2. Kapitel

Ist die Katze aus dem Haus, freut sich der Slytherin

Ron saß nun schon eine Viertelstunde in der Großen Halle und blickte umher, dann kratzte er sich am Kopf und blickte auf die Uhr. Nur noch eine halbe Stunde bis zum Unterrichtsbeginn, und trotzdem war kein Mensch - von ihm einmal abgesehen - anwesend.

Dass Hermine mit Snape noch im Kerker war, um bis zur letzten Sekunde ihr Wissen im Fach Kamasutra zu festigen, stimmte ihn schon äußerst missmutig, doch dass Harry inzwischen mit Draco das Ehebett teilte, ließ Ron wirklich an der Gerechtigkeit dieser Welt zweifeln. Er war doch, verdammt nochmal auch kein schlechter Typ! Es musste dieses Bad-Guy-Syndrom sein, das Harry bei Draco magisch angezogen hatte...oder sein Geld. Und bei Hermine und Snape? Hier konnte es definitiv nur das Bad-Man-Syndrom sein, da Snape vermutlich keine Konten in der Schweiz sein eigen nannte. Es sei denn, Hermine wusste in dieser Hinsicht mehr als Ron, was er für eher unwahrscheinlich hielt, da sie tatsächlich scheinbar weniger auf Geld aus war, als vielmehr darauf, sich das Hirn aus dem Leib vögeln zu lassen.

Wie dem auch sei, es kam aufs Selbe raus - er saß hier, ganz allein, während seine Freunde sich mit Widerlingen durch die Betten wälzten.

Ron riss sich eines seiner roten Haare aus und machte drei Knoten hinein (was glücklicherweise kein Problem war, da Rupert Grint sie sich so lang hatte wachsen lassen, dass er beinahe als Ginny durchging).

Der erste Knoten diente zur Erinnerung, Hermine zu fragen, ob sie wenigstens ein Verhütungsmittel benutzte. Der zweite Knoten sollte dafür sorgen, dass er daran dachte, Harry nachträglich eine Glückwunschkarte zur Hochzeit zu schreiben, weil es der Anstand einfach verlangte. Der dritte Knoten war jedoch der wichtigste...er sollte ihm ins Gedächtnis rufen, dass es Zeit für ihn wurde, sich eine Bad-Girl-Partnerin zu suchen, da es ihm als der einzige Weg erschien, mit seinen verrückten Freunden noch mitzuhalten.

Er ließ das Haar zu Boden fallen, wo es von einer streunenden Ratte eingesammelt wurde.

"Krätze!", rief er, doch dann fiel ihm ein, dass selbst seine Ratte ein Bad-Rat-Typ gewesen war, und sie schon lange in ihrer ursprünglichen Gestalt als Peter Pettigrew existierte - wenn er nicht inzwischen gestorben war (wofür es jedoch in dieser Geschichte bislang keinen Anhaltspunkt gab).

Ron blickte zum Lehrertisch. Kein Mensch da - und Snape auch nicht.

Auch die Schülertische waren immer noch leer.

Sollte das etwa einer dieser Träume sein, in denen er immer viel zu spät dran war? Hockten in Wahrheit alle schon in ihren Klassen und füllten ihre Köpfe mit Wissen, während er noch darauf wartete, dass der Tisch sich mit Speisen füllte?

Er klopfte nervös auf die Tischplatte, und fragte sich erneut, ob er vielleicht nur träumte. Möglichst unauffällig senkte er den Kopf und sah in seinen Schritt. GUT, er war angezogen, also war das keiner seiner Träume.

Plötzlich öffnete sich die Tür und Pansy Parkinson trat ein.

Sie blickte kurz zu Ron und ging dann auf den Slytherintisch zu. Dort angekommen, sprang sie hinauf und begann mit kreisenden Hüften zu tanzen.

Ron fiel der Unterkiefer runter.

Pansy streckte ihm den Hintern entgegen und vollführte rhythmische Stoßbewegungen in seine Richtung, während sie ein Lied mitsummte, dessen Bass aus den Kopfhörern ihres MP3-Players wummerte.

Ron schluckte.

