier wartet."

„Okay, ich werde Ihn reinschicken. Aber machen Sie es kurz, sie brauchen noch viel Ruhe."

„Danke Doktor. Und Sie werden die Tests noch einmal machen."

"Natürlich, und Sie werden sich ausruhen.", sagte Dr. McLeod, als er den Raum verließ. Kurz darauf kamen Rick und Alexis Castle in das Zimmer.

„Detective Beckett, wie geht es Ihnen? Die Ärzte wollten uns nicht sagen, wie es Ihnen geht.", sagte Alexis, als sie zu dem Bett ging und Kate vorsichtig umarmte.

„Danke Alexis und mir geht es gut. Die Kugel ging durch und hat nichts Wichtiges getroffen. Ich brauche nur etwas Ruhe. Aber ich muss mich wirklich bei deinem Vater dafür bedanken. Ich würde ohne ihn jetzt nicht mehr hier sein. Danke Castle."

"Immer doch, Beckett. Ich bin nur froh, dass es dir wieder gut geht. Das waren einige ziemlich furchteinflößende Momente, als du angeschossen wurdest. Ich hatte wirklich gedacht, ich würde dich verlieren.", sagte Castle, der immer noch an der Tür stand.

„Im Moment gehe ich nirgendwo hin. Aber hoffentlich kann ich bald hier raus.", sagte Kate, die nicht glücklich darüber war im Krankenhaus zu sein.

„Ich bin mir sicher, dass sie dich entlassen, sobald du dafür fit genug bist. Immerhin bist du erst angeschossen wurden uns hast eine Menge Blut verloren. Und jetzt lassen wir dich allein. Ich bin mich sicher, du bist müde. Ich komme später wieder und bringe Abendessen mit. Schlaf gut, Kate.", sagte Castle und verließ mit Alexis das Zimmer.

Ohne etwas zu tun, blieb Kate nichts anderes über als zu schlafen. Und mit den Resten der Narkose war sie bald eingeschlafen.

~ CB ~ CB ~

Es begann mit einem Gute-Nacht-Kuss unter Freunden. Aber schon bald wurde der Kuss fordernder und sie gingen hoch in seine Wohnung. Sobald die Haustür geschlossen war, wurde der Kuss heftiger. Kate fühlte seine starken Hände, die ihren Rücken hinunter glitten und an ihrer Vorderseite wieder nach oben. Er begann ihre Bluse aufzuknöpfen und Kate tat das gleiche mit seinem Hemd. Sie wollte einfach seine muskulöse Brust spüren, die sie schon lange bewunderte. Als das Hemd weg war, fuhr sie mit ihren Hände über seine Brust, immer weiter nach unten. Es dauerte nicht lange, bis alle Kleidungsstücke aus dem Weg waren, und die beiden übereinander her fielen. „Nein Kate, nicht so.", sagte er, als Kate ihre Beine um seine Hüfte schlang. „Okay, dann das Sofa. Bitte beeile dich, ich brauch dich.", sagte Kate.

~ CB ~ CB ~

Kate schreckte aus dem Schlaf auf, als es an der Tür klopfte. Kurz darauf kam Castle mit einigen Tüten herein.

„Es tut mir Leid, Kate. Ich wollte dich nicht wecken. Ich hoffe du hast Hunger. Ich habe ein bisschen von allem gebracht. Italienisch, Chinesisch, Mexikanisch. Auf was hast du Appetit?", fragte Castle, als er alles auf den Tisch stellte.

„Castle, dass hättest du wirklich nicht machen müssen. Du weißt, hier im Krankenhaus gibt es auch Essen."

„Ich weiß, aber ich denke du willst gesund werden. Also, was willst du haben?", fragte Castle wieder.

Die Tür öffnete sich und Dr. McLeod kam herein. „Miss Beckett, wie ich sehe haben Sie besuch. Wir haben die Testergebnisse zurückbekommen und sie sind wieder positiv. Wie ich gesagt habe."

„Danke Doktor. Ich habe die Vermutung, Ihnen glauben zu müssen. Wann kann ich hier raus?", fragte Beckett.

„Wenn ich Ihren Gesundheitszustand betrachte und den Umstand, dass Sie gerade erst angeschossen wurden, dann gehe ich von mindestens einer Woche Aufenthalt hier aus."

„Das ist ein Witz, nicht wahr? Ich kann keine Woche im Krankenhaus bleiben."

„Nun, Sie können das Krankenhaus jederzeit auf eigene Gefahr verlassen. Aber es wäre ratsam, wenn jemand bei Ihnen bleiben würde. Gibt es jemanden, der bei Ihnen bleiben kann?"

„Ich bin mir sicher, dass ich einige Tage bei Lanie bleiben kann.", sagte Kate.

„Das glaube ich kaum. Lanie muss morgen für einige Tage auf ein Seminar. Aber du kannst jederzeit im Loft bleiben. Alexis wird sich freuen."

"Doktor bitte. Sie wollen doch, dass ich gesund werde und glauben Sie, dass ich das bei ihm werde? Sie haben ihn doch gesehen.", sagte Kate.

"Nun, Miss Beckett. Auf der einen Seite sehe ich einen Mann, der wirklich um Sie besorgt ist und auf der anderen Seite sehe ich Sie, die in den nächsten Tagen viel Hilfe brauchen wird. Aber Sie können gerne hier im Krankenhaus bleiben. Der Service ist gut und dass Essen ist nicht ganz so schlecht. Es ist Ihre Entscheidung."

"Bitte Kate, du kannst nicht wirklich in Betracht ziehen freiwillig hier im Krankenhaus zu bleiben. Im Loft hast du dein eigenes Zimmer und du hast Alexis, die dir Gesellschaft leisten kann. Du weißt, dass sie dich mag und du ihr Vorbild ist. Und du bekommst Hausmannskost mindestens dreimal am Tag. Das hört sich doch so viel besser an, als hier im Krankenhaus zu bleiben.", flehte Castle sie an, da er sich wirklich gerne um sie kümmern würde.

„Okay, ich werde mitkommen, aber du lässt mich in Ruhe, wenn ich Zeit für mich brauche."

„Pfadfinderehrenwort.", schwor Castle und freute sich wie ein Kleinkind.


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