2. What a man
Mich traf der Schlag als ich in dieses Gesicht blickte. Bronzefarbenes Haar, jadegrüne Augen…und auch wenn er angezogen war, konnte ich diesen perfekt geformten Körper sehen. Oh man Bella, da wirst du ja gleich feucht im Höschen. BOAH Ruhe. Ich meine, ich müsste darauf programmiert sein, ihm nicht zu vertrauen. Aber er ist so HEIß…. Na und? Er kam von der Konkurrenz, also hat er garantiert keine Auswirkung auf mein Höschen. …bist du dir da so sicher, Bella?! Ok…mein Gewissen war grade nicht mein bester Freund.
„ Bella?" .Ich merkte gar nicht das sie mich immer noch alle voller Erwarten anstarrten. Edward hielt mir seine Hand hin und sah sehr amüsiert aus. Dein blödes Grinsen wird dir auch noch vergehen, dachte ich mir, voller Freude ihm das Leben schwer zu machen. Aber da ich nun einmal professionell bin, gab ich ihm meine Hand und setzte mein atemberaubenstes Lächeln.
„Guten Tag Mr. Mason. Ich freue mich sehr sie endlich einmal kennen zulernen. Die ganze Stadt schwärmt ja wortwörtlich von ihrer Kompetenz.", begrüßte ich ihn mit einem leicht sarkastischen Unterton. Ok Bella das war jetzt vielleicht doch etwas übertrieben.
„Miss Swan.", er hauchte mir einen Kuss auf meinen Handrücken „… die Freude ist ganz auf meiner Seite". Und dann kam ein Moment an den ich mich immer erinnern werde: er schenkte mir dieses schiefe Lächeln. WOW….das würde nicht gut enden. Das war gefährlich….er war gefährlich.
Edward
„Edward Schatz" tönte die Stimme meiner Freundin Esme aus dem Schlafzimmer „Wann bist du fertig mit Duschen? Ich muss auch endlich mal drunter" Mhhh dann komm doch her…heißer Guten-Morgen-Sex hatte noch keinem geschadet….Das sagte ich natürlich nicht laut. Esme mochte Sex und sie war gut, in dem was sie machte, aber so früh am Tag war sie meist zu schlecht gelaunt. Eigentlich war sie auch nicht richtig meine Freundin sondern mehr eine Affäre. Esme war 10 Jahre älter als ich und mit dem Chefarzt des New Yorker Krankenhauses verheiratet. Ich stieg aus meiner schwarzen marmornen Dusche und trocknete mich mit einem der beigefarbenen Badetücher ab. Meine Wohnung war groß, lag mitten im berühmten Manhatten und von meinem Schlafzimmer aus hatte ich den perfekten Blick auf den Central Park. Mein Bad bestand aus 2 Waschbecken welche ebenfalls aus schwarzem Marmor waren und goldene Armaturen hatten. Darüber hing ein riesiger Spiegel. Ich schaute mich gerne an. Ich sah gut aus und wusste das auch. Meine ganze Wohnung wurde speziell nach meinen Bedürfnissen eingerichtet. Die Innenarchitektin war süß…aber mehr auch nicht. Ich frag mich, wie sie noch mal hieß. Irgendwas mit A….Angelika? Nee….achja Alice. Alice irgendwas. Sie hat echt tolle Arbeit geleistet. Ich mochte es nicht, wenn meine Wohnung genauso gewöhnlich war, wie die meiner Freunde. Warum sollte ich meinen Reichtum nicht ausnutzen? Meine Eltern waren von Haus aus reich. Traurigerweise kamen sie damals bei dem Anschlag aufs World Trade Center ums Leben. Sie waren beide ziemlich hohe Tiere in der Finanzbranche gewesen. Ich glaube deswegen bin ich auch so gut in meinem Job - es wurde mir quasi in die Wiege gelegt.
Mit 19 habe ich die High School mit 1,0 abgeschlossen und danach in Yale Finanzwesen und Wirtschaftsentwicklung studiert. Als ich mit 25 fertig war, war ich einer der jüngsten Absolventen.
Mit der rechten Hand fuhr ich durch meine noch feuchten Haare und versuchte diese gewollt ungewollte Unordnung in meine Harre zu bekommen, die die Frauen so sehr liebten.
Als ich aus meinem Bad zurück Richtung Schlafzimmer ging, stand plötzlich Esme vor mir….nackt. Sie hat einen geilen Körper für ihr Alter. Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob ihre Brüste echt sind oder operiert. Aber wen juckt das schon? Solange ich meinen Spass mit ihnen hatte konnten sie meinet wegen auch aus Wackelpudding sein.
