Kapitel 2 – Beziehungsprobleme
Während Voldemort noch versuchte den pazifistischsten aller Werwölfe durch grobe Worte in die Flucht zu schlagen klingelte sein Handy.
Da jeder im Raum Anwesende eines dieser Ring-Ring-Peeeeeep-Ungeheuer aus Kunststoff besaß und jeder von ihnen mit einer Krankheit, der so genannten „Handymania", infiziert war nahmen sie alle ab! Doch nur an Volemorts Handy (in coolem Schlangenleder-Style) war auch ein Gesprächspartner zu vernehmen.
„Jaaaa?", fragte Voldemort entnervt.
„Hi Voldy, ich bin's Bella."
„Ah Bella." Voldemorts Stimme klang verträumt.
„Sag mal, wann kommst du wieder nach Hause. Ich hab eine Überraschung für dich."
„Du klingst so hinterhältig, Bella. Das liebe ich an dir. Ach, ich komme bald Heim. Ich muss hier nur noch etwas erledigen.
„Okay, Schatzi, ich sag Luci schon mal bescheid."
Luci? Wer zum Teufel ist Luci?", fragte Voldemort verwirrt.
„Lucius. Ichhab mit ihm Kaffeee getrunken.", sagte Bella.
„Du hast mit Lucius Malfoy einen Kaffee getrunken …" Voldemorts bleiches Gesicht wurde rot vor Eifersucht. „Bella, du kannst doch nicht einfach mit DEM ausgehen!"
„Ich bin doch nur mit ihm einen Kaffee trinken gehen. Voldy, es ist nichts ernstes. Aber du musst dir selbst eingestehen das Luci charmant ist."
„Char … Char … CHARMANT?", kreischte Voldemort. „DER EINZIGE MENSCh AUF DIESEM PLANETEN DER CHARMANT IST BIN ICH!"
„Voldy, reg dich ab! Du weißt doch das das nicht gut für deinen Blutdruck ist!"
„WENN DAS SO WEITERGEHT HABE ICH BALD KEINEN BLUTDRUCK MEHR, DER MIR PROBLEME BEREITEN KÖNNTE!"
Bella legte augenblicklich auf.
„Voldy, was ist los?", fragte Sauron besorgt. Voldemort brach in Tränen aus.
„Bella betrügt mich! WÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ!" Er heulte sich an Saurons Schulter aus.
„Bella? Du bist mit Bellatrix zusammen. Das ist aber schön. Ich mein sie hat Stil!", sagte Sauron.
„Ja. schnief Wir hatten immer so eine tolle Zeit miteinander. Gemeinsames Bullen opfern, Hauselfenjagd in den Wäldern von Nottingham. Wir hatten immer Spaß. Und wie sie mich neulich auf dem Tisch Peep! ZENSIERT hat war umwerfend. Hach, sie ist ja so eine Süße und jetzt nach alldem was wir gemeinsam durchgemacht haben betrügt sie mich mit MALFOY!"
Nach Voldemort sein Herz ausgeschüttet hatte schallte ein lautes „NEIN! DAS HAT SIE NICHT!" von allen Beteiligten zu ihm herüber.
„DOCH, hat sie!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH!"
„NEIN!"
„DOCH VERDAMMT! SIE HAT!"
„Was willst du jetzt tun?", fragte Sauron.
„Wir müssen die Gründung unserer Selbsthilfegruppe verschieben bis ich das mit Bella geklärt hab. Okay, Sauron, ich muss schnell weg. Übrigens; weißt du zufällig ob es einen Blumenladen in Mordor gibt?"
„Jaaaaa, da giibt esss den Blumentrooool aufff der Gorgolothstraaaße 17!", warf der Hexenkönig ein.
„Der Blumentroll auf Gorgolothstarße 17. Okay, danke.", sagte Voldemort und verduftete aus dem Turm.
