Chapter Two

Narutos POV
Wie ein kleines Kind springe ich hin und her. Ich hab doch jetzt wirklich schon lange genug gewartet! Wissen die eigentlich was für'n Hunger ich hab?? Tsunade sieht mich leicht grinsend an. Sie kennt mich doch, wenigstens sie müsste doch erkennen, dass ich jeden Moment verhungere. Oder macht sie das etwa absichtlich? Ich ziehe eine Schnute und schaue sie von unten herauf an. Gerade als ich ansetze etwas zu sagen, hält sie mir lächeln ihre Schüssel mit Râmen hin. „Hier! Bevor du mir hier verhungerst. Das kann ich doch nicht verantworten!" Meine Gebete wurden erhört!! Ich nehme lachend die Schüssel entgegen während ich ihr ein lautes „Danke" entgegenrufe.
Die meisten Leute sehen Tsunade und mich nun etwas verdattert an, einige schüttel den Kopf, wieder andere wollen schon etwas sagen und Sakura schüttelt mit den Anderen lächelnd den Kopf. Wo Sasuke mittlerweile steckt, interessiert mich schon gar nicht mehr. Vielleicht hat es mich auch nie interessiert. Jetzt freue ich mich jedenfalls einfach nur riesig darüber, das Tsunade mir tatsächlich den Vortritt gelassen hat.
Freudig setzte ich mich an einen Tisch und beginne meine Râmen zu essen – oder eher schlürfen. Nach einer Weile, in der ich schon fast fertig geworden bin, gesellen sich auch Sakura und ein paar andere zu mir. Sakura allerdings achtet übermäßig darauf, das der Platz neben ihr frei bleibt. Kann sie auch mal an was, oder eher jemand, anderes als Sasuke denken? Ich mein, sie ist ja nett, ich mag sie, aber sie ist nur auf Sasuke fixiert.
Apropos... so lange wie er weg bleibt, musste er sich wohl wieder ganz hinten anstellen. Geschieht ihm recht. Hoffentlich steht er ganz als Letztes und das Essen reicht nicht.

Sasukes POV
Endlich geht es etwas voran. Naruto hat natürlich schon früher was von Tsunade bekommen, obwohl die erste Schüssel ihr galt. Tse, mal wieder typisch. Der kennt auch keinen Anstand der Typ! Genervt vom vielen warten schnauz ich den Mann der Râmen austeilt an und setze mich allein an einen Tisch. Aber ich bleibe nicht lange allein. Ein haufen Mädchen, darunter auch Sakura und Ino, gesellen sich zu mir. Wie nervig. Sie versuchen sich mit mir zu unterhalten und stellen mir immer wieder die selbe Frage: Wollen wir uns nicht mal treffen? Äh.. NEIN!!!??? Ich hab besseres zu tun! Warum kapieren die das nicht endlich? Ich muss trainieren um endlich meinen verdammten Bruder zu killen. Tse, die denken auch nur an sich. Haben die sich vielleicht schon mal darüber Gedanken gemacht wie es ist, seine ganze Familie auf einen schlag zu verlieren nur weil dein beschissener Bruder Amok läuft? Ich ignoriere die Mädchen weiterhin und nachdem ich meine Râmen aufgegessen habe, stehe ich schnell auf und versuche die Mädchen loszuwerden. Vielleicht kann ich sie bei Naruto abladen? Mh,ne. Keiner der Mädchen mag ihn ,das würde nichts bringen. Als ich so vor mir hinschlender, die Mädchen natürlich hinter mir, nachdenke und alle anderen ignoriere treffe ich wieder auf Naruto, der gerade dabei ist seine zehnte Schüssel Râmen zu essen. Ich starre ihn eine Zeitlang ungläubig an , wie alle anderen in seiner Umgebung auch. Naruto schaut mich kurz, aber mit einem komischen blick an und wendet sich dann wieder seiner inzwischen 12ten Schüssel zu. Gott ,diesen Typen sollte man zum Zirkus schicken.Tse, wann ist dieses Fest endlich zu Ende? Ich will nach Hause und trainieren!
Inzwischen haben die meisten Mädchen aufgegeben und sind weg, doch Sakura ist immer noch da. Sie ist ja in meinem iTeam/i und da ist es für sie ja nur natürlich an mir zu kleben. Endlich tritt Tsunade auf die Bühne und bedankt sich für das zahlreiche Erscheinen und bla bla. Ich höre gar nicht mehr zu. Ich sterbe vor langerweile. „... nun denn danke nomal un' nen juten Heimwehhg!", lallt Tsunade fröhlich. „Sasuke?", fragt Sakura. Ich gucke sie regungslos an. „Wollen wir nicht zusammen nach Hause gehen?" Man erkennt deutlich das sie rot angelaufen ist.Ich grinse sie an und sehe wie sich ihr Gesicht aufhellt voller Hoffnung auf ein ‚Ja', doch bevor ich mein eigentliches ‚Nein' über die Lippen bekomme , kommt Naruto angerannt und erwartet natürlich das wir alle zusammen gehen. Verdammt. Ich hätte zu gern Sakuras enttäuschtes Gesicht gesehen.
Auf dem Heimweg plappert Naruto natürlich munter mit Sakura, die mich die ganze Zeit anstarrt. Naruto sieht irgendwie niedlich aus, so im Sonnenuntergang wie er da so fröhlich herumspringt...Bitte was? Verdammt schon wieder diese schwulen (Was meint er nur damit?? 3) Gedanken. Endlich trennen sich unsere Wege und ich verabschiede mich von allen. „Tschüss.", nuschel ich und wende mich ab. „TSCHÜHÜSS!!! Bis morgäääään!!!!!", kreischt Naruto. Auf das was Sakura sagt achte ich gar nicht mehr.

