1. Der Fremde in mir

Matt und vollkommen leer betrat er das Ministerium der Zauberei. Matter und ruhiger, als er sich jemals zuvor gefühlt hatte. Für seinen Geschmack vielleicht zu ruhig.

Er hatte damit gerechnet, dass er wenigstens halbwegs unruhig und nervös sein würde. Jedenfalls war er es in seinen zahlreichen Gedankengängen immer wieder gewesen. Die, in denen er über diesen Schritt nachgedacht hatte.

Natürlich hatte er niemals wirklich damit gerechnet, dass er ihn gehen würde. Dafür hatte er einfach zu viel zu verlieren gehabt. Was jetzt vollkommen anders aussah.

Wie oft hatte er sich klammheimlich erhofft, irgendwann würde er einen solchen Grund bekommen. Einen Grund, für den es sich lohnte alles zu riskieren. Einfach allem die Stirn zu bieten. Der nicht mehr vorhandenen Angst, der eigenen Familie.

Und sogar dem Dunklen Lord, der seit Potters großer Niederlage vor fünf Jahren stärker und gefürchteter war denn je.

Natürlich hatte dieser Grund niemals ganz oben auf seiner Liste der Möglichkeiten gestanden. Er hatte darauf gehofft, dass sein Gewissen vielleicht eines Tages einfach stärker sein würde, als sein Stolz und die ausbleibende Angst. Stärker als die Gleichgültigkeit, die er sich in den vergangen Jahren so mühselig angeeignet hatte.

Nun war sein Grund im Prinzip die Hoffnungslosigkeit. Oder auch die fehlenden Perspektiven. Diese konnte er gerade an einer Hand abzählen.

Weglaufen und klammheimlich sterben.

Bleiben und in Schande sterben.

Bleiben, etwas Unerwartetes tun und sterben.

Unbemerkt kam er an ihrer Tür zum Stehen, trat durch diese hindurch, da sie offen war.

Die kommenden Schritte waren wohl durchdacht. Er hatte sogar das Klopfen genauestens geplant. Und dass die Tür geöffnet war, brachte ihn einen Moment tatsächlich aus der Fassung.

„Granger", sagte er also und blieb einen Augenblick unschlüssig in der Mitte des Raumes stehen.

Der Lockenschopf blickte überrascht von den Pergamenten auf, die sie bis gerade eben noch extrem versunken begutachtet hatte. Vielleicht hatte sie auch daran gearbeitet. Da war allerdings kein Federkiel.

„Malfoy", gab sie entsetzt zurück, tastete hektisch nach ihrer Hosentasche.

„Ich bin nicht hier um dich zu töten", sagte er und schüttelte augenrollend den Kopf.

Ja, sogar das hatte er berechnet. Das Entsetzten in ihren Augen, der lächerliche Versuch den Zauberstab zu zücken. Sogar den Gedanken daran, jämmerlich um Hilfe zu rufen.

„Granger, spar dir das", warf er ihr also direkt entgegen, als sie langsam den Mund öffnete.

Mit einer einzigen, geübten und für sie eindeutig viel zu schnellen Handbewegung, zog er seinen Zauberstab aus seiner Umhangtasche und legte ihn vor ihr auf den Schreibtisch. Dann trat er mit gehobenen Händen zurück. Lächerlicherweise so wie es auch die Muggel taten.

Einen Moment schnappte sie nach Luft, starrte mehr als nur ungläubig auf das feinsäuberlich verarbeitete, und dennoch mittlerweile so abgenutzte, Stück Holz.

„Das ist ein dummer Scherz, richtig?", flüsterte sie, zog ihren verschnörkelten Stab aus der Hosentasche und schob den seinen mit der Spitze testend über den Tisch. Als sie aufsah lag immer noch pures Misstrauen in ihrer Miene.

Was er ebenfalls vorhergesehen hatte.

„Granger, hör mir zu. Es geht hier nicht im Geringsten um dich. Ich schwöre dir also, dir wird nichts geschehen-", begann er, doch Gryffindors ehemaliger Mopp fuhr ihm grob dazwischen.

Damit hatte er zugegeben nicht gerechnet.

Mit gezücktem Zauberstab erwachte sie aus der Schockstarre, sprang um den Tisch herum und drängte ihn sagenhafte zwei Schritte zurück. Sonst hätte sie ihm wahrscheinlich mit diesem lächerlichen Stab ein Auge ausgestochen.

„Drohst du mir?", fauchte sie.

Draco schüttelte mehr überrascht als überrumpelt den Kopf. Normalerweise war es anders herum. Normalerweise standen ihm die wehrlosen und jämmerlichen Schlammblüter gegenüber. Und sie hatten immer seinen Zauberstab im Gesicht.

