Die Unbekannte

Lange Zeit war der Schwarzhaarige schon nicht mehr bei seinem ehemaligen Lieblingsplatz gewesen. Das konnte an dem Geschehenen liegen, schließlich hatte ihn seine große Liebe, ihn nicht ganz freiwillig, vor 4 Jahren an diesem Ort verlassen.

Zurzeit lag er mit seinem besten Freund am Strand, dieser hatte ihn dazu überredet endlich mal wieder mit der Clique, bestehend aus Neji Hyuuga, Shikamaru Nara, Tenten Ama, seinem besten Freund – auch wenn man es für unmöglich hält – Naruto Uzumaki und ihm selbst Sasuke Uchiha, raus zu gehen. Nun lag er auf seinem Handtuch, schaute in den Himmel und währenddessen bemerkten die anderen, dass auf der Klippe ein Mädchen stand.

„Du Sasuke-kun da steht jemand auf der Klippe, schau mal!", rief Naruto, der blonde Chaot ihm zu. „Hmm...! Keine Lust", gab der Schwarzhaarige zurück.

„Sasuke! Verdammt, du hast mir damals, als diese Sakura ging, die Ohren voll geheult, und dieses Mädchen sieht genauso aus wie du mir deine Sakura-chan beschrieben hast", maulte Naruto weiter. „Das kann sie nicht sein, Idiot", gab der Schwarzhaarige genervt zurück.

„Und warum nicht?"

„Darum."

„Mensch Sasuke!"

„Hn."

„Sieh sie dir doch wenigstens mal an." Naruto drehte sich wieder zur Klippe, aber das Mädchen war verschwunden. „Toll jetzt ist sie weg", schmollte Naruto. Von Sasuke kam nur ein genervtes Brummen. Die anderen konnten, wenn sie es taten, nur den Kopf über diese Sache schütteln.

Alle hatten damals bemerkt, dass Sasuke sich verändert hatte. Nachher – als das rosahaarige Mädchen weg war – fiel er aber wieder in sein altes Schema zurück.
„Jungs, jetzt seid doch nicht so fad! Kommt wir gehen ins Wasser", meinte Tenten, das einzige Mädchen unter ihnen.

Überhaupt nicht motiviert, mit der Ausnahme von Tenten und Naruto, gingen die fünf ins Wasser.
Als sie wieder zurückkamen, lag, in der Nähe der Handtücher, ein Mädchen.

„Seht mal, da hinten liegt jemand!", schrie Tenten. Wenn man bedenkt, dass auf diesem Strandabschnitt, außer den fünfen, kein Mensch war, konnte man Tentens leicht hysterischen Ausruf verstehen.
Etwas schneller liefen Tenten, Neji, Shikamaru, Naruto und Sasuke zu der Person.
Neji, der das Mädchen als erster erreichte, drehte sie auf den Rücken. Als er ihr die Haare und den Sand aus dem Gesicht strich, bemerkte er einige blaue Flecken und andere Verletzungen, wie zum Beispiel Schnittwunden.

„Oh mein Gott", war das einzige was Shikamaru herausbrachte, gefolgt von einem: „Wie mühsam."

„Shika! Verdammt wir müssen ihr helfen, und du kommst mit einem ‚Wie mühsam'? Hast du sie noch alle!?", keifte Tenten auch gleich los.

Auch wenn man es Naruto nicht zutrauen würde, hatte er die Situation schnell begriffen und einen Krankenwagen kommen lassen. Wie sagt man so schön? Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Als nach 10 Minuten endlich der Krankenwagen eintraf, kümmerten sich die Sanitäter sofort um das geheimnisvolle Mädchen. Nachdem es erstversorgt worden war, kam einer der Sanitäter auf die Clique zu.

Ohne groß um den heißen Brei zu reden, begann er mit der ersten Frage: „Kennt jemand von euch das Mädchen?" Allgemeines Kopfschütteln war die Antwort, was der Sanitäter mit einem Seufzen quittierte.

