Kapitel 2

Disclaimer: weder die Charactere noch das Universum gehören mir. Sie sind Eigentum von J.K. Rowling - leider! Ich mache damit kein Geld. Ich nutz sie nur für ein bisschen Spass meinerseits.

AN: wie ich schon im letzten kapitel geschrieben habe dies is keine Geschichte voller rosa Wattewölkchen und bnten Blümchen. dies ist eine düstere Geschichte über svv, mobbing und selbstmord. Ihr seid also alle gewarnt. wer dennoch weiterlesen will der sei herzlich eingeladen!

AN2. Vielen Dank an meine eifrigen Leser!

Das zweite Kapitel harmoniert derzeit leider nicht mit dem ersten.. aber als ch so geschrieben habe hat sich die story verselbstständigt und liess sich auch nicht mehr uändern. egal was ich versucht habe sie hat mir nicht mehr gefallen. deswegen werde ch ein paar kleine Änderungen vornehmen und einen Prolog draus machen. Im grossen und Ganzen bleibt es jedoch gleich. Ich entschuldige mich für das lange Warten und hoffe dass das nächste nicht so lange brauchen wird.

AN3: vielen dank ein meinen fleissigen Betaleser Ctulhu. Du bist klasse!

So und dann auf in die zweite Runde!

Kapitel1

Severus erwachte. Es war ein sonniger Freitagmorgen und die Sonne schien hell von seiner verzauberten Decke, die wie die große Halle den Himmel draußen zeigte. Während er sich anzog pfiff er fröhlich vor sich hin. Er hatte am Tag zuvor Hausaufgaben von einer seiner Ravenclaw-Klassen korrigiert und erneut festgestellt dass sie zu den einzigen Schülern gehörten die in seinem Unterricht nicht schliefen und verstanden worum es ging beim Tränkebrauen. Er zog seinen Umhang an und schloss die Tür hinter sich, bevor er sie mit Flüchen belegte.

Als er jedoch die große Halle betrat wusste er sofort dass etwas nicht stimmte. Am Tisch der Gryffindors herrschte reges Treiben und während er am Lehrertisch sass und frühstückte schnappte er mehrmals Ginnys Namen auf. Er suchte sie mit den Augen, konnte sie jedoch nirgendwo entdecken. Seit einer geraumen Weile beobachtete er sie aus der Ferne und hoffte, dass sie wieder mit ihm sprach, wie sie sie es vor Beginn der Sommerferien getan hatte.

Flashback

Severus erinnerte sich als sei es gestern gewesen: es hatte ein paar Wochen vor Ende des Schuljahres begonnen. Ginny war nach einer Tränkestunde hinter den anderen Schülern der Klasse zurück geblieben um mit Severus zu reden. anfangs hatte sie sich noch schwer getan, mit ihm zu sprechen, doch bald waren die Worte nur so aus ihr herausgesprudelt. Zu Tränen aufgelöst hatte sie davon gesprochen, wie sie von den Anderen gemieden wurde – hauptsächlich Gryffindors – und wie sehr die Anderen sie fertig machten. von Schlägen, Schimpfworten und von kleinen Dingen, die niemandem auffallen würden, wenn man nicht wusste, was sie zu bedeuten hatten – das 'zufällige' stellen eines Beines, ein Klatscher, der während des Quidditch Trainings ganz zufällig vom teameigenen Treiber in ihre Richtung geschlagen wird – Dinge, die Ginny nicht eindeutig beweisen konnte. Sie sprach von ihrer Ohnmacht und davon, dass kein Lehrer ihr helfen wollte.

Severus hatte im ersten Moment sagen wollen, dass er einem Gryffindor nicht helfen wolle und dass sie doch zu Professor Mc Gonnagal gehen solle, schliesslich war diese zuständig für Ginny. Doch dann sah er in ihr tränennasses Gesicht. Ihre vom weinen ganz verquollenen Augen sahen ihn voller Verzweiflung an und ihm wurde klar, dass er ihre Letzte Wahl war, dass sie nicht wusste, wo sie sich noch hin wenden sollte.