Granger musterte ihn siegessicher.

Nein, das hatte er ganz und gar nicht geplant.

„Granger, ich will Potter sprechen", hauchte er und trat einen herausfordernden Schritt auf sie zu.

Natürlich wich sie zurück. Jedoch nur wenige Millimeter.

-v-

Hinter Hermiones Schläfen ratterte es. Was zur Hölle wollte er hier?

Was natürlich eindeutig war.

„Soso. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich dir das abkaufe?", zischte sie dann gehässig lachend. Sie hoffte er würde nicht hören, wie sehr ihre Stimme zitterte.

Himmel, sie hatte Angst. Genau genommen, hatte sie eine scheiß Angst.

Er war nicht der erste abtrünnige Todesser, der auf diesem Wege Kontakt zu Harry Potter suchte. Um Verhandlungen zu starten. Einen Packt oder auch einen Deal: „Das Leben meiner Kameraden, gegen das meine."

Und Merlin wusste, sie konnten im Moment wirklich jeden Überläufer gebrauchen. Doch seit Thomas Ivory sie im letzten Monat hinters Licht geführt hatte, und Voldemort schließlich in den Grimmauldplatz Nummer zwölf führte, mussten sie vorsichtiger sein.

Sie konnten sich in diesen Zeiten keine weiteren Verluste mehr erlauben.

Malfoy schwieg einen Moment, starrte zu Boden. Und Mione begann neben ihm hektisch und unkontrolliert zu atmen. Sie sollte die Auroren rufen. Hilfe. Verstärkung. Irgendetwas.

Nicht dass sie nicht in der Lage war sich selber zu verteidigen. Doch man sollte sich selber niemals über- und den anderen nicht unterschätzen. Das war eine Lehre, die sie viele hatte lernen sehen.

Immerhin war er einer von Voldemorts besten Männern. Wo immer wichtiges Blut floss oder ein Attentat auf den Orden, Auroren oder ähnliches passierte, hatte Malfoy ganz sicher die Fäden in der Hand. Mit Muggeln und Schlammblütern musste sich Voldemorts Liebling schon lange nicht mehr auseinander setzten.

„Nein, glaube ich nicht", sagte er und begann bitter zu lachen. „Im Grunde wusste ich, dass ihr mich direkt via OneWay-Verfügung nach Askaban verfrachten würdet."

Der Lockenschopf nickte zustimmend. „Das werden wir auch. Darauf kannst du Gift nehmen."

Seine Miene verzog sich einen Augenblick leicht belustigt. „Außer ich hätte einen guten Grund", fuhr er jedoch fort und sie runzelte die Stirn.

„Was?", fragte sie irritiert.

Er sah sie an, trat einen weiteren Schritt auf sie zu. Wieder wich sie zurück. Wie viele Menschenleben hatte dieses Monster auf dem Gewissen? Hunderte? Tausende? Mehr?

„Eines war klar. Ich brauchte einen guten Grund. Einen glaubhaften. Mehr wie das übliche: Ich will aussteigen", sagte er dann und wich ihrem Blick aus. Einen Moment sah er sich scheinbar unschlüssig in ihrem kleinen und Fensterlosen Büro um.

Seitdem sie ihr Studium hatte abbrechen müssen, war sie in der Abteilung für Muggelkunde und Muggelrechtsangelegenheiten angestellt. Arthur hatte ihr diesen Job besorgt, denn die mittlerweile wieder von erschreckend vielen so betitelten Schlammblüter hatten es in diesen Zeiten schwieriger denn je.

Nicht weil sie offiziell geächtet wurden. Doch es war wahnsinnig unsicher und gewagt geworden Muggelstämmige zu unterrichten oder anzustellen. Ein Grund, der letztendlich nach mehreren Angriffen die vorläufige Sicherheitsbeauftragung des Ministeriums auf den Plan gerufen hatte. Laut dieser konnten Einrichtungen Muggelstämmige aus Sicherheitsgründen vorläufig beurlauben oder eben ausschließen.

Wahrscheinlich war es nicht erwähnenswert, dass besonders viele kleine Einrichtungen die Beauftragung zu ihrem Vorteil nutzten. Und auch wenn die magische Universität im Grunde nicht dazu zählte, hatte man ihr dennoch im zweiten Semester nahe gelegt, dass es für sie und ihre Mitstudenten besser wäre, wenn sie ihr Studium nach dem Krieg fortsetzen würde.

