Die Aufgaben eines Schulsprechers
Nach dem Essen lehnte sich James zu Lily. „Hey Evans, gehen wir jetzt zu Dumbledore?"
Sie warf ihm einen eiskalten Blick zu und entgegnete: „Ich gehe zu Dumbledore wann ich will! Ich denke gar nicht daran, mich nach dir zu richten!"
Er zuckte mit den Achseln und stiefelte alleine los.
Wut kochte in Lily hoch. Jetzt musste sie wegen James auch gehen, sonst dachte Dumbledore noch sie würde herumtrödeln und deswegen erst nach ihm eintreffen.
Sie rannte los um ihn einzuholen. „Mensch Potter, du Idiot, warte gefälligst!"
Er drehte mit einem angeberischen Grinsen nach ihr um. „Ach, hast du dich jetzt doch um entschieden? Mein Gott, du weißt echt nicht was du willst!"
Lily ballte ihre Hände zu Fäusten und unterdrückte das Verlangen ihm eine Ohrfeige zu geben.
,Ich muss ruhig bleiben...er ist es gar nicht wert, dass ich mich wegen ihm aufrege!´ dachte sie sich und stolzierte immer noch verärgert an James' Seite in Dumbledores Büro.
Er saß vor seinem Schreibtisch und studierte gerade eine Karte als die beiden hereinkamen.
„Oh hallo ihr zwei, setzt euch doch bitte,"sagte er lächelnd und mit diesen Worten schwenkte er den Zauberstab und zwei schwarze Stühle mit gelben Kissen erschienen.
Sie ließen sich darauf nieder und James fragte: „Was gibt es denn Professor?"
Dumbledore fixierte ihn mit seinen blauen Augen. „Zuerst einmal möchte ich euch beiden ein großes Lob aussprechen! Es ist schon über ein Jahrhundert her, dass gleich beide Schulsprecher aus Gryffindor kamen! Wie ihr wahrscheinlich nicht wisst, werden die Schulsprecher, nicht nur von mir bestimmt, sondern von der ganzen Lehrerschaft gewählt. Bei euch war es fast einstimmig.
Als zweites möchte ich euch auf die Vorteile und Pflichten des Schülersprecherdaseins aufmerksam machen: Ihr habt einen eigenen Aufenthaltsraum, dieser ist jedoch nicht nur zur Erholung gedacht. Ihr müsst dort auch Konferenzen halten und die Aufgaben die ich euch übertragen werde, besprechen. Ihr müsst auch zweimal die Woche unserem Hausmeister dabei helfen, abends die Korridore zu überwachen
Außerdem erhaltet ihr ein Bad das noch etwas, ich möchte sagen, luxuriöser ist als das der Vertrauensschüler.
Nun, eure erste Aufgabe ist, Hagrid bei den Vorbereitungen für Halloween zu helfen. Überlegt euch etwas Originelles und erzählt mir eure Ideen.
Gut, ich denke das wäre alles. Ihr könnt jetzt gehen, übrigens, das neue Passwort für den Gemeinschaftsraum ist Hinterschinken."
„Und das für unseren eigenen Aufenthaltsraum und unser Badezimmer?" erkundigte sich James neugierig.
Dumbledore lächelte: „Das Passwort für das Bad ist Rosenquartz und das für den Aufenthaltsraum ist Pes bovis" James nickte zufrieden und verabschiedete sich von Dumbledore.
James warf sich mit einem Hechtsprung auf sein Bett und juchzte laut auf.
Sirius beobachtete ihn, schüttelte den Kopf und meinte: „Wann wirst du endlich erwachsen, James?"
Dann warf er sich ebenfalls auf sein Bett, kickte sein Kopfkissen mit solch einer Wucht davon, dass es auf dem Bett von Remus landete und begann wie wild auf der Matratze herumzuhopsen. Dabei ließ er sein dröhnendes Lachen erklingen.
Remus betrat den Raum und grinste...diese zwei Kindsköpfe! James hechtete juchzend auf sein Bett und Sirius hüpfte auf seiner Matratze wie ein wildgewordenes Kaninchen auf und ab.
Auf einmal stürmte Peter schluchzend herein.
„Was ist los?"fragte Sirius, der inzwischen aufgehört hatte, sich wie ein Kaninchen zu benehmen.
„M-M-McGona-Gonagall h-hat mir gera-a-ade Nachsitzen verpasst, w-w-weil..." er ließ eine lauten Schluchzer erklingen „...weil mir ein Glas Krö-hötenau- au-augen runtergefallen ist...und...und Fi-hi-hilch ist darauf aus- ausgerutscht..."er schluchzte erneut „und er hat...hat sich den A-Arm gebrochen!"Tränen kullerten über sein Mondgesicht und seine Augen waren gerötet.
„Ach komm Wormtail, deswegen musst du doch nicht gleich heulen!"meinte Sirius.
