2. Kapitel – Des Schicksals Wendung

Nach einer scheinbar sehr langen Zeit löste sie sich wieder von ihrer Haustüre und sah sich in ihrer Wohnung um. Hier sah alles wie immer aus. So als wäre überhaupt nicht Weihnachten. Und das hatte in Buffys Leben einen guten Grund. Aber vielleicht sollte sie das einfach ändern? Nur ging das nicht so leicht. Nachdem sie nach New York gezogen war, war nichts einfach gewesen und so hatte sie sich nur das nötigste gekauft.

Inzwischen hatte sie alles was sie brauchte. Und Weihnachtsschmuck hatte nie zu den Sachen gehört die sie gewollt hatte. Nicht mehr. Als kleines Kind hatte Buffy es geliebt den Baum zu schmücken. Dabei hatte sie sich jede Christbaumkugel genau angesehen und als ihr eine wunderschöne aus den Fingern geglitten war hatte sie entsetzt aufgeschrieen. Als kleines Mädchen hatte sie es für ein Verbrechen gehalten – heute fand sie es nur albern wenn sie daran dachte.

Bis zu jenem Tag als Bunny ihr diese schrecklichen Dinge an den Kopf geworfen hatte, hatte sie Weihnachten wirklich geliebt. Es war für sie die schönste Zeit im ganzen Jahr gewesen. Plätzchen backen, Schneemänner bauen, Weihnachtslieder singen...einfach alles was dazu gehört hatte. Besonders Schnee hatte sie geliebt. Eben weil es in Kalifornien nie welchen gab. Aus diesem Grund waren sie zu Weihnachten oft verreist...aber nachdem ihre Eltern sich hatten scheiden lassen,hatte sie kaum mehr Schnee gesehen...

Und nun wo sie Schnee hatte da wollte sie ihn nicht. Es war wirklich ätzend. Ein Teil von ihr ärgerte sich sehr darüber das sie sich nicht einfach auf Weihnachten freuen konnte. Aber eine alte Gewohnheit konnte man nicht einfach löschen. Wenn es doch nur so leicht sein würde...New York war in dieser Hinsicht perfekt. Es gab Schnee und im Winter schien hier jeder auf pompösen Weihnachtsschmuck zu stehen. Eigentlich war es perfekt...doch sie hatte Angst..."Ich bin eine Erwachsene Frau...", murmelte sie und sah aus dem Fenster.

Das war sie wirklich. Aber immer wenn sie an dieses eine Weihnachtsfest dachte kam es ihr wieder so vor als sei sie 8 Jahre alt und schrecklich eingeschüchtert von den Dingen die Bunny ihr soeben erzählt hatte. Und dieses Weihnachten hatte sie auch noch einen neuen nervigen Nachbarn bekommen...Herr je! Was tat sie nur im so bestraft zu werden?

Erst jetzt sah sie das auf ihrem AB eine blinkende 2 zu sehen war. Wer rief sie an? Normalerweise bekam Buffy nicht viele Anrufe – auch etwas was ihr nicht sehr viel ausmachte. Verwundert ging sie zu ihrem Telefontischchen und drückte die Play Taste des ABs. Irgendwie hatte sie das Gefühl das es nichts gutes sein konnte...wieso nur?

„Liebling...hier ist Joyce. Es tut mir so Leid...aber ich werde es dieses Weihnachten einfach nicht schaffen dich zu besuchen. Michael hat mich nach Aspen eingeladen...du bist mir sehr wichtig, aber Aspen! Ich bin sicher du verstehst es. Hab ein schönes Weihnachtsfest. Immerhin kommt ja dein Vater...küsschen mein Schatz.", die Stimme ihrer Mutter verklang und Buffy schloss seufzend die Augen.

Von wegen...wenn ihre Tochter ihr wichtig sein würde, würde sie nicht nach Aspen fahren, sondern Weihnachten bei ihrem einzigen Kind verbringen. Aber ihren Eltern war doch alles wichtiger als sie. Nur weil der neue Freund ihrer Mutter mit seinem Geld prahlte,sollte sie auf ein Weihnachten mit ihrer Mutter verzichten? Buffy war klar das sie daran nichts ändern konnte, aber sie wünschte es sich...