Für Hermione war dies ein verdammt harter Schlag gewesen. Auch wenn der Universitätsleiter und auch der Minister sicherlich Recht gehabt haben mochten. Sie war und blieb immerhin Harry Potters beste Freundin.

Doch es sollte noch besser kommen.

Seit rund einem Jahr konnte Harry das Hauptquartier ohne Schutz nicht mehr verlassen. Seitdem war sie eine der wenigen Verbindung zwischen der Außenwelt und Harry Potter geworden. Ein Grund, warum sie diesen jämmerlichen Aushilfsjob nicht bereits hingeschmissen hatte. Und sicherlich ebenfalls einer, warum die letzten drei auf sie angesetzten Todesser sie hatten leben lassen.

Obwohl Voldemort immer wieder triumphierte, stiegen die Zahlen der Überläufe nämlich heftig an. Doch sie hatten nichts Brauchbares. Meistens kamen die Niemande und Deals dieser Art brachten dem Orden nichts. Obwohl sie gerade jetzt wirklich jeden glaubhaften Überläufer unterstützten.

Die letzten Deals waren vielversprechend gewesen, aber letztendlich eine Falle. Der Orden hatte viele Männer eingebüßt. Doch jeder ehrliche Aussteiger bedeutete auch, dass Voldemorts Reihen schrumpften.

Sie schluckte, sah ihr viel versprechendes Gegenüber an. Das war zu schön um wahr zu sein. Doch würde Voldemort wirklich so offensichtlich handeln?

‚Das muss eine Falle sein', flüsterte ihre innere Stimme trotzdem.

„Malfoy. Wir brauchen wirklich verdammt viel, um dir das hier abzukaufen." Ihre Stimme klang überraschend fest.

Er nickte neben ihr. Dann holte er erstaunlich viel Luft. „Ich denke, ich habe genug vorzuweisen." In seinem Gesicht und in seiner Stimme lag soviel Bitterkeit, dass sie einen Moment überrascht die Stirn runzelte und den Zauberstab einen Millimeter sinken ließ.

Langsam trat er auf sie zu. Sein Zauberstab befand sich immer noch hinter ihm auf ihrem Schreibtisch, aber dennoch packte sie eine Sekunde die blanke Angst. Sie war ganz sicherlich nicht die erste, die von einem Todesser erwürgt worden war.

„Malfoy, was hast du vor!", schrie sie und rammte ihm ihren Stab grob in die Brust.

Er hielt inne. „Ich will dir etwas zeigen", sagte er dann.

Mione schüttelte bitter lachend den Kopf. „Vergiss es."

Malfoy leckte sich über die Lippen, schaute für den Bruchteil einer Sekunde etwas erschlagen drein. Offensichtlich hatte er seit Tagen nicht mehr wirklich geschlafen. Vielleicht sogar seit Wochen.

„Lamia[1]", hauchte er plötzlich.

Mione zog die Stirn kraus.

„Untot. Der dunkle Kuss, Granger", sagte er augenrollend und kratzte sich unschlüssig am Hinterkopf. Einen Moment wirkte er fast verzweifelt.

Sie ließ den Zauberstab sinken, sah ihn ungläubig an. „Das ist unmöglich. Es sind seit Jahrzehnten keine aktuellen Fälle bekannt."

Malfoy nickte, sah sie bitter an. „Voila", hauchte er dann und machte mit den Händen eine auf sich deutende Geste.

Sie schüttelte erneut den Kopf. Das war unmöglich. Ihre Existenz war zwar in der Zauberwelt mehr als nur bekannt, doch die Welt der Vampire, Blutsauger oder auch Untoten – wie sie umgangssprachlich immer genannt wurden – war nach wie vor größtenteils unbekanntes Gebiet.

Beide, Magier und Lamia – wie sie sich selber nannten -, hielten sich die Rechte vor, die bessere Rasse zu sein. Die edlere und auch die ältere. Welche Seite nun Recht haben mochte, war ihr unbekannt.

Diese Antwort befand sich wahrscheinlich in keinem Buch dieser Welt. Jedenfalls nicht in denen, die ihr zugänglich waren und jemals sein würden.

Seit Jahrhunderten lagen ihre Welten im Clinch. Und ebenso lange hatten sie es vermieden sich den Nachwuchs aus den Magierreihen zu suchen. Sie wusste nicht, ob überhaupt ein solcher Fall verzeichnet war. Doch vielleicht hatten beide Seiten es nur feinsäuberlich vertuscht.

Mione sah auf, schluckte.

