Hey ho =D Erstma DANKE für's feetback =)... hätt nich gedacht, dass jemand auch ne deutsche fic. liest^^ bin echt positiv überrascht =) also vielen dank! ... hab schon ewig nichts mehr geschrieben, heißt ich muss erst wieder richtig reinkommen... naja... weiter geht's... (nich wundern, ab und an hört sich's etwas 'hochgestochen' an... is pure Absicht, wird sich noch ändern)


Flashback/Rückblende:

Ich war 16. Es war das erste mal, dass ich in einen Club gegangen bin. Katie, meine damalige beste Freundin, Pandora, eine verrückte Blondine und ihr freund, ihr fester freund Thomas hatten mich überredet doch einmal mitzukommen. Sie waren meine einzigen freunde, ich war die typische Einzelgängerin. Schon damals hatte ich meine Zukunft, meine Karriere mehr in den Vordergrund gestellt als irgendwelche Partys oder nutzlosen sozialen Kontakte, aber bei den dreien war das was anderes. Also willigte ich ein, wenigstens einmal an ihrem Nachtleben teil zu haben. Hätte ich erahnt, wie diese einzige Nacht zu meinem Verhängnis werden sollte, hätte ich wohl nie zugestimmt (hätte, hätte, hätte... zu spät). Die Eingangstür war rot, daran kann ich mich noch relativ gut erinnern, da ich hin und wieder durch gehen musste an dem besagten Abend und auch später öfter ein und aus marschiert bin. Katie nahm meine Hand und führte mich die Treppe hinunter, eine Metall-verkleidete Treppe, die Wände waren mit rotem Teppich ausgekleidet, am unteren Ende der Treppe standen die Türsteher und ein kleiner Tresen, an dem wir einen meiner Meinung nach, einen unverschämt hohen Eintritt zahlen mussten. Zu meinem Erstaunen ging alles glatt über die Bühne, ohne Ausweiskontrollen oder sonstigen, lästigen Fragen. Der Club war schon einigermaßen gut gefüllt, überall betrunkene Teenies und Volljährige, die ältesten von ihnen dürften Mitte 20, oder sogar schon 30 gewesen sein (ich war noch nie besonders Talentiert im Schätzen des Alters). Wir nahmen platz, die roten Ledersofas waren rutschig aber dennoch bequem. „vier..." Katie's Augen leuchteten als sie unsere Gesichter untersuchte, bevor sie sich dem Barkeeper, Kellner, wieder zu wandte „vier Tequila und vier Vodka-bull bitte" Der Kellner nickte und verschwand in der Menge. „So meine lieben, dann wollen wir die Party mal langsam steigen steigen lassen" Katie lächelte, sie hatte ein schönes lächeln, perfekte weiße Zähne und auch sonst kann man nicht sagen, dass Katie schlecht ausgesehen hat. (ich bin NICHT oberflächlich) sie hatte braune Augen, Reh-Augen, eine süße Stupsnase, Lippen die man... also Mann küssen wollte und ich meine mich zu erinnern, dass ihre Haare damals noch braun waren. Ich bin mir nicht sicher, sie wechselte ihre Haarfarbe fast genauso oft wie ihre Liebhaber oder ihre Unterwäsche. Von braun zu rot, von rot zu schwarz, von schwarz zu lila und wieder zurück. Wir erhielten unsere Getränke. „okay, cheers" Katie erhob ihren Shot.

„cheers" Panda nahm ihr Gläschen zwischen ihren Daumen und ihre drei längeren Greifwerkzeuge, dabei spreizte sie ihren kleinen Finger ab.

„prost" Thomas tat es ihr nach, sah etwas eigenartig aus. Wenn mich mein Wissen nicht täuscht, dann galt das abspreizen des kleinen Fingers früher als vornehm, doch in meinen Augen sah das ganze schon immer bescheuert aus.

Auch ich nahm meinen Shot. „ehe" ich hasste Alkohol.