Narutos POV
Nachdem ich mich von den Beiden verabschiedet hab', mache ich mich gleich auf den Weg nach Haus. Zu essen brauche ich heut ja wirklich nichts mehr, sonst wird das selbst für mich zu viel. Glücklicherweise konnte mir selbst Sasuke den Tag nicht versauen. Ich musste ihn schließlich nur während der Rede sehen. Es war zwar schade, das Sakura-chan nach einiger Zeit aufgestanden und zu ihm gegangen ist, aber immerhin hab ich gut gegessen und sie war nicht den ganzen Tag so abweisend wie sonst.
Zuhause angekommen, überlege ich ersteinmal, was ich heute Abend noch tun könnte. Essen? – Keinen Hunger, schon genug für heute. Trainieren? – Hm... es ist schon recht spät, ich will morgen nicht wieder verschlafen. Also wohl auch nicht. Vielleicht sollte ich einfach duschen und danach ins Bett hüpfen. Genau, das wird das beste sein. Dann bin ich morgen ohne zu verschlafen fit und voller Energie, um Sasuke in die Pfanne zu hau'n!
Gleich danach gehe ich ins Bad und springe unter die Dusche. Das Wasser tut richtig gut, es ist immer noch ziemlich warm draußen. Als ich nach dem Shampoo greifen will, wird mir plötzlich schwindlig. Schnell stütze ich mich an der Wand ab, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Hab ich das Wasser zu heiß? Ohne mir die Haare zu waschen, drehe ich es ab und steige, noch etwas wankend, aus der Dusche. Etwas langsam trockne ich mich ab und ziehe sogleich meinen Schlafanzug an. „Wird wohl nur vom Duschen gewesen sein", denke ich mir und lege mich ins Bett.
...Halt, ich hab was vergessen! Hastig springe ich auf und begrüße schmerzhaft den Boden. Heute Abend hab ich wohl wirklich kein Glück mehr, wird Zeit das ich schlafe. So schnell es geht suche ich eine neue Batterie für meinen Wecker, sonst wird das mit dem Pünktlich-sein doch wieder nichts. Nach einigen Minuten des Suchens, werde ich fündig. Ist allerdings auch die Letzte.
Das kleine elektrische Stäbchen eingebaut, lege ich mich wieder hin. Jetzt wird mich hoffentlich nichts mehr vom Schlafen abhalten.