AN: Sorry, irgendwie hab ich totale Probleme die Vergangenheitsform durchzuziehen. Da ich keinen Beta für die Geschichte hab, lade ich sie aber trotzdem weiter so hoch.
Part 1 - Sailor Moon vs. Anubis
Usagi trat aus dem Stargate heraus, welches auf Ta'Uri installiert war.
"Prinzessin Serenity!", wurde sie von General O'Neill begrüßt.
"Jack! Du sollst mich doch nicht so nennen! Usagi reicht vollkommen!", grüßte sie ihn lächelnd zurück. Beide drückten sich zur Begrüßung fest.
Daniel kam hinzu und auch er drückte Usagi fest, "Prinzessin! Herzlich Willkommen!"
"Daniel! Ich freue mich auch, dich wiederzusehen, aber bitte nennt mich nicht alle Prinzessin. In diesem Leben bin ich Usagi Tsukino." Und auch Daniel wurde herzlichst von ihr umarmt.
"Usagi!", ertönte eine weitere, erfreute Stimme hinter ihr. Sams Stimme.
"Sam!", rannte Usagi ihr entgegen. Usagi und Sam waren über die Zeit sehr gute Freunde geworden. Auch wenn Usagi oft keine Ahnung hatte, von was Sam redete, so teilte sie mit ihr - wie mit dem Rest von SG1 - eine sehr große Freundschaft.
Aus ihren Augenwinkeln sah sie Teal'C. "Tek ma te, Teal'C!", grüßte Usagi die Arme kreuzend den ehemaligen Jaffa. Teal'C erwiderte die Geste erfreut.
Nach einem kurzen Pläuschchen unter Freunden kamen die fünf auch schnell wieder zum eigentlichen Grund ihres Zusammentreffens. Mittlerweile waren auch Jacob und Bra'Tak eingetroffen. Jacob und Usagi hatten allerdings nicht viel miteinander zu tun. Und Bra'Tak und Usagi hatten sich nur bei besonderen Gelegenheiten kennen gelernt, doch wusste Bra'Tak um Usagis Vergangenheit. Gemeinsam wollten sie gegen Anubis vorgehen.
Doch hatte Jacob ganz andere Nachrichten für das Team.
"Die Replikatoren sind unheimlich stark geworden.", begann er zögernd. "Sie könnten sogar Anubis gefährlich werden. Die Replikatorin, die die restlichen Replikatoren jetzt anführt, ist immun gegen jegliche Waffen, die wir bisher ausprobiert haben. Wir müssen uns also schnell etwas einfallen lassen. Nachforschungen haben ergeben, dass die Antiker eine Waffe entworfen haben, mit der die Replikatoren für immer besiegt werden könnten."
"Wo liegt dann das Problem? Schnappen wir sie uns und dann kann's losgehen!", versuchte Jack die restlichen Anwesenden sofort zu motivieren.
"Die Waffe liegt auf Dakara.", beendete Jacob die Ausführung mit einem finsteren Blick.
Teal'Cs und Bra'Taks Blicke trafen sich und Teal'C nickte wissend Bra'Tak zu. Dieser begann Jack zu erklären, "Der Tempel von Dakara liegt in Ba'als Herrschaftsgebiet. Es ist einer der Planeten auf denen er neue Foltermethoden entwickelt."
Bei dem Wort Foltermethoden lief es Usagi kalt den Rücken runter. Sie kannte die Foltermethoden der GoaUld, und wünschte niemandem das durchmachen zu müssen. Aber genau deshalb wollten sie ja auch Anubis vernichten. Wenn Anubis erst vernichtet war, dann würden die restlichen Systemlords nach und nach auch aufgeben müssen. Doch das würde sie wahrscheinlich nicht mehr miterleben. Aber allein das Wissen, dass sie wenigstens Anubis vernichtet haben würde, erfüllte sie schon mit genug Zufriedenheit, standhaft bei ihrem Plan zu bleiben.