„Morgen Süße", ich gab ihr einen flüchtigen Kuss auf den Mund, ging an ihr vorbei und da rutschte meine Hand doch aus Versehen auf ihren geilen, knackigen Arsch.
„Edward, verdammt, lass das. Nur weil du im Bett ein Hengst bist, heißt das nicht das du außerhalb davon zum Teenager mutieren musst!" Ach ja, wie ich es liebte wenn sie einen auf Oberlehrerin machte. Ich ließ sie ins Bad, denn auch sie musste ja irgendwann zur Arbeit. Schnurstracks ging ich durch meinen geräumigen Flur ins Schlafzimmer und dann in meinen begehbaren Kleiderschrank. Da ich heute einen ziemlich wichtigen Termin hatte mit der Chefin von Soulland zog ich meinen besten Anzug an den ich im Schrank hängen hatte. Meinen Armanianzug. Schlicht Schwarz und dazu ein dunkelgrünes Hemd – das hob angeblich die Farbe meiner Augen hervor - ebenfalls von Armani.
Ich ging ins Bad zu Esme, die gerade aus der Dusche kam- nackt und nass war sie noch heißer- gab ihr einen langen, feuchten Zungenkuss und machte mich auf zu meinem Termin.
Gegen halb fünf war alles besprochen. Victoria, die Chefin von Soulland war anfangs etwas skeptisch über meine Bewerbung als Leiter für die Finanzabteilung. Vorher war ich bei Libertybooks und jeder in New York weiß, dass das die größte Konkurrenz von Soulland ist. Mein Lebenslauf war hervorragend und eigentlich musste ich mich auch nie um einen Job bewerben – man riss sich auf dem Markt um mich.
Der Vorstandsvorsitzende, Mike Newton erzählte mir gerade etwas über das Unternehmen – wann es gegründet wurde und all den anderen langweiligen Scheiß, als er sich umdrehte und zur Tür hinaus blickte. Ich konnte nicht sehen, was er sah. Doch das Lächeln auf seinen Lippen konnte nur bedeuten, dass da eine Frau im Flur stand.
Er rief sie herein und was ich da sah war unglaublich. Dort in der Tür stand der Sex in Person. Ich musterte sie aufmerksam während sie mit Newton sprach. Sie hatte endlos lange Beine, die unter einem burgunder roten Kostümrock verschwanden. Als ich meinen Blick höher gleiten ließ sprang mir ihr Busen regelrecht entgegen. Da konnte ich mich für ein paar Stunden vergraben. Ihre Kostümjacke war von dem langen tag im Büro etwas verrutscht und aus meinem Blickwinkel konnte ich einen leichten Ansatz von schwarzer Spitze erkennen. Mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ihrem schlanken Hals, der von einerm Teil ihrer braunen Mähne umwirrt war folgte ein klassisch weich geschnittenes Gesicht, das mit seinen großen rehbraunen Augen nur noch mehr den Komm-her-und-fick-mich Effekt unterstreichte. Ihr Stimme als sie sprach war...die pure Lust. In meinem Kopf schwirrten innerhalb einer Sekunde die verschiedensten Möglichkeiten umher, wie ich sie dazu bringen konnte meinen Namen mit dieser Stimme zu stöhnen. Und das würde sie, keine Frage. Alle stöhnten sie irgendwann meinen Namen. Ich musste lächeln. Sie würde das auch, auch wenn sie es selbst noh nicht wusste.
Die Zusammenarbeit mit ihr würde sehr interessant werden, da war ich mir mehr als sicher.
Bella
„…ähm ich hätte gerne meine Hand wieder, Mr. Mason" ich lächelte verlegen. Anscheind hatte er gar nicht bemerkt, das er sie die ganze Zeit festhielt. Sofort ließ er mich los. Schade eigentlich, denn es war ein unglaubliches Gefühl – seine Hand in meiner Hand. Wenn sich das schon toll anfühlte, was wäre es dann für ein Gefühl seine Hand woanders zu spüren. Bella? Spinnst du? Bleib ruhig. Er ist vollkommen durchschnittlich… Durchschnittlich? Sicher!
Ein Augenblick sagte keiner was. Vic war die Situation mehr als unangenehm „ Ok Leute, ich würde sagen wir machen erstmal Schluss für heute. Bella Schatz, ich wäre dir sehr dankbar wenn du Mr. Mason seinen Arbeitsplatz zeigen könntest." Sie lächelte mich verräterisch an. BITTE WAS? Ich meine, wieso ich? Kann das nicht Mike machen? Das macht sie doch mit Absicht.