Seit dem Tag hatten sie sich oft getroffen und einfach nur geredet. Severus versuchte sie auf zu bauen, indem er ihr sagte, wie gut sie in Tränke war – was der Wahrheit entsprach – und mit ihr lange Gespräche über Trankzutaten und das Brauen führte.

Anfangs hatten sie sich noch fast jeden Abend getroffen, doch bald wurden ihre Treffen seltener und in der letzten Woche kam sie gar nicht mehr. Severus wusste nicht genau, woran es lag, vermutete aber, dass die Gryffindors damit zu tun hatten.

Flashback ende

Es kam öfter vor, dass Ginny nicht zum Essen kam. Meistens ging sie dann in die Küche und ließ sich etwas von den Hauselfen geben. Wie Severus gehört hatte, hatte sie sich mit der Zeit mit einer von ihnen – Twinky - besonders angefreundet. Severus sorgte sich. Er wusste, dass sie nicht gerne mit ihren Hausgenossen aß, jedoch war es schon der dritte Tag in Folge, an dem Ginny überhaupt nicht in die große Halle kam. 'Es wird schon alles gut sein, sonst würde sie mit mir reden' er versuchte sich zu beruhigen. doch tief in sich drin wusste Severus, dass seit einiger Zeit eine Menge nicht in Ordnung war mit ihr, vom Essen einmal ab gesehen. Sie war absolut still in seinem Untericht – im Gegensatz zu früher, wo sie in seinen stunden immer geglänzt hatte. Außerdem sah sie immer betrübt aus. selbst seine Lobe unter ihren Aufsätzen konnten sie nicht aufheitern. Überhaupt machte sie fast keine Hausaufgaben mehr. Severus hatte schon von einigen Anderen Lehrern gehört, dass es auch bei ihnen nicht anders war. Das hatte ihr – sehr zum Leidwesen ihrer Hauskameraden – schon eine ganze Reihe Punkte gekostet und die ein oder andere Stunde Nachsitzen ein gebracht.

das war noch etwas, das ihn stutzig werden lies: Ginny ging normalerweise jeder Situation aus dem Weg, die die Anderen Schüler wütend auf sie machen konnte, sie versuchte sogar unsichtbar zu werden, in der Hoffnung, dass sie in Ruhe gelassen wurde. Vielleicht, so überlegte Severus, war dies der Grund, warum sie in seinem Unterricht so still geworden war. Es hatte Aufmerksamkeit auf sie gezogen, dass sie die Einzige Schülerin in Gryffindor war, die gut in Zaubertränke war. – abgesehen von Hermione natürlich. Vielleicht hatten die Anderen sie damit auf gezogen, oder es ihr gegenüber als Waffe benutzt? Er würde nicht weiter kommen, ohne sie zu fragen, und das würde er, so nahm er sich vor, direkt nach Zaubertränke machen.

Doch als er in den Kerkern ankam stellte er fest, dass Ginny nicht da war. auch zum Unterricht erschien sie nicht. Jetzt machte sich der Lehrer und selbst erklärte Schutzherr der jungen Gryffindor ernsthafte Sorgen. Es gab nur drei Gründe, die Severus sich vorstellen konnte, aus denen Ginny dem Unterricht – und vor allem seinem – fern bleiben würde und sie gefielen dem Leiter des Hauses Slytherin alle nicht. sie konnte im Krankenflügel sein schwer verletzt oder zumindest krank, die Gryffindors oder Mitglieder eines anderen Hauses konnten sie eingeschüchtert haben, damit sie in Schwierigkeiten geriet oder sie konnte oben auf dem Astronomieturm sein, oder in einem anderen verlassenen Winkel der Schule und... über die genauen Folgen wollte er erst garnicht nachdenken. stattdessen konzentrierte er sich auf den Unterricht und machte den Gryffindors das Leben schwer dafür, dass sie Ginny ihres zur Hölle machten. Er ließ seine gesamte Wut und Sorge an ihnen aus und genoss es in vollen Zügen. Er machte sie so nervös, dass zwei ihren Kessel sprengten, einer ihn schmolz und drei einen Nervenzusammenbruch erlitten. erst dann war er zufrieden. Natürlich bekamen sie alle Nachsitzen mit Filch (Muha! wie gerne lass ich die leiden fg)