Auch Nachricht Nummer zwei folgte sofort. „Buffy, Schatz...hier ist Dad. Ich wollte dir nur kurz sagen,dass Anna und ich Weihnachten nicht kommen werden. Anna fühlt sich nicht sehr gut und ihre Eltern bestehen darauf das wir bei ihr sind. Hab eine schöne Zeit mit deiner Mutter. Ich liebe dich.", Hank Summers Stimme verstummte ebenfalls und Buffy sank auf den Boden.

Nun war sie wirklich allein. Diese Nachrichten von ihren Eltern waren wirklich gemein. Es kam einem ja fast so vor als hätten die beiden sich da abgesprochen. Nur damit sie Weihnachten keine Zeit mit ihrem Kind verbringen mussten! Aber was sollte es...dann würde sie eben allein sein. Weihnachten mit ihrer Mutter, ihrem Dad, Anna und ihrer nervigen Halbschwester Dawn waren schrecklich. Also, wieso wollte sie das Fest mit ihnen verbringen?

Die Tränen liefen über ihre Wangen und Buffy schluckte den Schmerz hinunter. Irgendwie würde sie ein wirklich schönes Weihnachtsfest haben...und wenn sie es in einer Bar mit betrunkenen Fremden verbringen würde! Dieses Jahr würde alles anders werden. Entschlossen stand sie auf und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. Oh ja, sie würde damit anfangen Weihnachten zu genießen – genau jetzt!

Weihnachtsschmuck! Sie brauchte Schmuck, einen Baum, Lichterketten und Plätzchen! Ja genau! Sie würde backen. Nachdem ihre Wohnung für Weihnachten schön gemacht war zog sie sich ihren Schal, die Jacke und die Mütze wieder an und stürmte aus der Wohnung. Dabei stieß sie fast mit Spike zusammen. „Was...oh nein. Nicht sie schon wieder!", blaffte sie genervt und sah ihn mit zusammen gekniffenen Augen an.

„Allerdings, Liebes. Ich schon wieder.", gab er ihre Worte wieder und grinste sie dabei an. Diese Frau sah verdammt süß aus wenn sie wütend war! Mehr als nur süß...wahnsinnig niedlich und zum vernaschen süß. Doch sie hasste ihn und er würde keine Chance bekommen. Schade aber auch..."Du hast deine Einkäufe vergessen...und die Antwort auf deine Frage lautet Nein.", sagte er ruhig.

„Meine Frage?", verwirrt sah Buffy ihn an und ärgerte sich mit jeder Sekunde mehr über diesen Kerl. Und so was sollte ihr Nachbar werden. Na toll...das würde bestimmt toll werden. Er war nervtötend, unverschämt, hatte einen sehr komischen Namen, sah gut aus...Moment? Hier stimmte etwas nicht. Genau! ER sah nicht gut aus. Nein...mit diesen schrecklich blondierten Haaren und seinen schwarzen Klamotten sah er einfach nur doof aus...

„Na ob es harmlos wäre es in der Öffentlichkeit vor kleinen Kindern zu treiben...", dies sagte er grinsend und zwinkerte ihr dann zu. „So was gehört sich nicht. Auch wenn die Vorstellung etwas für sich hat...Interesse?", Spike war klar das dieses letzte Wort diese kleine Person sicher noch mehr ärgern würde. Und es gefiel ihm wenn sie an die Decke ging...zumindest solange sie ihm nicht wieder eine Ohrfeige verpasste.

„Oh...also...das ist doch...Krank! Sie sind krank!", schrie Buffy und nahm ihre Einkäufe. Die hatte sie wirklich vergessen. Schnell stellte sie die Sachen in ihre Wohnung und schloss dann hinter sich wieder die Türe. Das konnte sie nachher noch einräumen...nun würde sie ihrer Wohnung eine weihnachtliche Stimmung verpassen. Ohne Spike weiter zu beachten ging sie an ihm vorbei und machte sich auf den Weg zum Kaufhaus.