"Aber wir können es trotzdem schaffen!", warf Usagi ein. Alle schauten sie fragend an. "Uns darf nur niemand entdecken."
Wenn in Stargate jemand schweißtröpfeln könnte, hätten jetzt alle geschweißtröpfelt, doch das ging auf Ta'Uri leider nicht. Dies war der Welt der Anime vorbehalten.
Nichts desto trotz wurde Bra'Tak von ihrem Vorschlag angeregt. "Die Jaffarebellion wäre sicherlich bereit, uns zu helfen. Dieser Tempel hat nicht nur die Bedeutung einer Waffe. Wenn Dakara die neue Basis der Jaffarebellion werden könnte, würde das vielen nicht nur Hoffnung geben, sondern auch Motivation."
Noch bevor Jack irgendetwas sagen konnte, setzte Jacob erneut an. "General, es gibt da noch etwas!", begann er.
"Oh, jetzt kommt das Kleingedruckte, was?", fragte Jack sarkastisch zurück. Es gab bei den Tok'Ra IMMER etwas Kleingedrucktes. Das würde sich wohl nie ändern.
"Wir haben Sensoren, durch die wir beobachten können, wo sich in der Galaxie GoaUld Mutterschiffe befinden. Diese Aufzeichnungen sind von heute morgen."
Und so baute Jacob einen Laptop auf und installiert ein Tok'Ra Gerät. Auf dem Bildschirm erschienen viele rote Punkte, wobei hier und da ständig ein Punkt verschwandt.
"Was ist das?", fragte seine Tochter Sam.
Jacob schaute ernst in die Runde, bevor er antwortete. "Die roten Punkte stehen für Ba'als Mutterraumschiffe."
"Was?", fragte Daniel ungläubig. "Und wieso verschwinden sie?"
Diesmal war es Teal'C der die Antwort gab. "Ich vermute, weil sie zerstört werden, Dr. Jackson."
Konfus schaute Daniel zu Teal'C. 'Ich hätte nicht fragen sollen.', stellte er für sich fest. Doch Jacob begann erneut zu erklären. "Irgendjemand ist in der Lage den GoaUld gewaltig in den Hintern zu treten. Und nach unseren Nachforschungen, sind es die Replikatoren."
"Cool!", gab Jack zum besten.
"Nein, Sir. Eigentlich nicht.", erwiderte Sam etwas besorgt.
"Warum nicht? Ich finde das auch recht cool!", unterstützt Usagi Jack.
"Weil die Replikatoren damit auch für uns unbesiegbar werden. Wer im Minutentakt ein GoaUld Mutterraumschiff zerstören kann, der kann die Galaxie innerhalb weniger Wochen oder Tage überrennen.", klärte Jacob alle auf.
Jack schien eine kurze Weile zu überlegen. "Dann sollten wir keine Zeit verlieren."
Mit einem Nicken waren sich alle einig, dass die Operation beginnen konnte.
Teal'C und Bra'Tak machten sich auf, um die Jaffarebellion zusammen zutrommeln. Jacob und Sam entwickelten ein paar Kampfstrategien, während Daniel sich etwas Lektüre über Dakara zu Gemüte zog.
Usagi hingegen stand im Besprechungsraum am Fenster und schaut nachdenklich auf das Stargate. Jack kam von hinten an. "Usagi.", begann er zögerlich. Er wusste, dass es ihr das Leben kosten konnte.
"Mach dir keine Sorgen Jack. Es ist mein Schicksal.", munterte sie ihn auf.
"Aber Usagi. Du musst dein Leben nicht opfern. Hebe dir genug Energie auf, um zu überleben. Du hast mir doch versprochen uns noch auf die Hochzeit von dir und diesem Prinz Endymion einzuladen.", versuchte Jack sie etwas aufzuheitern, vielleicht aber auch nur sich selbst. Doch genau genommen zog sie das nur noch mehr herunter. Bei der Erwähnung ihres Liebsten erinnerte sie sich zurück, wie sie sich von allen "verabschiedet" hatte.
