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Viel Spaß. Falls ihr Zeit haben solltet währe eine kleine Reaktion schön.

Im laufe der Geschichte kann es sein das manche Personen noch leben die eigentlich schon tot sein müssten. Im Weiteren habe ich ein paar Dinge hinzugefügt die vielleicht nicht ganz in die Geschehnisse der Bücher 4 und 5 passen. Seht über diese Punkte hinweg, aber ich hatte ein paar Probleme mit der Zeit.

Und bedenkt es ist meine erste Geschichte.

Leanna

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2. Oktober, Montagnachmittag 4 Uhr Lehrerzimmer :

„Ich wurde von der Schulkommission gebeten die Möglichkeit einer Duellklasse in betracht zu ziehen. Was hältst du davon Severus?" Fragte Minerva einen wie immer dunklen Severus. „Wenn es sein muss. Es würde ihnen bestimmt nicht schaden wenn sie sehen würden wie ein richtiges Duell funktioniert." Ich beobachtete das Gespräch mit gemischten Gefühlen. Denn wenn ich ehrlich bin hätte ich auch gerne mit gemacht.

Nach Minervas Gesichtsausdruck zu urteilen hatte sie sich eine andere Antwort erhofft. Wahrscheinlich hatte sie Angst, dass es die Schüler überfordern würde. Ich war aber schon immer der Meinung dass Duellieren eine Kunst ist und nicht viel mit Krieg zu tun hat. Da ich meine Meinung noch nie für mich behalten konnte, musste ich auch jetzt meinen Senf dazu geben. „Das wäre eine schöne Abwechslung."

„Ach meinst du das, wieso hältst du dann nicht die Stunden?" Kam es von meiner Lieblingsfledermaus.

„Nur wenn du mitmachst!" Dabei funkelten wir uns an. Ich konnte es kaum erwarten seinen Umhang in Brand zusetzten. Was keinem von uns auffiel waren unsere Kollegen. Filius war der der zur Sprache brachte was alle interessierte.

„Ihr kennt euch versucht erst gar nicht es zu leugnen! Aber woher das würde uns interessieren! Los raus mit der Sprache!"

Ich hatte meinen Blick nicht noch immer nicht von Severus gewandt. Was sollte ich jetzt darauf Antworten. Ich wartete darauf das Snape sich entschied was für ein Märchen er ihnen auftischen würde.

„Ja wir kennen uns. Denkt ihr eigentlich nur Albus kennst Menschen." Kam schließlich seine ausführliche Antwort. Filius ließ sich mit dieser Antwort aber nicht abspeisen.

„Glaubt ihr beiden wir sind blind und schwer hörig. Raus mit der Sprache!"

„Was meinst du Severus? Ich oder du?"

„Dann lieber ich, dir Vertrau ich vielleicht meinem Leben an aber sonst bestimmt nichts."

„Wie schmerzhaft, dabei war ich schon immer auf dein Gold aus." Ich war froh dass er endlich wieder mit mir sprach. Es war lange her, aber nach dem ich ihn jeden Tag sah konnte ich mich nicht mehr des Wunsches erwehren, mit ihm zu reden und Späße zu machen wie Damals.

„Wir haben gemeinsam gearbeitet. Allerdings ist das schon ein paar Jahre her." Er konnte Dinge so wundervoll undeutlich ausdrücken, dass es schon eine Kunst war.

„An was habt ihr gearbeitet?" Kam jetzt die Frage von Hoch. Die übernahm ich. Natürlich verstand ich Neugierde, aber ich mochte nicht wenn sie mich als Opfer auserwählt hatte.

„Wir haben einen Auftrag ausgeführt. Was den Inhalt betrifft, wir haben einen Schwur geleistet. Somit; 'tschuldigung!" Das stimmte nur teilweise, denn er war nicht mehr bindend aber das mussten sie nun wirklich nicht wissen.

„Ich werde einen Plan mit Severus aufstellen, wenn es euch recht ist. Danach klären wir das natürlich noch mit Minerva ab."

Die Besprechung dauerte noch eine Weile und es ging in einem großen Teil darum wie ich mit den Schülern zurecht kam. Was das betraf ging es so lala. Endlich war das Ende in Sichtweite.