Erst nach der Tränkestunde fand er Zeit nach Ginny zu suchen. Severus fand sie in einem dunklen Winkel nahe seinen Quartieren. Sie lehnte mit dem Rücken an der Wand, der Dolch lag schlaff in ihrer rechten Hand, links von ihr war alles voller Blut.

Mit ein paar schnellen Schritten war Severus neben ihr und fühlte ihren Puls. Er war da, wenn auch schwach. mit einer raschen Zauberstabbewegung reinigte er Ginny und den Boden von Blut und hob sie sanft auf, um sie schnell und in seine Quartiere zu bringen. Severus erschrak, wie leicht sie war. zwar war sie für ihr Alter von 16 Jahren sehr klein – nur 1.55 groß – doch Severus schätzte, dass sie nicht mehr wog als 50 Kilo.

Dass ihm das nicht früher aufgefallen war.. Er hätte es sehen müssen! Er war für sie verantwortlich! Er war der einzige Mensch, der ihre Situation sah – sie annähernd sah, denn sonst hätte er ihren rapiden Gewichtsverlust schon viel eher bemerkt.

Severus versorgte Ginnys Wunden und legte sie bis zum Kinn zu gedeckt in sein Bett. Als er sich ihrer linken Hand zuwendete sah er etwas silbernes. Vorsichtig öffnete er sie und fand die silberne Kette, die er ihr zu ihrem letzten Geburtstag geschenkt hatte. Severus erinnerte sich, dass sie das erste in ihrem Leben gewesen war, was sie neu bekommen hatte.. abgesehen von ihrem Teddybären.

Es war nicht das erste Mal, dass er Ginny ungesehen zu sich oder in den Krankenflügel gebracht hatte. Das war jetzt das vierte Mal innerhalb weniger Wochen und das beunruhigte ihn. Er war nicht oft beunruhigt, und das frustrierte ihn. Nachdem er einige Tränke für Ginny geholt und sie ihr eingeflößt hatte, betrachtete er die zerbrechliche Gestalt in seinem Bett näher. Sie wirkte so verloren wie sie dort lag zwischen den Kissen und der Decke. es lag nicht daran, dass das Bett sehr groß war und sie sehr klein – auch wenn das stimmte – es lag eher daran, dass sie verletzlich wirkte und einsam. Sie hätte auch mitten in einem Raum voller Menschen stehen können, es hätte nichts an dem Eindruck geändert. Severus verstand nicht, wie die anderen Lehrer das übersehen konnten. zwar kannte er Ginny besser als sie, doch stand ihr der Schmerz und die Isolation so sehr ins Gesicht geschrieben, dass es sogar ein wildfremder von der Strasse sehen musste und die Lehrer sahen sie mindestens drei Mal die Woche in ihrem Unterricht, wenn nicht noch während der Pausenaufsicht. wie also konnten sie ihr nicht helfen? wieso hatte keiner etwas unternommen? Wieso musste das an ihm hängen bleiben, der von so etwas am Wenigsten Ahnung hatte? Er verfluchte die Lehrer, die göttliche Fügung – falls es eine gab – Albus – der angeblich alles sah, und der genauso für dieses arme verlorene Wesen da sein sollte, wie er es immer wieder für den heiligen St. Potter war – ihre Eltern – die ihren Schmerz nicht sahen – und überhaupt die ganze Welt, weil er einfach hoffnungslos überfordert war mit der Situation. Nicht, dass er ihr nicht helfen wollte – und Merlin wollte er – er wusste nicht wie. Medizinische Hilfe konnte er leisten, aber von der Seele hatte er keine Ahnung.

frustriert raufte Severus sich die Haare, während er gedankenverloren Ginny betrachtete. sie wirkte so verletzlich, wie sie da in seinem Bett lag, so jung an Jahren und doch so alt in ihrer zarten Kinderseele. zu viel hatte dieses Mädchen gesehen und keine Zeit gehabt erwachsen zu werden. Zärtlich strich Severus Ginny eine Strähne ihrer Haare aus dem Gesicht. „Ich bin immer für dich da. Egal was kommt!"