"Jack, diese Hochzeit wird es nicht geben.", rang sie mit Worten. Jetzt war Jack allerdings etwas geschockt. Langsam begann Usagi ihm die Geschichte zu erzählen. Nachdem sie fertig war musterte er sie kurz, bevor ihm eine Idee kam.
"Hey Usagi. Schreib einen Zettel, wie wir sie finden können. Sollte dir irgendetwas passieren, werden wir ihnen einfach die Wahrheit erzählen. Freunde sind etwas wertvolles und manchmal helfen sie dir zu überleben. Und ich verstehe, warum du das getan hast. Aber glaubst du nicht, sie haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Heldentat ihre Prinzessin getan hat?"
Jacks Worte brachten sie leicht ins Schwanken. Es tat immer wieder gut mit ihm zu reden. Er hatte genauso wenig Ahnung von Technik wie sie. Er konnte sich auch besseres vorstellen, als den ganzen Tag zu lernen. Oh ja, sie und Jack hatten einiges gemeinsam. Und er war auch in der Position wichtige Entscheidungen zu treffen, die über das Leben anderer entscheiden würden. Und das Wichtigste von allen: Er kämpfte mit seinem Team ebenfalls gegen das Böse.
"Wahrscheinlich hast du recht."
Schnell nahm Usagi einen Zettel und schrieb von Mamoru, Ami, Rei, Minako und Makoto die Adressen auf, sowie ihren dazugehörigen Planeten. Das SGC war seit Beginn im Bilde darüber, dass Usagi Sailor Moon war.
Kaum war sie fertig, kam Seagent Siler ins Zimmer gestürmt. "General. Thor hat gerade eine Nachricht geschickt, dass er..." weiter kam er nicht, als Usagi in weißem Licht verschwand. Doch Siler beendete seinen Satz dennoch selbstzynisch. "...Sam, Usagi und Daniel an Board holt." Der General und Siler grinsten sich an, bevor beide die Hand winkten und lachend ihre eignen Wege weitergingen. Es war doch jedes Mal das Gleiche.
Auf Thors Schiff angekommen freute sich Usagi riesig ihren kleinen Freund wieder zu treffen. Bevor sie merkte, was sie eigentlich tat rannte sie zu ihm und rief, "Thor, du kleiner Knirps. Seh ich dich endlich auch mal wieder."
Thor wusste nicht recht, was ein kleiner Knirps ist, nickte deshalb seinen Kopf zur Seite und lies sich von Usagi drücken. Daniel und Sam grinsten breit, bevor sie ernst fragten, wieso Thor sie denn her geholt hatte.
Thor erklärte ihnen, dass die Replikatoren im Begriff waren, die Galaxie einzunehmen und dass sein Planet Othala in großer Gefahr schwebte.
Sam sendete eine Nachricht an Jack, dass sie auf Thors Schiff waren und versuchen würden mit ihm etwas gegen die Replikatoren auszurichten.
Doch ihre Zeit an Board währte nicht lange, als sie irgendwo in einem anderen Sonnensystem von den Replikatoren angegriffen wurden.
Den dreien gelang es alle Replikatoren des Schiffes zu verjagen, aber sie richteten genug Schaden an. Daniel und Sam hatten die Waffe gegen die Replikatoren, die sie von den Antikern hatten nun etwas modifiziert. Also ging es nun daran, sie auszutesten.
Als sich ein Replikatorschiff näherte, wurde die Waffe auch erfolgreich eingesetzt, doch leider passten sich die Replikatoren sehr schnell an, und so verlor die Waffe nach ihrer erstmaligen Nutzung ihre Wirkung. Thors Schiff wurde von Replikatoren überrannt.