„Ich möchte euch noch einmal darauf hinweißen das ihr dieses Jahr euer Budget(?) genau einhalten müsst. Wir haben nicht so viele Mittel wie sonst.

Gut ich denken das ist alles. Einen schönen Abend noch." Mit diesen Worten beendete Minerva unsere kleine Runde. In der Hoffnung das ich meine Fledermaus noch erwischen würde bevor sie in ihrer Gruft verschwunden war, machte ich mich schnell auf den Weg. Es war ein Hindernislauf par exelance(mein französisch ist nicht ideal; keine Ahnung wie es geschrieben wird.). Mit etwas Geschick und leichter Schwerhörigkeit gelangte ich aus ihren Fängen. Ich beeilte mich die Treppen hinunter.

„Wohin wollen wir den so schnell, kleine Professorin?" Kam plötzlich eine Stimme von hinter mir. Mir sprang zwar kurz das Herz auf die Zunge, versuchte es mir aber nicht an merken zu lassen. Ich wusste wer hinter mir war, also machte ich mir nicht die Mühe mich zu ihm zu drehen. Ganz nebenbei gab es mir auch eine Gelegenheit wider Ruhig zu werden.

„Das kommt darauf an. Zu mir oder zu dir das ist mir eigentlich egal, obwohl ich glaube zu dir trauen sich weniger Leute als zu mir. Ich habe keinen so guten Ruf wie du. Also?"

Während der ganzen Zeit hatte ich mich nicht umgedreht. Jetzt spürte ich vielmehr als das ich hört wie sich etwas hinter mir rührte. Eine Hand legte sich auf meine Schulter.

„Dann las uns in meine Kerker gehen, Corona." Nein, ich konnte es nicht fassen, dass er mich so nannte. Nicht hier!

„Wie du meinst, Soli-fer." War alles was ich heraus brachte.

Wir gingen hinunter bis in die Kerker, wo seine Räume noch immer waren. Wo er mich als erstes den Raum betreten ließ. Interessiert schaute ich mich um, denn das hier war nicht sein Büro, sondern seine ganz eigenen Räume. Sein Castel. Es war eher in dunklen Farben gehalten und den Raum dominierten die vielen Bücher die von Wand zu Wand reichten.

„Nimm platz, möchtest du etwas Tee oder eher was Stärkeres?"

Ich nahm in rechten der zwei Sessel platz, während er sich in den Linken gleiten lies. „Versuchen wir es einmal mit dem Tee, wir können ja später auch noch zu etwas anderem greifen, wenn nötig."

Er ließ Tee und Geschirr erscheinen und schenkte sowohl sich als auch mir den Tee ein. Zu meiner großen Freude konnte er sich noch daran erinnern dass ich nur wenig Zucker und Zitrone im Tee mochte.

„Wieso hast du nicht aufgehört?" Fragte ich ihn denn ich konnte es einfach nicht unterdrücken.

„Wieso hätte ich aufhören sollen? Was hätte ich deiner Meinung nach sagen sollen? Wer hätte ich sein sollen? Hh- Wer?" Er starte in seine Tasse. Sein Zorn war in der Luft zu spüren.

„Albus ist tot und mich kennt sonst niemand."

„Und was ist mit mir? "

„Du! Woher sollte ich ahnen dass es dir plötzlich beliebt hier auf zu tauchen. Wie lange bleibst du? Silvestra Marmare! Das ich nicht lache. Du kannst genau so wenig einen einfachen Menschen spielen wie ich."

„Echt! Es war nicht mein Wunsch hier zu landen. Es ist ein Wunder das nicht das ganze Schloss gebebt hatte als ich mit Albus stritt. Und dabei wusste ich gar nicht, dass du noch unterrichtest. Ich dachte du währst weg! Was soll ich sagen, was?"

Wir schrieen uns nicht an, aber wir beide waren schwer aufgebracht. Tiefe Gefühle lassen selbst Menschen mit viel Selbstbeherrschung knacken.

„Nach so langer Zeit tauchst du hier auf. Als ich dich in der großen Halle sah dachte ich es währe eine Fatamorgana. Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte!"

„Es tut mir leid!"

Es folgte eine Pause welche mit Stille erfüllt war. Wir beide hingen unseren Erinnerungen nach. Es verging die Zeit bis wir Beide wider ruhiger waren. Schließlich brach er die Stille.