James erhob sich von seinem Bett und klopfte Peter beruhigend auf die Schulter „Ich finde dass unfair von McGonagall, gleich am ersten Tag Nachsitzen zu geben. Außerdem trägt Filch ja keine Schäden davon! Madame Archerston kann die Knochen doch sofort wieder heilen! Leider..."sagte James.
Peter sah wieder etwas fröhlicher aus.
„Wenn du willst, rede ich mit ihr, vielleicht kann ich ja als Schulsprecher etwas ausrichten!"bot sich James an.
Peter schniefte. „Das wär echt super Prongs..."
James nickte und eilte aus dem Schlafsaal hinaus.
Lily räumte ihren Koffer aus als Olivia, Zoey und Lauren hereinkamen. Sie waren ihre Zimmergenossinnen. Lily konnte eigentlich nur Zoey leiden, die anderen waren ihr zu eingebildet und oberflächlich.
„Hast du gesehen? Sirius hat mir vorhin voll nach geschaut als ich vom Tisch aufgestanden bin!"giggelte Olivia Lauren zu.
„Ich glaube er hat sich mehr für den blauen Tintenfleck auf deinem Hinterteil, als für dich interessiert"mischte sich Lily ein.
„Oh hi Lily...M-m-moment...Fleck?"Eigentlich wollte Olivia Lily wieder affektiert begrüßen, doch da wurde ihr klar, was sie ihr gerade offenbart hatte.
Sie lief zu dem Ganzkörperspiegel an der Wand und betrachtete entsetzt ihre Rückseite.
„Oh neeeeeiiiiiiiiiiiin!!! Du hast Recht! Ich werde ihm nie wieder unter die Augen treten können!"schluchzte sie los. Sie tat Lily fast leid. Aber nur fast.
„Ach komm...es ist doch nur Black...der ist doch eh so ein Trottel!"meinte Lily und wusste was ihre Worte auslösen würden.
„NUR BLACK! LILY! Er ist der schärfste Junge unserer Schule!"
„Abgesehen von James..."warf Lauren ein.
„Was ist denn hier für ein Lärm?"fragte Alex, die gerade aus dem Bad gekommen war.
„Sirius hat Olly gesehen, als sie einen blauen Fleck auf ihrem Hintern hatte!"erzählte Lily und verkniff sich ein Grinsen.
„Oh nein! Wie schrecklich!"Alex schaute gespielt entsetzt und schlug sich die Hände vor den Mund. Das sollte wohl zusätzliches Entsetzten darstellen, doch Lily war klar das es nur dazu diente Alex' Lachen zu verbergen.
Nach dem Essen lehnte sich James zu Lily. „Hey Evans, gehen wir jetzt zu Dumbledore?"
Sie warf ihm einen eiskalten Blick zu und entgegnete: „Ich gehe zu Dumbledore wann ich will! Ich denke gar nicht daran, mich nach dir zu richten!"
Er zuckte mit den Achseln und stiefelte alleine los.
Wut kochte in Lily hoch. Jetzt musste sie wegen James auch gehen, sonst dachte Dumbledore noch sie würde herumtrödeln und deswegen erst nach ihm eintreffen.
Sie rannte los um ihn einzuholen. „Mensch Potter, du Idiot, warte gefälligst!"
Er drehte mit einem angeberischen Grinsen nach ihr um. „Ach, hast du dich jetzt doch um entschieden? Mein Gott, du weißt echt nicht was du willst!"
Lily ballte ihre Hände zu Fäusten und unterdrückte das Verlangen ihm eine Ohrfeige zu geben.
,Ich muss ruhig bleiben...er ist es gar nicht wert, dass ich mich wegen ihm aufrege!´ dachte sie sich und stolzierte immer noch verärgert an James' Seite in Dumbledores Büro.
Er saß vor seinem Schreibtisch und studierte gerade eine Karte als die beiden hereinkamen.
„Oh hallo ihr zwei, setzt euch doch bitte,"sagte er lächelnd und mit diesen Worten schwenkte er den Zauberstab und zwei schwarze Stühle mit gelben Kissen erschienen.
Sie ließen sich darauf nieder und James fragte: „Was gibt es denn Professor?"
Dumbledore fixierte ihn mit seinen blauen Augen. „Zuerst einmal möchte ich euch beiden ein großes Lob aussprechen! Es ist schon über ein Jahrhundert her, dass gleich beide Schulsprecher aus Gryffindor kamen! Wie ihr wahrscheinlich nicht wisst, werden die Schulsprecher, nicht nur von mir bestimmt, sondern von der ganzen Lehrerschaft gewählt. Bei euch war es fast einstimmig.
Als zweites möchte ich euch auf die Vorteile und Pflichten des Schülersprecherdaseins aufmerksam machen: Ihr habt einen eigenen Aufenthaltsraum, dieser ist jedoch nicht nur zur Erholung gedacht. Ihr müsst dort auch Konferenzen halten und die Aufgaben die ich euch übertragen werde, besprechen. Ihr müsst auch zweimal die Woche unserem Hausmeister dabei helfen, abends die Korridore zu überwachen
Außerdem erhaltet ihr ein Bad das noch etwas, ich möchte sagen, luxuriöser ist als das der Vertrauensschüler.