Die Gorgolothstraße 17 war kaum zu verfehlen. Es war die Verbindungsstraße von Mordor-City zu Barad Dur. Das Geschäft des „Blumentrolls" auf Gorgolothstraße 17 war eine mit pinken Plüsch und allen Arten von Blümschen ausgestattete Trollhöhle. Der Blumentroll selbst erinnerte Lord Voldemort auf unangenehme Art und Weise an eine Mischung aus Rudolf Mooshammer und Gilderoy Lockhart. Der Troll hatte sich seine dicken Nägel rot lackiert, seine Lippen rot nachgezogen und trug einige hawaiische Blumeketten um den Hals und auf dem Kopf. Er wirkte irgendwie deprimiert, der Arme, da er einen großen Sonnenblume die Blüten herauszupfte und dabei immer mit zarter, femininer Stimme sagte: „Er liebt mich … Er liebt mich nicht …"
„Emm … entschuldigen Sie …", machte sich Voldemort diskret bemerkbar.
„Oh Verzeiht, ich habe Euch nicht bemerkt. Was wünschen Sie vom Blumentroll?"
„Einen Blumenstrauß für eine Frau die dunkel ist wie Zartbitterschokolade, süß wie Honig und hinterhältig wie eine Viper.", sagte Voldemort.
„Oh, etwas ganz besonderes, ja?" Der Troll begann einen Blumenstrauß zusammenzustellen. „Wollen Sie noch einen Balrogzahn dazu – der ist übrigens gratis!"
„Warum nicht? Geben Sie schon her. Wie viel macht das?", fragte Voldemort.
„531.875.987 Mordormünzen!"
„WIE VIEL?", rief Voldemort schockiert.
„Tja, die Inflation und die Wirtschaftskrise hat uns eben alle schwer erwischt!"
„Grrrrrr, na gut! Hier ist das Geld.", sagte Voldemort und drückte dem Blumentroll einen Beutel Münzen in die Pranke. Er nahm seinen Blumenstrauß und apparierte nach Haus in der Hoffnung Bella zurückgewinnen zu können. Dabei stellte er sich ständig vor wobei er Bella und Lucius alles erwischen könnte wenn er Heim kam.
Die Folgenden Gedankengänge des Dunklen Lords wurden von der BPJM indiziert und sind nur noch als US-Import verfügbar! Leider ist der Server von „V-Bay" nicht aktiv, weshalb die Gedanken übers „World Wide Voldynet" nicht mehr abgerufen werden können. Vielen dank für ihr Verständnis!
Voldemort klingelte an der Haustür und Bella öffnete die Tür. Er fiel vor ihr auf die Knie und hielt ihr den Blumenstrauß entgegen.
„VERGIB MIR BELLA!"
Voldemort holte einen Zettel aus seinem Umhang. Es war ein Liebesgedicht. Er las es vor. (unglücklicher Weise)
„Oh, Bella, du schönte aller Blumen, du Schwert der Verdammnis, du Wischmob der Finsternis, vergib mir! Mir, der dich so oft geliebt hat, der dich mit Ruß eingerieben und in Salpetersäure badete. Du wundervollste aller Abscheulichkeiten, bitte bleib bei mir, dem charmantesten aller Taugenichte! Bitte! Bitte!"
„Oh, Voldy, das ist so … so … so … himmlisch. Hach, komm doch rein. Lucius ist auch da!", sagte Bella zuckersüß.
Lucius „Blond & Blöd" Malfoy ist auch da? OCH NÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖ!
Voldemort trat in sein Haus ein. In der Küche saßen Lucius und Wurmschwanz am Tisch und tranken Kaffee.
„Hallo, Chef. Kaffee gefällig?", fragte Wurmschwanz und hielt ihn die Kaffeekanne unter die Nase.
„Jetzt nicht! Lucius, was hast du mit meiner Bella vor?", fragte Voldemort.
Lucius Malfoy sah seinen Meister fragend an.
„Ach, Schatzi, sei doch nicht immer so eifersüchtig!", sagte Bella.
„Ich habe nichts mit Bellatrix!", sagte Lucius. „Ich trinke nur mit ihr einen schönen, heißen Kaffee."