„Und ich vermute mal, dass ihr auch nicht wisst wie sie hierher gekommen ist?"

Wieder schüttelten sie den Kopf. Genervt wollte der Sanitäter zum zweiten Mal seufzen, als sie Neji zu Wort meldete.

„Wir haben keine Ahnung wer das Mädchen ist, noch woher sie kommt oder wie sie hierher gekommen ist. Also war's das?"

Der Sanitäter musste sich ein Seufzen verkneifen und meinte: „Ja, sieht wohl aus als könntet ihr uns nicht helfen. Will einer von euch mit ins Krankenhaus fahren? Es wäre nicht schlecht wenn jemand dabei ist, wenn sie aufwacht."

„Klar! Ich bin dabei, vielleicht können wir dann quatschen. Möglicherweise mag sie ja Ramen genauso gern wie ich und wir können Ramenessen gehen!", rief ein total motivierter Naruto.

Allgemeines Stöhnen der Clique war die Folge. „Kannst du nicht mal an was anderes denken Dobe?", meinte Sasuke genervt. „Wie hast du mich gerade genannt Teme?"

„Dobe, wie sollte ich dich den sonst nennen?"

„Oh … du …"

„Wir kommen alle mit", meinte Tenten und unterbrach somit den sich anbahnenden Streit, „die Jungs fahren mit dem Auto nach und ich komme direkt mit, geht das in Ordnung?"

Der Sanitäter nickte und ging, gefolgt von Tenten, zum Rettungsauto.

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Zuvor oben bei den Klippen

°Ist das nicht? Nein, das kann nicht sein. Oder doch? Bitte lass es ihn sein. Ich habe ihn so vermisst, ohne ihn und meine beiden Freundinnen hätte ich die vergangenen vier Jahre nie überstanden.

Aber was wenn er schon eine Freundin hat. Oder er mich vergessen hat?°

Ihr Gesicht nahm einen traurigen Ausdruck an.
„… auf der Klippe, schau mal!" Sie war so in Gedanken versunken, dass sie gerade noch den letzten Teil des Satzes verstand.

Sie blickte sich suchend um, und sah, dass ein blonder Mann – Junge konnte man nicht mehr sagen, obwohl es vielleicht doch noch passend gewesen wäre – zu ihr hinaufsah. Sie sah zwar, dass er den Mund wieder bewegte und zu reden schien, trotzdem konnte sie nichts verstehen.

Aus den Augenwinkeln heraus sah sie, wie ihre Freundin geraden einen Weg hinunter zum Strand ging. Auch wenn es etwas schwerfällig für sie war, da die Verletzungen schmerzten. Nur wenn man genauer und länger hinsah, konnte man, bei dem Mädchen auf der Klippe, ebenfalls blaue Flecken und verschiedenste Verletzungen sehen. Nicht so bei ihrer Freundin. Bei ihr sah man die Verletzungen sofort, wenn man ihr nur ins Gesicht sah, unter ihren Kleidern waren jedoch viel schlimmere.

Gerade wollte sie sich auch auf den Weg hinunter zum Strand machen und ihrer Freundin folgen, als sie aus dem Augenwinkel eine schnelle Bewegung wahrnahm. Sie konnte den Kopf gerade noch ein kleines Stück nach rechts bewegen, bevor ihr ein Tuch auf Mund und Nase gehalten wurde. Trotzdem erkannte sie die Person, die ihr das Tuch ins Gesicht drückte.

Aus Furcht begann sie wild um sich zu schlagen, was jedoch herzlich wenig nutzte, da die Person sie fest im Griff hatte. Der beißende Geruch des Tuches machte sich schläfrig. Sie versuchte sich noch ein letztes Mal zu wehren, doch es nutzte nichts. Keinen Moment später wurde ihr schwarz vor Augen und sie verlor das Bewusstsein.


Hinterlasst bitte eure Meinung! :)

Liebe Grüße,

Vertschl