Nun, eure erste Aufgabe ist, Hagrid bei den Vorbereitungen für Halloween zu helfen. Überlegt euch etwas Originelles und erzählt mir eure Ideen.
Gut, ich denke das wäre alles. Ihr könnt jetzt gehen, übrigens, das neue Passwort für den Gemeinschaftsraum ist Hinterschinken."
„Und das für unseren eigenen Aufenthaltsraum und unser Badezimmer?" erkundigte sich James neugierig.
Dumbledore lächelte: „Das Passwort für das Bad ist Rosenquartz und das für den Aufenthaltsraum ist Pes bovis" James nickte zufrieden und verabschiedete sich von Dumbledore.
James warf sich mit einem Hechtsprung auf sein Bett und juchzte laut auf.
Sirius beobachtete ihn, schüttelte den Kopf und meinte: „Wann wirst du endlich erwachsen, James?"
Dann warf er sich ebenfalls auf sein Bett, kickte sein Kopfkissen mit solch einer Wucht davon, dass es auf dem Bett von Remus landete und begann wie wild auf der Matratze herumzuhopsen. Dabei ließ er sein dröhnendes Lachen erklingen.
Remus betrat den Raum und grinste...diese zwei Kindsköpfe! James hechtete juchzend auf sein Bett und Sirius hüpfte auf seiner Matratze wie ein wildgewordenes Kaninchen auf und ab.
Auf einmal stürmte Peter schluchzend herein.
„Was ist los?"fragte Sirius, der inzwischen aufgehört hatte, sich wie ein Kaninchen zu benehmen.
„M-M-McGona-Gonagall h-hat mir gera-a-ade Nachsitzen verpasst, w-w-weil..." er ließ eine lauten Schluchzer erklingen „...weil mir ein Glas Krö-hötenau- au-augen runtergefallen ist...und...und Fi-hi-hilch ist darauf aus- ausgerutscht..."er schluchzte erneut „und er hat...hat sich den A-Arm gebrochen!"Tränen kullerten über sein Mondgesicht und seine Augen waren gerötet.
„Ach komm Wormtail, deswegen musst du doch nicht gleich heulen!"meinte Sirius.
James erhob sich von seinem Bett und klopfte Peter beruhigend auf die Schulter „Ich finde dass unfair von McGonagall, gleich am ersten Tag Nachsitzen zu geben. Außerdem trägt Filch ja keine Schäden davon! Madame Archerston kann die Knochen doch sofort wieder heilen! Leider..."sagte James.
Peter sah wieder etwas fröhlicher aus.
„Wenn du willst, rede ich mit ihr, vielleicht kann ich ja als Schulsprecher etwas ausrichten!"bot sich James an.
Peter schniefte. „Das wär echt super Prongs..."
James nickte und eilte aus dem Schlafsaal hinaus.
Lily räumte ihren Koffer aus als Olivia, Zoey und Lauren hereinkamen. Sie waren ihre Zimmergenossinnen. Lily konnte eigentlich nur Zoey leiden, die anderen waren ihr zu eingebildet und oberflächlich.
„Hast du gesehen? Sirius hat mir vorhin voll nach geschaut als ich vom Tisch aufgestanden bin!"giggelte Olivia Lauren zu.
„Ich glaube er hat sich mehr für den blauen Tintenfleck auf deinem Hinterteil, als für dich interessiert"mischte sich Lily ein.
„Oh hi Lily...M-m-moment...Fleck?"Eigentlich wollte Olivia Lily wieder affektiert begrüßen, doch da wurde ihr klar, was sie ihr gerade offenbart hatte.
Sie lief zu dem Ganzkörperspiegel an der Wand und betrachtete entsetzt ihre Rückseite.
„Oh neeeeeiiiiiiiiiiiin!!! Du hast Recht! Ich werde ihm nie wieder unter die Augen treten können!"schluchzte sie los. Sie tat Lily fast leid. Aber nur fast.
„Ach komm...es ist doch nur Black...der ist doch eh so ein Trottel!"meinte Lily und wusste was ihre Worte auslösen würden.
„NUR BLACK! LILY! Er ist der schärfste Junge unserer Schule!"
„Abgesehen von James..."warf Lauren ein.
„Was ist denn hier für ein Lärm?"fragte Alex, die gerade aus dem Bad gekommen war.
„Sirius hat Olly gesehen, als sie einen blauen Fleck auf ihrem Hintern hatte!"erzählte Lily und verkniff sich ein Grinsen.
„Oh nein! Wie schrecklich!"Alex schaute gespielt entsetzt und schlug sich die Hände vor den Mund. Das sollte wohl zusätzliches Entsetzten darstellen, doch Lily war klar das es nur dazu diente Alex' Lachen zu verbergen.