5 Stunden später stand sie wieder im Hausflur und versuchte ihre neuen Errungenschaften heil abzuliefern. Buffy hatte jede Menge Christbaumschuck, Lametta, Lichterketten und jede Menge Sachen die zu Weihnachten gehörten. Und da war auch noch der Weihnachtsbaum. Buffy hatte sogar noch einen Kerl gefunden der so freundlich war ihr den Baum nach Hause zu tragen! Vermutlich wollte er ihr nur an die Wäsche...aber sie musste ja nicht darauf eingehen.

„Meine Wohnung ist gleich da vorne...", sagte sie zu Karlos und fischte den Schlüssel aus ihrer Tasche. Die Wohnung aufzuschließen war nicht so leicht, aber sie schaffte es nach einer Minute. Karlos lieferte den Baum in ihrer Wohnung ab und Buffy schob ihn nur Sekunden später zur Tür hinaus. „Danke! Das war wirklich sehr nett...ah Karlos. Danke noch mal.", sie schloss hinter ihm die Tür und fing an ihre Wohnung zu schmücken.

Abends war es vollbracht. Ihre Wohnung war kaum wieder zu erkennen. Am meisten fiel der Weihnachtsbaum auf. Er stand in der Mitte des Zimmers und erleuchtete den Raum mit seinen drei Lichterketten. Die vielen bunten Kugeln reflektierten das Licht und Buffys Augen fingen zu glänzen an. Dieser Baum war ein Meisterwerk! Ihre ganze Wohnung war wunderschön. Seit Jahren hatte sie keinen Weihnachtsschmuck mehr gehabt und nun wo sie es wieder hatte,da merkte sie wie sehr es ihr gefehlt hatte!

Summend ging sie in ihre Küche und band sich eine Schürze um. Nun kam noch der schönste Teil. Plätzchen backen. Gut, es könnte auch ein Abenteuer werden...bisher hatte sie noch nie selbst gebacken. Bisher war es einfach nie nötig gewesen. Aber nun wollte sie es so sehr. Buffy suchte sich ein Backbuch heraus und fing an den Teig herzurichten. So schwer konnte es ja nicht sein...die erste Ladung bekam sie sogar ziemlich gut hin. Die Plätzchen waren etwas dunkler...aber sie sah es einfach als Schönheitsfehler an.

Gerade als ihr das Mehl auf den Boden fiel klingelte es. Buffy fluchte genervt und wischte sich die Hände an ihrer Schürze ab. Wer wollte sie nun wieder nerven? Als sie die Türe öffnete stöhnte sie auf. Spike...ihr netter, neuer Nachbar stand da und grinste sie schon wieder so unverschämt an. „Was ist nun schon wieder los?", fragte sie und verdrehte dabei die Augen. Hatte sie irgendwo auf ihrer Stirn stehen das sie ihn unbedingt immer wieder sehen wollte?

Spike verschlug es die Sprache als er Buffy in diesem Outfit sah. Ihre rote Schürze war über und über mit Mehl bekleckert, an ihrer Wange klebte Teig und sogar in ihren Haaren befand sich Mehl. Scheinbar war sie gerade dabei zu backen...oder sie stand einfach darauf sich einzusauen. Und selbst nun sah sie noch zum anbeißen aus. „Wollte nur nachsehen ob es dir gut geht, Liebes. Du bist vorhin so schnell verschwunden.", erklärte er und warf einen Blick an ihr vorbei. „Darf ich reinkommen?", ohne ihre Antwort abzuwarten schob er sich an ihr vorbei und Buffy schlug wütend die Türe zu.

„Nein...aber scheinbar interessiert Sie das sowieso nicht...", murmelte sie. Mistkerl! Wieso nervte er sie nur so sehr? Spike sah sich in der Wohnung um und zog eine Augenbraue nach oben. „uh schön hast du es hier...ist das nicht etwas zu bunt? Es kommt einem ja so vor als würde man sich in der Werkstatt vom Weihnachtsmann befinden.",