„Ja. Ja. JA! Ich trinke nur einen Kaffe mit ihr! So fängt es doch immer an! UND WO ENDET ES? HÄÄÄ? IM BETT!"
„Voldy, es reicht!", sagte Bella streng.
„Ich habe nichts mit Bellatrix, aber wenn es so wäre sollte es niemanden verwundern.", sagte Lucius.
„WIE BITTE? WAS MAST DU DICH AN?"
„Hören Sie mal, ich bin wenigstens ein Frauenkenner. Mein Lord Ihr versteht nichts von Liebe! Was man eindeutig Eurer unglücklichen Vergangenheit zuschreiben kann. Wissen Sie Bella braucht einen Mann mit Herz der sie versteht und sich um sie kümmert!"
„ARGH! GENUG, DU WURM!"
„Ich hab doch gar nichts gemacht!", warf Wurmschwanz empört ein.
„Nicht du, Wurm! Ich meinte den anderen Wurm! Lucius, ich werde dir zeigen was geschieht wenn jemand mit meiner Bella …"
„Ach kommen Sie, Meister! Wir wissen doch beide dass Sies nicht drauf haben!
„GRRRRRRRRRRRR! DAS IST WOHL DIE HÖHE! NA WARTE!"
Voldemort ging zur Vitrine im Hausflur und holte die Schrotflinte aus dem Schrank. Er lud sie.
„JETZT GIBT ES KRIEG!"
BOOM! Voldemort schoss auf Lucius traf aber nur eine antike Vase. Lucius rannte davon.
BOOM! Voldemort traf ein Fenster, aber nicht Lucius.
BOOM! Einer antiken Statue wurde der Kopf abgeschossen.
„Voldy, hör auf! Du ruinierst die Einrichtung!", rief Bella.
„Chef, Bella hat Recht! Außerdem könnt ihr einen unserer fähigsten Spione nicht erschießen bevor wir nicht den Krieg gegen den Orden des Phönix und das Ministerium gewonnen haben!"
„Ich erschieß ihn doch gar nicht! Ich schieß ihm nur ein Bein ab! Malfoy, kann doch auch nur mit einem Bein arbeiten! Das hat den ollen Mad-Eye Moody ja schließlich auch nicht gestört!"
BOOM! Eine weitere Vase ging zu Bruch als Lucius dem Schuss auswich. Voldemort folgte seinem Diener!
„DEIN LETZTES STÜNDLEIN HAT GESCHLAGEN! ARGH!"
BOOM! Er schoss ein Loch in die Wand.
„Chef, lassen Sie das! Ich mein, das Einzige was Sie noch nicht getroffen haben ist Malfoy!"
Voldemort lud die Schrotflinte durch und hielt sie Wurmschwanz vor die Nase.
„Ich meinte; Sie machen das großartig, Chef!"
Bella stürzte sich auf ihren Geliebten und entriss ihm das Gewehr.
„So, Voldy, jetzt reg dich ab! Deine ständigen Wutausbrüchen gehen echt nicht an!"
Voldemort sah seine Geliebte fragend an.
„Wir müssen und ernsthaft über unsere Beziehung unterhalten!"
„Also hast du doch eine Affäre mit IHM!", sagte Voldemort hysterisch.
„NEIN! Aber ständig ruinierst du die Einrichtung bei solchen Sachen! Du bist grundlos Eifersüchtig und machst nur dummes Zeug! Ah ja, und deine Potenz war auch schon mal besser!", sagte Bella wütend.
„WAAAAAAAAS?"
„Ich glaube du lebst lieber allein!"
„Nein, bitte, Bella, geh nicht! Lass mich nicht allein!", flehte Voldemort.
„Wer sagt denn dass ICH gehe?" Kaum hatte Bella dies ausgesprochen drückte sie Voldemort zwei gepackte Koffer in die Hand und setzte ihn vor die Tür.
Das ist heute echt nicht mein Tag!
