Die Missgeschicke des Draco Malfoy, Frettchen
Geschrieben von Saber ShadowKitten
Übersetzt aus dem Englischen von Novaeanglia
Beta: Die Yuy
FSK: 16
Original: 18 Kapitel, abgeschlossen ( s/2690275/2/The-Misadventures-of-Draco-Malfoy-Ferr et)
Warnings: „M"preg, mehrfache Bestialität, und Gryffindors
Kategorien: Humor/Romanze
Spoilers: Harry Potter – Der Halbblutprinz
Inhaltsangabe: Um Draco zu beschützen, verwandelt Snape diesen in ein Frettchen. Er wäre beim Dunklen Lord sicherer gewesen.
Zweites Kapitel
Die angesengten Löcher im Dach waren mit neuem Holz geflickt. Frische Farbe bedeckte Teile der Wand in Hagrids Hütte. Brandspuren schwärzten die Steine des an das Flohnetzwerk angeschlossenen Kamins. Einige Teile der zusammen gewürfelten Möbel und Stapel halb geöffneter Kisten, die mit „An Hagrid" beschriftet waren, füllten die ansonsten spartanisch eingerichteten Räume. Fang schlief auf einem Haufen Lumpen neben der eingehängten Hundeklappe. Andere Biester in aller erdenklichen Form, Größe und Boshaftigkeit hockten in Käfigen in der Hütte des Wildhüters.
Dracos alleinstehender Käfig, mit seinem Wasser- und Futterschälchen und einem Geschirrtuch als Nest, balancierte auf einem dreibeinigen Hocker in der Nähe von Hagrids Bett. Doch selbst die regelmäßigen Mahlzeiten und der scheinbar sichere Platz wogen nicht das Grauen auf, einen Sitz in der ersten Reihe zu haben, wenn Hagrid wieder ein Klaps- und Kitzel-Treffen mit Madame Maxime aus Beauxbaton hatte.
„Oh, Olympe."
„'Ooo, 'Agrid."
Es war so widerlich, dass Draco sich nicht abwenden konnte, wenn es passierte. Er wusste einfach nicht, welcher der beiden haariger war: Hagrid oder Madame Maxime. Oder dass sich Halbblüter überhaupt in solche Positionen verdrehen konnten. Außerdem machte ihn die Größe von Hagrids Schwanz oder Madame Maximes Melonen überhaupt nicht an.
„Duk-duk-duk-duk", Draco rieb seine Leistengegend gegen sein Geschirrtuch um sich seine... ähm, Flöhe zu kratzen. „Duk-duk-duk."
Die Nächte wurden länger, draußen auf dem Gelände häufte sich der Schnee. Draco's pelziges Leben nahm eine bequeme Routine an. Er aß, schlief, verspottete Fang und die anderen Viecher. Wenn er aus dem Käfig gelassen wurde, erforschte er die Ecken und Winkel seines neuen Heimes. Hagrid verließ die Hütte immer wieder zur gleichen Zeit. Wenn er wieder kam, beschwerte er sich über den Krieg. Der Dunkle Lord hielt die magische Welt in einer grauenerregenden Hand. Die andere Seite führte eine Schlacht ohne ein glückliches Ende. Hagrid erwähnte gelegentlich Harry Potter's Name mit einem Ton leichter Verachtung, worüber Draco grinsen musste. Es schien, als würden der Trottel und seine Handlanger immer wieder losziehen, ohne jemandem zu sagen, wohin oder was sie taten. Anscheinend war es ein Zankapfel mit der Mehrheit der Dunkler-Lord-Gegner.
Während Hagrid weiter über seinen letzten Trip in die Stadt plauderte, hob Draco sein Hinterbeinchen und leckte sich die geschwollene Haut in seinem Schritt. Die Gegend fühlte sich heiß an. Er hoffte, dass er sich nicht eine Infektion von dem Abtrockentuch seit Madame Maximes letzten Besuch geholt hatte.
„Und dann geht er so ‚Ich wünscht' ich könnt' dir sag'n, Hagrid. Aber hier haste 'nen neuen Kanarienvogel'", nörgelte Hagrid, trampelte dabei im Raum herum und füllte Wasserschälchen auf. Der gelbe Kanarienvogel saß auf seinem Kopf, zwitscherte ohne Punkt un Komma und machte mit Vogeldreck Streifen in seine Haare. „Nicht das'n Kanarienvogel nicht'n prima G'schenk is', aba ich würd' lieba helf'n als beiseite geschob'n zu werd'n."
Hagrid erreichte Dracos Käfig und öffnete die Tür. Draco blickte auf, als Hagrid Wasser in sein Schälchen goss. Er war erschrocken, dass Hagrid ihn anschließend aufhob. „Iieeh!"
„Ruhig , Kleines", sagte Hagrid und drehte Draco zum Licht. Er massierte mit seinem Daumen die geschwollene Leistengegend. Draco hätte ihn gebissen, hätte es sich nicht so gut angefühlt. „Schaut, als müsst' ich 'n Kerl für dich find'n."
„Oou-duk-duk-duk-schnurr", erwiderte Draco und lehnte sich in Hagrids Berührung.
Hagrid lachte leise und ließ Draco auf seine Schulter plumpsen, sehr zu Draco's Enttäuschung. Der Kanarienvogel schaute um Hagrid's Kopf herum und zwitscherte Draco an. Dieser warf dem Vogel einen bösen Blick zu. Dann kletterte er an Hagrid herunter und flitzte los, um den Inhalt der Kiste zu erkunden, die Hagrid mit nach Hause gebracht hatte.
Uuh, glänzend.