Die Hilflosigkeit machte in fertig und so ging er in sein privates Labor, um sich an zu lenken und seine Gedanken zu ordnen. Das gelang ihm beim Brauen am Besten.

Severus fühlte sich schuldig. Er hatte das Versprechen gebrochen, das er sich zu Beginn des Schuljahres gegeben hatte, als Ginny auf gehört hatte, mit ihm zu sprechen: er wollte sie genau beobachten und genau darauf achten, dass ihr nichts ernsthaftes passierte. Doch er hatte kläglich versagt. Warum hatte er nicht genauer hin gesehen, warum hatte er nicht gesehen, wie schlecht es ihr ging? Warum hatte er es nicht ernster genommen, dass sie nichts aß? Warum hatte er ihr nicht geholfen? Ausgerechnet ihm hätte ihr Zustand nicht verborgen bleiben dürfen. Er als einziger von den Lehrern – und vielleicht als Einziger überhaupt – wusste um ihren Zustand oder war zumindest der Einzige der es wusste und sich Gedanken machte. Er konnte gerade noch ausweichen, bevor sich sein Kessel unter bedrohlichem Zischen und Rauchen auflöste. Er war so sehr in Gedanken, dass er nicht gemerkt hatte, was er in den Kessel warf. Das letzte Mal war ihm so was geschehen, als er seinen ersten Zaubertrank für den dunklen Lord gebraut hatte.

Es hatte keinen Sinn. Mit einer Zauberstabbewegung ließ er das Gebräu verschwinden und ging dann um noch einmal nach Ginny zu sehen.

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Ginny erwachte. die Nacht war kurz gewesen und ihr Schlaf unruhig. das Sofa auf dem sie lag war hart und viel zu kurz. Bashibarou, ihr Teddy war fest in ihren Armen. Mühsam versuchte sie in ihrem Kopf die Erinnerungen zu ordnen, wieso sie auf dem Sofa schlief. Ihr vom Schlaf träger Verstand wehrte sich jedoch mit jeder Gehirnwindung dagegen. Das Einzige, was sie ihm entlocken konnte waren ein paar verschwommene Bilder von einigen Gryffindors, die sie beschimpften. Doch das erklärte nicht, wieso sie nicht in ihrem Bett lag. Was zur Hölle war diesmal geschehen?

Noch total verschlafen stieg sie die Stufen zu ihrem Schlafsaal hoch, um sich an zu ziehen und ihre Tasche für den Tag zu packen. Sie wollte heute früh zum Frühstück gehen um den Gryffindors zu entgehen. Bashibarou noch immer in ihrem Arm stieg Ginny die Treppe zu ihrem Schlafsaal hinauf. Als sie die Tür öffnete fiel ihr blick auf das Bett gegenüber von der Tür. Ihr stockte der Atem. Alles ihre Schulbücher, Klamotten, Notizen und persönlichen Gegenstände, einfach alles war zerrissen, zerschnitten oder verbrannt. Sofort suchte Ginny unter den Resten nach Dingen, die der Zerstörungswut der Anderen entgangen waren. - es gab nichts! langsam tauchte ihr Verstand aus den Tiefen der Schläfrigkeit wieder auf, und sie erinnerte sich allmählich wieder, was in der Nacht passiert war.