Pansy begann damit, ihre Hände Richtung Schritt zu führen und ließ sie dann über ihre Schenkel bis zum Po und wieder zurück gleiten.

Ron keuchte.

Pansy legte ihren Kopf in den Nacken und gab ein Stöhnen von sich, während sie ihre Brüste umfasste und ihre Hüften weiter im Takt kreisen ließ.

Ron hielt den Atem an.

Pansy ließ sich langsam auf die Knie sinken, um sich dann auf der Tischplatte auf alle Viere zu hocken und die Beine zu spreizen, um dabei ein paar mal orgastische Geräusche von sich zu geben.

Ron saute sich ein.

Pansy sprang vom Tisch, und riss sich die Stöpsel aus den Ohren.

"Hey, Weasley, hast du keine Augen im Kopf?"

"D..do..ch", gab Ron von sich und sah sie mit großen Augen an, dann fügte er hinzu: "Ich hab alles gesehen!"

"Und warum sitzt du dann noch hier?", fragte sie und sah ihn lauernd an.

Ron war irritiert - wollte sie wirklich, dass er nicht sitzen blieb? Wollte sie etwa, dass er sich ihr näherte - sie sich krallte - sie knallte? Seine Hormone gerieten erneut in Aufruhr.

Pansys Stimme klang kalt, als sie sagte: "Weasley, wenn du das Schild gesehen hast, warum wartest du denn dann hier aufs Essen, du Idiot?"

Ron wusste nicht recht, ob er genauer nach dem Schild fragen, oder sich erst über die Beschimpfung aufregen sollte, als Pansy auf die Eingangstür wies. Dort prangte ein rotes Schild und erst jetzt wurde Ron klar, dass es Absperrband gewesen war, unter dem er vorhin limboartig hinweggeglitten war, um in die Große Halle zu gelangen. Er erhob sich und ging zum Eingang, um das Schild zu lesen.

Die Schüler werden ihre Mahlzeiten ab sofort in den Gemeinschafträumen einnehmen.

Die Lehrer essen in ihren privaten Räumen.

Jegliche Feierlichkeiten sind zu unterlassen.

Stellvertretender Schulleiter,

Professor Severus Snape

"Ach so, ja", murmelte Ron verstehend, "Professor Dumbledore ist ja auf Hochzeitsreise und hat uns in die Hände der Kellerassel gegeben."

"Asseln haben keine Hände, nur Beine", stellte Pansy klar. Ron, der durch ihre Nähe wieder an ihre Showeinlage von eben erinnert worden war, erwiderte schmachtend: "Du hast übrigens auch tolle Beine - und du tanzt toll", fügte er dann unsicher an.

Pansy machte ein wegwerfende Handbewegung: "Was verstehst du schon davon? Du Freizeitpopper! Hier geht es um Kunst! Die Kunst des Tabledance. Ich komme schon seit Wochen jede Nacht her, um auf den Tischen zu üben - dank Snape kann ich jetzt auch tagsüber meine Stunden in Ruhe absolvieren. Zumindest wenn nicht gerade ein Gryffindordummkopf hier rumhängt. Aber wo du schon mal da bist...wie findest du meinen Hintern? Zu dick? Oder vielleicht sogar zu dünn? Ich kann den so schlecht sehen."

"Nein, echt...voll okay!" erwiderte Ron hektisch.

Pansy drehte den Kopf wie eine Eule, um den Gesprächsgegenstand versuchsweise ins Auge zu nehmen.

"Na schön, Weasley, dann will ich dir mal glauben, aber...", sie griff ihn am Kragen und begann ihn zu schütteln, so dass Rons Zähne klapperten, "...wenn ich rauskriege, dass du gelogen hast, dann kannst du was erleben! Morgen früh ist meine nächste Übungsstunde, du wirst hier sein und mir zusehen, damit du mir meine Fragen beantworten kannst. Du wirst mir jetzt täglich beim Training helfen - ist das klar, Rotschopf?"

Ron nickte hektisch: "Ja, ist okay, ich werd hier sein."