Usagi hatte sich schon lange in Sailor Moon verwandelt und versuchte mit ihrem Mondstein etwas gegen die Replikatoren auszurichten, während Sam und Daniel mit ihren 'Projektilwaffen' schossen. Es schien, als hätten sie auch einige Zeit Erfolg gehabt, bis zu dem Augenblick, in dem Daniel wegteleportiert wurde. Sam und Sailor Moon trauten ihren Augen nicht. Augenblicklich zogen sie sich zurück und Sam erklärte Thor schnell, was passiert war.
Noch ehe sie protestieren konnte, beamte Thor die beiden wieder zurück auf die Erde.
Sam und Sailor Moon stolperten in weißem Licht in Jacks Büro. Dieser schaute sie fragend an. "Wo ist Daniel?"
Die beiden Frauen tauschten einen traurigen Blick aus, bevor Sam erklärte was passiert war. Jack war darüber nicht gerade erfreut, aber berichtete auch über die Neuigkeiten auf der Erde.
Teal'C Und Bra'Tak warteten schon auf einem anderen Planeten auf Sam, Jacob und Usagi, damit sie Dakara einnehmen konnten.
Gesagt getan. Keine halbe Stunde später befanden sich Teal'C, Bra'Tak, ein paar Jaffa, Usagi, Sam und Jacob auf den Weg Richtung Dakara.
Zuerst wollten sie das Stargate sichern. Es befand sich in der Nähe des Tempels. Danach würden sie sich auf die Suche nach der Antikerwaffe begeben.
Es war erstaunlich leicht für das Team, Dakara einzunehmen. Sie trafen zwar auf leichten Widerstand, dem konnten sie jedoch geschickt ausweichen. Und auf Dakara selbst war es auch keine Hürde, das Stargate zu sichern.
Und so machten sich Sam, Jacob und Usagi auf die Suche, während Teal'C und Bra'Tak von der Jaffarebellion als Helden gefeiert wurden. Sie hatten schließlich Ba'als Territorium gestürmt – ein großer Tag für die Jaffarebellion im Kampf gegen die GoaUld.
Doch Usagi, Sam und Jacob kamen nicht wirklich voran – bis Usagi einen Vorschlag aussprach. Sie verwandelte sich in Sailor Moon und suchte mit Hilfe des Silberkristalls die Waffe. Das war auch leichter, als sie sich das vorgestellt hatte. Innerhalb Sekunden hatte sie sie gefunden, und noch bevor irgendjemand etwas sagen konnte, hatte sie auch einen Zugang geschaffen. Doch nun lag es an Sam und Jacob die Waffe zu aktivieren, denn davon hatte sie keine Ahnung.
Doch nicht lange später wurde auch Dakara von den Replikatoren überrannt. Sie schienen zu wissen, dass hier Gefahr auf sie lauerte. Sailor Moon versuchte sie mit ihrem Mondstab zurückzuhalten, doch sie war machtlos. Sam und Jacob waren der Lösung schon recht nahe, doch sie brauchten noch Zeit. Und als hätte jemand ihre Bitte erhört, froren die Replikatoren plötzlich ein. Mitten in ihrer Bewegung machten sie halt, blieben einfach stehen und gaben Sam und Jacob die nötige Zeit, die sie brauchten.
Teal'C informierte Sam und Jacob, dass sich Anubis in der Umlaufbahn von Dakara befand und Usagi bekam einen finsteren Blick. Anubis, der eigentliche Grund, weshalb sie hergekommen war – um die Galaxie von ihm zu befreien.
Sam und Jacob hatten die Lösung gefunden, und wie auf einen Schlag begannen sich die Replikatoren wieder zu bewegen, als sei nichts gewesen. Doch es war zu spät für sie. Ihre Zerstörung konnten sie nicht mehr aufhalten. Und so aktivierten Sam und Jacob die Waffe und vernichteten jeden Replikator in dieser Galaxis.