„Alles klar." Ich ging zu ihr, verabschiedete mich mit einem Kuss auf die Wange und flüsterte ihr ins Ohr „ Das wirst du mir büßen du gemeines Biest". Sie blieb ruhig und lächelte nur. Natürlich, sie war sich ja auch keiner Schuld bewusst.
Ich ging zur Tür, drehte mich um „ Mr. Mason, wenn sie mir dann bitte folgen würden." und ging dann zum Fahrstuhl. Ich drehte mich nicht noch mal nach ihm um, das wäre sicher zu viel gewesen. Da bildet der sich noch was drauf ein oder so. Irgendwie muss ich ziemlich rumgezappelt haben, denn plötzlich stand er neben mir „ Nervös Mrs. Swan?" er lächelte. Oh man, wenn er das nur mal lassen würde. „ Was ich? Nein. Wieso?" Ich schaute ihn dabei nicht an- vermutlich hätte ich ihm sonst sofort diesen geilen Anzug vom Leib gerissen.
„ Naja, sie zappeln ganz schön rum."
„Ach..mach ich das?" Natürlich machst du das. Was soll die blöde Frage.
In solchen Situation brauche ich eigentlich ein Gewissen, was zu mir hält.
Ach komm schon Bella, ich sage dir nur wie es ist. Du willst ihn .Hier und jetzt…
Hm eigentlich hast du recht….im Fahrstuhl gibt's doch den Stoppknopf…
Hallo? Isabella Swan, dein Verstand ist ja wohl stärker als dein verfucktes, hinterhältiges Gewissen.
..und dann, wie aus dem nichts berührten sich unsere Handrücken. Nur ganz kurz und wäre er nicht so scharf, wäre mir das wohl nicht mal aufgefallen. Es durchzuckte mich wie ein Blitz - ging durch meine Hand in meine Arme, kreiste wie Schmetterlinge durch mein Bauch, landete in meinem schwarzen Spitzenhöschen und explodierte da.
OH MEIN GOTT…war das Geil.
Anscheint hatte unsere Berührung das gleich bei ihm ausgelöst, denn seine Augen spiegelten extreme Lust wieder.
Irgendwie musste ich was sagen, langsam wurde es unangenehm.
„ Der Fahrstuhl braucht aber echt lange heute" Der Fahrstuhl braucht aber lange heute? Was bescheuertes hätte dir aber auch nicht einfallen können oder? Wie Baby in Dirty Dancing „Ich habe die Melonen getragen" *kopfklatsch*
Ich überging mein Gewissen, das war wohl das Beste was ich machen konnte wenn ich mit Mr.- er- macht- mein- Höschen- nass- Mason zusammen war. Toller Name! Danke.
„Isabella- ich darf doch Isabella sagen oder- der Fahrstuhl war schon 2 mal hier, aber in ihrer Trance haben sie das nicht mitbekommen" er lächelte schelmisch.
Nein man, du darfst nicht Isabella sagen.
Endlich war der Fahrstuhl da und diesmal bekam ich es auch mit. Wir stiegen ein – zum Glück war es ein großer Fahrstuhl- und ich versuchte soweit wie möglich von ihm weg zustehen.
Ich musste mich echt zusammenreißen, das durfte nicht ausarten – wahrscheinlich denkt er, ich wäre total leicht zu haben. Bella … DU BIST GERADE AUCH LEICHT ZU HABEN.
„..oh man halt deine Klappe.."
„ Wie bitte? Was hab ich etwas gesagt?" Edward schaute mich verwundert an.
FUCK…hatte ich das grade Laut gesagt? Was ist heute nur mit dir los Bella….
„ Was? Nein.. Entschuldigung.. eigentlich wollte ich das nicht laut sagen"
Ok Bella, jetzt wird er denken du hast ne Vollklatsche.
Er schaute mich an und da war es wieder, dieses heiße schiefe Lächeln. Wusste er was er damit bei Frauen bewirkt? Bestimmt….oh ja und wie er das weiß.
Die Fahrt im Fahrstuhl kam mir eindeutig zu lange vor. Die Finanzabteilung war im 20. Stock und sein Büro ungefähr so groß wie meins. UNGEFÄHR…ich musste ein Lächeln unterdrücken.
Ich zeigt ihm alles und dann machten wir uns wieder auf den Weg nach unten.
„Soll ich sie nach Hause fahren Isabella?"
