Autor: Harmonic Friction
Übersetzer
: Chantal la Chasseuse
Beta: joannaarcher
Disclaimer
: Das Harry Potter Universum gehört J. K. Rowling, die Idee und Umsetzung zu dieser Fanfiction gehört Harminic Friction und ich bin nur die arme Übersetzerin.
Status
: wird fortgesetzt.
Kapitel: 2 von 5
Rating
: T

ÜN: So, das letzte Mal hatte ich ein paar Probleme mit dem Hochladen, weil ich das hier zum ersten Mal mache. Deshalb Danke an Draconis Malfoy für deine Hilfe! Und noch nachträglich ein fettes Dankeschön an meine liebe Beta joannaarcher, ohne die ich wohl aufgeschmissen wäre! Und natürlich Danke an meine ersten Reviewer Schatten.Licht und S.M. Cortelly.Dieses Kapitel hat leider ewig gedauert, weil ich keinen Internetzugang hatte. Das nächste kommt dann schneller!

ZWEI: Was Mutter dir gibt

Vielleicht morgen Nacht", sagte Harry am nächsten Abend zu sich selbst und kicherte fies. Ach, wie Dudley's großartige Pläne doch schief gegangen waren, als Tante Petunia ihn für einen Tag an den Strand entführt hatte, um die Mutter und Sohn Beziehung zu vertiefen. Der Ausdruck auf Dudders Gesicht war absolut erbärmlich gewesen.

Harry hätte es fast schon für Dudley leid tun können, wenn das hier irgendeine Art von Paralleluniversum gewesen wäre, aber das war es nicht und so fand er es nur amüsant.

Er freute sich, dass die beiden so spät zurück kamen, dass sich Big D weder noch bekiffen oder betrinken oder Sex haben konnte.

Dennoch war Harry immernoch verblüfft, dass Dudley vor ihm eine Freundin hatte, wenn er, der Junge-Der-Lebte nur kichernde Verehrerinnen hatte, von denen die meisten im ersten Jahr waren. Diesen Sommer erschien ihm die Welt wirklich trostlos. 'Vielleicht war sie zu betrunken um zu bemerken, wer Dudley war', dachte Harry hoffnungsvoll, 'und er packte sie und nahm sie mit, bevor sie protestieren konnte.' Während ihm das alles durch den Kopf ging, kam ihm Hermine in den Sinn, wie sie ihn gereizt zurechtwies, dass, 'ob betrunken oder nicht, Mädchen nicht so dumm sind.' Das versetzte ihn aber auch nur in eine schlechte Stimmung, weil es ihn daran erinnerte, dass ihm diesen Sommer bisher niemand geschrieben hatte. Es war wirklich, als ob er nicht existierte.

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Harry erwachte am nächsten Morgen mit dem selben Gefühl der Verachtung für die Welt und ihre Bewohner. Er ignorierte die Reihe aggressiver Fragen seines Onkels darüber, was er am Tag zuvor getan hätte, weil „ich dich den ganzen Tag kaum zu Gesicht bekommen habe!" Darauf konnte Harry sich nicht verkneifen zu fragen: „Worüber regst du dich dann auf?" Es war erst zehn Uhr morgens und er hatte die Muggel verärgert. Ein neuer Rekord.

„Schaut, ich gehe den Tag über 'raus", sagte Harry entschlossen, nachdem er scheinbar eine Ewigkeit lang von Petunia angeschrien worden war, „und ich werde heute Abend zurück sein."

„Du undankbarer Trottel", schnarrte Vernon.

Harry schlug die Tür hinter sich zu und hörte seinen Onkel und seine Tante ihn immernoch anschreien. Es war ihm egal. Es gab sehr viel wichtigere Dinge, mit denen er sich jetzt befassen musste und hier im Ligusterweg verschwendete er nur Zeit. Warum niemand anders erkannte, wie offenlichtlich das war, verstand er auch nicht.

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Viele Stunden ziellosen Umherstreifens später fand sich Harry im Park am Magnolienring wieder, der ein paar Winter zuvor eingerichtet worden war. Er war zu dem Zweck vorgesehen, kleinen Kindern einen Spielplatz zu bieten, um zu schaukeln, rutschen und anderweitig Spaß zu haben, aber Dudley und seine Gang hatten ihn für sich beansprucht. Heute war es nicht anders.

Harry rollte die Augen, als er Piers Polkiss und Darian Rathrum sah, die mit etwas, das ein Whiskey-Sauf-Wettbewerb zu sein schien, beschäftigt waren. Dudley lehnte an das Klettergerüst, während ihm verwegen eine Zigarette aus dem Mund hing.