Wir stießen an und knallten die Kurzen weg. Ich kann mich immer noch an das Gefühl erinnern, wie es war, als ich meinen Kopf zurück warf und die Flüssigkeit mit meiner Kehle in Kontakt kam. Es brannte und ich konnte spüren, wie der Tequila langsam meine Speiseröhre hinunter lief bis er schließlich ein warmes Gefühl im meinem Bauch hinterließ. Der Abend, oder eher die Nacht nahm ihren Lauf, wir tranken, redeten über dies und jenes, bis ich mich entschuldigte und die Toiletten aufsuchte. Um auf die Toilette zu kommen musste ich gezwungener Maßen die Tanzfläche betreten, da der normale Gang so voll war, dass nicht einmal der kleinste Mensch der Welt durch die Lücken gekommen wäre. Ich lief also an den Tanzenden Körpern um mich herum vorbei und dann... traf es mich wie ein Schlag oder besser, sie traf mich wie ein Schlag. Beim Tanzen hob sie ihre Arme hoch und wedelte wie bekloppt damit und die kleine Naomi bekam einen dieser arme direkt gegen die Schläfe. „OI!" ich schloss meine Augen vor Schmerz, presste meine Hand gegen die getroffene Stelle. Der scheppernde Lärm (oder auch Musik) wurden von meinem Kopf nur noch als ein brummen wahrgenommen. Als meine Augenlider aufschlugen, sah ich nichts außer Schlieren, verschwommene gestalten, was bedeutete, dass ich sie lieber geschlossen hielt. Nach kurzer Zeit spürte ich, wie mich jemand raus an die frische Luft führte. Eine Hand auf einer meiner Schulter, ein Arm stützend um meine Taille. Wir waren draußen. Nach einer Weile brachte die Person mich dazu, mich zu setzen und sprach „oh Gott.. alles okay? S tut mir leid... scheiße..." sie hatte eine kratzige, rauchige Stimme und langsam traute ich mir zu meine Augen wieder zu öffnen, ohne dass mir schlecht wurde.

Wie gesagt, ich hasste Alkohol „kein Problem, denke ich" und dann sah ich sie deutlich vor mir, ich konnte meinen Augen nicht trauen „Katie? Ich... hä?" pure Verwirrung war deutlich aus meiner Stimme herauszufiltern, dann sah ich genauer hin und bemerkte, dass sie nicht Katie war, sie sah Katie zwar ungeheuer ähnlich, aber... sie war... anders. Katie's Ausdruck war immer hart, fast schon gefühllos, selbst wenn sie grinste... aber ihre... ihre Augen spiegelten so viel wider. Ihre Gesichtszüge unterschieden sich nur geringfügig von Katie's. Es war... komisch.

„Katie? Du kennst sie?" sie schien unsicher zu sein.

Ich nickte „Jopp... auf den ersten Blick seht ihr identisch aus, aber wenn man genauer hinsieht, dann ist ihr Gesicht rundlicher, Eure Wangenknochen sind unterschiedlich." ich zögerte für einen Moment soll ich? Oder soll ich nicht? Ich fragte sie trotzdem „seid ihr Zwillinge?"

„Emily Fitch, Tochter von Rob und Jenna Fitch, Katie's Zwillings-Schwester" sie hob mir ihre Hand entgegen.

Ich war mehr als baff, zaghaft nahm ich ihre Hand, ein ungewöhnliches Gefühl durchströmte mich, meinen Körper, ich war weder in der Lage es zu zu ordnen noch weiter darüber nachzudenken „Naomi, beste Freundin deiner Schwester, die nie ein Wort über dich verloren hat"

„sieht ihr ähnlich, seitdem sie weiß, dass ich auf Frauen steh, hat sie mich komplett aus ihrem Leben ausgeschlossen, weg radiert." langsam lässt sie meine Hand los. Irgendwas an ihrer Körpersprache verriet mir, dass sie angst hatte, dass ich sie genauso abweisen würde wie Katie.

Ich schüttelte meinen Kopf, verwundert „ich wusste nich, dass Katie so gegen... naja..."

„Lesben und Schwule ist?" sie muss wohl gemerkt haben, dass ich abgeneigt war diese Wörter zu verwenden, denn sie fügte noch hinzu „Naomi, es ist kein Verbrechen es auszusprechen" ein freches grinsen kam über ihre Lippen und ich konnte mir nicht helfen, ich spürte wie sich auch meine Gesichtsmuskeln anspannten.

Ich atmete aus, deutlich hörbar „Ich... Sorry, ich hab nichts gegen... wirklich nicht!" ich konnte es immernoch nicht über meine Lippen bringen.

