Kapitel 1: Der Autounfall

Es ist ein wunderschöner Frühling morgen wenn diese Geschichte ihren Start nahm.

Harry träumte einen wunderschönen Traum als plötzlich Mrs. Dursley vor seinem Schranktür schrie: „ Hey Junge, steh sofort auf. Was glaubst du eigentlich wer du bist! Wenn du nicht in fünf Minuten in der Küche bist kannst du was erleben!" „ Ja, Tante Petunia" antworte Harry „bin schon unterwegs!" „ Das will ich auch hoffen." kam die Antwort von Mrs. Dursley während sie zeternd in die Küche zurückkehrte. Harry beeilte sich in die Küche zu kommen, auch wenn seine Gedanken immer noch bei seinen Traum waren. Langsam ging er zum Herd um den Speck und die Eier vorzubereiten, den er wusste schon wenn sie nicht fertig waren bis Onkel Vernon kam, gab es irgendeine Strafe oder er würde ihm sogar schlagen. Manchmal wusste er nicht warum er dies alles durchmachen musste. Warum konnte seine Familie ihn nicht auch ein bisschen Lieben? Warum hassten sie ihn? Diese Fragen stellte er sich immer wieder aber wusste keine Antwort darauf. Langsam schweiften seine Gedanken wieder zu diesem Traum. Das einzige woran er sich erinnerte war das ein großer Mann, mit schwarzen Haaren, ihm auf einen Besen mit fliegt lässt und dabei ihn sicher festhält und ihm Koseworte zusprach. „Mistgeburt, bist du immer noch nicht fertig!!" Harry zuckte zusammen. Ohne dass er es merkte war Onkel Vernon in die Küche gekommen. Schnell brachte er den Speck und die Eier auf den Tisch. „ Tut mit Leid, Onkel Vernon!" „Glaubst du das interessiert mich deine Entschuldigung? Ich werde dich nach dem Frühstück dafür bestrafen" schrie Mr. Dursley ihn an. „Bitte nicht, Onkel. Das wird mir nie wieder passieren!" flüsterte Harry. „ Ach ja! Es ist jetzt passiert und nun geh in deinen Schrank, damit man sein Frühstück noch in Ruhe essen kann." Harry flüchtete schnell aus der Küche in seinen Schrank. Zitternd drückte er sich gegen die, von der Tür, weit entfernteste Schrankwand. „Bitte nicht. Ich kann doch nichts dafür." flüsterte er leise vor sich hin. Er hörte immer noch Onkel Vernon in der Küche. Er zuckte zusammen als er die Küchentür öffnen hörte, „Bitte vergiss mich, bitte" bettete er vor sich hin. Als plötzlich die Schranktür aufging. „Mistgeburt, komm daraus, sofort!" schrie ihn Vernon an. Zitternd kommt Harry raus. „Bitte Onkel Vernon es tut mir so leid. Ich werde es nie mehr machen!" „Hör auf Lügen zu erzählen!" rief Vernon „ Du weist was du zu tun hast!" Langsam zog Harry sich sein T-Shirt aus und stemmte sich mit den Händen gegen die Wand ab. Währendessen zog Onkel Vernon sein Gürtel aus. „Bitte, Onkel" flüsterte Harry verzweifelt. „Schnauze, du weist was passiert wenn ich irgendeinen Mucks von dir höre" mit diesen Worten schlug Mr. Dursley wie wild auf seinen kleinen Neffen ein. Harry versuchte verzweifelt keinen Ton von sich zu geben, was ihm bei den Schmerzen sehr schwer viel. Nach einer Ewigkeit hörte Mr. Dursley auf. Schwer atmend zog er seinen Gürtel wieder an. „So, du weist doch das du das verdient hast, oder?" fragte er seinen Neffen. „Ja, Onkel Vernon!" flüsterte Harry. „ Okay, nun zu deiner heutigen Arbeit" rief Vernon „ Du gehst in den Keller und räumst ihn ordentlich auf! Währendessen gehen Tante Petunia, Dudley und ich ins Kino und danach noch shoppen. Wenn wir wieder zurück sind möchte ich den Keller blitze blank sehen. Damit du keinen Schwachsinn machst werde ich dich in den Keller einsperren! Um drei Uhr kommt Tante Marge vorbei und wird dir eine andere Aufgabe geben. Und nun in den Keller mit dir!" meinte Mr. Dursley während er seinen Gürtel wieder anlegte. Als die Beiden an der Kellertür angelangt sind, öffnete Onkel Vernon die Tür, stoßt Harry hinein und meint noch „Nachdem Vorfall von heute morgen wirst du heute kein Frühstück und Mittagessen bekommen! Du verstehst ja das wir dir nur helfen wollen, oder?" „ Ja, Onkel Vernon" flüstere Harry, während Mr. Dursley die Türe schloss und zusperrte. Harry startete sofort mit dem Aufräumen denn er wusste ja schon aus Erfahrung was passieren würde wenn er bis drei Uhr nicht fertig sein würde. Von oben hörte er wie die Haustür geschlossen wurde und er nun wieder alleine im Haus war. Er war öfters alleine zu Hause. Meisten war er in seinen Schrank eingesperrt, nur wenn die Garage, der Keller oder der Dachboden aufgeräumt werden musste war er dort eingesperrt um die Zeit mit Aufräumen zu verbringen. Und wie er so vor sich hinarbeitete erinnerte er sich wieder an seinen Traum. Er fühlte sich in diesem Traum so behütet und vor allem geliebt. „War vielleicht dieser Mann sein Vater? Er hatte noch nie Bilder von ihm gesehen? Geschweige denn das die Dursley etwas über ihn erzählte." solche Gedanken ging Harry nach.