„Was hältst du jetzt von etwas Stärkerem?"

„Schadet bestimmt nicht."

Er ging und holte eine Flasche Whisky und zwei Gläser.

„Ich beneide dich um deine Arbeit als Lehrer für VgdK. Verwandlung ist in den unteren Klassen so schrecklich langweilig." Er zog eine Augenbraue hoch.

„Deine Themenwechsel waren schon immer miserabel."

„Ich habe nie etwas anderes behauptet."

Er nahm einen Schluck von seinem Glas und lehnte sich genüsslich zurück. Man könnte meinen dass unsere vorherige Diskussion gar nicht geschehen war. „Ich glaube du kannst gut nachvollziehen was mit mir geschehen ist seid der Nacht, aber ich habe von dir nie mehr etwas gehört und Albus war nicht bereit seinen Schnabel auf zu machen."

„Viel hätte er dir auch nicht sagen können. Nach der Nacht war ich für ein paar Monate weg. Vor zweieinhalb Jahre bin ich in den Dienst zurückgekehrt. Ich hatte Albus nicht mehr geschrieben. Bis kurz vor seinem Tot ein Brief von ihm kam. Leider bekam er meine Antwort nicht mehr."

Langsam nahm ich einen Schluck und genoss wie er mir die Gurgel hinunter brannte.

„Ich währe so gerne an deiner Seite gewesen." Bevor er noch mehr sagen konnte unterbrach ich ihn.

„Nein! Du musstest hier her kommen. Der Krieg wäre verloren gewesen wenn du die Stelle nicht genommen hättest."

„Ich wollte wieder Kontakt mit dir aufnehmen…"

„Hör auf! Es reicht. Ich weis doch, aber ich konnte nicht zulassen dass dein Mantel fällt.

Wir haben beide für diesen verdammten Sieg geblutet. Jetzt ist es vorbei. Wir könnten neu anfangen." Die letzten Worte hatte ich ganz leise gesagt. Es war mein großer Traum, aber ich hatte Angst dass er ihn mit einem Wort zerstören könnte.

„Es ist vielleicht das Beste wenn du jetzt gehst. Den Plan haben wir doch Morgen in zwei Minuten aufgestellt. Dann können wir es den Knirpsen noch beim Frühstück sagen.

Gute Nacht!"

So endete diese Nacht. Beide in Gedanken, beiden Weitweg, beide in Schmerzen versunken.

Aufstehen war noch nie eine meiner Lieblingsbeschäftigungen gewesen. Ich fühlte mich an diesem Morgen als währe meine Seele ausgespült worden. Meine Laune spiegelte sich auch in meinem Äußeren wieder. Das viel mir aber nicht auf, bis ich in der großen Halle von Poppy darauf angesprochen wurde.

„Was ist den mit dir geschehen, ist jemand tot oder hast du vor einen Mord zu begehen?" Ihr Frage war mehr als spaß gemeint als ernst, aber sie hatte schon recht. Ich war von oben bis unten in schwarz gekleidet. Schwarze Stiefel, Hose, Bluse und Umhang. Das Einzig farbige an mir war eine lange weiße Feder die an meinem Ohrring hing. Die alten Erinnerungen scheinen sich auch auf meine Kleidung aus zu wirken. Selbst meine Haare hatte ich wie damals geflochten.

Das schien auch Severus gleich ins Auge zu fallen. Ich hatte mich noch nicht hin gesetzt, als er wie immer mit wallenden Gewändern herein kam. Doch nur bis er mich sah. Dann erstarte er für eine Sekunde. Er rappelte sich schnell wieder zusammen und gab mir mit einer Kopfbewegung zu verstehen, das ich mich neben ihn setzten soll. Das einzig gute an diesem kleinen Zwischenfall war das nur sehr wenige Lehrer und Schüler um diese Zeit schon auf waren.

„Poppy, es tut mir leid aber ich habe mit Severus noch kurz den Plan für die neuen Klassen durch zu gehen."

„Mein aufrichtiges Beileid." War ihre Antwort. Wie schlecht diese Menschen doch ihre eigenen Kollegen kannten. Ohne weitere Verzögerung ging ich mit meinem Kakao bewaffnet zu ihm ans andere Ende des Tisches.