„Bitte was?"
Plötzlich piepste mein Telefon...Danke lieber Gott. Ich schaute auf den Display …
" Alice."Erleichtert nahm ich die Ablenkung an.
„ Hey Süße, wie war dein Arbeitstag. Ich dachte wir gehen noch was trinken? Ins Hells Kitchen"
Mittlerweile war es schon fast sechs und eigentlich war ich so was von alle. Aber was solls.
„..nun ja mein Arbeitstag war.." ich schaute zu Edward- der lächelte Ach komm schon Bella, lass dich von ihm nach Hause fahren..und frag gleich ob er noch auf ein Kaffee mit hochkommt..
„..durchschnittlich." Beendete ich mit einem leichten grinsen als ich ihn ansah. " Aber lass uns nicht ins Hells Kitchen gehen- sonst begegne ich nur wieder Brad- Master.." ich verdrehte die Augen.
´Das wirst du bereuen, niemand setzt den Brad- Master vor die Tür´ hatte er gesagt….fast musste ich wieder lachen. Ich hatte ja keine Angst vor ihm, aber auf einen Toy Boy im Stress Modus hatte ich heute echt keine Lust mehr.
„Brad wer??" Alice riss mich aus meinen Gedanken….
„Das erzähle ich dir dann Süße. Ich muss aber noch mal nach Hause, duschen und was anderes anziehen. Lass uns um 9 im Iridium Jazz Club treffen."
„Alles klar Schatz, bis dann" und schon legte sie auf.
Wir waren auf der 20. Etage angekommen und ich zeigte ihm sein neues Böro.
Als ich mich von Edward verabschiedete und ihm die Hand gab, durchfuhr mich wieder dieser Blitz wie vorhin am Fahrstuhl. Bella, heute brauchen wir Sex…wehe du findest nichts.
.. und wie ich den brauchte.
Er kam immer näher an mein Gesicht…
„ Was soll das werden wenns fertig ist Mr. Masen?", fragend hob ich eine Braue.
„ Keine Angst Miss Swan, ich wollte ihnen lediglich einen Abschiedskuss auf die Wange geben." …er lächelte.
Klar…komm her. Warum eigentlich nicht gleich auf den Mund?
Sanft küsste er meine rechte Wange, dann sah er mir in die Augen.
Küss mich, ohhh Küss mich…jetzt sofort…nimm mir hier und jetzt auf dem Flur..
Was für tolle Augen…
Ich ging ein Schritt von ihm weg „Bis Morgen. Ich wünsche ihnen noch einen schönen Abend." Schnell drehte ich mich um, sonst hätte ich ihn wahrscheinlich wirklich noch vernascht.
Fertig geduscht und immer noch klatschnass stand ich in meinem Kleiderschrank.
Was soll ich heute anziehen? Auf jeden Fall was heißes, enges – denn heute muss ein neuer Toy Boy her.
Ich entschied mich dann für ein schwarzes Mini-Kleid von Prade das wie eine zweite Haut anlag und mir gerade mal bis kurz über den Po reichte. Ich trocknete mich ab, föhnte meine Haare - eigentlich wollte ich sie glätten- aber ich dachte mir, lockig und wild passt heute am Besten.
Ein bisschen Wimperntuche und etwas Lipgloss und der Abend konnte beginnen.
Es klingelte an der Tür….
Ah perfekt mein Taxi ist auch schon da. Ich schnappte mir meine Tasche und meine Jacke und machte mich auf den Weg.
Alice war natürlich schon vor mir da. Ich war zwar auch nicht grade groß- aber Alice war wirklich klein. Sie hatte kurze, stachelige, schwarze Haare und ein Elfengleiches Gesicht. Sie trug eine schwarze Lederhose, ein rotes Palliettentop und dazu rote High Heels. Natürlich sah sie wie immer heiß aus. Warum eigentlich? Sie brauchte ja keinen mehr aufreisen- schließlich hatte sie Jasper.
Ich ging zu dem Tisch an dem sie saß und lächelte.
„Hey Alice Schatz"
„ Süßeeeeeeeeeee" sie stand auf und viel mir in die Arme. Manchmal glaube ich, dass sie hyperaktiv ist, schließlich haben wir uns gestern erst gesehen – und normale Menschen würden nicht so rumschreien.
Alice meinte sie habe sich schon was bestellt und da es heute echt voll ist, wartet sie demnach auch schon eine Weile auf ihr Getränk. Also kämpfte ich mich durch die Menschenmenge und steuerte die Bar an.