Usagis Gedanken wanderten augenblicklich zu Daniel. Ob er es überlebt hatte? Sie konnte ihn auf alle Fälle mit dem Silberkristall retten. Doch für solche Gedanken war jetzt keine Zeit. Anubis befand sich in der Umlaufbahn, und er begann anzugreifen. Die Gefahr der Replikatoren war mit einer Sekunde vorüber, doch die von Anubis, wuchs mit jeder Sekunde.
Vor den Augen aller anderen verwandelte sie sich in Prinzessin Serenity und Sam wusste, was sie vorhatte.
"Viel Glück, Prinzessin!", wünschte sie ihr noch, bevor sich Usagi in einem weißen Licht auflöste.
Prinzessin Serenity stand Anubis gegenüber. Da er aufgestiegen war, war es sehr schwer ihn zu vernichten, aber der Silberkristall lies auch die Prinzessin auf eine höhere Existenzstufe aufsteigen. Und so entfachte ein Kampf zwischen den Mächten. Zwei uralte Feinde führten einen Jahrtausende alten Kampf, der nun endlich entschieden werden sollte.
In Tokyo spürte Mamoru plötzlich eine seltsame Macht in sich. Augenblicklich erkannte er, dass seine Usako noch immer ein Teil von ihm war, jedoch sehr weit entfernt. Er spürte auch, dass sie die gesamte Macht des Silberkristalls einsetzte, und diese Macht spürte Mamoru sehr deutlich. Doch hatte er keine Chance zu ihr durchzudringen. Alles was er tun konnte, war seine eigene Macht und Kraft in diesen Teil von sich zu lenken. Und das tat er – mit ganzem Willen. Er hatte nicht vor, seine Usako einfach so gehen zu lassen. Er hatte selbst schon nichtige Gründe gehabt, um mit ihr Schluss zu machen. Er wusste, dass sie sich beide liebten. Er spürte es. Und in dem Augenblick, als er sich an den Grund erinnerte, warum er mit ihr Monate vorher Schluss gemacht hatte, wusste, warum Usagi sich so verhielt. Auch wenn er es den anderen nicht gesagt hatte, aber er wusste, dass seine Usako ihn noch immer liebte und die anderen noch immer als Freunde betrachtete. Dass sie sie nur schützen wollte, vor was auch immer.
Während Anubis und Prinzessin Serenity ihre Kräfte gegeneinander ausspielten, spürt sie, dass sich zu ihrer eigenen Energie noch eine weitere gesellte. Energie, über die sie sehr dankbar war. Sie wusste nicht, wie lang sie es noch schaffen würde, den Kampf aufrecht zu halten. Sie wusste nur, dass sie irgendwie durchhalten musste. Dabei setzte sie bereits ihre gesamte Macht ein. Doch die Energie die sie jetzt erhielt, war die ihr wohl bekannte Energie ihres geliebten Endymions. Eine Energie, die sie willkommen hieß. Die Energie, die ihr fehlte, um Anubis zu schlagen. Entschlossen sammelte die Prinzessin ihre gesamte Konzentration und fokussierte sie auf Anubis. An dem Höhepunkt ihrer Konzentration angekommen entfachte sie diese und setzte sie frei, um Anubis mit einem Augenschlag zu vernichten.
Nach einem Atemzug nahm die Prinzessin ihre Umwelt wieder war und stellte kraftlos, aber erleichtert fest, dass er verschwunden war. Er hatte sich aufgelöst – im Nichts. Sein Wirt hatte schon längst die letzte Ruhe gefunden, doch körperlos konnte Anubis nicht lange existieren und erst recht nicht gegen Prinzessin Serenity standhalten. Und durch Endymions Energie wurde es ihr möglich sich selbst zu schützen. Sie hatte Naru versprochen, sie werden sich wiedersehen. Und nun würde sie ihr Versprechen halten können.