„Also mir gefällt es.", spie Buffy trotzig und kniff die Augen zusammen als sie ihn ansah. Wieso hatte sie ihn eigentlich in ihre Wohnung gelassen? Das war doch wirklich dumm von ihr gewesen. Nun hatte sie Mister Ich-habe-keinen-Spiegel-um-zu-erkennen-wie-albern-meine-Haarfarbe-aussieht in ihrer Wohnung,und er beschwerte sich auch noch über ihre neu aufkommende Weihnachtsstimmung. „Und es sieht nicht aus wie in der Werkstatt vom Weihnachtsmann. Oder siehst du hier ein paar Elfen rumrennen?",

Grinsend sah Spike zu Buffy und nickte. „Aber sicher doch, Liebes.", diese Worte meinte er vollkommen ernst. „Ich finde du hast was von einem Elfen. Schon allein deine niedliche, kleine Schürze da...und du hast Mehl im Haar, mein Engel.", sagte er sanft und ging zwei Schritte auf sie zu. Als er jene Schritte tat erstarrte Buffy.

Verflucht. Irgendetwas magisches hatte er an sich – und seine Haare waren es ganz bestimmt nicht. Weggehen...du musst nur weggehen, Buffy. Das ist ganz leicht. Erst bewegst du den linken Fuß und dann vorsichtig den rechte. Schritt für Schritt. So sehr sie auch daran dachte, in der Wirklichkeit bewegte die blonde Frau sich kein Stück. „Bitte?", stieß sie erbost aus und funkelte ihn mit grünen Augen an.

„Ich sehe aus wie eine Elfe vom Weihnachtsmann?", fragte sie leise und fuhr sich dann mit einer Hand durch ihre Haare. Hatte er nicht gesagt sie würde Mehl im Haar haben? Durch ihre Aktion verteilte sie es jedoch nur noch mehr und Spike grinste seine Nachbarin nun noch breiter an.

„Nun hast du es nur noch schlimmer gemacht.", stellte er fest und strich mit seiner Hand durch ihre Haare. Gerade hatte sie das Mehl nicht gerade gut dort verteilt und nun war es schon so gut wie nicht mehr zum entfernen. „Meine süße kleine Elfe...", flüsterte er und küsste dann etwas Mehl von ihrer Nasenspitze. Als Buffy seine Lippen dort spürte schloss sie für einen Moment die Augen.

Seine Lippen fühlten sich einfach unglaublich gut an. Verboten gut. Aber war es nicht genau das wonach sie sich sehnte? Einen Menschen mit dem sie diese wunderbare Jahreszeit verbringen konnte. Was...was wenn dies ein Zeichen sein sollte? Was wenn Spike, so albern sein Name auch war, dies sein sollte? Wenn er der Mann fürs Leben sein könnte. Nein...Nein. Du kennst ihn doch gar nicht!

Ihr Kopf schrie Nein, aber ihr Herz...ihr Herz verlangte so sehr nach einer breiten Schulter an die sie sich lehnen konnte wenn sie traurig war und das war bei Buffy in den letzten Jahren viel zu oft der Fall gewesen. Viel, viel zu oft. Buffy musste es nun also nur auf einem Versuch ankommen lassen. Sie musste diesem Mann hier nur eine Chance geben und scheinbar schien er ja auch Interesse an ihr zu haben, oder?

Immerhin hatte er sie geküsst. Unter einem Mistelzweig, aber der Kuss war nie und nimmer ein Mistelzweigkuss gewesen. Dafür war er viel zu heiß gewesen. Oh ja, er war heiß gewesen und wenn sie nur daran dachte wurde ihr unglaublich warm und sie wünschte sich ganz weit weg von ihm,nur um sich nicht ihren Gefühlen hingeben zu müssen. „Elfe? Oh nein, ich bin wirklich keine Elfe...", murmelte sie und sah ihn verwirrt an.

„Oh doch. Das bist du. Wahlweise könntest du mir natürlich auch deinen Namen sagen...ansonsten muss ich mir vielleicht auch noch andere Namen für dich ausdenken. Und das könnten noch viel unschönere sein.", versprach er ihr zwinkernd und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf den Mund. Ihre Lippen waren einfach zu verlockend. Sie schrieen förmlich danach geküsst zu werden. Und Spike fiel es wirklich schwer dem zu widerstehen.

