Titel: Der Anfang vom Ende des Centres

Autor: CJ

Email-Addy: all_my_life@web.de

Kurzfassung: Das Triumvirat hat die Kontrolle über das Centre übernommen, doch dies gefällt Raines und Lyle überhaupt nicht.

Rating: PG-13

Disclaimer: Die bekannten Charaktere der Fernsehserie The Pretender gehören MTM, NBC, TNT und 20th Century Fox (und leider nicht mir). Die folgende Geschichte dient keinerlei kommerziellen Zwecken, sondern wurde nur zum Vergnügen anderer Fans wie mir geschrieben. Eine Verletzung des Copyrights ist nicht beabsichtigt.

Kommentar: Wenn es euch vielleicht gefallen sollte, und jemand wissen will wie es weitergeht, dann könnte ich daraus eine kleine Reihe machen. Also gebt euer Feedback dazu ab!

Der Anfang vom Ende des Centres

Teil 2



San Diego

Jarod hatte gerade seine Aufgabe beendet, als er schon die nächste sah. Einen kleinen Jungen, der unglücklicherweise ansehen musste wie seine Mutter vor einer Bäckerei angeschossen wurde. Der Täter lief sofort nach seiner Tat weg, während Jarod sofort die Polizei und nach einen Notarzt rief. Doch es war zu spät, denn als Jarod ihren Puls fühlte, war er nicht mehr zu spüren, auch seine Versuche die Frau wiederzubeleben, scheiterten. Er konnte nur noch ihren Tod feststellen, auch der dann kommende Notarzt kam zu der gleichen Diagnose. Weinend sah Jarod den kleinen Jungen an der Straßenseite stehen. Er wollte ihn beruhigen, doch das schien nicht so einfach zu sein, da der Junge einfach nicht damit aufhörte. Er versuchte es noch nach einer anderen Methode, doch auch diese schien nicht zu funktionieren. Langsam machte er sich Sorgen.

„Junge, du kannst doch nicht die ganze Zeit hier weinen. Es ist zwar schwierig für dich, aber ich werde dich über diese Zeit bringen, auch wenn es nicht einfach ist!"

„Nein, aber es war doch meine Mutter!" antworte er Jarod, während die Tränen weiter von seinem Gesicht herunter liefen.

„Denke doch bitte an die guten Erinnerungen an sie, das ist bestimmt das Beste für dich! Wie heißt du den eigentlich?"

„Ich heiße Martin!" schluchzte er.

„Mein Name ist Jarod, und ich werde den Mörder deiner Mutter zur Rechenschaft ziehen.

Da kam schon ein Polizist auf ihn zu, und wollte den Jungen mitnehmen. Doch Jarod sagte dem Polizisten, dass er der Vater des Jungen sei. Er wusste, dass es eine Lüge war, aber war ihm klar, was passieren würde, wenn sie ihn mitnahmen. Dies wollte er nicht, und deshalb nahm er ihn nun mit zu sich nach hause. Es bemerkte sonst so niemand und das war auch gut so für den Moment.

Technikraum

Um die Mittagszeit

Broots suchte immer noch nach dem, was ihm Miss Parker aufgetragen hatte, doch die Zeit verging schneller als er dachte. Denn gleich würde sie wieder bei ihm und Sydney erscheinen, und Ergebnisse sehen wollen. Doch Broots hatte noch keine Neuigkeiten für sie und hatte schon alle, ihm bekannten Kanäle in Anspruch genommen. Selbst Sydney schaute hilflos, denn er konnte ihm auch nicht weiterhelfen, dafür waren seine Computerkenntnisse zu gering. Doch Broots gab nicht auf, auch wenn Parker jeden Augenblick in dem Raum erscheinen und nach seinen Ergebnissen fragen würde. Nun versuchte Broots es noch mal mit Lyles Computer, um dort vielleicht den entscheidenden Hinweis zu finden. Eigentlich glaubte er nicht mehr daran, weil er beim ersten Versuch schon nichts gefunden hatte, aber er dachte bei sich: „So schnell lasse ich mich nicht überlisten, wozu bin ich denn der Computerspezialist des Centre!" Schließlich fand er dann etwas auf Lyles Computer, dass sehr hilfreich schien.

„Sydney, sie glauben es nicht, aber ich habe etwas auf Lyles Computer gefunden!" jubelte er. Sydney kam darauf auch gleich herüber.

„Was haben sie denn so wichtiges bei ihm gefunden?"

In dem Augenblick kam auch Miss Parker in dem Raum. Sie sah sofort, das s Broots irgendetwas Wichtiges gefunden hatte. Sydney ging trat zur Seite um ihr die Sicht auf den Computer frei zu geben..

„Broots, was haben sie für mich?" fragte sie.

„Ähm..."

„Machen sie nicht so ein Theater darum, zeigen sie es mir endlich! Ich will wissen, was mein kleiner Bruder und Raines vorhaben!"