Pansy ließ sein Hemd los und tätschelte ihm die gerötete Wange: "So ist brav, Weasley", damit ließ sie ihn stehen und ging zur Tür. Als sie unter dem Absperrband hindurchgetaucht war, drehte sie sich noch einmal kurz um und rief: "Deine Hose ist vorne nass, Gryffindor. Bring morgen eine zum Wechseln mit!", damit verließ sie die Große Halle und ließ einen zutiefst beschämten und doch unendlich glücklichen Ron zurück. Endlich hatte er sie gefunden - seine Bad-Lady!

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"Du bist dran, mit Augenzurückstellen", murmelte Snape.

Hermine gähnte herzhaft, ehe sie leise erwiderte: "Bin zu mü...deeee."

Snape gab einen Seufzer von sich, ehe er die Decke zurückschlug und sich das Glas krallte.

Er schüttelte den Behälter ärgerlich, während er nackt in die Küche schlurfte, um die Augen an ihren Platz im Kühlschrank zurückzustellen.

"Und? Spaß gehabt?", fragte er lakonisch, als er die Tür des Monstergerätes öffnete. Die Augen vollführten eine Auf-/Abwärtsbewegung.

"Schön, ihr voyeuristischen Kugeln absenter Schädel...ab mit euch in die Dunkelheit!"

Damit stellte er das Glas in sein übliches Fach und knallte die Kühlschranktür zu.

Einen Moment stand er unschlüssig auf den kalten Fliesen seines Küchenbodens. Verdammt, durch diese Aktion war er jetzt kein bisschen müde mehr. Leise schlich er ins Schlafzimmer zurück, in dem Hermine bereits in Träume versunken war, die sie leise lächeln ließen.

Er betrachtete sie einen Moment, und strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn, dann griff er zu seinem Zauberstab, der neben dem Bett lag und ging zurück in die Küche.

Kurzentschlossen öffnete er seinen Küchenschrank und griff zu Schüssel, Waage und einem Zettel, den er dort zwischen Mehl- und Zuckerpackung geklemmt hatte. Diese, und noch weitere Zutaten nahm er ebenfalls aus dem Schrank und stellte alles vor sich auf die Anrichte. Eier und Margarine ließ er aus der Hogwarts-Küche mit einem Accio durch die Gänge zu sich schweben. Von einem Dutzend Eier kamen sechs an - kein schlechter Schnitt!

Als später der Duft seiner Todesserkaffeekränzchentorte durch die Räume zog, fühlte er sich angenehm müde genug, um sich wieder ins Bett zu legen. Er lächelte nun ebenfalls zufrieden, als er in den Schlaf hinüberdämmerte. Das war die beste Torte, die er je in nacktem Zustand gebacken hatte - eigentlich war es die einzige, die er je gebacken hatte...aber das war jetzt unwichtig, weil er bereits davon träumte, wie Hermine sich freuen würde, wenn sie sie am nächsten Tag entdecken würde.

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"Widerliche Sauerei!", brummte Sirius, während er Eierpampe von den Stufen der Treppe kratzte. Das Zeug war inzwischen steinhart und er würde denjenigen umbringen, der sie auf die Stufen hatte fallen lassen. "Eieiei...das sieht aber nicht gut aus!", ließ sich Peeves vernehmen und flog daraufhin einmal mit skeptischer Miene um Sirius herum.

"Das seh ich selbst, du dämlicher Geist", erwiderte Sirius genervt. Dann fragte er, einer Eingebung folgend: "Hast du vielleicht rein zufällig gesehen, wer das war?", dabei wies er anklagend auf die versifften Treppenstufen.

"Könnte schon sein, dass Peeves etwas weiß", sagte der Poltergeist gedehnt.

"Dann rück mit der Sprache raus!", herrschte Sirius ihn an.

"Was bekomme ich dafür?", ließ sich der Geist vernehmen und schaute gelangweilt auf seine durchscheinenden Fingernägel.

"Ewiges Leben", knurrte Sirius genervt.

"Hab ich schon", erwiderte Peeves ungerührt.

"Das nennst du Leben? Durch Gänge schweben und Leute belauschen?"

"Eben wäre es noch gern gesehen gewesen, wenn ich rein zufällig belauscht hätte, wer die Eier auf die Treppe geschmissen hat!", kreischte Peeves erbost und schoss einmal quer durch Sirius hindurch.