„Buffy. Mein Name ist Buffy.", sagte sie und verschränkte dann die Arme vor ihm. Es fiel ihr immer noch schwer ihm eine Chance zu geben. Spike war so gar nicht ihr Typ. Wenn sie ihm mit Angel vergleichen würde, wäre er immer das genaue Gegenteil von ihm. Blond und nicht braunhaarig, wunderschöne blaue, anstatt braune Augen...er war vollkommen anders. Und zum anderen mit Angel war sie nicht glücklich geworden.

„Buffy?", Spike sprach ihren Namen ungläubig aus. Das konnte doch unmöglich ihr Name sein! Eine Frau wie sie hieß Buffy? Sie verarschte ihn doch bestimmt!? Scheinbar war dies nicht der Fall, denn Buffy sah ihn wieder so zornig an. „Okay, okay. Das ist scheinbar wirklich dein Name...ist es ein Spitzname?",

„Nein! Ich heiße wirklich Buffy!", schrie sie aufgebracht und funkelte ihn sauer an. „Und gerade DU solltest nicht solche bescheuerten Fragen stellen, SPIKE.", motze sie und ging aufgebracht in die Küche um den Ofen auszustellen. Wenn ihre Plätzchen wegen ihm verbrennen würden, würde sie ihm das Blech um die Ohren hauen. „Ich denke du solltest nun gehen Spike. Du warst lange genug hier und mir geht es prima. Man sieht sich sicher mal im Hausflur wenn-",

Bevor sie zu Ende sprechen konnte drückte Spike seine Lippen barsch auf ihre und drückte Buffy mit seinem Becken gegen den Herd. Sie wollte sich wehren, ihn wegstoßen und ihm eine runterhauen. Aber aus irgendeinem unerfindlichen Grund tat sie es nicht. Nein, sie fing an diesen Kuss zu erwidern und rieb ihren Unterleib an seine empfindlichste Stelle. Sie konnte das Keuchen hören das dabei über seine Lippen kam und drückte ihn dann doch noch von sich weg.

„Wir sehen uns dann am 24, Liebes. Ich bringe das Essen mit und du die gute Stimmung und dein liebliches Aussehen.", flüsterte Spike in Buffys Ohr und gab ihr dann noch einen Kuss auf die Stirn. „Sag nicht Nein. Ich würde ja doch kommen.", meinte er wissend und mit einem Winken verschwand er aus der Wohnung. Buffy stand starr vor Schreck an ihren Herd gelehnt und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen. Hatte er gerade gesagt das er Weihnachten vorbei kommen würde?

Das hatte er getan. Und das hieß,dass sie an Weihnachten nicht allein sein würde! Ihr Herz tat einen Sprung und Buffy konnte das Lächeln,welches sich auf ihre Lippen stahl einfach nicht unterdrücken. Mit Spike Weihnachten zu verbringen kam ihr auf einmal gar nicht mehr so schlecht vor...schon gar nicht wenn er seine Lippen auch mitbringen würde. Mist. Ob sie es nun wollte oder nicht, sie fühlte sich zu ihm hingezogen.

Nun war es egal das ihre Eltern dieses Jahr nicht kommen würden. Buffy brauchte die beiden nicht. Immerhin hatte sie nun Spike. Und Weihnachten mit ihren Eltern war ja sowieso nicht vergnüglich gewesen. Nach dem Essen hatten die beiden sich immer in die Haare bekommen und danach war der Abend dann auch schon gelaufen. Keine Stunde später verschwanden sie wieder und das war dann ihr Weihnachtsabend gewesen. Alles andere als erfreulich.

Jetzt sah es so aus als würde ihr Weihnachtsfest dieses Jahr doch noch schön werden. Möglicherweise sogar schöner als seit vielen Jahren. Vor ein paar Stunden hatte sie sich noch schrecklich über diesen unverschämten Kerl aufgeregt und nun würde sie Weihnachten mit ihm verbringen, hier – in der Werkstatt des Weihnachtsmannes wie er doch so nett gesagt hatte.

Dieses Jahr würde die kleine Buffy wieder zum Leben erweckt werden, sie fühlte es...ja, es war so eindeutig. Dieser wunderbare Mann würde ihr die Freude am Weihnachtsfest wieder schenken...so musste es einfach sein. Und das war vermutlich Schicksal...