„Ich habe meistens Dienstags zwei Stunden vor dem Abendessen frei. Wenn das auch in deinem Stundenplan drin ist, könnten wir schon Heute beginnen. " Kam es noch bevor ich mich neben ihn setze. Während ich überlegte begann ich mir mein Brot zu machen. Mir gefiel die Idee, es war zwar etwas bald aber um so besser.

„Das geht in Ordnung. Wollen wir mit einem Showkampf beginnen oder sie erst in den grundlegenden Sprüchen und Regeln unterrichten? "

Genüsslich trank ich einen Schluck meines Kakaos und wartete auf seine Antwort. Dabei ging mir durch den Kopf wie uns die Schüler wohl sahen. Zwei Krähen oder Fledermäuse vor ihrem Angriff.

„Vielleicht mit einem Kampf zwischen uns beiden, wobei wir die Regel erklären?" Ich sah ihn nicht an als er sprach, aber aus dem Augenwinkel sah ich wie er mich verstollen an blickte. Ach war er so versessen darauf das ich ihm seinen Umhang in brand setzte, dann sei es so.

„Wenn du meinst. Dann las uns zu unserem hoheitlichen Stubentiger gehen." Falls jemand nicht versteht wer damit gemeint ist, dann bin ich jetzt so frei ihn darüber auf zu klären wenn ich meinte. Niemanden anders als unsere ehrwürdige Direktorin Minerva MacGonagall.

Diese hatte sich auch vor wenigen Minuten zu uns an den Tisch gesellt. Nun machten sich die Krähen auf den Weg zu ihr.

„Endschuldige Minerva aber wir wollten kurz mit dir sprächen." Sagte ich zu ihr als wir hinter sie getreten waren. Auf meine Worte hin drehte sie sich zu uns um und erstarte bei unserem Anblick. Ich hielt es für übertrieben solch einen Wirbel zu machen, nur weil ich heute etwas dunkel gekleidet war. Gott sei dank kam sie wieder zu sich bevor ich mir Sorgen machte ob ich mich für den Unterricht vielleicht doch umziehen sollte.

„Was kann ich für euch tun?"

„Wir wollten dir nur sagen dass wir die Stunden am Dienstag zwei Stunden vor dem Abendessen halten wollen. Beginnen würden wir mit einer Erklärung zu den Ritualen und Brächen. Danach ein paar einfache Sprüche für die unteren Klassen. Mit den Älteren würden wir uns in der zweiten Hälfte der Stunde beschäftigen. Wenn es dir so recht ist würden wir es gerne den Schülern sagen bevor die Post kommt."

Ich hatte das Sprechen übernommen, da ich es leichter entschärfte als meine Fledermaus. Allerdings wunderte ich mich über ihre Reaktion als ich von den Ritualen und Bräuchen sprach. Konnte es sein das sie noch nie ein richtiges Duell gesehen hatte.

„Ja. Ich denke das geht in Ordnung. Wenn du willst kannst du es ihnen sagen."

„Gut! Danke!"

Wir Frühstückten noch eine Weile in Ruhe bevor ich mich entschloss, dass es Zeit war die Schüler zu informieren. Die Halle war ziemlich voll und die Eulen würden bald kommen, dann wäre nichts mehr von den Schülern zu wollen. Ich sah zu Severus welcher mir nur zu nickte. Während ich mich erhob suchte ich nach meinem Stab um meine Stimme zu verstärken, nicht sehr aber etwas damit ich nicht selbst laut werden musste.

„Ich bitte um etwas Aufmerksamkeit." Alles erstarb. Wie auch schon die Lehrer waren viele der Schüler überrascht mich in schwarz und noch dazu neben Severus zu sehen.

„Wir, das heißt Professor Snape und ich wollten sie davon unterrichten dass es ab Heute jeden Dienstag eine Duellklasse geben wird." Es ging ein ging ein murmeln durch die Reihen. „Wir werden zwei Stunden vor dem Abendessen hier in der großen Halle beginnen. Alle Klassen sind willkommen."

Nach dem ich geendet hatte setzte ich mich und versuchte nicht laut zu lachen als ich das aufgeregte Gemurmel der Schüler, am meisten der Jüngeren hörte.