Dieser verschränkte die Arme vor der Brust und sagte lakonisch: "Oh, ein Hauch des Todes...wie fürchterlich. Hör zu, du dämlicher Hausgeist...ich habe den Tod gesehen, aber im Gegensatz zu dir habe ich ihn überlebt...wirklich überlebt, siehst du den Unterschied zwischen uns beiden?" Er fuchtelte wild mit der Hand vor Peeves Augen hin und her. "Und, und...na sag, schon...siehst du den Unterschied? Häh? Sag!"

Peeves betrachtete interessiert Sirius undurchsichtige Hand, schwebte herbei und ließ seinen eigenen Kopf neben Black bis zu den Schultern in der Wand verschwinden, dann zog er ihn wieder heraus und grinste breit, als er Sirius Kopf in seine durchscheinenden Hände nahm und ihn gegen die Wand knallte.

"Aaaaaahhhhh!"

Peeves lächelte breit: "Stimmt, ich seh 'nen Unterschied", sagte er kichernd und verschwand die Treppenstufen hinauf, während er hämisch rief: "Man muss zwar kein Genie sein wie ich, aber sicher schlauer als ein dummer Hund, um zu erkennen, auf wessen Stufen die Eierpampe klebt. Böser Zaubertrankmeister, böööööööser Zaubertrankmeister."

Damit verschwand Peeves aus Sirius Blickfeld.

Der neue Hausmeister war noch damit beschäftigt, seine Gehirnzellen wieder zu beruhigen, die bei dem Kollidieren mit der Wand ein wenig außer Form geraten waren, als ihn eine geradezu unglaublich schlaue Erkenntnis streifte.

Die Stufen mit der klebrigen Masse führten ja direkt in die Kerker. Dann war es vielleicht so, dass Severus mit der Schweinerei etwas zu tun hatte!

Sirius schüttelte stolz sein schwarzes Haar zurück, da er ganz ohne fremde Hilfe den Übeltäter ausfindig gemacht hatte.

Dann krempelte er die Ärmel hoch und machte sich auf den Weg in die Kerker.

Vor Snapes Tür angekommen, klopfte er augenblicklich hart an das unnachgiebige Material - den Türsummer natürlich völlig übersehend - um sich kurz darauf mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die geröteten Knöchel zu pusten.

Die Tür öffnete sich und eine nackte Hermine lächelte ihn einnehmend an.

"Sirius, wie schön, dass du uns besuchst. Warum hast du nicht gesummt? Möchtest du ein Stück Torte?"

Sirius Blick hatte sich an Hermines rechter Brustwarze verfangen und konnte sich nur mühsam davon lösen, um auf seinem Weg zu ihrem Gesicht einen Umweg über die linke Brustwarze zu nehmen und dann zwischen ihren Beinen hängen zu bleiben, was nur daran lag, dass Hermine schnell züchtig die Schenkel geschlossen und seinen Blick somit dort eingeklemmt hatte.

Erst eine donnernde Stimme hinter ihr, brachte Sirius wieder dazu, sich zu loszureißen.

"Black! Was kann ich dir anbieten? Einen Strick? Torte? Kaffee? Meine Frau?"

"Frau?", echote Hermine verwirrt und wandte sich zu Severus um, was ihre Hinterseite gut zur Geltung brachte.

"Bei welchem Kapitel sind wir?", fragte Severus irritiert.

"Beim zweiten...aber eigentlich beim zwanzigsten...das ist die Fortsetzung", erinnerte sie ihn und wartete auf sein Erkennen.

Severus sortierte gedankenvoll seine schwarzen Schamhaare, während er sich an die vorangegangene Handlung erinnerte. "Stimmt ja", murmelte er dann und fügte leise an, "das mit der Frau kommt ja erst später."

Hermine sah ihn überrascht an und fragte leise: "Du wirst mir einen Heiratsantrag machen? Noch in dieser Story?"