„Ich habe gerade ein paar wichtige Dateien auf Mr. Lyles Computer aufgespürt. Sie scheinen wohl sehr wichtig zu sein, denn sie waren durch ein Passwort geschützt!"

„Und? Haben sie ersehen können, worum es in diesen Dateien geht? Broots, Sprechen sie schon! Wir haben doch nicht ewig Zeit!"

„Nein, ich konnte es noch nicht einsehen, denn ich hatte das Passwort kurz bevor sie hereinkamen erst geknackt!"

„Dann öffnen sie endlich diese beschissene Datei!" forderte sie ihn auf.

„Miss Parker, seien sie doch nicht so harsch zu ihm", sagte Sydney aus dem Hintergrund.

„Sydney, hier geht irgendwas Merkwürdiges im Centre vor und es hat besonders mit meinem Bruder und Raines zu tun. Haben sie nicht gemerkt, dass immer mehr Leute aus dem Triumvirat hier herumschleichen??"

„Das habe ich schon gemerkt, aber bisher habe ich mir nichts Schlimmes dabei gedacht. Die sind doch auch sonst da."

„Broots, haben sie nun endlich die Datei geöffnet?" fragte sie nach.

„Sie ist geöffnet, aber wollen sie das wirklich lesen?"

„Natürlich, Broots, ich will doch wissen, was die beiden schon wieder vorhaben! Also zeigen sie es mir endlich!"

Broots rückte etwas mit seinem Schreibstuhl zur Seite, damit sie lesen konnte. Es machte ihr bedenken, was sie da zu lesen bekam. Auch Sydney konnte es nicht so recht glauben. Sie schauten sich verwirrt an. Keiner von beiden wussten darauf etwas zu sagen.

„Können sie glauben, was sie da gelesen haben?" fragte sie den immer noch nachdenklichen Sydney

„Sie scheinen es wirklich Ernst damit zu meinen. Sonst würde es nicht so detailliert in dieser Datei stehen."

„Aber glauben sie es wirklich, dass sie das Centre ins totale Chaos stürzen und dann das Kommando übernehmen wollen?"

„Ich traue meinem kleinen Bruder alles zu, und das ganz besonders, nachdem er und Raines degradiert worden sind. Doch was soll es bringen? Können sie mir es vielleicht erklären?"

„Die wollen einfach die Macht haben. Aber was wollen sie nun dagegen tun?"

Sie wollte die beiden, nicht zu sehr mit in die Sache herein ziehen, aber es schien so, als ob es wohl nicht anders ginge. Sie ging ein paar Schritte durch den Raum, bevor sie bei Broots am Arbeitsplatz stehen blieb. Nun sah sie Sydney in die Augen.

„Was wollen sie mir mitteilen?" fragte Sydney die nervöse Miss Parker.

„Und wo fangen wir an? Und was sollen wir machen?"

„Sie und Broots beobachten die Leute aus dem Triumvirat ein wenig, und sollte wirklich etwas Besonderes vorfallen, dann informieren sie mich auf direktestem Weg! Haben sie verstanden?"

„Ja, Miss Parker" sagte Sydney.

„Und sie, Broots, haben sie es auch verstanden?"

„Das habe ich verstanden, ich soll mit Sydney die Leute vom Triumvirat beobachten! Aber was machen sie in der Zeit, Miss Parker?"

„Ich werde mich auf die Suche nach meinem Bruder machen. Aber dazu muss ich ihn erst mal finden. Wir treffen uns später wieder hier!"

„Zu welcher Uhrzeit?" fragte Broots.

„Ich würde so in zwei bis drei Stunden sagen!"

Beide nickten ihr zu, und sahen wie sie dann aus dem Technikraum verschwand um Lyle, ihren Bruder ausfindig zu machen. Sie hoffte sehr, dass sie ihn rechtzeitig finde, da sie noch mit ihm einiges wichtiges bereden wollte. Doch sie wollte noch mehr, ihn auffliegen lassen. Sie wurde oft genug von ihm hinterm Ohr belogen! Sie wollte ihn schnellstens finden um ihn zur Rechenschaft zu zwingen. Auch wegen der eben gefundenen Datei auf seinem Computer! Sydney und Broots konnte noch immer nicht glauben, was sie eben zu lesen bekommen hatten. Es kann doch nicht sein, dass Raines und Lyle wirklich so viele unschuldige aus dem Centre und Triumvirat in den Tod schicken wollten! Außer sie wollten ein eigenes neues Centre vom Grund her aufbauen, doch mit welchem Personal oder geschweige mit welchem Geld! Sie begannen also die Leute des Triumvirates zu beschatten.