Sie hatte soviel über sie gelesen. Soviel gelernt, seit sie Zugang zum Wissen dieser Welt hatte. Und die Geschichten der Muggel waren alle so entsetzlich lächerlich und falsch. Es hatte Dracula nie gegeben. Auch schliefen sie nicht auf Friedhöfen und in Särgen. Sie waren lichtempfindlich, doch sie starben nicht durch Knoblauch oder Kreuze. Und man konnte auch nicht als Lamia geboren werden.

Sie infizierten ihren Nachwuchs durch den dunklen Kuss, den Tausch von Blut. Einen Tausch, den bisher viele mit ihrem Leben bezahlt hatten. Oder mit weitaus mehr als das.

Diese Welt wusste soviel über diese Fremden in der Dunkelheit: und dennoch wusste sie nichts.

„Kann ich.", flüsterte sie und schluckte. Vorsichtig trat sie einen winzigen Schritt vor und versuchte in seine Augen zu sehen.

„Das hatte ich vor", gab er dann zurück.

Sie starrte. Schluckte. Nickte.

Der Wissensdurst in ihr brachte sogar die Angst zum Schweigen.

Und einen Moment lachte etwas in ihr auf. Etwas Gemeines und Gehässiges. Es schien sie innerlich taub werden lassen zu wollen, so laut schrie es, als sie ihm erwartungsvoll entgegen trat.

-v-

Granger starrte ihn an wie eine verschandelte Jahrmarktattraktion und die verschollenen Schätze von Alexandria in einem. Es war beinahe lächerlich.

Wahrscheinlich würde er sogar gehässig über ihr dummes Gesicht und ihre großen, erwartungsvollen Augen lachen, wäre das alles nicht so verdammt-

Er schüttelt den Kopf, spürte wie sie neben ihm unruhig auf den Zehenspitzen auf und ab wippte. Mit geschlossenen Augen blickte er zu Boden. So als könnte er dem Fremden in ihm dadurch die Sicht versperren.

Was natürlich lächerlich war.

Da war nichts in ihm, als dieses elende, dreckige Virus. Ein Virus, welches ihn in den nächsten Wochen dahinraffen würde. Ihn entweder tatsächlich töten würde oder schlimmer noch. Ihn zu einem dieser furchtbaren Ungetüme machen könnte.

Frei von Verstand und Geist. Ähnlich des Kuss eines Dementors. Doch laut der Bücher war dies schlimmer. Weitaus schlimmer.

Das was von ihm übrig bleiben würde, würde durstig und jämmerlich umherwandern. Sich der eigenen Erbärmlichkeit nicht bewusst. Einzig uns allein gesteuert vom Drang und dem Durst.

Für verdammt lange Zeit, wenn sich ihm niemand erbarmen würde. Verachtet von jedermann und nicht mehr wert, als ein scheiß Muggel.

Nein. Noch viel weniger..

Er war ein Narr gewesen. Nicht erst seit gestern. Bereits als er sich hatte vom Dunklen Lord markieren lassen. Als er begann wahllos und ohne etwas zu hinterfragen für ihn zu töten und vor ihm im Dreck zu kriechen.

Wahrscheinlich hatte er schon damals seinen Wert verloren. Jedenfalls war es in seinen eigenen Augen so.

Draco öffnete diese. Blickte starr auf die Wand hinter Grangers scheiß Schreibtisch. Sie sah ihn immer noch ehrfürchtig an. Neugierig und absolut ahnungslos. Ihr Wissensdurst ließ sie sogar vergessen wer er war.

Würde er es darauf anlegen, könnte er dieses wissensdurstige Geschöpf neben sich einfach umbringen. Sie hatte nicht einmal den Hauch einer Chance.

Ein bitteres Lachen. Falsch. Es ließ sie vergessen, wer er gestern noch gewesen war.

Was hier vor ihr stand, war ein wertloser Schatten seiner selbst. Bereits jetzt nicht mehr wert als ein Muggel.

Also sah er sie an. Riskierte einen Blick in ihre braunen, makellosen Augen.

Hatte er sie jemals mehr gehasst als gerade jetzt?

Nein, wahrscheinlich nicht.

Sie strich sich sichtlich fassungslos eine braune Strähne hinters Ohr. Der Zauberstab baumelte schutzlos neben ihrem Körper, während sie in seinen Augen versank. Oder eher in dem, was sie darin sah.

„Granger", knurrte er also.

„Wie konnte das passieren?", flüsterte sie, konnte sich offensichtlich kaum davon abhalten ihn anzufassen. Nicht ihn als Menschen. Sondern ihn als die wunderbare, erbärmliche Attraktion, die er war.

„Granger, mir bleibt nicht genug Zeit, um dir das im Detail zu erklären."

Und ja, so war es.