Severus winkte lächelnd ab und sagte: "Darling, davon weiß noch nicht einmal die Autorin was...sie mag Hochzeitsszenen nicht sonderlich - warum sonst hätte sie wohl Albus und Minervas Hochzeit völlig außer acht gelassen? Lass uns also lieber nicht mehr drüber reden, sonst kommt es vielleicht nie mehr zu einem Heiratsantrag, wenn wir ihr jetzt den Spaß an unserem wilden Lehrer/Schülerinnen-Verhältnis nehmen."

"'tschuldigung, könnten wir mal wieder zu mir zurückkommen!", brachte Sirius einen Beitrag zum Dialog und schaffte es damit, die Geschichte wieder an den Punkt zurückzubringen, den die Autorin eigentlich vorgesehen hatte.

"Was ist der werte Grund deines Erscheinens hier?", erkundigte sich Severus beinahe schon zuvorkommend, was Hermine ein Stirnrunzeln entlockte.

Auch Sirius schien verwirrt und er brachte nur stammelnd zwei Worte hervor: "Deine Eier!"

Nun war es Severus, der die Stirn runzelte und an sich herabsah: "Bedaure...die gehören in dieser Geschichte Hermine!"

"Sei doch nicht so verdammt primitiv!", herrschte Sirius sein Gegenüber schließlich an und fuchtelte gestikulierend zu Severus Schritt: "Zieh dir doch mal was an, damit die Leser sich wieder auf den Dialog konzentrieren können!"

Mit einem Seufzen acciote Severus nicht nur für sich, sondern auch für Hermine einen Bademantel herbei. Als sie beide verhüllt waren, sah der Zaubertrankmeister genervt zu Sirius. "Das sind hier sozusagen unsere vorgezogenen Flitterwochen - könntest du dich also bitte ein wenig beeilen?"

"Genau! Mach voran!", ließ sich Hermine vernehmen und schob ihre Brust nachdrücklich etwas vor.

Sirius schluckte - was hatte er noch gleich hier gewollt? Er schüttelte den Kopf und die restlichen Gehirnzellen fanden in ihre ursprüngliche Position zurück.

"Du hast letzte Nacht eine ganz schön klebrige Sauerei angerichtet", herrschte er Severus an.

"Das geht dich ja wohl einen Scheißdreck an!", erwiderte dieser aufgebracht.

"Nicht, wenn es an mir hängenbleibt!"

Severus zog eine Augenbraue hoch: "An dir? Ich hab dich nicht mal angerührt! Es ist allein Hermines Entscheidung, ob sie diese Sauerei mag, oder nicht!"

Sirius dachte angestrengt nach, dann ballte er die Hände vor Wut: "Kannst du nicht mal an was anderes, als an dein spermaschleuderndes Gemächt denken? Ich rede von der Eierpampe, die du auf den Stufen verursacht hast!"

"Oh", gab der Tränkemeister zurück und knotete den Gürtel seines Bademantels etwas enger.

Für den Bruchteil einer Sekunde sah er schuldbewusst aus - schade, dass das hier nur eine FF ist und ihr es somit nicht sehen konntet. Und dieser Augenblick war tatsächlich auch so schnell vorüber, wie er gekommen war.

Snapes Miene verdüsterte sich wie das Gesicht eines Manga-Hardcore-Fans, den man fragt, warum er Bilderbücher liest.

Seine Stimme klang wie gestauchtes Zahnweh.

Seine Halsschlagader pumpte so heftig Blut, dass sie so dunkel wie Voldemorts schwarze Seele hervortrat.

Seine Augen schickten Blitze, die hinter Sirius in der Wand einschlugen.

Irritiert drehte dieser sich um und sah rauchende Löcher im kalten Kerkergestein.

Und dann sagte Snape nur einen einzigen Satz: "Ich bin hier zur Zeit der Direktor - und du, Black, bist gefeuert!"

So entlässt denn die Autorin euch aus diesem Kapitel, um nochmal nachzählen zu gehen, wie viele Protagonisten ihr hier überhaupt noch zur Verfügung stehen.

Solltet ihr mir zutrauen, aus den Verbleibenden noch ein weiteres Kapitel zu zimmern, so sagt es mir...solltet ihr Zweifel daran hegen, so sagt es mir erst recht:) LG, Kira