Sie nickte, ließ sich nichts anmerken. „ich hoff du hast nichts dagegen" ihr Zeige- und Mittelfinger führten eine Zigarette zwischen ihre Lippen „machts dir was aus?" Ich gab ihr keine Antwort, also zündete sie das teil an. Sie inhalierte, atmete wieder aus, eine klare Linie Zigarettenrauch verpuffte in der Luft. „auch eine?" Emily bot mir ihre Schachtel an

Wieso nich? Ich nahm mir ebenfalls einen Glimmstängel, klemmte die Zigarette zwischen meine Lippen, ich hatte kein Feuer. Wir schauten uns in die Augen als sie mir das mir fremde Objekt anzündete, es waren Katie's Augen. Katie's Augen, nur wesentlich sanfter, fast schon beruhigend und gleichzeitig verführerisch verführerisch?. Ich atmete die Gifte ein, zu viel, zu stark, zuerst keuchte ich und dann hustete ich peinlich.

„langsam" ihre heisere Stimme drang an mein Ohr, sie legte ihre Hand auf meinen rücken und klopfte leicht, so wie man's macht wenn sich jemand verschluckt hat. „du rauchst normal nich, hm?"

Ich sah sie an und nickte „nur ab und zu" ich nahm noch einen Zug, diesmal etwas vorsichtiger „is wohl schon ein weilchen her"

Entweder, sie beäugte mich oder sie schaute durch mich hindurch, ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass sie erneut meine Hand nahm, ihre Zigarette wegschnippste, mich auf diese komische Art und Weise anstarrte und sagte „irgendwie tut's mir gar nich mehr so leid dich erwischt zu haben"

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„ERWISCHT!" Cook's lautes Gegröle schleust mich zurück in die Gegenwart. Ich blinzle, ein, zweimal und beobachte das Geschehen. Cook hatte wohl ein Papierflugzeug gefaltet und Emily als vorgenommenes Ziel getroffen, das ist zumindest meine Vermutung, da das Gesicht des mir bekannten Rotschopfs einen fast zu ihren Haaren identischen Farbton angenommen hat (Sie wird nur so rot, wenn sie sich ungeheuerlich aufregt, ihr etwas peinlich ist oder im Fall, dass sie nervös ist)

Wie nicht anders erwartet, brüllt Emily den mir schon etwas sympathischeren Jungen an „hast du n Vollschaden? Sind wir hier im Kindergarten oder was?" ihre Stimme versagt beim letzten Wort. Wie sehr hab ich ihre Stimme vermisst, wie oft musste ich sie missen?

Cook lacht nur blöde. Wieder sieht sie mich an, doch diesmal senke ich meinen Blick und durchwühle meine Tasche. Nie wieder werd ich den Fehler machen, sie noch einmal anzusehn, nie wieder, nie wieder. Im Grunde genommen, weiß ich, dass ich mich selbst belüge... wie dem auch sei, ich muss... ich hab mir geschworen, mich von ihr abzuwenden. Emily Fitch... meine persönliche Lieblingsdroge... mein Verderben, mein Untergang... mein Leben, mein vergangenes Leben, niemals meine erhoffte Zukunft. Emily's leuchtend roten Haare sind wieder in meinem Blickfeld jetzt is Schicht im Schacht...ich will, ich muss hier raus. Ich steh auf, meine Beine sind mit Wackelpudding zu vergleichen „ich muss mal austreten Kieran" Ich brauch ne Kippe.

Kieran zieht ne Schnute „hmm" er scheint kurz zu überlegen und äußert sich dann „scheiß drauf, ja gehen Sie, in fünft Minuten entlasse ich sowieso alle, alle außer..." seine Augen fixieren Cook „außer Sie"

War klar, dass das 'Cookie Monster' sein Fett wegbekommt nach der kindischen Aktion. Wie im Autopilot-Modus verlass ich den Unterrichtsraum, direkt auf den Gang, wo ich mir meine Zigarette schonmal zwischen die Lippen klemme und weiter aufs Unigelände. Sobald mich die frische Luft empfängt, zünde ich meinen Sargnagel an. Einem Säugling gleich, saug ich an meiner Ziggi. Nikotin... Genau das hab ich jetzt gebraucht. Der Rauch füllt meine Lunge, langsam lass ich ihn wieder raus und für einen Moment sind alle Lasten von mir genommen. Ich schließe meine Augen und genieße die warmen Strahlen der Sonne, während ich genüsslich an meiner Zigarette zieh, bis...