Seine Zeit war abgelaufen. Die letzten Körnchen schienen vor seinen Augen ins Nichts zu rieseln. Wie viele Wochen hatte er noch, bis das Virus ihn übermannt haben würde?

Vier Wochen. Vielleicht sechs.

„Ich muss Potter sprechen", hauchte er also. „Ich habe keinen Schimmer warum, aber ich möchte etwas tun. Um." Er stockte, spürte erneut die Übelkeit in sich aufsteigen, die ihn bereits seit heute Nacht plagte.

Keuchend stützte er sich am Schreibtisch ab und schloss die Augen. Wartete, dass es vorüber ging.

„Dein Gewissen reinzuwaschen?", knurrte sie neben ihm. In ihrer Stimme lag entsetzlich viel Bitterkeit. Doch es scherte ihn nicht.

Draco atmete tief durch und lachte leise auf. Jedoch vermied er es sie anzusehen. „Das ist ein unmögliches Unterfangen, Granger. Doch ich habe das Gefühl, dass ich das hier tun muss. Warum auch immer."

zu [1]: Lamiawar laut Mythologie eine Tochter von Poseidon. *lach* Allerdings ist Lamia ebenfalls die lateinische Bezeichnung für einen reinrassigen Vampir. Daher dachte ich mir, es passt. ;)


Vorschau:

Hermione seufzte, ließ Malfoy einen Moment aus den Augen und sah Ron an. „Er wurde von einem Vampir gebissen, Ron."

„Bit.", Ron sah an ihr vorbei auf den Blonden. „Bist du sicher?", fragte er dann.

Sie atmete tief und schwer durch. Dann nickte sie. „Ich habe die Corona gesehen."

„Lässt sich das nicht fälschen?", fragte Ron schneidend.

„Nein, lässt es sich nicht, Wiesel", fuhr der Blonde ihnen nun grob dazwischen. Er trat näher an sie heran und sah ihrem besten Freund mit seinen unverhüllten Augen tief in die kornblauen. „Jedenfalls nicht so äußerst überzeugend."


Mir fehlen gerade die passenden Worte, um hier irgendwas Brauchbares zu sagen. *lach* Ich denke die Geschichte spricht bisher für sich. Natürlich ist alles noch etwas verworren und kompliziert, aber ich kann euch versichern, der Sinn und die Hintergründe kommen noch. Bleibt also dran. ;)

Nach wie vor solltet ihr euch aber nicht scheuen und bei Unklarheiten einfach nachfragen.

Wie immer gilt mein Dank Fränzi für´s Betalesen und meinen Mädels Fränzi, India und Mean für den kreativen Beistand. Ebenfalls Danke an diejenigen, die bis hierher gelesen haben, die diese Story favoritisiert haben, aber vor allem an die, die mir eine Review dagelassen haben. *knuddel*

Fränzi: Hui, Süße. *lach* Ich freu mich so, dass du in so vielen Bereichen dabei bist. ;) Vielen Dank für das Lob. Mensch, da werde ich ja wieder ganz rot hier. Und kein Thema: Du bist in meinem Boot immer willkommen. hihi Oder auf meinem Scheiterhaufen. Kannst du dir aussuchen. ;)

Engel: hihi Ja, das wäre schön. Obwohl ich dir daraus jetzt keinen Strick drehe. Es freut mich, dass du hierher gefunden hast. Und natürlich freut es mich auch, dass du Minds bereits entdeckt hast. Und es würde mich noch viel mehr freuen, wenn du dabei bleibst und ich ab und an von dir höre. ;)

DnA: Meisterwerk? *lach* Also, ganz ohne jetzt eingebildet zu klingen, habe ich auch so die Vermutung, dass das hier das *größte* werden könnte, was ich bisher geschrieben habe. Jetzt aber nicht *groß* im Sinne von *überdurchschnittlich gut*, sondern eher von der Komplexibilität und dem Umfang. Aber, das werdet ihr ja alle noch sehen. *lach* Aber, ich freue mich, dass du bereits jetzt soviel auf meine Werke legst. *rotwerd*

Hogwartsstudent94: Ich danke dir. :)

Hattu82: Ja, darfst du dich auch fühlen. ;) *lach* Touroperator? Siehst du, das kommt mir jetzt nicht bekannt vor. Allerdings kann ich dich beruhigen. Da ich mir vieles wirklich zurechtgebogen habe, werde ich es eh entsprechend einführen und erklären. :) Den Job als Erste-Hilfe-Tussi hast du intus. Kannst dir gleich das erste Pack da links krallen und mit mir zur zentnerschweren Tür da vorne kommen. ;)