FLASHBACK

Ginny wusste nicht, wie sie es heraus gefunden hatten, aber irgendwie hatten die andren Gryffindors erfahren, dass sie sich schnitt. Als sie an dem Abend kurz vor Zapfenstreich den Gemeinschaftsraum betrat wurde sie sofort von den hasserfüllten Hausgenossen begrüßt, die ihr Dinge zuwarfen wie 'Freak, so jemanden wie dich wollen wir nicht bei uns' und 'verschwinde, bevor du uns noch alle umbringst! Du bist doch irre'. Sie hatte sofort gewusst, dass etwas nicht stimmte – mehr als sonst - und war unschlüssig im Eingang stehen geblieben, angstvoll abwartend, was kommen würde.

Als nichts weiter passierte zog sie sich in den Schlafsaal zurück, in der Hoffnung, dass sie für eine Weile Ruhe hatte. Wütende Beschimpfungen folgten ihr und sie war erleichtert als sie den Schlafsaal leer vorfand und setzte sich auf ihr Bett um in ihrem Moleskin zu schreiben. Sie hatte es gerade aufgeschlagen als ihre Zimmermitbewohnerinnen eintraten. An ihrem fiesen Grinsen konnte Ginny sofort sehen, dass sie irgend etwas vor hatten. „ich wette, dein geliebter Severus hat dich auf die Idee gebracht. Irgend so'n schwarzmagischer kram – Blutopfer oder so, richtig?" Hayley schaute sie gehässig an. Siobhan: „so jemanden wie dich wollen wir hier nicht! Du bringst uns alle nur in Gefahr!" „ja, du beschwörst ein Portal, durch das Voldemort zu uns in den Gemeinschaftsraum kommen kann, damit er Harry vernichten und uns alle töten kann!" Nyx„ich wette sie gehört zum inneren Kreis" Siobhan zu Anya „schliesslich ist sie von ihm besessen!" „kein Wunder, dass sie sich mit dem schleimigen Bastard eingelassen hat" so ging es immer weiter. Sie steigerten sich gegenseitig immer weiter in den Hass gegen sie hinein. Zwei von ihnen zeigten mit den Zauberstäben auf sie und befahlen ihr ihre eigenen Sachen an zu zünden und ihre Bücher und Notizen zu zerreißen, sonst würden sie sie verfluchen. Sogar ihr Moleskin und als sie fertig war nahmen sie ihr sogar ihren Zauberstab ab und zerbrachen ihn. Nur ihren Teddy hatte sie unter ihrer Robe verstecken können. Dann hatten sie sie aus ihrem Schlafsaal vertrieben und sie gezwungen auf dem Sofa zu schlafen. Doch an schlafen war nicht zu denken. Alle sofas waren belegt und ständig wurden ihr Worte wie „Verräter" „Schwarzmagier" „Todesser" zugerufen. Notgedrungen hatte sie sich in einem der Mädchenbaderäumen eingeschlossen und gewartet bis es ruhig wurde und sie schlafen konnte. Es war spät nach Mitternacht gewesen.

FLASHBACK ENDE

Tränen rannen ihr die Wangen runter als sie in den Gemeinschaftsraum zurück kam. Ohne gross auf ihre Umgebung zu achten ließ sie sich auf einen der sessel fallen und fing haltlos an zu schlucjhzen. „schaut her, die Verräterin flennt! Igitt, wie ein kleines Kind!" „und dabei dachte ich, dass Schwarzmagier eine so grosse Selbstbeherrschung brauchen. Sieeht man doch an Snape, der zeigt auch nie eine Regung" „Vielleicht liegt es daran, dass er Todesser ist" „das ist dieses Stück Dreck dort auch, und sie flennt, die Heulsuse!" „Vielleicht sehnt sie sich nach ihren Slytherinfreunden?" „Dann soll sie zu ihnen gehen, denn dort gehört sie hin!" „Ja, geh, wir wollen dich hier nicht!" „Verräter" „Slytherin" „Todesser" „Schwarzmagier"

Ginny hetzte aus dem Gryffindorturm. in der linken Hand Bashibarou in der rechten Hand eine Kette, die ihr Severus zu ihrem letzten Geburtstag geschenkt hatte. sie war zwar zerissen, doch sie hatte noch den Anhänger und sicher konnte sie jemand in Hogsmeade reparieren.