Zwei Tage später nahm Hagrid die Kristallkugel, die Draco stibitzt hatte, wieder weg. Anstelle dessen gab er ihm einen Mitbewohner.
„Duk-duk-duk!", sagte das braun-beige Frettchen laut und schnupperte die Luft. „Duk-duk!"
Nur weil Dracon in ein Frettchen verwandelt worden war, hieß das noch lange nicht, dass er Frettchensprache konnte. „Duk", erwiderte er und nahm ebenfalls einige Lungezüge. Er nieste. Das andere Frettchen hatte vielleicht einen strengen Geruch, reich an Moschus.
Stinker kam näher, roch an Draco und lachte ihm aufgeregt ins Ohr. „Duk! Duk-duk-duk-duk!"
Draco zuckte wegen dem Geräusch zusammen. Er gab Stinker einen abwertenden Blick zu und kehrte ihm ablehnend die Rückseite zu. Als er plötzlich eine Nase sein Hinterteil anstupsen fühlte, schrie er vor lauter Schreck auf. „Iiiiiip!"
„Duk-duk-duk!", rief Stinker und drehte sich spastisch im Kreis. Schließlich näherte er sich Draco erneut. Seine Nase zuckte schnell, währen er sich noch eine Nase voll Luft gönnte.
Draco bekam es mit der Angst zu tun und verkroch sich in der hintersten Ecke des Käfigs. „Kik-kik-kik-kik."
„Duk -duk!", Stinker sprang.
„Iiii-uff!", sämtliche Luft wurde aus Dracos Lungen gepresst, als Stinker mit voller Wucht und vollem Gewicht auf ihm landete. Stinker jedoch lachte nur und drehte sich herum, um an Draco's Schritt zu riechen.
Ein Paar Frettchen-Eier ruhte auf Draco's Nase. Und bevor er sich stoppen konnte, schnupperte er an ihnen. Der Moschusduft war hier am stärksten und Draco fühlte, wie seine Leistengegend als Antwort kribbelte.
Oh, nein. Nein, nein, nein, nein, nein. Ein Frettchen machte ihn nicht an.
„Duk-duk-duk-duk-duk-duk-duk", gluckste Stinker schnuppernd.
„Kik-kik-kik!" Panisch scharrte Draco gegen Stinker und warf ihn ab. Er sprang auf seine Pfoten und sauste davon. Aber im Käfig gab es keinen Ausweg. Stinker jagte ihm freudig mit einem Tarzanschrei hinterher.
Schließlich packte Stinker Draco von hinten und sie überschlugen sich auf dem Käfigboden. Draco landete erneut mit seinem Gesicht in Stinker's Weichteilen. Wieder umhüllte ihn eine Wolke aus Moschusduft. Das Kribbeln verstärkte sich und sein Unterkörper wurde im Bereich der Schwellung ganz warm. „Duk-duk-duk!", diese Worte waren herausgerutscht, bevor er sie aufhalten konnte. Seine Augen weiteten vor Bestürzung.
„Duk-duk!", rief Stinker erfreut aus, warf sich herum und hielt mit seinen Zähnen Draco am Nackenfell fest.
Draco erstarrte vor Schreck, aber Stinker begann nur damit, ihn im Käfig herum zu schieben. Der Halt an seinem Nacken war zu stark, als dass er sich losreißen konnte. Draco schlich in Kreisen. Er fühlte die Vibrationen von Stinkers leisem Lachen in seinem Nacken und entspannte sich nach und nach. Der Moschusduft tränkte sein Fell und umgab ihn. Seine geschwollener Intimbereich begann zu jucken und mit der Hitze zu pulsieren.
Als er ein Stupsen an einem Ort fühlte, den er eigentlich nicht haben sollte, überwog das Behagen, dass das Jucken gekratzt wurde die Ablehnung und er wehrte sich nicht. Und im Ernst, wovon sollte man abgestoßen sein? Es war ja nicht so, als würde ihn wieder ein Kraken belästigen. Stinker war ein Frettchen; Draco hatte den Körper einer Frettchen; und Merlin, tat das gut.
Stinker ritt ihn langsam, die Zähne noch immer in Draco's Nacken geklemmt. Sie kreisten weiterhin im Käfig umher. Draco verlor sich in einem Schleier aus Seligkeit.
Aber alle guten Dinge kommen irgendwann immer zu einem Ende in Stößen und Spritzern. In Draco's Kehle stieg ein Stöhnen aus Unmut auf, als Stinker ihn freiließ. Er taumelte auf seine Füße und wandte sich Stinker zu. „Duk", flehte er ihn zärtlich in der Hoffnung auf mehr an.
Stinker jedoch ignorierte ihn und fuhr fort, den pinken Überstand seines Penis zu lecken.
Sich über die Abweisung ärgend schlich Draco unter sein Abtrockentuch in der Ecke und stellte sich darauf ein, lange und ausgiebig zu schmollen.
Als Draco endlich wieder unter dem Geschirrtuch hervorkam, war Stinker fort. Doch Hagrid brachte ihn später am Abend wieder. Stinker dukte und roch an Draco's Schritt. Er wollte noch einmal. Draco gab diesmal bereitwillig auf und wurde dafür viel länger beglückt. Der Sex war besser, als dass, was er bis dahin gehabt hatte, egal ob Kraken oder Mensch (auch wenn er dafür ertragen musste, ausgelacht zu werden).
Sobald Stinker fertig war, nahm Hagrid ihn wieder weg. Draco blieb zufrieden zurück. Er kuschelte sich in sein Nest und fiel in einen tiefen Schlaf.
Tbc.