„Alles klar, Harry?", fragte eine scharfe Stimme.

Zögernd drehte Harry sich zu Sarah um, die ihn von ihrem Sitzplatz auf dem Holzzaun, der den Park umgab, aus anlächelte. „Alles klar", sagte er ein bisschen bitter. „Aha, wir sind jetzt also beim Vornamen?"

„Tja, das hängt alles von dir ab", sagte sie ihm gleichgültig und nahm einen Zug von ihrem Joint; ihre Augen waren mit elektrisch-blauem Make-Up bemalt, ihre spitzen Absätze waren lila, ihr Rock fast nicht vorhanden.

Seinem Willen zum Trotz stützte sich Harry neben ihr ab, passte aber auf, ihr nicht zu nahe zu kommen. 'Hoffnungslose Zeiten', dachte er. „Und selbst, Sarah?", fragte er sie und versuchte sehr gelangweilt auszusehen.

Sie grinste ihn an. „Alles klar", antwortete sie, eine Augenbraue hochziehend. „Ich nehme an, ich hab mich in dieser Nacht nicht so schlau angestellt."

„Nein, die Intelligenz war wirklich nicht auf deiner Seite."

„Der schlimmste Kater meines Lebens."

„Also, ist das alles, was ihr zwei miteinander macht? Euch die Kante geben?", fragte Harry dunkel.

„Teilweise", sie zuckte die Achseln. „Natürlich ist das nicht alles."

„Vielleicht hören wir hier besser auf", rief Harry aus.

„Ihr beide mögt euch wirklich nicht, oder?"

„'Nicht mögen' ist eine sehr positiv klingende Untertreibung. Dudley und ich haben nur eine Gemeinsamkeit und diese Gemeinsamkeit ist es, uns gegenseitig abgrundtief zu verabscheuen."

Sie kicherte. „Wie auch immer, wie ist Sankt Brutus?", fragte sie. „Dudleys Tante sagt, sie schlagen euch da."

Gott, du hast Tante Magda getroffen?"

„Jah. Ich kam letztes Jahr mal zum Tee vorbei, aber du warst in der Schule. Sie ist echt eine liebenswürdige Person. Das war, bevor ich mit Big D zusammenkam."

Harry begann fast zu würgen. „Meinst du das ernst?" Er war sich nicht sicher, welcher Teil der beunruhigendste war: Teetrinken mit den Dursleys, Tante Magda 'liebenswürdig' zu nennen, oder Dudley feierlich als 'Big D' zu bezeichnen. „Tante Magda ist die verdorbenste Kreatur, die der Menschheit bekannt ist."

„Jetzt mach mal halblang!"

„Nein, ich mein's ernst. Was Sankt Brutus betrifft, es bringt mich weg von hier. Also schätze ich, es ist gar nicht so übel." Nach all diesen Jahren der Lügerei darüber, begann Sankt Brutus in der Tat zu klingen wie ein ziemlich faszinierender Ort.

„Glaub' ich nicht", antwortete Sarah und starrte dann über Harry's Schulter, wo Dudley Piers mehrmals auf dem Arm schlug, zur Freude Malcoms und mehrerer anderer Jungs.

Harry sah hin und schnaubte. „Ich schätze, dein Freund muss sich um ziemlich wichtige Angelegenheiten kümmern. Ich bin sicher, er wird zu dir kommen, wenn er mal einen Moment Zeit hat."

Verpiss dich," sie lächelte und kickte Harry leicht. „Willst du 'nen Zug, Harry?", fragte sie und hielt ihm den Joint hin.

„Jah." 'Warum nicht? Hier gibt es ja sonst nichts zu tun.' Er nahm einen Zug und bekam einen Hustenanfall.

„Du bist ziemlich cool, Harry."

„Sicher bin ich das." Seine Gedanken schwammen wie in einem Wirbel um ihn herum. „Ich bin nicht muskelbepackt und auch nicht in der Wrestling Mannschaft. Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen."

„Es ist in Ordnung," sagte sie, „aber-"

„Sarah! Ey," kam Dudleys Ruf von der anderen Seite des Spielplatzes. „Beweg deinen Arsch hierher!"

„Schätze, ich muss gehen," sie lächelte.

„Musst du wohl," gab Harry knapp zurück und wünschte sich, Hermine wäre hier, damit sie das Mädchen dafür erdrosseln könnte, so typisch zu sein.

Er beobachtete angewidert, wie das winzige Mädchen sich mit seinem Cousin verflocht und ihr kleiner Minirock über die schwarzen Panties hochrutschte, wo Dudley sie anfasste.

Harry verfluchte niemand bestimmten und ging davon.