ziellos lief sie durch die verlassenen Gänge. Wo sollte sie hin? Was sollte sie tun? - einem Lehrer sagen, dass sie keine Bücher mehr hatte, dass sie garnichts mehr hatte? konnte sie McGonnagal sagen, dass sie aus dem Turm geworfen worden war? – Nein, das konnte sie nicht! Sie hatten bisher nichts getan und würden auch jetzt nichts versuchen, um ihre Situation zu verbessern. Und wenn doch wollte sie da auf keinen Fall mehr hin!

Doch wo sollte sie sonst hin? Grübelnd und die Augen von Tränen verschleiert lief Ginny ziellos durchs Schloss. Sie merkte erst wohin sie ging, als sie vor Severus Tür zu seinen Quartieren stand. Sie überlegte, ob sie anklopfen sollte, entschied sich aber dagegen. Sie wollte ihn nicht stören. Sicher hatte er besseres zu tun, als so einem hässlichen, bösen und so wenig liebenswerten Menschen zu zu hören, oder ihm sogar zu helfen. Das war sie nicht wert! Traurig und verzweifelt lief sie die Gänge entlang. Wo sollte sie hin? Was konnte sie tun? Wer konnte ihr helfen? Auf alle Fragen hatte sie keine zufrieden stellenden Antworten: sie wusste es nicht, nichts – sie war nur ein schwaches kleines Mädchen, das niemand mochte und dass es auch nicht verdiente. Sie war von Voldemort berührt und davon in alle Ewigkeit beschmutzt worden – sie war ein Nichts, ein Niemand. Niemand würde sie vermissen wenn sie nicht mehr da wäre.

Sie war mittlerweile zum dritten Mal an Severus' Tür vorbei gekommen und deutete dies als ein Zeichen. Vorsichtig klopfte sie an. Leise, kaum hörbar. Und bevor sie noch einmal darüber nachdenken konnte, klopfte sie drei mal laut, doch Severus öffnete die Tür nicht. Niemand öffnete. Warscheinlich hatte er sie nicht gehört. Oder er war nicht da.. Oder er wollte mit so jemanden wie ihr nichts zu tun haben. Ihr einzige Hoffnung ging an ihr vorbei.

Verzweifelt ließ sie sich in einem verlassenen Korridor an die Wand sinken und spielte mit dem Dolch, den sie immer in ihrer Tasche hatte und der somit der Zerstörungswut entgangen war. Zum zweiten Mal an diesem Morgen liefen ihr die Tränen in Strömen über das Gesicht. Hoffnungslos legte sie ihr kinn auf ihre Knie und umarmte sie.

Verführerisch blitze ihr einziger und bester Freund im Licht der Sonne, die durch ein kleines Fenster unter der Decke fiel. Sie wehrte sich dagegen sich zu verletzen, jedoch nicht lange. Sie brauchte die Erlösung und sie brauchte sie sofort und dringend!

Die ersten Schnitte waren noch beherrscht, doch dann verlor sie die Kontrolle. Sie schnitt schneller und tiefer und als sie aufhören wollte, merkte sie, dass sie keine Kontrolle über ihre Hand hatte. Sie hatte einen eigenständigen Willen entwickelt. Verzweifelt und mit nie gekannter Wut ging sie gegen sich vor. Auf einmal hatte sie das Gefühl nicht mehr Herrin ihres Körpers zu sein. Ohne es zu merken hatte sie die Kontrolle über ihr Handeln verloren. Nicht dass es sie störte – dieses seltsame abwesende Gefühl gefiel ihr und als ihre Sicht verschwamm und ihr das atmen schwer fiel hiess sie die Schwärze und das Vergessen willkommen.

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So das war Kapitel 2 was haltet ihr davon? lasst mir ein paar reviews da, ich brauche sowas. das is wie kekse für meine Muse - also her damit!

Butterfly