Langsam kehrte Prinzessin Serenity auf die Welt nach Dakara wieder zurück. Kaum war sie vollends da, brach sie auch schon zusammen. Als reine Energie war es ihr leicht möglich gewesen bei Bewusstsein zu bleiben. Doch für ihren Körper war die Anstrengung einfach zu groß.
Ein paar Tage nach dem Kampf wachte sie in der Krankenstation des SGC wieder auf. Sam lächelte sie an, "Willkommen zurück, Prinzessin!"
"Wir haben es geschafft.", stellte Usagi erleichtert fest.
"Du hast es geschafft!", verbesserte sie Jack.
Doch gab es dennoch etwas, was ihr nicht aus dem Kopf ging, "Daniel."
Schweigen. Dieses Schweigen verriet Usagi alles und ihr begannen die Tränen über ihre Wangen zu laufen.
Endlich sprach Teal'C, "Wir wissen nicht, was mit Dr. Jackson passiert ist."
Noch immer schwach von dem Einsatz ihrer gesamten Energie schlief Usagi wieder ein.
Einen Tag später war ihre Abreise. Jack hatte ihr mitgeteilt, dass er keine Beerdigung halten würde, solange sie nicht sicher wussten, dass Daniel wirklich tot war. Er glaubte allerdings auch nicht daran. Daniel starb nie. Und wenn doch, dann kam er immer wieder zurück. Ein bisschen machte das Usagi Hoffnung, doch ihre Schuldgefühle blieben.
Unter Tränen sprach sie, "Ich hätte Daniel retten können! Wenn ich statt Anubis zu besiegen, Daniel geschützt hätte, dann würde er jetzt mit uns hier sein."
Doch Jack baute sie auf, "Dann wären wir wahrscheinlich jetzt alle tot! Prinzessin! Du hast die Galaxie gerettet! Dem gebührt große Ehre."
"Wenn ich nur Daniel noch retten könnte." Die Traurigkeit stand ihr ins Gesicht geschrieben.
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Usagi stand vor dem aktivierten Stargate, welches sie nach Hause bringen sollte. Erneut hieß es Abschied nehmen.
"Hey Jack. Angeln wir mal zusammen?", versucht Usagi die Runde etwas aufzuheitern.
Während sie sich drückten flüsterte Jack ihr ins Ohr, "Aber nur wenn du mir versprichst Prinz Endymion mitzubringen."
"Hey, das ist Erpressung!", witzelte Usagi zurück und lies von Jack ab.
"Usagi, du hast wirklich Großes geleistet!", begann Sam.
"Danke Sam. Du aber auch! Ihr beide. Du und dein Vater. Wenn ihr die Waffe nicht aktiviert hättet, dann wären wir alle tot.", entgegnete Usagi.
"Ach, nicht der Rede Wert.", quälte sich Jacob ein Lächeln heraus. Doch tief im Inneren fühlte er sich geschmeichelt.
"Die Jaffa schulden dir großen Dank.", begann nun auch Teal'C. Bra'Tak pflichtete ihm nickend bei. "Du hast uns einen Meilenstein gesetzt und wir werden immer in deiner Schuld stehen."
Usagi lächelte beide an, "Ich wünsche euch viel Erfolg. Und wenn ihr mal Hilfe braucht, ihr wisst ja wo ich bin."
Langsam drehte Usagi sich um, bevor ihr noch etwas wichtiges einfiel. "Und grüßt Thor von mir, ja?"
"Aber klar doch.", versicherte ihr Jack schmunzelnd.
Und so trat Usagi erneut durch das Stargate. Doch diesmal, um nach Hause zu gelangen.
AN: Ich glaube, wenn ich irgendwann mal genug Zeit habe, werde ich den Kampf zwischen Usagi und Anubis etwas ausführlicher gestalten. Wie unschwer zu erkennen war, habe ich mich an dem gehalten, wie Oma Desala Anubis vernichtet hat. Nur, dass es eben keine anderen Aufgestiegenen gab, die zugeschaut haben.