Ghana, Afrika

Triumvirat, immer noch am späten Nachmittag

Sie machten im Besprechungsraum da weiter, bevor sie eine Pause zwischen ihrem Meeting machten. Alle gingen wieder in den Besprechungsraum, besonders da sie wussten dass, wenn Motaki die Tür hinter sich schloss, die zu spät kommenden mit ihrem Ableben rechnen mussten. Deshalb blieben sie bei diesen Besprechungen auch immer in der Nähe des Raumes stehen. Zu viele hatten durch diesen Unsinn schon das Leben verloren. Als Motaki die Tür schloss, waren wieder alle an ihrem Platz. Genau wie er es von ihnen verlangt hatte. So ging er wieder zum Projektor, der ganz vorne neben seinem Platz stand.

„So, meine Herren, nun besprechen wir unser Problem weiter", sprach ein leicht erregter Motaki zu seinen Mitstreitern.

„Und wieder hat Mr. Zouzik das Wort. Er wird ihnen unseren Plan erläutern!"

„Danke, Mr. Motaki!" erwiderte er und stand von seinem Platz auf, um wieder nach vorne zu gelangen.

Er konnte nur von dort seine Ausführung machen, da nur der Computer da vorne mit dem Projektor verbunden war. Doch Mr. Zouzik musste erst mal den Computer hochfahren, da er wieder ausgeschaltet war.

„Wie weit sind sie, Mr. Zouzik?" fragte Motaki ihn leicht genervt nach.

„Nicht so weit, wie wir eigentlich sein sollten. Deshalb sind auch schon einige Komplikationen aufgetreten. Die, die wir schon vor der Pause ansprachen. Dagegen sollten wir schnellstens etwas unternehmen. Je schneller, desto besser für uns und das Centre in Blue Cove!"

„Und, Mr. Zouzik, was haben sie schon mit ihren Mitarbeitern herausgearbeitet?" fragte Motaki nach. Er fragte nach, da vieles in der letzten Zeit falsch verlief. Dies störte Motaki gewaltig.

„Wir haben zur Vorsicht auch einen weiteren Plan ausgearbeitet, falls der erste, aus welchen Gründen auch immer, daneben geht."

„Sie können uns doch bestimmt ein wenig davon erzählen." sagte er.

„Was genau soll ich erzählen?" fragte Zouzik nach.

„Soviel, wie es zum derzeitigen Stand möglich ist!"

Mr. Zouzik schaute ihn mürrisch an, wusste jedoch, dass er ihm eine Antwort geben musste. Dafür kannte man Motaki zu gut. Würde er ihm keine Antwort geben, müsste er mit irgendeiner Strafe rechnen. Das wollte er unter keinen Umständen, dafür hing er zu sehr an seinem Leben und der seiner Familie.

„Wir haben gestern im Voraus schon weitere Sicherheitsmitarbeiter nach Blue Cove geschickt, die alles zusätzlich kontrollieren sollen. Zudem werden sie dort in das schon bisherige Sicherheitssystem noch weitere Kameras einbauen. Außerdem werden sie alle Mitarbeiter checken. Bei einem dort sollten sie etwas finden. Wenn nicht sogar den Anführer dieser Truppe."

„Mr. Zouzik, das hört sich schon mal nicht schlecht an. Doch haben sie auch schon weiteres geplant, wenn sie Recht haben?"

Mr. Zouzik stockte eine Moment der Atem, da er auf diese Fragen keine Antworten parat hielt. Er schaute ihn an, doch Motaki wartete weiter auf was seine Antwort. Doch Zouzik schwieg weiter. Das war ungewöhnlich für Zouzik.

„Hallo, Mr. Zouzik, was ist mit ihnen los?"

„Nichts, nur mit sind gerade die Worte verloren gegangen, sonst ist eigentlich alles in Ordnung!"

„Und warum muss ich dann solange auf eine Antwort warten, Mr. Zouzik?"

„Keine Ahnung, Mr. Motaki!"

„Dann LOS!" schimpfte er.

„Ich habe dazu auch schon etwas mit meinen Mitarbeitern herausgearbeitet, doch ich muss leider zugeben, dass ich die Unterlagen nun nicht bei mir habe!" antworte er kleinlaut.

Das gefiel Motaki nicht gerade so, aber Mr. Zouzik konnte am meisten vertrauen, so dass er es bei einer kleinen Ermahnung beließ. Aber für die meisten anderen wäre es in der Situation ganz anders ausgegangen. Das lag auch daran, das Mr. Zouik schon viel für das Triumvirat geleistet hatte, mehr als alle anderen im Raum zusammen.

„Meine Herren, da Mr. Zouzik leider seine Ausarbeitungen nicht dabei hat, verschieben wir diese Sitzung auf morgen 10 Uhr! Sie sollten dann alle anwesend sein, ansonsten gibt es Konsequenzen." Drohte er allen anwesenden.. Wie immer verließ er als erstes den Besprechungsraum.



Fortsetzung folgt…