Währendessen bei den Dursley:

„ Heute habe ich diese Mistgeburt wieder gezeigt! Was glaubt er eigentlich wer er ist? Er soll doch froh sein das wir ihn aufgenommen haben!" wütete Mr. Dursley vor sich hin. „ Ja, Schatz du hast Recht. Wieso kann er nicht ein bisschen wie Dudley sein? Gell, Duddyschätzchen. Jetzt gehen wir ins Kino. Oh sieh Vernon was Dudley gerade macht!" rief Mrs. Dursley entzückt. Mr. Dursley drehte sich um und sah kurz zu wie sein Sohn entzückt sein Eis schleckte. Als er sich wieder nach vorne drehte musste er entsetzt feststellen dass ein Lastwagen ihm entgegen kam. Das einzige was er noch machen konnte war. „ Ahhhhhhhhhh" schrieen noch die Dursley. Als man nur noch ein Crash hörte.

Zurück zu Harry:

„War das die Tür?" dachte sich Harry. Mit den Keller aufräumen war er ja schon lange fertig und nach seinem Gefühl müsste es ja auch schon drei Uhr sein. Und tatsächlich ging die Türe plötzlich auf. Harry bewegte sich auf sie zu den er wusste ja das Tante Marge nicht besser war als ihr Bruder. „Guten Tag, Tante Marge!" sagte Harry höflich zu der dicken Frau, die fast genauso wie sein Onkel ausschaute. „ Na Mistgeburt, bist du fertig? Dann kannst du gleich in der Küche weitermachen! Alle Sachen raus, abstauben und wieder zurück stellen, aber pronto!" Während Harry die Küche putzte, rang plötzlich das Telefon. „ Hier bei Dursley" antwortete Marge das Telefon. Harry konnte nur verstehen was Marge von sich gab. „ Ich bin Vernon Schwester. Ist irgendetwas passiert?" „…" „Oh mein Gott! Alle drei?" „…" „ Ja, ich bin schon unterwegs!" sagte Marge bevor sie das Telefon aufhängte. „Hey Mistgeburt! Komm sofort her!" schrie sie erbost „ weißt du was passiert ist? Mein Bruder ist tot. Petunia ist Tot, mein kleiner Neffe ist Tot! Und du bist noch am Leben. Aber falls du jetzt denkst ich nehme dich jetzt auf dann hast du dich getäuscht! Steig ins Auto, jetzt!!" Harry war kreidebleich bei diesen Worten geworden. Schnell stieg er ins Auto. Er dachte sich das Tante Marge ihn mitnehmen würde um mit ihm seine Verwandten noch mal zu besuchen. Doch Tante Marge stoppte plötzlich. Riss in aus den Auto und stieg mit ihm eine Treppe hinauf.

„Hallo. Ich möchte diesen Jungen hier zu Adoption freigeben. Seine Verwandten sind gerade gestorben und ich habe keine Zeit für ihn!" bis diesen Worten drehte sich Marge um und war schon verschwunden. „Was war das nur für eine unhöfliche Person!" meinte die Frau wo die Türe geöffnet hatte. „Komm Kind. Schauen wir was wir mit dir machen können!" sagte die Frau freundlich zu ihm. Und zog ihn sanft ins Haus. Bevor sich die Tür schloss konnte Harry einen schmutzigen Mann mit schwarzen Haaren sehen. Der Mann sah überrascht zum Haus hinüber. Er musste ein Findezauber aussprechen um sein Patenkind zu finden und nun sah er ihm in dieses Haus verschwinden. Vor dem Haus konnte man ein Schild lesen „Waisenhaus Kunterbunt".

------------------------------------------------------------

Wie würde es Harry weiter ergehen? Erfährt Dumbledore von dem Tod der Dursley? Wer ist dieser Mann?