1.Kapitel
30.08.1952
Minerva McGonagall ging die Winkelgasse entlang, gestern hatten sie ihre Eltern im tropfenden Kessel abgesetzt und ihr das Geld für die Bücher im neuen Schuljahr gegeben. Sie betrat Flourish & Blotts ihren lieblings – Laden. Bücher hatten sie schon immer unglaublich fasziniert das ganze Wissen, dass in ihnen verankert war, die Spannung mit denen die meisten geschrieben waren all das faszinierte sie. Nur ein Gebiet hasste sie abgrundtief: Wahrsagen. Sie hielt das alles für Scharlartanei und außerdem wollte sie vielleicht gar nicht wissen was sie in ihrer nahen Zukunft erwarten würde. Warum mussten ihre Eltern sie in diesen dämlichen Kurs schicken, sie wäre viel lieber in alte Runen gegangen, aber nein das Kind muss ja unbedingt Wahrsagen lernen wie seine berühmte Urgroßmutter, bah.
Als sie alle Bücher beisammen hatte , beschloss sie sich vom Restgeld noch eine Tüte Eis zu kaufen.
Ihr Eis schleckend lief sie weiter in Richtung Tropfender Kessel als ihr vordem Sportgeschäft ein schäbig wirkender Junge auffiel der mit gläsernem Blick den neuen Nimbus 1986 betrachtete.
,,Jungs!", dachte sie ,,Nur Besen im Kopf!"
Der Junge war trotz seiner schäbigen Klamotten sehr hübsch. Er hatte schwarzes, schulterlanges Haar, dass ihm leicht in die grasgrünen Augen fiel, er hatte einen schmalen Mund und hohe Wangenknochen.
Plötzlich tropfte ihr etwas auf den Fuß; sie zuckte zusammen und stellte fest, dass sie wohl schon mehrere Minuten auf den auch recht blass wirkenden Jungen starrte und ihr Eis langsam anfing zu tauen.
Schnell lief sie weiter zum tropfenden Kessel, aß dort zu Abend und ging ins Bett.
Sie träumte sie sei in Hogwarts es war ein Ball, ein Maskenball. Sie saß allein an einem Tisch und beobachtete die tanzenden Paare. Plötzlich kam ein Junge in einem pechschwarzen und grünem Kostüm und bat sie zum Tanz. Sie stand auf und ging mit dem Jungen zur Tanzfläche. Sie tanzten zusammen mehrere Tänze und kamen sich dabei sehr nahe. Plötzlich verwandelte sich der Junge in eine schwarze Giftschlange und entschwand ihren Blicken. Sie wollte der Schlange hinterher rennen doch auf einmal gab der Boden unter ihren Füßen nach sie fiel ins Dunkle immer tiefer und tiefer. Dann schlug sie auf und . . . erwachte
Schweißgebadet richtete sie sich in ihrem Bett auf . Was war das bloß für ein Traum gewesen? Und wer war der Junge hinter der Maske gewesen? Im Traum hatte sie beide so viel verbunden, es war so realistisch gewesen! Als ob sie wirklich nachts dort gewesen wäre!
Unschlüssig stand sie auf und schaute in den Spiegel. Wie hießen wieder diese Muggel-Dinger aus denen diese Elektrizität kam? Ach ja, Steckdosen genau! Sie sah aus als hätte sie in so eine Steckdose gegriffen, ihre schwarzen Haare standen wie eine Löwenmähne von ihrem Kopf ab. Schnell kämmte sie sich und machte sich zwei strenge geflochtene Zöpfe, wie es ihre Angewohnheit war.
Als sie am Bahnsteig neundreivierltel angekommen war, versuchte sie ihren schweren Koffer in den Zug zu hieven. Wegen all der zusätzlichen Bücher war dies jedoch zu einem ziemlichen Problem geworden. Plötzlich bewegte sich der Koffer nach oben, sie blickte sich um und sah den blassen Jungen, der gestern vor dem Sportgeschäft gestanden hatte, der ihr half den Koffer in den Zug zu ziehen!
,,Oh, äh, ... danke", stammelte sie und errötete leicht.
,,Du hast den ganzen Schülerverkehr aufgehalten, da muss man sich ja einsetzen", sagte der Junge kalt und ging in ein Abteil zu seinen Freunden.
,,Der sah ja echt scharf aus, wo hast du den denn aufgegabelt, Mini?", sagte eine Stimme hinter ihr. Sie drehte sich um und erkannte ihre Freundin Melinda Banks.
,,Hi Mel, ich freu mich auch dich wieder zusehen", sagte Minerva sarkastisch ,,und außerdem hab ich den nirgends aufgegabelt, der ist von ganz allein gekommen! Und du sollst mich nicht MINI nennen!!!"
,,Ist ok, Mini!"
,,Du hast dich um kein Bisschen gebessert, war ja auch nicht zu erwarten!!!"
Minerva schaute Melinda böse an dann mussten beide lachen und vielen sich um den Hals.
,,Schön dich zu sehen Minerva! Wie waren deine Ferien?", fragte Melinda.
,,Kann nicht klagen und deine?"
,,Wunderbar! Aber jetzt lass uns ein freies Abteil suchen!"
Das war schon länger! Wie gefällt euch meine Story? Ihr könnt mich ruhig kritisieren wenn euch was auffällt da freu ich mich auch!!!
